Karneval- & Fasching Sketche

Tatäää, tatääää, tatääää, so schallt es an vielen närrischen Orten in Deutschlands Hallen. Denn alle Jahre wieder ist es endlich soweit und die fünfte Jahreszeit und somit die liebste Jahreszeit der Narren beginnt.

Im Süden nennt man sie Fasching, im Norden Karneval. Doch ganz gleich, wo man diese närrische Jahreszeit auch verbringen mag, gelacht und geschunkelt wird überall gleich.

Denn nicht nur all die vielen tollen Kostüme und Faschingspartys sind es, die den Fasching oder Karneval ausmachen. Nein, auch klassische Karneval bzw. Fasching Sketche gehören einfach zu dieser närrischen Jahreszeit dazu.

Der Klassiker unter den Fasching Sketchen ist hierbei natürlich immer wieder die Büttenrede, die in der Bütt, an einem Rednerpult, gehalten wird und sich in jedem Fall reimt. Oft sind es Dialoge, die in lokaler Mundart vorgetragen werden und zum Fasching Sketch ist es da gar nicht mehr so weit.

Sketche im Karneval, das ist wie Konfetti auf der Perücke

Denn auch wenn wir Fasching Sketche nicht immer als Erstes beim Thema Fasching als Begriff nennen, so gehören sie doch ebenso zum Fasching wie all die vielen Kostüme und Naschereien.

Denn egal, ob auf Veranstaltungen, bei festlichen Umzügen oder aber im Fernsehen – Fasching Sketche gehören einfach zur närrischen Jahreszeit dazu und sind eine beliebte Form der Unterhaltung.

Karneval- & Fasching Sketche im Fernsehen

Denn auch um die Faschingszeit gibt es, wie zu Silvester und Weihnachten, bestimmte Sketche, die jedes Jahr wieder passen und somit im Fernsehen gesendet werden. Jeder kennt Familie Tetzlaff, die in üblicher Manier eine Karnevalsparty ausrichtet.

Oder aber die großen Klassiker der Könige und Königinnen der Comedy Sendungen. Sämtliche Folgen von SketchUp werden rauf und runter gespielt und ja selbst die Newcomer der spaßigen Unterhaltung führen immer wieder die Klassiker der Fasching Sketche im Fernsehen auf.

Man sieht, Fasching Sketche sind im Fernsehen weit verbreitet und schaffen so auch fern ab den großen Faschingsfeiern viel Spaß und große Lacher.

Der eigene Sketch zur Fastnacht

An diesen Wiederholungen und ähnlichen Sendungen kann man sehen, dass im Karneval Anspruch und Inhalte zugunsten eines möglichst schrillen und übertriebenen Auftrittes oft zurückbleiben.

Das heißt für die eigene Aufführung verschiedener Fasching Sketche: originelle Maske und Kostümierung sind für den eigenen Sketch unerlässlich!

Karneval- & Fasching Sketche und die eigene Aufführung

Doch worauf gilt es noch zu achten, wenn Fasching Sketche wirklich große Lacher und ganz viel Spaß in eine kunterbunte Runde bringen sollen? Nun, wichtig ist das Ziel der Fasching Sketche. Also die Pointe.

Denn auch wenn Karneval ist und alle gute Laune haben, ist es wichtig, dass der Sketch sitzt, vor allem die Pointe. Gerade in der launigen Runde können Hohn und Spott gnadenlos sein, wenn Fasching Sketche ohne rechte Pointe zum Besten gegeben werden.

Und wenn die Fasching Sketche nicht so ganz sitzen und es dann doch passiert und die Pointe misslingt, dann heißt die Devise auf jeden Fall mitlachen. Schließlich hat man sich getraut. Man steht mit einer Gruppe oder einem Partner auf der Bühne und ist aktiv, gibt lustige Fasching Sketche zum Besten und versucht die Zuschauer zum Lachen zu bringen.

