Hochzeitsrede

Rede zur Hochzeit

Sie gehört zur Heirat wie das Ja-Wort, die Torte und der Brautstrauß: Die Hochzeitsrede. Mindestens eine Begrüßung und Vorstellung der verschiedenen Gäste sowie eine feierliche Eröffnung des Hochzeitsmahles seitens des Brautpaares sind Pflicht. Allerdings lassen es sich auch eine Reihe wichtiger Gäste nicht nehmen, das eine oder andere Wort an das Brautpaar zu richten.

Unsere Hochzeitsreden

Kurze RedenLustige Reden
Reden für die BrautReden für den Bräutigam
Reden für die BrautmutterReden für den Brautvater
Reden für den Trauzeugen

Regeln für die Hochzeitsrede

Es gilt, eine Reihe ungeschriebener Regeln für die Hochzeitsrede zu beachten. Bei der Vorbereitung  sollte man sich die folgenden drei Fragen stellen:

  • Wann soll die Rede gehalten werden?
  • Wie lang soll sie werden?
  • Worüber will man sprechen?

Der richtige Zeitpunkt für die Rede

Wann man die Rede hält, hängt auch davon ab, wer spricht. Die Reihenfolge ist meist wie folgt:

Erst reden die Brauteltern sowie die Eltern des Bräutigams, danach die Trauzeugen sowie ggf. weitere Gäste und erst am Schluss das Brautpaar selbst, das sich dann auch gleich für die netten Beiträge der Vorredner bedanken kann.

Traditionell halten eher die Männer Hochzeitsreden (also der Bräutigam und der Brautvater). Die Rede des Brautvaters erfüllt dabei auch einige Funktionen: Damit heißt er den Schwiegersohn in seiner Familie willkommen und gibt dem Brautpaar seinen Segen.

Relativ neu ist hingegen die Idee, dass die Frauen (also die Braut und die Brautmutter) diese schöne Aufgabe übernehmen. Das Brautpaar kann jedoch auch gemeinsam eine Rede halten, denn ein gekonnter Dialog zeigt gleich, was für ein tolles Team sie sind.

Dabei gibt es einige unterschiedliche Arten an Reden, die von den Brautleuten gehalten werden können:

  • Begrüßungsrede
  • Abschiedsrede
  • Eröffnung des Buffets
  • Aufforderung zum Tanz / zu einem Spiel

Die Länge der Hochzeitsrede – In der Kürze liegt die Würze

Mit das Schlimmste, was man Gästen auf einer Hochzeit antun kann, ist eine ausufernde Hochzeitsrede, die nicht auf den Punkt kommt. Schon bei der Trauung haben in der Regel die Pastorin oder der Standesbeamte viele Worte über das Brautpaar und ihr Zueinanderfinden verloren.

Im Zweifel wird sich jede weitere Rede nach dem Hauptgang auch dieses Themas annehmen. Außerdem freuen sich die meisten Anwesenden im Zweifel bereits auf das Dessert oder den anschließenden Tanz.

Deshalb sollte man bei der Abfassung einer Hochzeitsrede daran denken, was praktisch jeder angehende Priester im Seminar lernt: Man kann über alles predigen, aber nicht über sieben Minuten.

Als Faustregel kann man sich merken: Eine Hochzeitsrede sollte mindestens drei, aber maximal zehn Minuten lang sein!

Da es ohnehin besser ist, den Text zur Übung mehrere Male laut vorgetragen zu haben, gehört eine Stoppuhr zu den wichtigsten Requisiten für praktisch jeden Redenschreiber.

Generell ist es zudem immer hilfreich, einen roten Faden zu haben und sich kleine Stichworte auf Karteikarten zu notieren, um die Rede später frei und sicher halten zu können.

Der Inhalt der Hochzeitsrede – Das Persönliche betonen

Allgemein gilt: Die Rede darf sowohl persönlich, emotional als auch unterhaltsam sein!

Bei Schließung einer Ehe gehen beide Partner davon aus, den Rest ihres Lebens gemeinsam zu verbringen und sich hierzu feierlich ein öffentliches Versprechen zu geben. Dies ist eigentlich ein sehr intimer Moment, der gleichwohl mit vielen nahestehenden Menschen geteilt wird.

Entsprechend persönlich sollte die Ansprache für die Eheleute erfolgen. Gemeinsame Erlebnisse bilden hierfür eine gute Grundlage, vor allem dann, wenn sie eine für das jeweilige Paar charakteristische kleine Anekdote enthalten.

Überhaupt spricht nichts dagegen, den einen oder anderen kleinen Scherz in die Hochzeitsrede einzubauen, um diese inhaltlich aufzulockern und der Angelegenheit die Schwere eines lebenslangen Versprechens zu nehmen. Allerdings ist hier maximal milder Spott in Richtung der Brautleute angesagt, damit sich niemand peinlich berührt fühlt.

Denn schließlich soll die Hochzeitsrede vor allem eines: Einen kleinen Mosaikstein in einem möglichst schönen und erfüllten Tag für das Hochzeitspaar bilden. Eben dieser Tatsache gilt es bei Abfassung der Rede Rechnung zu tragen.

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