Sketch zum 70. Geburtstag: Opa Heinz macht Ferien

Opa Heinz sitzt in seinem Sessel und liest die Zeitung.

Plötzlich klingelt das Telefon, weshalb er hochschreckt und blitzschnell nach dem Apparat greift.

Der folgende Sketch dreht sich um das Telefonat und wird sicherlich für einige Lacher bei den Gästen sorgen.

Ein weiterer Sketch zum 70. Geburtstag

Inhaltsverzeichnis:

  1. Was benötigt man?
  2. Sketch: Opa Heinz macht Ferien
  3. Das passende E-Book: “20 Lustige Geburtstagssketche zum runden Geburtstag”

Was braucht man für den Sketch: Opa Heinz macht Ferien

Für diesen Sketch braucht man einen Sessel, einen Morgenmantel und ein altes Telefon.

Es wird nur ein Schauspieler und eine Stimme als Telefonstimme benötigt.

Die Spieldauer beträgt ca. 5-10 Minuten.

Requisiten

  • 1 Sessel
  • 1 Morgenmantel für den Opa
  • 1 altes Telefon

Schauspieler

  • 1 Mann
  • 1 Frau (als Telefonstimme im Off)

Spieldauer

  • Ca. 5 – 10 Minuten

Der Sketch “Opa Heinz macht Ferien”

Mann A: Wer schießt hier so wild um sich? Ist der Krieg ausgebrochen? Wo ist der Feind?

Frau A: Guten Tag, mein Name ist Qi Yang von der SAU Reisetouristik.

Mann A: Wollen Sie mich auf den Arm nehmen? Ihr Name allein macht sie schon verdächtig.

Frau A: Wieso mein Name? Ich wollte Ihnen….

Mann A: Ja ganz genau. Mein Name ist Heinz, Vorname Opa. So und wie heißen Sie? Qi? Wenn Sie ein Mann wären, dann würden Sie wohl Ski heißen, was?

Frau A: Aber ich rufe doch nur an, wegen der Reise, die Sie gebucht haben.

Mann A: Welche Reise? Ich bin schon seit der Kriegsgefangenschaft nicht mehr gereist. Außerdem war das Essen mies und die Zimmer unaufgeräumt.

Frau A: Ich glaube, ich bin im falschen Film. Na gut, dann versuchen wir es mal anders. Also mein Name ist Heidi Schmidt.

Mann A: Na sehn se. Geht doch, meine Gute. Geht doch. Nur weil ich schon was älter bin, kann man mich noch lange nicht auf den Arm nehmen. Dazu bin ich auch viel zu schwer.

Frau A: Es wird sicherlich mal Zeit, dass Sie eine Reise unternehmen. Mal rauskommen aus ihrer Hütte.

Mann A: Hütte? Also unterstehen Sie sich. Das Haus habe ich mit eigenen Händen aufgebaut. Mit Lehmziegeln und Essensresten. Mehr gab es ja nicht. Das Haus steht auch in 500 Jahren noch. Also bitte… Hütte….dass ich nicht lache.

Frau A: Ihre Reise ist leider nicht mehr verfügbar. Als Alternative könnten wir Ihnen anbieten: Marokko, Ägypten oder Norwegen.

Mann A: Ha, das darf doch wohl nicht wahr sein. Terroristen, Sand und fiese Elche, die sich einem auf der Straße in den Weg stellen. Nein danke. Sie wollen mich wohl verkohlen.

Frau A: Aber Herr Heinz…

Mann A: Opa Heinz, bitte immer noch für Sie.

Frau A: Opa Heinz, die SAU ist eine seriöse Reisefirma.

Mann A: Seriös? Was heißt denn SAU? Stilles Ableben im Urlaub? Ich bin seit mehr als 40 Jahren Vorstandsmitglied im Dackelclub Heilbronn, da übernimmt man die Spürnase dieses feinen Tieres einfach gleich mit. Ich erkenne jeden Gauner und Sie sind mir einer.

Frau A: Sie sind ja völlig krank. Wieso muss ich immer die ganzen Spinner anrufen. Es wäre das Beste, wenn man Sie in eine Klinik einweist und erstmal mit Tabletten beruhigt. (Legt auf)

Mann A: Unerhört, aber da hat wohl jemand die Rechnung ohne Opa Heinz gemacht. (greift zum Hörer und ruft die SAU Touristik an.)

Frau A: Qi Yang am Apparat.

Mann A: Was fällt Ihnen ein, so einfach aufzulegen, wo ich noch gar keinen Urlaub gebucht hatte?

Frau A: Sie waren ein wenig aufbrausend.

Mann A: Na das ist nur Ihre Meinung. Was haben se denn noch im Angebot?

Frau A: Wo wollen sie denn hin?

Mann A: Auf ne Insel.

Frau A: Welche?

Mann A: Eine im Meer am besten.

Frau A: Wie wäre es mit England? Oder Mallorca?

Mann A: Gibt es da eine große Stadt?

Frau A: Ja auf beiden Inseln.

Mann A: Dann nicht. In der Stadt habe ich Angst überfahren zu werden. Opa Heinz ist ja schließlich im Rollstuhl unterwegs.

Frau A: Dann würde ich eine deutsche Insel empfehlen. Insel Langeoog zum Beispiel.

Mann A: Wie ist denn das Wetter da?

Frau A: Meist recht kühl.

Mann A: Das klappt auch nicht, bei Kälte kriege ich immer einen Ausschlag.

Frau A: Was stellen Sie sich denn vor, wohin es gehen könnte?

Mann A: Wenn ich dem Arzt glauben darf, dann bald unter die Erde.

Frau A: Na na, so schlimm wird es schon nicht sein. Sie hören sich noch recht kräftig an.

Mann A: Empfehlen Sie mir doch etwas.

Frau A: Dann hätte ich hier eine nette Kaffeefahrt für Sie. Sie bekommen Heizdecken, Essen und Volksmusik gratis.

Mann A: Mensch,Sie sind aber auf Zack. Die Reise nehme ich. Und dann lege ich mich mit der Rentnermafia an. Haha Opa Heinz, das wird ein Spaß.

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