Wenn also einmal etwas schief gehen sollte, dann heißt es mitlachen und den kleinen Fehler als lustige Pointe zu verstehen!

Die freie Themenwahl der Karneval- & Fasching Sketche

Zur Zeit des Karnevals und Faschings ist die Wahl der möglichen Themen übrigens fast beliebig. Es hat Tradition, dass die Gags auch mal unter die Gürtellinie gehen dürfen, doch ein Muss ist das nun wirklich nicht. Erlaubt ist, was Spaß verspricht und so ist es nicht nur beim Thema, sondern auch bei der Präsentation von Fasching Sketchen.

Denn schrille und freizügige Outfits sind willkommen, ebenso Albernheiten und Klamauk ohne Ende. Man sieht also, wenn es um die Themen oder aber die Outfits für Fasching Sketche geht, dann hat man sprichwörtlich freie Hand!

Ein paar Vorschläge für passende Themen wären:

  • Oma kauft einen Computer
  • Oma und das Gewitter
  • Der Kosakenzipfel von Loriot
  • Der Vertreterbesuch von Loriot
  • Der Aschenputtel Sketch
  • und viele mehr

Doch wer bei der Auswahl der passenden Fasching Sketche garantiert nichts falsch machen will, der sollte immer eines bedenken: Gern lässt sich das Publikum ansprechen oder es wird um Entscheidungen befragt.

Interaktion mit den Zuschauern ist also wichtig und wenn dann zwischendrin auch noch ein wenig buntes Konfetti fliegt, dann hat man an sich schon alles richtig gemacht und die Fasching Sketche werden garantiert zum echten Höhepunkt einer jeden Karneval- oder Faschingssitzung!

 

Sketch Zum Karneval: Das Meerschweinchen

Im Sketch “Das Meerschweinchen” geht es um eine Szene in einem Restaurant.

Ein Gast beschwert sich beim Kellner, weil er ein kleines, pelziges Tier in seiner Suppe findet und davon natürlich nicht gerade begeistert ist.

Als er jedoch die Erklärung des Kellners dafür hört, gehen die Diskussion und der Spaß erst richtig los!

Meerschweinchen
BIldquelle: Pezibear / pixabay.com

Inhaltsverzeichnis:

  1. Was benötigt man?
  2. Sketch: Das Meerschweinchen

Was braucht man für den Sketch: Das Meerschweinchen?

Für diesen Sketch braucht man einen gedeckten Tisch mit mehreren Stühlen, einen Teller Suppe mit Löffel, ein Meerschweinchenstofftier und ein Faltbuch.

Zudem werden zwei Schauspieler benötigt, die den Kellner bzw. den Gast in dem Restaurant spielen.

Die Spieldauer beträgt ca. 10-15 Minuten.

Requisiten

  • ein Tisch mit mehreren Stühlen, evtl. Tischdeko (damit es wie ein gedeckter Tisch im Restaurant wirkt)
  • ein Teller mit Suppe, ein Löffel
  • ein Meerschweinchen (ein Stofftier)
  • ein Faltbuch

Schauspieler

  • zwei Männer (ein Kellner und ein Gast)

Spieldauer

  • ca. 10-15 Minuten

Der Sketch “Das Meerschweinchen”

Das Set ist identisch mit dem im Sketch „Die Krawatte“. Tatsächlich ist es das gleiche Restaurant. Ein anderer Mann sitzt an einem Tisch, vor sich einen Teller mit Suppe. Er ruft den Kellner.

Mann: KELLNER!

Kellner (Der Kellner bemerkt den Mann zwar, kommt aber nicht an seinen Tisch. Stattdessen ruft er quer durch das Restaurant): JA?

Mann (Zwar ängstlich, dass er die anderen Gäste stören könnte, aber auch er ruft quer durch das Restaurant zum Kellner): Ähm. Da scheint ein Tier in meiner Suppe zu sein.

