Geschenke Aberglaube: Diese Dinge lieber nicht verschenken

Sinn und Zweck eines Geschenkes ist es immer, das dieses beim Beschenkten gut ankommt. In den meisten Fällen ist dem auch so, allerdings gibt es auch Ausnahmen. Einige Geschenke stehen in Verbindung mit einem gewissen Aberglaube und sollten daher, wenn man denn an diesen glauben möchte, lieber nicht verschenkt werden. Welche Geschenke zu vermeiden sind, zeigt der folgende kleine Ratgeber.

Weit verbreitet: der Aberglaube vor schwarzen Katzen
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Messer und Scheren zerschneiden die Freundschaft

Auch wenn Messersets oder Scheren tendenziell ein wertvolles Geschenk für Freunde darstellen können, sollte um diese Geschenke ein Bogen gemacht werden. Zumindest dann, wenn dem Aberglaube auch tatsächlich Glaube geschenkt wird. In Osteuropa stehen Messergeschenke für das Hervorbringen eines Feindes. In Westeuropa ist man nicht ganz so streng. Auch hier ist mit einem Messer- oder Scherengeschenk aber ein Bruch bzw. Schnitt in der Freundschaft verbunden.

Perlen sorgen für Tränen

Ähnlich kritisch zu betrachten sind die Perlen. Ein schönes Geschenk, über da sich garantiert jeder Beschenkte zunächst freut. Allerdings: Ganz gleich, ob es sich um echte Perlen oder falsche Perlen handelt – diese sind mit Tränen beim Beschenkten verbunden. Und zwar sollen dem Aberglaube nach genau so viele Tränen fließen, wie Perlen an oder auf dem Geschenk vorhanden sind.

Ein leeres Portemonnaie wird für immer leer bleiben

Ebenfalls kein optimales Geschenk für abergläubische Menschen ist ein leeres Portemonnaie. Auch wenn sich möglicherweise gute Absichten dahinter verbergen, sollte dieses niemals in einem leeren Zustand verschenkt werden. Laut Aberglaube steht dies dafür, dass die Geldbörse auch in Zukunft immer leer bleiben wird. Tipp: Einfach einen Glückscent in das Portemonnaie legen. Damit ist die Geldbörse nicht mehr leer, gleichzeitig wird dem oder der Beschenkten so möglicherweise auch noch Glück zugesandt.

Schuhe für die Liebste? Dann ist sie wohl schnell weg!

Schuhe können sowohl für Frauen als auch für Männer ein tolles Geschenk sein. Beschränkt werden sollte das Verschenken dieser Gegenstände aber eher auf den Freundeskreis oder die Familie. Der eigene Partner oder die Partnerin sollte besser keine Schuhe geschenkt bekommen. Dann nämlich wird diese/r das neue Geschenk laut Aberglaube dafür nutzen, um möglichst schnell davonzulaufen.

Uhren bringen Unglück

Uhren sind im Aberglaube ebenfalls dafür bekannt, dem oder der Beschenkten eine Menge Unheil zu bringen. So geht man in Osteuropa davon aus, dass die Uhren sinnbildlich für das Ablaufen der Lebenszeit der beschenkten Person stehen. Auch in Westeuropa sind die Uhren mit Unheil verbunden. Speziell dann, wenn diese stehenbleiben, soll dem Aberglaube zu Folge ein Unglück geschehen.

Schlaflose Nächte durch geschenkte Bettwäsche?

Ungeeignet für abergläubische Menschen sind übrigens auch Geschenke wie Bettlaken oder Bettwäsche. Der Grund hierfür liegt in der Annahme, dass durch die geschenkten Federn schlechte Träume auf die Person übergehen. Wer also dafür sorgen möchte, dass die Liebsten jeden Morgen fit und ausgeschlafen sind, sollte hier eher auf den altbekannten Wachmacher Kaffee oder je nach Budget einen Kaffee-Vollautomaten zurückgreifen und die Bettwäsche lieber für eigene Zwecke nutzen. Dann nämlich bleiben die Alpträume fern.

Vorsicht bei blumigen Geschenken

Insbesondere Frauen freuen sich in der Regel immer über Blumen. Allerdings gibt es auch hier einige Dinge, die laut Aberglaube zu beachten sind. Alle Blumen mit Stacheln oder Dornen sollen demnach für Leid auf Seiten des Empfängers sorgen. Gleichzeitig vermitteln schwarze Blumen Trauer und Dunkelheit, während gelbe Blumen für Neid, Missgunst oder Eifersucht stehen. Gelbe Nelken verdeutlichen sogar eine tiefe Ablehnung gegenüber dem oder der Beschenkten. Zusätzlich dazu können abergläubische Personen auch bei der Anzahl der Blumen kritisch dreinblicken. Die Zahl 13 steht für Unglück. Wer auf Nummer Sicher gehen möchte, sollte daher bei den blumigen Geschenken zum Beispiel auf rote Rosen für die Partnerin oder Sonnenblumen für abergläubische Freunde setzen.

Fazit: Schenken, was gut ankommt

Zahlreiche Geschenke sind dem Aberglaube zufolge mit negativen Folgen verbunden. Hiervon sollten sich Schenkende allerdings nicht beeindrucken lassen, sondern vor allem danach gehen, was sich der Beschenkte wünscht. Sollte es sich allerdings um eine wirklich abergläubische Person handeln, ist vermutlich ein Gutschein oder ein ganz anderes Geschenk die bessere Lösung.