Sketch zum 80. Geburtstag: Der lange Einkauf

In dieser Art Sketche zum 80. Geburtstag geht es um eine kauzige Frau, die einkaufen geht und die Verkäuferin zum Verzweifeln bringt.

Der lange Einkauf ist ein Sketch zum 80. Geburtstag und bringt mit seinen Späßen auch die ältere Festgesellschaft zum Lachen. Man benötigt man nur ein paar Requisiten, dann ist das Szenenbild für diesen Sketch schnell gerichtet und der Spaß kann beginnen.

Inhaltsverzeichnis:

  1. Was benötigt man?
  2. Sketch: Der lange Einkauf
  3. Das passende E-Book: “20 Lustige Geburtstagssketche zum runden Geburtstag”

Was braucht man für den Sketch: Der lange Einkauf?

Für diesen Sketch braucht man neben 2 Schauspielerinnen oder zwei Schauspielern, die sich als Frauen verkleiden, eine Theke, idealerweise eine Kasse, Zeitungen, Zigaretten, ein Zentimetermaß sowie etwas Obst und Gemüse.

Für die Aufführung des Sketches sollte man ungefähr zehn Minuten einplanen.

Benötigte Schauspieler

  • 2 Frauen

Benötigte Requisiten

  • Theke
  • Obst und Gemüse
  • Zeitungen
  • Zigaretten
  • Kasse (wenn vorhanden)
  • Zentimetermaß

Spieldauer

Ca. 5 – 10 Minuten

Der Sketch “Der lange Einkauf”

*(Eine*Frau kommt in einen Tante Emma Laden und wirkt sichtlich verwirrt. Die Verkäuferin spricht sie daraufhin an und fragt, ob sie helfen kann.)

Verkäuferin: Guten Morgen, meine Dame. Kann ich Ihnen helfen?

Frau A: Mir ist nicht mehr zu helfen. Das Alter macht sich langsam bemerkbar.

Verkäuferin A: Na na na. Das Alter sieht man Ihnen doch gar nicht an. Darf ich schätzen? 25? 26?

(Die ältere Dame kommt nah an die Verkäuferin heran und droht mit der Faust)

Frau A: Wollen Sie mich anmachen? Ich bin nicht so eine vom anderen Ufer.

Verkäuferin A: Aber nein. Ich wollte nur freundlich sein.

Frau A: Das hat der Heizungsmonteur letzte Woche auch gesagt. Und dann hat er ganz komische Sachen mit mir angestellt.

Verkäuferin A: Oh mein Gott. Wurden Sie etwa zum Sex gezwungen?

Frau A: Zuerst ja. Doch dann…..

Verkäuferin A: Wie kann ich Ihnen denn heute Gutes verkaufen?

Frau A: Ich hätte gerne eine Banane.

Verkäuferin A: Eine einzige?

Frau A: Ja, eine Banane.

(Verkäuferin nimmt eine Banane und legt sie auf den Tisch.)

Verkäuferin A: So bitte sehr.

(Die ältere Frau packt ein Zentimetermaß aus und misst die Länge der Banane. Dann überlegt sie kurz.)

Frau A: Ich glaube ich nehme doch zwei.

Verkäuferin A: Bitte sehr. Hier ist noch eine Banane. Darf es sonst noch was sein?

Frau A: Wieso, haben sie es eilig? In meinem Alter kann man nicht mehr so schnell…….zumindest einkaufen.

Verkäuferin A: Dann lassen Sie sich ruhig Zeit.

Frau A: Nein, ich habe es eilig. Ich bräuchte noch Zigaretten.

Verkäuferin A: Die sind aber ungesund. Gerade in Ihrem Alter.

Frau A: Aber ich bin doch erst 25, 26?

Verkäuferin A: Also bitte. Hier sind ihre Zigaretten. Eine ganze Schachtel.

(Verkäuferin legt eine Schachtel Zigaretten auf den Tisch.)

Frau A: Wie nennen Sie mich? Eine alte Schachtel?

Verkäuferin A: Aber nein, ich meinte die Zigaretten.

Frau A: Hören Sie, wenn sie sich über die älteren Menschen lustig machen wollen…..

Verkäuferin A: Das würde ich nie tun.

Frau A: ….dann müssen Sie ins Altersheim gehen. Da tragen die sogar Schlabberlätzchen.

Verkäuferin A: Was benötigen Sie denn noch?

Frau A: Ein Hüftgelenk.

Verkäuferin A: Das haben wir leider nicht vorrätig.

Frau A: Hab ich mir gedacht. Haben Sie Zeitungen?

Verkäuferin A: Ja haben wir. Was für eine Zeitung hätten Sie denn gerne?

Frau A: Am besten eine mit Buchstaben. Die anderen lassen sich so schwer lesen.

Verkäuferin A: Also bitte. Hier haben wir die aktuelle Morgenpost.

Frau A: Danke sehr. Steht was Interessantes drin?

Verkäuferin A: Das weiß ich nicht.

Frau A: Sie verkaufen also Produkte, die Sie vorher noch nie getestet haben?

Verkäuferin A: Ich kann doch nicht jede Zeitung lesen, die ich verkaufe.

Frau A: Und warum nicht?

Verkäuferin A: Weil ich dafür keine Zeit habe.

Frau A: Ja ja, die Jugend von heute. Immer keine Zeit, immer auf dem Sprung.

Verkäuferin A: Darf ich Ihnen sonst noch etwas geben?

Frau A: Ich brauche noch was für meine Möpse.

Verkäuferin A: Bitte?

Frau A: Ich sagte, ich brauche noch was für meine Möpse.

Verkäuferin A: Und was darf es da sein?

Frau A: Haben Sie Hundefutter? Aber bitte mit Fleisch, die beiden sind sehr wählerisch.

Verkäuferin A: Ja auch das haben wir.

(Die Verkäuferin stellt eine Dose mit Hundefutter auf den Tisch.)

Frau A: Können Sie mir das als Geschenk einpacken?

Verkäuferin A: Als Geschenk?

Frau A: Ja, meine Möpse haben heute Geburtstag.

Verkäuferin A: Beide gleichzeitig?

Frau A: Es sind Zwillinge. Zwei ungleiche Möpse. Wie sieht das denn aus?

Verkäuferin A: Also gut, dann packe ich es als Geschenk ein.

Frau A: Danke sehr.

Verkäuferin A: Brauchen sie sonst noch etwas?

Frau A: Nein danke, das war dann erst mal alles.

Verkäuferin A: Möchten Sie noch eine Tüte?

Frau A: Im Moment nicht. Wenn ich kiffe, vergesse ich immer die Hälfte.

Verkäuferin A: Das macht dann 16 Euro.

Frau A: Wissen Sie was. Ich hab meine Geldbörse zu Hause gelassen. Ich komme dann morgen noch einmal wieder.

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