Der Frankreich Urlaub – Sketch zum 50. Geburtstag

Zwei Männer sitzen am Tisch und trinken ein Bier.

Sie unterhalten sich eine Weile, bis das Gespräch auf den Frankreich Urlaub fällt, den der eine von den beiden gerade hinter sich gebracht hat.

Ein Sketch zum 50. Geburtstag!

Inhaltsverzeichnis:

  1. Was benötigt man?
  2. Sketch: Der Frankreich Urlaub
  3. Das passende E-Book

Was braucht man für den Sketch “Der Frankreich Urlaub”

Für diesen Sketch braucht man einen Tisch, zwei Stühle und zwei Männer, die sich miteinander unterhalten.

Schauspieler

  • 2 Männer

Requisiten/Kulisse

  • 1 Tisch
  • 2 Stühle

Spielzeit

Ca. 5 – 10 Minuten

Der Sketch “Der Frankreich Urlaub”

Mann A: Du warst aber ganz schön lange weg. Wie kannst du dir das leisten?

Mann B: Ach das war so ne Sache. In der Firma gab es eine Verlosung auf dem Sommerfest. Der Hauptgewinn war eine Reise nach Frankreich für drei Wochen.

Mann A: Da hast du aber großes Glück gehabt. Konntest du denn so schnell Urlaub bekommen?

Mann B: Ja klar. Der Chef hatte das alles im Vorfeld schon geregelt. Der Gewinner bekommt sofort die drei Wochen frei.

Mann A: Nicht schlecht. Und wir war es im Land der Liebe und des Weins?

Mann B: Also ich kann dir sagen, so eine Landschaft habe ich noch nie gesehen.

Mann A: Hab schon viel davon gehört. War das Essen gut?

Mann B: Das Essen war sehr gut. Sehr ausgefallen und reichhaltig. Das Buffet im Hotel war absolute Spitze.

Mann A: Und jetzt kommen wir zum wichtigsten Thema. Wie sind die Frauen in Frankreich?

Mann B: Das würdest du wohl gerne wissen, was?

Mann A: Ja klar. Schieß los. Hab mir schon gedacht, dass du die Stadt der Liebe nicht ohne einen kleinen Ausflug in die Damenwelt verlässt. Kenne dich ja schließlich schon seit Jahren.

Mann B: Also ich war mal in einem Restaurant. Mitten in Paris. So ein kleiner gemütlicher Laden, wo man sich Kaffee, Baguettes, Salat und so weiter bestellen kann.

Mann A: Und weiter?

Mann B: Da hab ich eine kleine Französin kennengelernt. Die war sehr nett. Sie hatte wunderschöne Augen, lange blonde Haare und eine Figur, da kann meine Elfriede nicht mithalten. Du weißt ja, die ist inzwischen eher rund als hübsch.

Mann A: Nett war die Französin? Und was war noch? Jetzt spann mich doch nicht so sehr auf die Folter. Ich werde ja ganz unruhig hier auf meinem Stuhl.

Mann B: Na ja, ich habe mich neben sie gesetzt und einen Moment gewartet. Dann habe ich nach einer Serviette gegriffen und eine Flasche mit zwei Gläsern darauf gemalt. Ich schob sie in ihre Richtung.

Mann A: Und wie hat sie reagiert?

Mann B: Sie wusste sofort, dass ich ein Glas Wein mit ihr trinken wollte.

Mann A: Und was kam dann?

Mann B: Ich habe eine weitere Serviette genommen und ein Brot mit einem Salat darauf gemalt. Die Franzosen essen doch so gerne dieses Brot und halten sich mit Salat fit.

Mann A: Du Fuchs. Ist bestimmt gut bei ihr angekommen, oder?

Mann B: Ja, sie wusste sofort, dass ich etwas mit ihr essen wollte.

Mann A: Mensch die war aber clever.

Mann B: Ja, sie machte einen sehr intelligenten Eindruck.

Mann A: Wie ging es denn dann weiter?

Mann B: Ich habe eine weitere Serviette genommen und ein Taxi darauf gemalt.

Mann A: Lass mich raten, sie wusste sofort, dass du mit ihr wegfahren wolltest?

Mann B: Ganz genau. Die hat mich echt von den Socken gehauen. Dabei kann ich gar nicht so gut malen, bin ja eher handwerklich begabt.

Mann A: Mensch jetzt werde ich aber echt neugierig, wie deine Anmache weiterging.

Mann B: Na ja, nachdem wir gegessen hatten und getrunken hatten und sie wusste, dass ich ein Taxi für uns beide rufen möchte, habe ich eine letzte Serviette genommen und ein Hotel darauf gemalt.

Mann A: Oha. Und wie hat sie reagiert?

Mann B: Seltsamerweise ist sie aufgestanden, hat sich beim Kellner einen Kugelschreiber geholt, dann noch eine Serviette und sich wieder zu mir an den Tisch gesetzt. Kurz darauf begann sie zu malen.

Mann A: Haha, ich kann mir schon denken, was sie dir mitteilen wollte.

Mann B: Glaub ich nicht. Wie gesagt, sie machte einen sehr intelligenten Eindruck.

Mann A: Was war auf der Serviette, als du sie bekommen hast?

Mann B: Sie hat mir die Serviette verdeckt hinübergeschoben. Ich drehe sie um und was sehe ich? Ein Bett.

Mann A: Ich werd verrückt. Das war aber ein deutliches Zeichen.

Mann B: Genau das Gleiche habe ich mir auch gedacht. Woher wusste sie bloß, dass ich Tischler bin?

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