Kellner: Was für ein Tier ist es denn?

Mann: Ähm…ein Hamster.

Kellner: Ich glaube, Sie vertun sich, mein Herr. Sie sagen, da ist ein Hamster in Ihrer Suppe?

Mann: Ja, ich hätte gerne einen neuen Teller Suppe bitte.

Kellner: Ich bin sicher, wenn Sie noch einmal genauer hinsehen, werden Sie feststellen, dass Sie einen Fehler gemacht haben.

Mann: SCHAUEN SIE DOCH! Ich weiß, dass ich keinen Fehler gemacht habe. Da ist ein kleiner, pelziger Hamster, der meine Suppe isst. Würden Sie mir nun bitte einen neuen Teller Suppe bringen?

Kellner: OOOH!! Jetzt weiß ich, was passiert sein muss. Das ist kein Hamster in Ihrer Suppe. Es ist ein Meerschweinchen. Der Koch muss vergessen haben, es zu entfernen, bevor ich Ihnen Ihre Suppe gebracht habe.

Mann: WAS!?

Kellner: Ja, wir servieren sie in allen Suppen. Wenn das Meerschweinchen lebt, wissen wir, dass es sicher ist, die Suppe zu essen; wenn es stirbt, wissen wir, dass jemand die Suppe vergiftet hat.

Mann: Also, das muss das Blödeste sein, was ich jemals gehört habe! Diese Kreatur schlägt mich bei meiner eigenen Suppe. Er hat schon fast alles davon gegessen. Ich möchte meine Suppe selbstverständlich nicht mit einem Meerschweinchen teilen!

Kellner: Seien Sie doch dankbar, dass die Suppe nicht vergiftet war.

Mann: Ist eine vergiftete Suppe denn sonst eine übliche Erscheinung in diesem Restaurant?

Kellner: Das hängt davon ab, was Sie unter „üblich“ verstehen.

Mann: Lassen Sie es mich so formulieren: Ist hier schon mal JEMAND vergiftet worden?

Kellner: Nicht, seit wir angefangen haben, die Meerschweinchen in der Suppe zu servieren; nein.

Mann: Aha, verstehe. Und wie viele Meerschweinchen sind gestorben, weil sie vergiftete Suppe gegessen haben?

Kellner: Also…Es ist sehr schwer, das zu sagen. Meerschweinchen wissen nämlich normalerweise nicht, wie man schwimmt, deshalb könnten einige von ihnen auch einfach ertrunken sein…oder an natürlichen Ursachen gestorben sein.

Mann: Wie viele sind denn GENERELL gestorben?

Kellner: In den letzten zwei Monaten?

Mann: Seit Sie angefangen haben, die Meerschweinchen zu benutzen.

Kellner: Das war vor zwei Monaten.

Mann: GUT. Hören Sie auf mich hinzuhalten! Wie viele Meerschweinchen sind nun in Ihrer Suppe gestorben?

Kellner: 25.

Mann: Hmm. Verraten Sie mir eins: Haben Sie viele Gäste, die Ihr Restaurant ein zweites Mal besuchen?

Kellner: Also, wir liegen hier an einer Hauptautobahn. Wir haben einen konstanten Fluss an neuen Gästen.

Mann: Also macht es Ihnen nichts aus, dass Sie niemals irgendwelche wiederkehrenden Gäste haben, die bei gesundem Verstand sind?

