Sketch zum 50. Geburtstag: Doppelte Überraschung

Ein romantischer Abend zu zweit in einem guten Restaurant, nicht selten ist das eine Überraschung zum Geburtstag, die Männern ihren Frauen machen.

Doch was, wenn aus der kulinarischen Überraschung beim Essen im schicken Restaurant mehr wird?

Nun dann hat man eine doppelte Überraschung, wie man sie in diesem humorvollen Sketch zum 50. Geburtstag findet.

Inhaltsverzeichnis:

  1. Was benötigt man?
  2. Sketch: Doppelte Überraschung
  3. Das passende E-Book: “15 Lustige Sketche zum 50. Geburtstag”

Was braucht man für den Sketch – Doppelte Überraschung?

Um diesen Sketch zum 50. Geburtstag perfekt aufzuführen, braucht es nicht viel. Denn für die doppelte Überraschung braucht man lediglich drei Personen, die das Ehepaar sowie den Ober spielen und einen Tisch, der an ein stilvolles Restaurant erinnert.

Schon kann es losgehen mit der spaßigen doppelten Überraschung zum 50. Geburtstag.

Die Spieldauer beträgt etwa 5 Minuten.

  • 3 Personen (ein Ehepaar und einen Ober)

Requisiten/Kulisse

  • 1 festlich gedeckter Tisch

Spielzeit

  • Circa 5 Minuten

Der Sketch – Doppelte Überraschung

(Durch die Tür führt ein Mann seine Frau, die die Augen verbunden hat, zu dem Tisch)

Mann: “So, mein Liebling, jetzt hast Du es gleich geschafft.”

(Am Tisch angekommen, greift der Mann die Sektgläser. Der Ober tritt ab)

“Liebling, wir sind da. Du kannst die Binde jetzt abnehmen.”

(Frau streift sich die Augenbinde ab und blickt sich blinzelnd um. Mann reicht ihr ein Sektglas.)

Mann: (blickt die Frau lächelnd an.)
“Mein Liebling, hoch sollst du leben. Auf einen ganz besonders schönen 50. Geburtstag in trauter Zweisamkeit.”

Frau: “Wow, ich bin überwältigt. Was für eine schöne Idee von Dir. Prost und vielen Dank, mein Schatz.”

(Mann und Frau stoßen an und trinken einen Schluck. Beide setzen sich.)

Mann: (lächelt strahlend.)
“Freut mich, wenn es Dir gefällt.”

Frau: “Ja, es ist wunderschön. Wie bist du denn nur auf dieses hübsche Plätzchen gekommen?”

Mann: “Ach, ein Arbeitskollege hat mir davon erzählt. Er hatte hier vor einigen Wochen ein Familientreffen. So wie er geschwärmt hat, erschien es mir das richtige Ambiente für deinen 50. zu sein.”

(Frau greift zur Speisekarte.)

Mann: “Die Karte kannst Du liegen lassen. Das Menü gehört mit zu meiner Überraschung. Ich habe es schon vorbestellt.”

Frau: (ist überrascht.)
“Oh!?! Und, was hast du bestellt?”

Mann: “Nun mal nicht so neugierig, mein Liebling. Mit 50 solltest du über etwas mehr Gelassenheit verfügen. Prost, Geburtstagskind.”

(Beide stoßen an und trinken einen Schluck.)

Frau: “Du machst es aber spannend.”

(Frau blickt sich nochmals um.)

“Ich bin einfach nur platt. Bist Du extra hergefahren, um das alles zu vorzubereiten oder hast du die Speisekarte im Internet einsehen können?

Mann: “Wenn ich ehrlich sein soll, soviel Aufwand habe ich gar nicht betreiben müssen. Besagter Arbeitskollege hat so von dem Schlemmerfiletteller nach Art des Hauses geschwärmt, dass ich mir gedacht habe, das wäre auch was für uns. Deshalb genügte ein Anruf für die Bestellung.”

Frau: “Schlemmerfiletteller? Mmmh, da läuft einem ja schon das Wasser im Mund zusammen.”

Mann: “Ja, nicht wahr? Und nach Art des Hauses klingt irgendwie nach Überraschung.”

Fau: “Hat dir dein Arbeitskollege denn nicht erzählt, was sich hinter dem Schlemmerfiletteller verbirgt?”

Mann: “Nein und ich habe nicht gefragt. Aber es liegt doch auf der Hand: Filet, das bedeutet schön viel Fleisch. Na, und von dem Drumherum lass ich mich gern überraschen.”

Frau: (lachend.)
“Das ist meine fleischfressende Pflanze, wie ich sie kenne. Prost, mein Schatz. Auf dich und deine Überraschung.”

(Beide trinken wieder einen Schluck. Ober tritt an den Tisch mit zwei gefüllten Tellern)

Ober: “Zweimal der Schlemmerfiletteller nach Art des Hauses.”

(Stellt die Teller vor die beiden.)

Ober: “Guten Appetit.”
(Ober tritt wieder ab. Mann und Frauen schauen auf ihre Teller)

Mann: (entsetzt)
“Aber das ist ja Fisch! Ich esse doch keinen Fisch.”