Sketch zum 70. Geburtstag: Ich will – Ich will – Ich will!

Ein Sketch zum 70. Geburtstag kann wahre Wunder wirken. Einerseits als Anheizer für den Geburtstag selbst oder auch als schöne Erinnerung an eine gelungene Party mit der ganzen Familie.

Meistens handeln diese Sketche von den kleinen Defiziten des Alters oder von Szenen aus Ehen, in die sich ein jeder leicht hineinversetzen kann. Zum 70. Geburtstag kommt meist die ganze Familie zusammen und so finden sich ganz bestimmt einige Personen, die einen lustigen Sketch für die anderen aufführen möchten.

Inhaltsverzeichnis:

  1. Worum geht es?
  2. Was benötigt man?
  3. Sketch: Ich will – ich will – ich will!
  4. Das passende E-Book: “20 Lustige Geburtstagssketche zum runden Geburtstag”

Worum geht es in diesem Sketch zum 70. Geburtstag?

In diesem Sketch zum 70. Geburtstag geht es um eine ältere Dame, die von ihren Kindern einen Überraschungsausflug geschenkt bekommen soll. Man diskutiert also eifrig darüber, was man wohl unternehmen könnte.

Leider stellt die Beschenkte sich allerdings etwas quer und will unbedingt zum Bowling.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß, wenn Sie diesen Sketch zum 70. Geburtstag aufführen.

Was braucht man für diesen Sketch zum 70. Geburtstag?

Für diesen Sketch, ähnlich wie für viele andere 70. Geburtstag Sketche, benötigt man lediglich vier Stühle und einen Tisch. Weiterhin werden vier Schauspieler benötigt.

Die Spieldauer beträgt ca. 5-10 Minuten.

Schauspieler

  • 2 Frauen
  • 2 Männer

Requisiten

  • 1 Tisch
  • 4 Stühle

Spieldauer

ca. 5 – 10 Minuten

Der Sketch “Ich will – ich will – ich will!”

(Die Szene beginnt damit, dass die “Kinder” auf die Bühne kommen, während die ältere Dame am Tisch sitzt und scheinbar wartet. Sofort wenn der Sketch beginnt, rufen alle laut: “Überraschung!”)

Frau A: Mensch, habt ihr mich erschreckt. Ihr sollt euch nicht immer so anschleichen.

Frau B: Wir wollten dir keinen Schrecken verpassen. Naaaa? Wie fühlt man sich mit 70?

Frau A: Ich sehe aus wie 100 und denke ich wäre 30. Irgendwo in der Mitte werde ich wohl stehen.

Mann A: Ach Mama, sei doch nicht so pessimistisch. Mit 70 fängt das Leben doch erst an.

Frau A: Das sagst du. Du bist ja auch erst 34.

Mann A: Na komm schon. Wir haben auch eine Überraschung für dich.

Frau A: So? Eine Überraschung? Was denn?

Mann B: Wir machen alle zusammen einen Ausflug.

Frau A: Wohin soll es denn gehen?

Frau B: Na, wie wäre es mit dem Zoo?

Frau A: Zoo ist langweilig. Außerdem war ich da schon so oft. Ich kenne jedes einzelne Tier auswendig.

Frau B: Und warum fahren wir nicht an den See?

Frau A: Na, weil es da viel zu windig ist. Ihr wisst ja, meine Haare liegen nicht mehr so gut.

Mann A: Dann fahren wir rauf zur Berghütte und machen uns einen schönen Abend mit einem leckeren Essen.

Frau A: Nein lieber nicht. Die Luft ist da oben so dünn und ihr wisst ja, mein Asthma wird immer schlimmer.

Frau B: Was würdest du denn gerne machen?

Frau A: Ich würde gerne Bowling spielen.

Mann B: Bowling?

Frau A: Ja, Bowling.

Mann B: Du meinst so richtig mit allem was dazu gehört? Anlaufen? Schwere Kugeln? Laute Musik?

Frau A: Ja genau. B.O.W.L.I.N.G!!!

Frau B: Lass uns lieber essen gehen. Wie wäre es mit dem Restaurant Seeblick?

Frau A: Ich will Bowling!

Frau B: Oder doch vielleicht eine Fahrt in die Stadt? Wir gehen shoppen und lassen uns die Nägel machen?

Frau A: Ich will Bowling!

Mann A: Ach Mama. Nachher tust du dir noch weh. Bowling ist doch so anstrengend. Warum gehen wir nicht zusammen auf die Beauty Farm außerhalb der Stadt?

Frau A: ICH! WILL! BOWLING!

Mann A: Mensch, jetzt red doch mal einer mit ihr. Wir können sie unmöglich in eine dunkle Bowlingbahn stecken und ihr bei lauter Musik zumuten eine schwere Kugel zu werfen. Peter, los!

Frau B: Ja Mama, also wie wäre es mit einem Besuch des Kölner Doms? Hast du den schonmal von innen gesehen?

Frau A: Den will ich ich nicht sehen. Ich will – ich will – ich will sofort zum Bowling.

(Kurzer Szenenwechsel: Das Licht geht aus. Danach wieder an. Die Familie ist also zum Bowling gefahren. Man hat einen Tisch gebucht und ist bereit zum Spielen)

Frau B: So Mama. Da sind wir. Du hast deinen Kopf wieder einmal durchgesetzt.

Frau A: Ich hab euch doch gesagt, dass ich zum Bowling will.

Mann A: Na dann mal los. Du fängst mit dem Spiel an.

Frau A: Ach weißt du was? Bowling ist immer so anstrengend und ich höre kaum was. Werf du die Kugel doch für mich.

(Alle Kinder hauen sich mit der flachen Hand vor die Stirn)

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