Kellner: Also. So läuft es hier nun einmal. Manche Leute kümmern sich einfach nicht um ihre eigene Sicherheit. Sie können ja gerne in anderen Restaurants essen, wenn Sie wollen. Ja klar; sehen Sie, ob es mich interessiert. Gehen Sie doch woanders hin, wo man das Essen nicht mit sterilisierten Labortieren testet, wenn Sie das wollen. Wie ich es Ihnen schon gesagt habe:

Wir brauchen Sie nicht als Gast. Haben Sie überhaupt eine Ahnung, wie viele Leute wegen vergiftetem Essen in Restaurants jedes Jahr sterben? Wissen Sie es? Nun, ich weiß es! (Er zieht ein großes Faltbuch hervor.) TAUSENDE! Aber der Name dieses Restaurants erscheint nicht auf dieser Liste. Wir hatten nicht einen einzigen Gast, der wegen vergiftetem Essen gestorben ist. NICHT EINEN EINZIGEN!

Mann: Das glaube ich Ihnen. Es liegt wahrscheinlich daran, dass niemand hier irgendetwas isst! Wer, der bei klarem Verstand ist, würde denn auch einen Teller Suppe essen, aus dem man gerade erst einen Hamster herausgefischt hat?! Ob nun sterilisiert oder nicht…

Kellner: Es ist ein Meerschweinchen!

Mann: Das ist mir doch egal, von mir aus kann es auch eine Bisamratte sein! Ich kann nicht glauben, dass irgendjemand seine Suppe mit so einer Kreatur teilen möchte. Überhaupt…dafür müsste man erst einmal schnell sein. Dieser kleine Kerl ist nämlich so eben mit meiner Suppe fertig!

Kellner: Dann war sie offensichtlich nicht vergiftet. Sie hätten sie essen können, da ihre Sicherheit gewährleistet war.

Mann: Das bringt mir jetzt auch nicht mehr viel.

Kellner: Also…Sie könnten das Meerschweinchen ablecken.

Mann: SEIEN SIE NICHT WIDERWÄRTIG!

Kellner: Fein, dann werde ich Ihnen einen neuen Teller Suppe bringen. Wir können das Meerschweinchen dieses Mal weglassen. Wir werden nur seinen Kopf in die Suppe tauchen, so dass er einen kleinen Schluck davon bekommt.

Mann: NEIN! Sicherlich nicht!

Kellner: Nur einen Schluck?

Mann: Nein. Bringen Sie mir einen neuen Teller Suppe und lassen Sie bloß keine pelzigen Kreaturen in die Nähe davon! Haben Sie mich verstanden?

Kellner: Fein. Es ist Ihr Leben. (Er geht)

Mann (Er fängt an, das Meerschweinchen zu beobachten und in Babysprache mit ihm zu reden. Dann erschrickt er über etwas): KELLNER!

Kellner: Ja, mein Herr?

Mann: Mein Meerschweinchen ist gerade gestorben.

Kellner: Oh, das ist zu schade. Vielleicht war es herzkrank.

Mann: Zur Hölle damit! Jemand versucht mich zu vergiften!

Kellner: Nein, nein, mein Herr. Ich bin mir sicher, dass der vorzeitige Tod Ihres Meerschweinchens nichts mit der Suppe zu tun hat. Immerhin hat es die ganze Suppe gegessen. Wenn die Suppe vergiftet gewesen wäre, wäre es sicherlich schon eher gestorben. Hier ist Ihr neuer Teller Suppe. Guten Appetit!

Mann: NIEMALS!!! Es gibt einige Gifte, die langsam wirken, wissen Sie? Ich bin mir sicher, dass jemand versucht, mich zu töten. Bringen Sie mir auf der Stelle ein neues Meerschweinchen!

Kellner: Wie Sie wünschen, mein Herr.

 

Sketch: Der Baustellenunfall

Sketche zu Karneval sorgen auf jeder Faschingsparty für Stimmung. Humorvolle Szenen können hier mit Situationen aus dem Alltag vermischt werden, so dass sich jeder in den gespielten Witz hineinversetzen kann.

Wer kennt nicht die Warteschlange an der Kasse, die unauffällig belauschten Gespräche beim Frisör oder die Unterhaltungen älterer Damen im Wartezimmer beim Arzt?

