Geburtstagssketch: Der Flaschengeist

Ein Mann und eine Frau sitzen am Tisch. Er hat Geburtstag und bekommt von ihr eine Flasche geschenkt. Sie erklärt ihm, dass es sich hierbei um eine Wunderlampe handelt, die man reiben kann, damit ein Flaschengeist erscheint.

Ein Geburtstagssketch zur Unterhaltung.

Inhaltsverzeichnis:

  1. Was benötigt man?
  2. Sketch: Der Flaschengeist
  3. Das passende E-Book: “20 Lustige Geburtstagssketche zum runden Geburtstag”

Was braucht man für den Sketch: Der Flaschengeist?

Für diesen Sketch braucht man einen Tisch, zwei Stühle, eine Fralsche, ein orientalisches Gewand, eine Nebelmaschine und einen MP3 Player.
Es werden zudem drei Schauspieler benötigt.

Die Spieldauer beträgt ca. 5-10 Minuten.

Schauspieler

  • 2 Männer
  • 1 Frau

Requisiten

  • 1 Tisch
  • 2 Stühle
  • 1 Flasche
  • 1 orientalisches Gewand (Dschini)
  • Nebelmaschine
  • 1 MP3 Player mit orientalischer Musik

Spieldauer

Ca. 5 – 10 Minuten

Der Sketch”Der Flaschengeist”

Mann A: Das ist aber ein außergewöhnliches Geschenk von dir. Vielen Dank.

Frau A: Ich habe auch lange danach gesucht. Ein Verkäufer auf dem Markt hat mir diese Flasche empfohlen. Sie soll tatsächlich einen Flaschengeist enthalten.

Mann A: Da war sicher mal ein Himbeergeist drin, aber ein Flaschengeist? Ich weiß nichts so recht.

Frau A: Er hat mir gesagt, dass, wenn man die Flasche reibt, der Geist erscheint und einem drei Wünsche erfüllt.

Mann A: Ja, das Märchen kenne ich auch.

Frau A: Versuch es doch einfach mal. Probieren kostet ja nichts.

Mann A: Okay, dann wollen wir doch mal schauen.

(Der Mann nimmt die Flasche in die Hand und reibt kräftig daran. Erst passiert gar nichts, doch dann erscheint ihm plötzlich der Dschini. Nun sollte ein Helfer die Nebelmaschine einschalten, damit der Auftritt des Flaschengeistes besser rüberkommt. Wenn möglich sollte nun kurz die orientalische Musik eingeblendet werden, was die Stimmung der Szene ebenfalls noch ein wenig untermalt.)

Dschini: Wer hat mich gerufen? Wer braucht die Hilfe des Dschinis?

Mann A: Ich war es. Habe ich Sie gestört bei irgendetwas?

Dschini: Nein. Ich war über 3000 Jahre in der Flasche gefangen. Endlich bin ich wieder frei.

Mann A: Nichts zu danken. Habe ich gerne gemacht.

(Der Mann greift nach der Hand seiner Frau und beide stehen von ihren Stühlen auf. Sie gehen langsam rückwärts, vom Flaschengeist weg.)

Dschini: Wo wollt ihr hin?

Mann A: Wir haben noch etwas vor.

Dschini: Aber ich habe euch meine Freiheit zu verdanken. Ihr habt dafür drei Wünsche frei. Ich gebe euch aber nur zwei, der dritte ist für mich selbst. Schließlich habe ich einiges nachzuholen.

Frau A: Oh, das ist aber nett von Ihnen.

Dschini: Was wünschst du dir denn nun?

Mann A: Ich hätte sehr gerne ein Jahreseinkommen von einer Million Euro und das ohne Steuern.

Dschini: Dein Wunsch sei mir Befehl. Ab sofort wirst du eine Million Euro im im Jahr verdienen und das Finanzamt wird niemals etwas davon erfahren.

Mann A: Super, spitze.

Dschini: Und was ist dein zweiter Wunsch? Es wäre übrigens schön, wenn du dich etwas beeilen könntest.

Mann A: Dann hätte ich gerne jeden Tag etwas leckeres zu essen, bis zu meinem Tode.

Dschini: Auch dieser Wunsch ist mir Befehl. Ab sofort wirst du jeden Tag etwas leckeres zu essen bekommen. Geh ins Restaurant Goldener Adler, dort wird man dir fortan jeden Tag ein vier Gänge Menü servieren, ohne dass du etwas dafür bezahlen musst.

Mann A: Na, wenn das mal keine Überraschung ist.

Dschini: Dann wären wir also soweit.

Mann A: Ja, wegen mir hätten wir alles.

Dschini: Nicht so schnell, denn ich habe ja auch noch einen Wunsch für mich übrig.

Mann A: Dann leg mal los.

Dschini: Ich wünsche mir eine Nacht mit deiner Frau.

Mann A: Die kannst du gerne haben, denn einem Dschini schlägt man ja nicht einfach einen Wunsch aus.

DschiniA: Gut, dann wäre das ja geklärt.

Mann A: Ich gehe so lange ins Restaurant und esse mich satt.

(Der Mann verabschiedet sich von seiner Frau, wünscht ihr viel Spaß und verlässt pfeifend die Bühne. Es scheint ihm sehr zu gefallen, dass er sich ab heute keine Sorgen mehr machen muss und er freut sich auf das Essen.)

Dschini: So nun zu uns beiden. Du hast meinen Wunsch gehört.

Frau A: Ja, Dschini. Ich werde mich deinem Willen beugen.

Dschini: Bevor wir loslegen…. Darf ich dich mal was fragen?

Frau A: Ja sicher. Schieß los.

Dschini: Wie alt ist dein Mann heute eigentlich geworden?

Frau A: 42 Jahre, wieso?

Dschini: Reine Neugier. Ich frage mich nur, wie man in diesem Alter noch an einen Flaschengeist glauben kann.

Frau A: Das frage ich mich auch. Vor allem, wenn der Flaschengeist ein Marktverkäufer ist.