Der Vorkoster – Sketch zum 50. Geburtstag

Das Alter ist oftmals ein Grund für so manche Sorge.

Ob Frauen oder Männer, wir alle hadern so manches Mal mit unserem Alter und ist dann erst einmal der 50. Geburtstag gekommen, dann werden die kleinen großen Sorgen oftmals immer größer.

Doch was, wenn die vielen Sorgen und Planungen des Alltages einfach so von unliebsamen Überraschungen verworfen werden?

Nun dann geht es einem, wie in diesem lustigen Sketch zum 50. Geburtstag.

Inhaltsverzeichnis:

  1. Was benötigt man?
  2. Sketch: Der Vorkoster
  3. Das passende E-Book

Was braucht man für den Sketch “Der Vorkoster”?

Um den Sketch Der Vorkoster aufführen zu können, braucht es nicht viel mehr als zwei Damen um die 50 Jahre sowie die Stimme eines kleinen Kindes, die wahlweise vom Band oder aber aus dem Publikum kommen kann.

Mit einer Sitzgelegenheit in Form einer Couch oder Sitzgruppe ist dann auch schon die Kulisse für den Sketch zum 50. Geburtstag perfekt.

Schauspieler

  • zwei Frauen um die 50 Jahre

Requisiten/Kulisse

  • die „Stimme“ eines ca. 4-jährigen Kindes
  • eine Couchecke als Kulisse

Spielzeit

  • Circa 5-10 Minuten

Der Sketch “Der Vorkoster”

Frau mit Kittelschürze bekleidet und Lockenwicklern im Haar kontrolliert die Tafel, richtet Besteck und Gläser nochmals aus.

Frau 1: “Kevin, was machst du?”

Kinderstimme: “Ich schau aus dem Fenster, ob Opa schon kommt.”

Frau 1: “Lehn dich aber nicht zu weit raus, hörst du?”

Es klingelt. Frau 1 geht öffnen und kommt mit Frau 2 zurück, die eine Flasche Sekt und zwei Gläser in der Hand trägt.

Frau 2: “Hallo, Elfriede, ich wollt mal nachfragen, ob du noch zwei helfende Hände gebrauchen kannst.”

Frau 1: “Danke für dein Angebot, Karin, aber ich habe soweit alles in Griff. Die Salate sind fertig. Das Fleisch habe ich gestern schon gebraten. Ich muss es nachher nur noch mal kurz in der Soße erwärmen. Die Kartoffeln habe ich auch schon geschält. Der Kühlschrank ist mit Bier gefüllt. Nein, ich denke, ich bin fertig.”

Frau 2: geht mit prüfendem Blick um den Esstisch herum
“Und wie ich sehe, die Tafel hast du auch schon fertig. Hübsch hast du alles hergerichtet.”
Geht zum Couchtisch, stellt Gläser und Flasche ab
“Da kannst du ja erst mal entspannen, eh der Trubel losgeht. Dann lass uns mal ein Aufwärm-Schlückchen trinken”
Sie gießt die Gläser voll.

Frau 1: Lässt sich in den Sessel fallen
“Ja, eine gute Idee. Ein bisschen Zeit habe ich ja noch, ehe ich mit meinen Restaurationsarbeiten beginnen muss.”
lacht

Beide greifen sich ein Glas, stoßen an und trinken einen Schluck.

Frau 2: “Na, hör mal. Du siehst doch fantastisch aus.”

Frau 1: lachend
“Du, die kluge Frau baut vor, denn Vorsicht heißt die Mutter der Porzellankiste. Man kennt das ja. Männer mit 50 gehen gern nochmal auf die Pirsch, um mit jugendlich straffen Kurven an ihrer Seite von den eigenen Falten abzulenken.”

Frau 2: auch lachend
“Nun tu nicht so, als müsstest du dir Sorgen machen. Dein Harald hat doch nur Augen für dich. Oder habe ich etwa was verpasst?”

Frau 1: “Nein, natürlich nicht. Aber ich habe schon gemerkt, dass Harald ein wenig mit der 5 vor der Null hadert. So erklärte er mir vorgestern, dass er darüber nachdenkt, zukünftig auf sein geliebtes Feierabendbier zu verzichten. Aus bauchtechnischen Gründen, quasi.”

Frau 2: albern lachend
” Du, ich glaube, ich habe noch ein Korsett im Schrank vom letzten Faschingskostüm. Vielleicht sollte ich das noch schnell als Geschenk verpacken.”

Frau 1: lacht
“Untersteh dich! Du kennst Harald, der bringt es fertig und zwängt sich gleich in das Teil und dann geht es ihm wie Scarlett O’Hara in Vom Winde verweht: Die Wespentaille verhindert jede Nahrungsaufnahme.

Frau 2: “Klingt gut, dann bleibt mehr für die Gäste.”

Frau 1: “Ich glaub, der Schweinebraten reicht auch dann für alle, wenn Harald bei seinem Lieblingsessen kräftig zulangt.”

Kinderstimme: “Oma! Der Hund von Frau Schmidt hat den Braten mit einem Happ verschlungen und ganz doll mit dem Schwanz gewedelt vor Freude.”