Inhaltsverzeichnis:

    1. Worum geht es in dem Sketch?
    2. Utensilien für den Märchen Sketch
    3. Sketch: Der Baustellenunfall

Es gibt unzählige Möglichkeiten, den Alltag in Karneval Sketche einzubauen. Auf unserer Seite haben wir für Sie einige Karneval Sketche bereitgestellt, damit Sie eine passende Szene für Ihre Party finden.

Worum geht es in diesem Karneval-Sketch?

In diesem Sketch geht es um einen Mitarbeiter einer Baufirma. Er ruft seinen Chef an und teilt ihm mit, dass es einen “kleinen” Unfall gegeben hat. Hierbei steigert er sich immer mehr hinein und es offenbart sich ein heilloses Chaos.

Der Chef steht kurz vor einem Nervenzusammenbruch, bis am Schluss die Pointe eine erlösende Wirkung zeigt. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Aufführen unserer Karneval Sketche.

Baukräne auf einer Baustelle
Bildquelle: Photo Mix / pixabay.com

Was braucht man für diese Art Karneval Sketche?

Für diesen Sketch, ähnlich wie für viele andere Karneval Sketche für zwei Personen, benötigt man einen Tisch, einen Stuhl und zwei Telefone.

Schauspieler

  • 2 Männer

Requisiten

  • 1 Stuhl
  • 1 Tisch
  • 2 Telefone

Spieldauer

ca. 5-10 Minuten

Der Sketch “Der Baustellenunfall”

(Der Sketch beginnt damit, dass der Chef der Baufirma am Tisch sitzt, als sein Telefon klingelt. Der Mitarbeiter steht auf der Baustelle (einige Meter vom Chef entfernt auf der Bühne) und beginnt damit, dem Chef zu erzählen, was passiert ist.)

Chef: Meier. Was kann ich für Sie tun?

Mitarbeiter: Chef?

Chef: Ja!

Mitarbeiter: Ich bin’s. Es ist mir sehr unangenehm, aber wir können die Fenster nicht einbauen wie geplant.

Chef: Warum nicht? Es war doch alles vorbereitet.

Mitarbeiter: Die Gläser sind alle kaputt.

Chef: Wie kaputt?

Mitarbeiter: Ja zerbrochen, in Einzelteile, Scherben…alles hin.

Chef: Warum denn das?

Mitarbeiter: Die Gasflasche ist einfach durch die 20 Fenster durchgerauscht. Wie durch Butter.

Chef: Die Gasflasche? Was hat die Gasflasche denn damit zu tun?

Mitarbeiter: Ja der Egon, der war gerade dabei, eine Leitung zu schweißen. Dann ist er im Stehen eingeschlafen und hat sich gegen die Gasflasche gelehnt.

Chef: Und dann?

Mitarbeiter: Nichts.

Chef: Wie nichts?

Mitarbeiter: Ja, es ist nichts passiert. Erst als der Heinz kam, ging der Ärger los.

Chef: Was hat der Heinz denn gemacht? Nun lassen Sie sich doch nicht alles aus der Nase ziehen.

Mitarbeiter: Der Heinz hat den Kran bedient. Und aus seiner Kabine hat er den Egon gesehen, wie er im Stehen schläft.

Chef: Und dann ist die Gasflasche umgefallen?

Mitarbeiter: Nein. Der Heinz hatte gerade einen Stapel Holz an den Kran gehangen. Damit wollte er den Egon ganz leicht anstoßen, damit er umfällt und wach wird.

Chef: Ich fasse es nicht. Und dann hat er die Gasflasche erwischt?

Mitarbeiter: Nein. Er hat den Egon erwischt. Der ist dann auch tatsächlich umgefallen. Dabei ist die Flamme an seinem Schweißgerät im frischen Beton erstickt.

Chef: Mensch der Heinz, der kann schon was am Kran…äh ich meine, wie ging es dann weiter?

