Geburtstagssketch: Das kreisende Geschenk

Der Geburtstag und die damit verbundenen Geburtstagsgeschenke sind immer wieder ein schöner Anlass, um zusammenzukommen, eine Tasse Kaffee und ein Stück Kuchen zu genießen und sich gemeinsam mit dem Geburtstagskind zu freuen.

Inhaltsverzeichnis:

  1. Was benötigt man?
  2. Sketch: Das kreisende Geschenk
  3. Das passende E-Book: “20 Lustige Geburtstagssketche zum runden Geburtstag”

Doch was, wenn ein Geschenk gar nicht so neu und besonders ist, wie es auf den ersten Blick erscheint und wenn man dann auch noch erkennt, wie alt es eigentlich wirklich ist? Nun dann ist man mitten drein im Sketch „Das kreisende Geschenk“.

Was braucht man für den Sketch – Das kreisende Geschenk?

Um diesen lustigen Geburtstagssketch aufführen zu können, benötigt man fünf Schauspieler, wovon zwei der fünf Schauspieler ein älteres Ehepaar spielen sowie einen Tisch mit fünf Stühlen, um die Kulisse eines gemütlichen Wohnzimmers darzustellen.

Zu guter Letzt benötigt man dann noch eine Packung Pralinen und schon kann es losgehen mit dem kreisenden Geschenk und einem Geburtstagssketch, der nicht lustiger sein könnte!

Schauspieler

  • 5 Personen

Requisiten/Kulisse

  • eine Packung Pralinen

Spielzeit

  • Circa 10 Minuten

Der Sketch – Das kreisende Geschenk

Luise und Fritz, ein Ehepaar Anfang 70 befindet sich im Wohnzimmer. Luise beschäftigt sich mit einer Kaffeetafel, eingedeckt für vier Personen. Es klingelt, Fritz geht die Tür öffnen. Kommt mit Luises Freundinnen, Frieda, mit einem Blumenstrauß, und Helene, mit einer Pralinenschachtel in Geschenkpapier, zurück.

Luise: Hallo, herzlich willkommen, ihr beiden. Schön, dass ihr da seid.

Frieda: Na, hör mal, das ist doch Ehrensache, dass wir zu deinem Geburtstag kommen. (umarmt Luise) Liebe Luise, alles, alles Gute zu Deinem Ehrentag. Bleib gesund und viele schöne Stunden in deinem neuen Lebensjahr.

Luise (strahlt und nimmt die Blumen entgegen): Oh, was für ein wunderschöner Strauß. Der passt perfekt auf die Kaffeetafel. Danke dir Frieda. (stellt den Strauß in eine Vase auf dem Kaffeetisch und wendet sich Helene zu)

Helene (umarmt Luise): Auch von mir die besten Wünsche zu deinem Geburtstag. Schau, ich hab dir auch eine Kleinigkeit mitgebracht. (übergibt die Pralinenschachtel)

Luise: Tausend Dank auch Dir, liebe Helene. So, nun setzt Euch erst einmal. Es gibt Kaffee und ein schönes Stück Kuchen, oder auch zwei. (lacht)

Fritz und die Gäste nehmen am Tisch Platz. Luise teilt Kaffee und Kuchen aus.

Fritz: Ich liebe die Geburtstage von Luise.

Helene: Wieso das denn?

Fritz (lacht): Na, wann sonst komme ich in den Genuss, Hahn im Korb beim Kaffeekränzchen von drei so schönen Damen zu sein!

Frieda: Hört, hört, was für ein Charmeur. Aber eigentlich solltest Du heute deine Frau verwöhnen und dich nicht von ihr bedienen lassen. (Luise setzt sich nun auch und alle essen Kuchen)

Luise: Ach, Helene verzeih, ich habe dein Geschenk noch gar nicht ausgepackt. (will aufstehen)

Helene: Bleib sitzen, Luise. Du kannst dir sicher schon denken, was es ist. Schließlich ist es ja schon zu einer guten Tradition geworden, dass wir uns seit Jahren gegenseitig immer die gleichen Pralinen schenken, die wir beide so gerne essen.

Es klingelt wieder an der Tür. Fritz geht öffnen. Die Frauen schauen überrascht zur Tür.

Fritz: Schau mal, Luise, dein Enkel ist gekommen.

Ein junger Mann tritt ein.

Luise: Enrico, was für eine Überraschung! Hast du heute gar keine Vorlesungen?

Enrico: Doch, liebe Oma, aber ich wollte die Zeit bis zum Seminar nutzen, dir schnell persönlich zum Geburtstag zu gratulieren. (beugt sich zu Luise herunter und drückt ihr einen Kuss auf die Wange)

Luise: Komm setz dich zu uns. Ich hol dir schnell einen Teller und eine Tasse.

Enrico (drückt Luise auf den Stuhl zurück): Danke Oma, aber ich muss gleich wieder los.

Luise: Enrico, packst du mal schnell die Pralinen von Helene aus, damit wir alle zugreifen können?

Enrico (packt die Pralinen aus und murmelt vor sich hin): Na, was ist dann das? Das gibt es doch gar nicht. (lacht laut los. Die am Tischsitzenden blicken überrascht zu ihm) Oma, ich glaube nicht, dass ihr die Pralinen wirklich noch essen wollt. Hier unter dem Deckel liegt ein 50 DM-Schein.

Erstauntes Schweigen aller.

Fritz (muss auch lachen): Luise, hast du nicht auf der Betriebsweihnachtsfeier 2001 solche Pralinen als besonderes Dankeschön von Deinem Chef bekommen?