Die Wahrheit kommt ans Licht - Sketch zum 60.Geburtstag

In diesem Sketch zum 60. Geburtstag geht es um die Zustände in einem Altersheim.

Ein Rentner, Peter Schibulla, wird von einer Moderatorin in einer Fernsehshow interviewt und erzählt über sein Leben als Rentner.

Dieser Sketch zum 60. Geburtstag stimmt auf die Rentenzeit ein. Oder auch nicht!

Utensilien für den Sketch "Die Wahrheit kommt ans Licht"

Für diesen Sketch braucht man neben zwei Schauspielern nur wenige Utensilien und lediglich fünf bis zehn Minuten Zeit.

Lustige Geschenke

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Geschenke für Frauen

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Geschenke für Männer

Geschenke für Männer

Deko für Feiern

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Schauspieler

  • 1 Mann
  • 1 Frau

Requisiten

  • 2 Sessel
  • 1 Tischchen
  • 2 Gläser
  • 1 Flasche

Spieldauer

ca. 5-10 Minuten

Der Sketch "Die Wahrheit kommt ans Licht"

Frau: Guten Abend Herr Schibulla. Ich möchte mich bei Ihnen bedanken, dass Sie so kurzfristig Zeit gefunden haben, zu uns in die Sendung zu kommen. Wir alle sind empört über die aktuellen Entwicklungen in der Altenpflege. Wir sind uns sicher, dass Sie uns Entsprechendes berichten können.

Der Mann ist kurz in seinem Stuhl eingenickt.

Frau: Herr Schibulla? Hallo!!! Herr Schibulla!

Mann: Was? Ich war's nicht. Das war der Meier von Zimmer 12. Der klaut immer die Plätzchen vom Tablett der anderen.

Frau: Äh ja. Guten Tag, Herr Schibulla. Würden Sie uns bitte etwas über die Zustände in Ihrem Altersheim sagen? Wie verläuft Ihr Tag?

Mann: Na ja. Morgens muss ich erst mal urinieren.

Frau: Das ist höchst interessant. Funktioniert denn bei Ihnen noch alles?

Mann: Aber sicher. Ein Strahl wie aus einem Hochdruckreiniger. Beim Meier von Zimmer 12 sieht das schon anders aus. Der steht manchmal stundenlang vorm Klo. Aber die Rentner haben ja Zeit.

Frau: Und was passiert danach?

Mann: Danach habe ich erst mal Stuhlgang. Das ist wichtig. Da ist auch alles okay. Guter Druck und super Darmentleerung.

Frau: Was steht als Nächstes auf dem Tagesprogramm?

Mann: Nun danach stehe ich auf. Irgendwann muss der Tag ja mal beginnen.

Frau: Herr Schibulla. Wie werden Sie im Altersheim behandelt? Behandelt man Sie gut?

Mann: Ja, man ist hier sehr auf Sicherheit aus. Damals sind einige der Rentner manchmal aus dem Bett gefallen. Die Frauen werden jetzt festgebunden und die Männer kriegen Viagra vor dem Schlafen, damit sie nicht mehr zur Seite rollen können.

Frau: Und wie sieht es mit der Unterhaltung aus? Gibt es auch eine Art Programm für die Rentner?

Mann: Ja, manchmal machen wir etwas, das 30 Meter lang ist und nach Urin stinkt.

Frau: Wie darf ich das verstehen?

Mann: Na ja, eine Schwester macht die Musik an und wir starten eine Polonaise. Letztens war ein Clown zu Besuch. Den fand ich allerdings nicht so lustig. Als er reinkam, hat er laut gerufen: "Seid Ihr alle da?" Und alle Rentner haben laut zurückgerufen: "Jaaaaaa!" Dann meinte er nur noch: "Aber nicht mehr lange." So etwas ist schon gemein. Meier von Zimmer 12 hat ihm dann seine Abführtabletten ins Essen gesteckt. Rache ist süß!

Frau: Sehen Sie sich das an, meine sehr verehrten Damen und Herren. Ein Rentner, der sich noch zu wehren weiß. Jetzt wird es allerdings pikant. Wie sieht es mit dem Sexleben im Heim aus? Geht da noch was?

Mann: Ja natürlich. Alle zwei Wochen immer freitags.

Frau: Warum gerade freitags?

Mann: Da kommt der Zivi mit den starken Armen. Der stapelt uns auf Wunsch übereinander und bringt uns danach zurück ins Zimmer.

Frau: Interessant, interessant. Das sind Einblicke in das Leben eines Heimbewohners, die man nur bei uns in der Sendung bekommt. Gibt es im Alter auch noch andere Sünden? Nehmen Sie Drogen?

Mann: Ab und zu einen Joint und der Tag ist dein Freund.

Frau: Sie konsumieren Haschisch? Wann das letzte Mal?

Mann: Das muss so 19:45 gewesen sein. (Bitte so aussprechen: Neunzehnfünfundvierzig)

Frau: Das ist aber schon sehr lange her.

Mann: Wieso? (schaut auf die Armbanduhr) Ist doch erst 20 Uhr 15.

Frau: Oh, wie ich sehe, ist die Sendezeit schon fast wieder vorüber. Ich bedanke mich bei Ihnen und wünsche Ihnen weiterhin alles Gute in Ihrer Senioreneinrichtung.

Der Mann ist wieder eingeschlafen.

Frau: Herr Schibulla? Herr Schibulla!

Dann ist der Sketch zu Ende und alle verlassen die Bühne.

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