Mitarbeiter: Ich hab den Egon im Beton liegen sehen. Dann dachte ich mir, dass ich ihm besser mal helfe, damit er nicht stecken bleibt. Das Seil vom Kran hatte sich übrigens im Schlauch des Schweißgerätes verfangen.

Chef: Was hat der Heinz dann gemacht?

Mitarbeiter: Er hat gewunken, aus seiner Kabine heraus.

Chef: Und was haben Sie dann gemacht?

Mitarbeiter: Ich habe zurückgewunken. Sie wissen ja, ich bin ein freundlicher Mensch.

Chef: Ja das stimmt. Ich weiß noch auf der Weihnachtsfeier….ach was rede ich.. und dann?

Mitarbeiter: Ich hab dem Egon aufgeholfen. Er war ganz nervös, weil er sich so erschrocken hatte.

Chef: Das kann ich verstehen.

Mitarbeiter: Ich habe ihm eine Zigarette angeboten.

Chef: Und hat er sie genommen?

Mitarbeiter: Ja. Er hat sich gefreut. Blöderweise war das Schweißgerät nicht zugedreht worden und überall auf dem Boden befand sich Gas.

Chef: Und dann hast du ihm Feuer gegeben?

Mitarbeiter: Genau. Es gab einen großen Knall.

Chef: Oh mein Gott!!!

Mitarbeiter: Ja, das hat der Egon auch gesagt. Die Gasflasche hat Feuer gefangen und dann zischte sie los.

Chef: In die Fenster?

Mitarbeiter: Nein, nein. Sie war ja am Kran befestigt. Sie schoss einfach nur los und kreiste wie ein Satellit um den Kran vom Heinz.

Chef: Was hat er gemacht?

Mitarbeiter: Sich mitsamt der Kabine im Kreis gedreht. Das sah von unten aus wie ein Kettenkarussel.

Chef: Und dann? Mensch nun erzählen Sie doch.

Mitarbeiter: Das Seil ist gerissen und die Gasflasche in die Fenster geknallt.

Chef: Na dann ging ja nochmal alles gut. Ich bestelle einfach neue Fenster.

Mitarbeiter: Das bringt nichts mehr Chef.

Chef: Warum das?

Mitarbeiter: Na der Heinz ist mit dem Kran in den Neubau gekracht. Einfach umgekippt. Ich denke, wir fangen nochmal von vorne an.

 

Der Besuch In Der Apotheke

In diesem Sketch geht es um einen Mann, der sich in einer Apotheke etwas gegen sein Leiden holen möchte. Leider kann er sich nicht so ausdrücken, dass der Apotheker ihn versteht.

Also entsteht eine hitzige Diskussion, bei der beide aneinander vorbeireden. Letztendlich gibt der Apotheker dem Mann irgendetwas mit, nur damit die Situation beendet ist.

Inhaltsverzeichnis:

  1. Was ist wichtig bei Faschingssketchen?
  2. Was braucht man?
  3. Sketch: Der Besuch in der Apotheke

Was ist wichtig bei Faschingssketchen?

Sketche zu Karneval können vor allem eins sein: Im höchsten Maß albern. Karneval Sketche werden sehr gerne auf Vereinsveranstaltungen aufgeführt und bringen die Stimmung in Schwung.

Es gibt nichts Lustigeres, als Freunde oder Bekannte auf der Bühne zu sehen, die sich in lustigen Situationen ein Dialogduell bieten.

SOlsBildquelle: analogicus / pixabay.comWie wäre es also mit einem Sketch in der Apotheke? Jeder kann sich in diese Situation hineinversetzen und weiß, wie schwierig es manchmal ist, mit dem Gewirr der verschiedenen Medikamente klarzukommen.

Was braucht man für diese Art Sketche zu Karneval?

Für diesen Sketch, ähnlich wie für viele andere Karneval Sketche für zwei Personen, benötigt man eine Theke, einen weißen Kittel für den Apotheker und eine kleine Schachtel Medizin.

