Das liebe Alter – Sketch zum 80. Geburtstag

Ein rüstiger Rentner wird wegen seines 80. Geburtstages von der örtlichen Zeitung interviewt.

Dieses Interview verläuft jedoch völlig anders als geplant, denn der Jubilar gibt nicht die erwarteten Antworten, die sich der Reporter gewünscht hat.

Inhaltsverzeichnis:

  1. Was benötigt man?
  2. Sketch: Das liebe Alter
  3. Das passende E-Book: “20 Lustige Geburtstagssketche zum runden Geburtstag”

Was braucht man für den Sketch: Das liebe Alter?

Für diesen Sketch benötigt man 2 Schauspieler, verschiedene Requisiten wie zum Beispiel einen Sessel und einen Tisch.

Insgesamt dauert der Sketch maximal zehn Minuten, wodurch er eine schöne kurzweilige Einlage auf einer Feier darstellt.

Schauspieler

  • 1 Opa
  • 1 Reporter

Requisiten

  • 1 Sessel
  • 1 Mikrofon
  • 1 Tisch
  • 1 Stuhl

Spieldauer

Ca. 5 – 10 Minuten

Der Sketch “Das liebe Alter”

Der Rentner sitzt in seinem Sessel und starrt in die Gegend. Wenige Sekunden später erscheint der Reporter auf der Bühne und begrüßt den Mann und gratuliert zunächst zum 80. Geburtstag. Danach setzt er sich auf den Stuhl an den Tisch und holt sein Mikrofon heraus. Dann geht der Sketch los.

Mann B: Guten Tag, Herr Meier. Sie sind heute 80 Jahre alt geworden und somit der älteste Mensch hier in Dummhausen. Was sagen Sie dazu?

Mann A: Ich kann mich kaum halten vor Freude. Es ist soooo toll alt zu sein.

Mann B: Na, Sie sehen aber auch noch richtig fit aus. Womit beginnt man in ihrem Alter den Tag?

Mann A: Ich gebe mich der tollen Aufgabe des Wasserlassens hin.

Mann B: Und ist dabei noch alles in Ordnung?

Mann A: Es brennt wie heißer Stahl, doch bisher hat es immer noch geklappt.

Mann B: Und dann? Was passiert dann? Unsere Leser sind brennend daran interessiert mehr über den Dorfältesten zu erfahren.

Mann A: Na, was soll dann schon groß kommen? Stuhlgang natürlich.

Mann B: Und haben Sie dabei irgendwelche Beschwerden?

Mann A: Nicht dass ich wüsste. Farbe, Gewicht, Konsistenz: Alles bestens.

Mann B: Nachdem Sie nun die Morgentoilette hinter sich gebracht haben….was machen Sie als nächstes?

Mann A: Dann stehe ich auf, schließlich kann man ja nicht den ganzen Tag im Bett liegen.

Mann B: Okay, verstehe. Hat man Ihrem Alter eigentlich noch Hobbys?

Mann A: Aber ja. Manchmal zähle ich die Fugen im Badezimmer und manchmal die Fliesen. Wenn ich richtig gut drauf bin, addiere ich beide und teile es durch zwei. Dann habe ich den Fliesen-Fugen-Durchschnitt errechnet.

Mann B: Sie sind ja noch richtig auf Zack. Sie merken, liebe Leser, auch im hohen Alter gehört man noch lange nicht zum alten Eisen. Herr Meier, nun ist Ihre Frau ja vor mehr als 30 Jahren gestorben. Hat man mit 80 Jahren noch Lust auf fleischliches Vergnügen?

Mann A: Was denken Sie denn? Natürlich hat man das.

Mann B: Und wie realisieren Sie die Erfüllung?

Mann A: Nun, keine 2 Kilometer von hier hat ein sehr guter Puff aufgemacht. Da wird mir regelmäßig geholfen.

Mann B: Ein….Puff…? Wie dürfen unsere Leser sich das vorstellen?

Mann A: Ach wissen Sie, einer der Zivis hier im Haus fährt mich gegen ein kleines Trinkgeld regelmäßig da hin.

Mann B: Und es klappt auch mit 80 Jahren noch alles?

Mann A: Aber ja. Alles was ich brauche, ist eine Wäscheklammer und 2 Ohrenstöpsel.

Mann B: Was bitteschön macht man mit einer Wäscheklammer und 2 Ohrenstöpseln in einem Puff?

Mann A: Die Wäscheklammer kommt auf die Nase und die Stöpsel in die Ohren, deswegen heißen die ja so.

Mann B: Herr Meier würden Sie uns bitte aufklären?

Mann A: Na, zum einen mag ich keine lauten Schreie, Sie wissen ja, das Alter und zum anderen stört mich immer der Geruch von verbranntem Gummi.

Mann B: Herr Meier, ich muss schon sagen… Sie sind mir einer.

Mann A: Das sagt die Olga auch immer.

Mann B: Wer bitte ist Olga?

Mann A: Na, eine Dame aus dem Puff. Immer wenn ich sie…

Mann B: Sehr schön. Kommen wir zu einem anderen Thema. Wie können Sie sich den Aufenthalt in diesem schönen Heim eigentlich leisten?

Mann A: Meine Frau und ich haben viel gespart.

Mann B: Wie haben Sie denn gespart?

Mann A: Wir haben den Gärtner sehr früh wieder entlassen.

Mann B: Das müssen Sie mir und unseren Lesern erklären.

Mann A: Nun, wir hatten damals einen Gärtner, der war recht teuer. Dann hat meine Frau mir einen Umschlag mit 300 DM zum Geburtstag geschenkt. Ich war erst verwirrt, was ich mit den 300 DM machen sollte, doch dann sagt sie, ich solle in den Puff fahren und mal richtig üben. Dann könnten wir auch den Gärtner wieder entlassen. Das war schon eine clevere Frau, meine Evi.

Mann B: Herr Meier, ich bedanke mich bei Ihnen für das aufschlussreiche und spannende Gespräch.