Geburtstagssketch: Der Geburtstagswunsch

In diesem Sketch geht es um einen Jungen, der Geburtstag hat. Sein Vater möchte ihm einen ganz besonderen Wunsch erfüllen, weshalb sich der Junge etwas ausdenken darf, was der Vater für ihn kaufen soll.

Leider geht alles schief und verläuft nicht so, wie der Vater es sich gedacht hat.

Inhaltsverzeichnis:

  1. Vorbereitungen
  2. Sketch: Der Geburtstagswunsch
  3. Das passende E-Book: “20 Lustige Geburtstagssketche zum runden Geburtstag”

Sketch: Der Geburtstagswunsch – Vorbereitungen

Für diesen Sketch braucht man lediglich einen Tisch mit zwei Stühlen, einen Block in mehrere Stifte. Zudem werden für die Aufführung nur zwei Schauspieler benötigt.

Die Spieldauer beträgt ca. 5-10 Minuten.

Schauspieler

  • 1 Mann
  • 1 Junge

Requisiten/ Kulisse

  • 1 Tisch
  • 2 Stühle
  • 1 Block
  • mehrere Stifte

Spielzeit

Ca. 5 – 10 Minuten

Der Sketch “Der Geburtstagswunsch”

Der Vater sitzt am Tisch und liest Zeitung, als der Junge sich zu ihm gesellt, einen Block herbeinimmt und mit den Stiften anfängt zu malen. Dann beginnt die Konversation und der eigentliche Sketch

Vater: Na, mein Junge, wie geht es dir heute?

Sohn: Ach ganz gut, Papa.

Mann A: Was malst du denn da auf deinem Block?

Sohn: Einen großen Bernhardiner.

Vater: Gefällt dir so ein Tier?

Sohn: Ja sehr. Ich glaube, wenn ich so einen hätte, würde ich auf ihm reiten. Auch in die Schule und so…

Vater: Das glaube ich Dir. Aber so ein Hund ist sehr aufwendig, was die Zeit betrifft, die man dafür investieren muss.

Sohn: Das weiß ich, aber es wäre trotzdem schön, so einen Hund zu haben.

Der Junge malt weiter und das Gespräch verstummt für einen Moment

Vater: Und was malst du jetzt?

Sohn: Ein Rennrad.

Vater: Das sieht aber sehr schön aus. Wie viele Gänge hat es?

Sohn: 24. Damit kann ich jeden Berg hinauffahren und auf grader Strecke richtig Gas geben.

Vater: Das kann ich mir sehr gut vorstellen. Du auf einem Rennrad. Dann müssten die Bürgersteige hochgeklappt werden.

Sohn: Schade, dass ich so ein Rennrad nicht habe.

Vater: Ich würde dir gerne eins kaufen, aber deine Mutter wäre damit sicher nicht einverstanden, da du noch viel zu klein für ein so schnelles Fahrrad bist.

Wieder verstummt das Gespräch. Der Vater liest weiter in der Zeitung, während der Junge umblättert und ein weitere Bild zu malen beginnt.

Vater: Heute bist du aber kreativ. Liegt das vielleicht daran, dass du Geburtstag hast?

Sohn: Könnte sein.

Vater: Was wird das, wenn es fertig ist?

Sohn: Ein ferngesteuertes Auto. So eins mit Benzinmotor, Fernsteuerung und richtig lautem Motorsound.

Vater: So eins wollte ich als Kind auch immer haben, aber leider waren die immer viel zu teuer für meine Eltern.

Sohn: Ich würde auch gerne mal damit fahren.

Vater: Was wünschst du dir denn eigentlich zum Geburtstag? Ich habe ja versprochen, dass ich versuche, dir einen Wunsch zu erfüllen.

Sohn: Also ein Bernhardiner wäre schön.

Vater: So einen großen Hund kriegen wir hier gar nicht unter. Wo soll der denn schlafen?

Sohn: Im Wohnzimmer.

Vater: Nein, nein, nein…Deine Mutter würde wahnsinnig werden. Gibt es noch etwas anderes?

Sohn: Dann möchte ich ein Rennrad.

Vater: Da haben wir doch gerade drüber gesprochen. Dafür bist du noch zu jung.

Sohn: Dann eben ein ferngesteuertes Auto. Aber eins mit Benzinmotor.

Vater: Aber mein Junge. Wenn ich dir so ein teures Geschenk kaufe, dreht mir deine Mutter den Hals um.

Sohn: Dann weiß ich auch nicht mehr, was ich mir noch wünschen soll. Alles andere habe ich doch schon.

Vater: Gibt es denn nicht einen Wunsch, den ich dir jetzt hier und gleich erfüllen kann?

Der Junge denkt kurz nach und kaut dabei auf einem Stift. Nach einer Weile scheint ihm der Geistesblitz gekommen zu sein. Er dreht sich zu seinem Vater um und spricht laut:

Sohn: Ich weiß, was ich mir wünsche.

Vater: Was denn?

Sohn: Ich möchte, dass wir einen Tag lang die Rollen tauschen. Du bist ich und ich bin du.

Vater: Na, das kriegen wir hin. Abgemacht.

Sohn: Dann hole ich jetzt mal meine Jacke und die Autoschlüssel.

Vater: Wieso das denn? Was hast du denn vor?

Sohn: Wir fahren zusammen in die Stadt und kaufen für dich einen Bernhardinerhund, ein ferngesteuertes Auto und ein Rennrad. Beeil dich, die Geschäfte machen gleich zu.

Der Vater steht mit offenem Mund auf und trottet überrumpelt von der Bühne, während der Junge siegessicher und pfeifend hinter ihm hergeht.