Schauspieler

  • 1 Frau
  • 2 Männer

Requisiten

  • 1 Theke
  • 1 Kittel
  • Medizin

Spieldauer

Ca. 5 – 10 Minuten

Alte Apothekerflaschen

Der Sketch “Der Besuch in der Apotheke”

Der Sketch beginnt damit, dass der Mann in die Apotheke tritt, also vor die Theke. Dann fragt er nach einem gewissen Medikament und der Dialog beginnt.

Kunde: Guten Tag.

Apotheker: Guten Tag der Herr. Wie kann ich Ihnen helfen?

Kunde: Ich habe da so ein pfüüüüüüüüüt.

Apotheker: Ein pfüüüüüüüüt? Wie lange haben Sie dieses Problem schon?

Kunde: Seit ungefähr drei Tagen. Erst war es ja nur ein pröööööööt, aber dann ging es immer mehr in ein pfeiiiiiiiiiiiif über.

Apotheker: Das habe ich in letzter Zeit von vielen Kunden gehört. Haben Sie schon etwas gegen dieses pfüüüüüüüüt unternommen?

Kunde: Ja. Ich habe es die ganze Zeit mit Eis gekühlt. Aber das hat nichts gebracht.

Apotheker: Eis ist ganz schlecht. Man sollte es wärmen. Wann hat es das letzte Mal pfüüüüüüüt gemacht?

Kunde: Vor ungefähr einer Stunde. Das war ganz schön unangenehm.

Apotheker: Das glaube ich Ihnen auf’s Wort. Gut, dass Sie gekommen sind, sonst wäre es wahrscheinlich noch zu einem pfeiiiiiiiif boing pröööööööt geworden.

Kunde: Das kann passieren? Davon wusste ich ja gar nichts.

Apotheker: Ja im schlimmsten Fall entsteht sogar ein ratatatatatatata.

Kunde: Oh mein Gott. Was wäre dann nur aus meiner Frau geworden?

Apotheker: Dies, mein verehrter Kunde, wollen wir uns besser gar nicht ausmalen. Haben Sie eine bestimmte Marke, von der Sie Medikamente bevorzugen?

Kunde: Schisslaweng, wenn es geht. Die helfen immer sehr gut.

Apotheker: Anita? Aniiiiiiita?

Mitarbeiterin: Was denn?

Apotheker: Haben wir noch Schisslaweng gegen pfüüüüüüüüt?

Mitarbeiterin: Nein leider nicht. Die letzte Packung wurde heute morgen verkauft. Wir haben von Schisslaweng nur noch Mittel gegen prööööööööt.

Apotheker: Das hilft uns leider nicht weiter. Der Kunde ist über dieses Stadium bereits hinaus.

Mitarbeiterin: Oh der arme Mann. Ist er etwas schon beim ratatatatatata angekommen?

Apotheker: Nein, er steckt gerade in der pfüüüüüüüt Phase fest.

Mitarbeiterin: Da hat seine Frau aber Glück gehabt.

Kunde: Und was machen wir jetzt?

Apotheker: Einen Moment bitte. Anita? Aniiiiiita?

Mitarbeiterin: Was denn noch?

Apotheker: Haben wir ein Mittel gegen pfüüüüüüüt von anderen Herstellern da?

Mitarbeiterin: Ich schaue mal eben nach. Nein, leider nicht. Wir hätten noch was gegen hömmmmpf von der Firma Zeckenspender. Aber das war’s auch schon.

Apotheker: Haben Sie gehört? Nur noch was gegen hömmmmmpf. Haben Sie auch Probleme mit hömmmmpf?

Kunde: Nein, bei meinem hömmmmpf ist noch alles in Ordnung.

Apotheker: Wissen Sie was? Ich gebe Ihnen einfach eine Packung Schisslaweng gegen pfüüüüüüt aus meinem Privatbestand. Ich habe da nämlich auch ab und zu mal Probleme mit.

