Sketch zum 50. Geburtstag: Wer zuerst kommt

In diesem humorvollen Sketch zum 50. Geburtstag geht es um eine Gruppe von aktiven Frauen, die den 50. Geburtstag einer ihrer Freundinnen nach einem kleinen Spaziergang so richtig genießen möchten.

Inhaltsverzeichnis:

  1. Was benötigt man?
  2. Sketch: Wer zuerst kommt
  3. Das passende E-Book: “15 Lustige Sketche zum 50. Geburtstag”

Ein gutes Restaurant, ein zuvorkommender Kellner und viel Freude herrschen vor, zumindest solange bis eine Wendung eintritt, mit der die sportlichen Damen so vermutlich an diesem Tage nicht gerechnet hätten…

Was braucht man für den Sketch – Wer zuerst kommt?

Um diesen amüsanten Sketch zum 50. Geburtstag aufführen zu können, braucht es zum einen sechs Damen im Alter von circa 50 Jahren, einen Tisch für sechs Personen, der an ein Restaurant erinnert und auf dem ein  „ Reserviert für Schmidt“ Schild steht, sowie einen jungen Kellner und eine Gruppe von sechs Statisten, wovon einer ein Mann mittleren Alters sein muss.

Die Spieldauer beträgt ca. 10 Minuten.

Schauspieler

  • 6 Frauen ca. 50 Jahre alt
  • 1 junger Kellner
  • 1 Mann mittleren Alters
  • 5 weibliche Statisten

Requisiten

  • 1 Tisch für 6 Personen
  • 1 “Reserviert für Schmidt“ Schildchen

Geschätzte Spielzeit

  • Circa 10 Minuten

Der Sketch – Wer zuerst kommt

(Die sechs Frauen betreten das Lokal)

Frau 1: wendet sich an Frau 2
“Also, Frau Schmidt, was für eine schöne Idee von Ihnen vor dem Geburtstagskaffee einen Spaziergang zu legen.”

Frau 2: lacht sichtlich amüsiert
“Danke, ich dachte mir: Aber bitte mit Sahne ist zwar sehr lecker, sorgt aber im Nachgang für quälendes Abtrainieren. Warum also nicht vor der Sahne Bewegung und dann unbeschwert genießen?”

Der Ober tritt an Frau 2 heran

Ober: “Frau Schmidt?”

Frau 2: “Ja!”

Ober: “Wenn Sie und Ihre Gäste mir bitte folgen wollen.” (führt die Damen an die gedeckte Tafel, hilft den Damen galant Platz zu nehmen, tritt anschließend ab)

Frau 3: “Oh, was für eine hübsche Tafel. Sehen Sie nur, das liebevoll arrangierte Blumengesteck.”

Frau 4: “Also, Frau Schmidt, das nenne ich eine Überraschung!”

Frau 5: hebt lachend den drohenden Zeigefinger
“In unserer Frau Schmidt steckt ein kleiner Schelm. Beim Spaziergang hat sie mir nämlich noch gesagt, dass sie sich gar nicht sicher sei, ob wir alle einen Platz finden werden. Und nun das hier.”

Der Ober tritt wieder an den Tisch mit einem Tablett mit gefüllten Sektgläsern. Er serviert die Gläser und tritt ab

Frau 6: nimmt ihr Glas, steht auf und wendet sich an Frau 2
“Na dann, liebe Frau Schmidt, wir erheben das Glas auf Sie. Alles Liebe nochmals zu Ihrem 50. Geburtstag. Bleiben Sie gesund und Ihren Fitness-Schwestern gewogen, auf dass wir noch viele Nachmittage wie diesen erleben können.”

Alle stoßen mit Frau 2 an. Diese ist leicht verwirrt. Die Damen trinken einen Schluck und setzen sich wieder.

Frau 2: “Danke meine Damen. Aber Sie sehen mich einigermaßen verwirrt. Deshalb meine Frage: Wem von Ihnen habe ich denn diese Überraschung zu verdanken?”

Frau 1: “Also, ich war’s nicht. Ich dachte, Sie haben das alles arrangiert.”

Frau 3: “Ich kannte dieses hübsche kleine Lokal bis heute gar nicht.”

Frau 4: “Auch ich bin absolut unschuldig, auch wenn ich mir wünschte, es wäre mir eingefallen.”

Frau 5: “Frau Schmidt, mein Kompliment. Sie scheinen mir eine Meisterin der Verstellung zu sein.”
Frau 5 hebt ihr Glas und prostet Frau 2 zu.

Frau 6: “Da auch ich jeden Eid schwören kann, mit diesem Arrangement nichts zu tun zu haben …”
fährt nach einer vielsagenden kurzen Pause süffisant lächelnd fort
“… kann ja nur noch dieser schnuckelige Ober dafür verantwortlich sein.”

Alle sechs Frauen lachen.

Frau 4: “Oh, welche Abgründe tun sich da auf!”

Frau 1: “Auf dieses unerwartete Glück lasst uns das Glas erheben! Prost!”

Erneut lachen alle sechs Frauen und nippen an ihrem Glas, während sie sich völlig mit sich selbst beschäftigen. Währenddessen betritt eine Gruppe von sechs Personen, angeführt von einem Mann das Lokal. Der Mann schaut sich kurz suchend um und geht dann direkt auf den Tisch der Damen zu. Er nimmt das Reservierungsschild vom Tisch.

Mann: völlig konsterniert
“Gestatten, Schmidt. Darf ich fragen, warum Sie an meinem Tisch sitzen und meinen Champagner trinken?”