Ein Geschenk der Liebe

Zum Geburtstag wünscht man sich immer wieder ein besonders Geschenk und was könnte da schöner sein, als ein Geschenk der Liebe, das wirklich von Herzen kommt?

Doch so schön ein Geschenk der Liebe auch sein mag, ab und an wünscht sich das Geburtstagskind eben doch lieber einen ganz ruhigen und beschaulichen Geburtstag.

Doch in diesem lustigen kurzen Sketch wird dieser Wunsch leider nicht erfüllt.

Was braucht man für den Sketch – Ein Geschenk der Liebe?

Um diesen lustigen Sketch zum 60. Geburtstag aufführen zu können, benötigt man an sich nur zwei Personen die in die Rolle des Geburtstagskindes sowie in die Rolle der Krankenschwester schlüpfen.

Requisiten sind für diesen Sketch für zwei Personen an sich nicht nötig und so kann es also auch ganz spontan losgehen mit dem Sketch „Ein Geschenk der Liebe“

Lustige Geschenke

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Geschenke für Frauen

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Geschenke für Männer

Geschenke für Männer

Deko für Feiern

Deko für Feiern

Übersicht der Requisiten

Geschätzte Spielzeit

  • Circa 5 Minuten

Der Sketch – Ein Geschenk der Liebe

Ein Wartebereich in einem Krankenhaus. Man sieht nicht viel, man hört nur ab und zu gequälte Schreie. Ein Mann in gereiftem Alter zuckt jedes Mal zusammen, das Entsetzen steht ihm ins Gesicht geschrieben. Er wird immer nervöser und versucht vergebens, sich zu beruhigen. Da nähert sich von der Seite eine Krankenschwester mit beschwingtem Schritt.

Die Krankenschwester: (flötet) So, Herr Endruschat, es ist so weit.

Er: (fahrig, verschreckt) Wie? Was? Ja! Ich habe Geburtstag heute. Meinen 60.! Schon den ganzen Tag. Das heißt ... (er blickt auf seine Uhr) Gleich müsste es so weit sein.

Die Krankenschwester: (amüsiert) Uns bleibt nicht mehr viel Zeit. Kommen Sie!

Er: (panisch) Nein!

Die Krankenschwester: (ihm gut zuredend) Schließlich bekommen Sie ein ganz besonderes Geschenk.

Er: (verzweifelt) Nein. Dafür bin ich längst zu alt!

Die Krankenschwester: (beschwichtigend) Ach was. (Als wäre es nur natürlich) Wo der Vater fehlt, da muss der Opa ran.

Er: (außer sich) Ja, wo ist er denn hin, der blöde Kerl? Erst sonst was anrichten und dann nicht die Konsequenzen ziehen!

Die Krankenschwester: (geduldig) Das weiß ich nicht, Herr Endruschat. Ich weiß nur, dass Sie da sind und jetzt dringend gebraucht werden.

Er: (entgeistert) Ich? Wofür denn, um Himmels willen? Ich bin ein alter Mann!

Die Krankenschwester: (wird langsam ungeduldig) Ihre Tochter braucht ein wenig Zuspruch, und sie verlangt nach ihrem Vater.

Er: (lamentiert) Ja sicher, weil sonst niemand hier ist. Da konnte sie immer schon nach ihrem Vater schreien. Aber wehe, es ging mal nicht nach ihrer Nase!

Die Krankenschwester: (wieder etwas sanfter, doch beharrlich) Das ist ja nun vorbei. Doch immoment da eilt es eben.

Er: (beschwert sich) Ja, und ich darf wieder Feuerwehr spielen. An meinem Geburtstag!

Die Krankenschwester: (bestimmt) Jetzt beruhigen Sie sich mal. Die Natur hat ihre eigenen Gesetze. Nun kommen Sie!

Er: (schimpft vor sich hin) Gesetze, Gesetze ... (lässt sich widerstrebend am Ärmel von der Krankenschwester mitziehen)

Die beiden verschwinden im Hintergrund, er zetert, sie redet beruhigend auf ihn ein. Für eine Weile hört man nichts mehr, dann einen lang gezogenen Schrei und eine aufgeregte Männerstimme. Danach kehrt wieder Ruhe ein, der Vorgang wiederholt sich ein, zwei Mal, und dann ertönt Babyschrei.

Gedämpft vernimmt man ein unverständliches Palaver, Freudentöne und man hört, dass mit Geräten hantiert wird. Der frischgebackene Großvater kommt mit seinem Enkel auf dem Arm heraus, assistiert von der Krankenschwester.

Die Krankenschwester: (besänftigend) Na, sehen Sie. Das war doch ziemlich leicht bis jetzt. Der Anfang ist gemacht.

Er: (völlig fertig) Na ja. Und wie soll's weitergehen?

Die Krankenschwester: (zuversichtlich) Das wird sich zeigen. Fürs Erste gratuliere ich recht herzlich zu Ihrem doppelten Geburtstag. (zwinkert ihm zu) Aber feiern Sie nicht gleich so ausgiebig!

Er: (ganz ergeben) Nein, nein, keine Sorge.

Die Krankenschwester: (dienstbeflissen) So, ich muss weiter. Andere Kinder wollen auch zur Welt kommen.

Er: (ist ganz versunken in den ungewohnten Anblick, wirkt ziemlich unbeholfen) Ja, kleiner Mann! Was wirst du mir alles anstellen? (scherzhaft) Doch da ist der Opa vor dir dran. Warte nur ab.

Das Baby schreit.

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