Kunde: Das wäre aber sehr nett von Ihnen. Was bekommen Sie dafür?

Apotheker: Das geht aufs Haus. Schließlich sind wir ja Leidensgenossen.

Kunde: Vielen Dank. Ihre Apotheke werde ich auf jeden Fall weiterempfehlen. Endlich hab ich ein Mittel gegen mein pfüüüüüüüt.

Apotheker: Na sehen Sie. Ich wünsche Ihnen gute Besserung.

Der Kunde verlässt die Bühne. Der Apotheker bleibt noch etwas stehen und schüttelt den Kopf. Dann kommt seine Mitarbeiterin zu ihm.

Mitarbeiterin: War es schon wieder so einer?

Apotheker: Ja. Schon der fünfte heute. Ich verstehe nicht, warum die Leute sich so kompliziert ausdrücken. Was ist schon so schlimm an Durchfall?

 

Sketch Zum Karneval – Und Fasching: Der Morgen Danach

Möchtegern-Macho Joachim hat auf der Karnevalsfeier etwas zu tief ins Glas geschaut und wacht am nächsten Morgen total verkatert auf.

Beim Frühstück muss er sich nicht nur mit seiner Mutter, sondern auch mit seinem Opa auseinandersetzen. Außerdem wartet noch eine weitere böse Überraschung auf ihn: Ein Sketch zum Karneval & Fasching.

Champagnerflaschen im Kühler
Bildquelle: Couleur / pixabay.com

Inhaltsverzeichnis:

  1. Was benötigt man?
  2. Sketch: Der Morgen danach

Was braucht man für den Sketch: Der Morgen danach?

Wichtig für diesen Sketch ist es, die Charaktere der verschiedenen Rollen in diesem Sketch richtig zu treffen, denn dann gelingt dieser Sketch am besten!

Deshalb möchten wir Ihnen hier die unterschiedlichen Rollen etwas näher vorstellen:

  • Joachim (Sohn): Gesundheits- und Sportfanatiker, ernährt sich
    ausschließlich gesund und vegetarisch und trinkt eigentlich
    keinen Alkohol, tut auf cool und machomäßig, ist aber eher ein
    Weichei und wohnt bei seiner Mutter
  • Sabine (Mutter): Sehr modern, jung geblieben, hip, etwas flippig,
    bodenständig, hübsch
  • Helmut (Opa): lustig, aufgeweckt
  • Fremder Typ

Neben den verschiedenen Charakteren werden außerdem ein Tisch, drei Stühle, ein Teller, ein Smartphone, ein Eiweißshake und falls vorhanden eine Perücke benötigt.

Für die Aufführung sollten 5-10 Minuten eingeplant werden.

Schauspieler

  • 3 Männer
  • 1 Frau

Requisiten

  • Tisch
  • drei Stühle
  • Teller
  • Eiweißshake
  • Smartphone
  • evtl. Perücke

Spieldauer

ca. 5-10 Minuten

Der Sketch “Der Morgen danach”

Nach einer feuchtfröhlichen Karnevalsfeier wacht Joachim, der normalerweise keinen Tropfen Alkohol anrührt, total verkatert in seinem Bett auf. Mit verzerrtem Gesicht fasst er sich an den Kopf und fragt sich, was in der letzten Nacht passiert ist und warum er solche Kopfschmerzen hat. Müde und fertig schleppt er sich in die Küche und setzt sich an den gedeckten Frühstückstisch.

Sabine: (voller Elan) Guten Morgen mein Liebling. Hast du schön geschlafen? Wie war die Karnevalsfeier gestern Abend? Hat deinen kleinen Freunden dein “Gangster-Rapper”-Kostüm gefallen?

Joachim: Ooohhhhh bitte Mama, nicht so laut. Außerdem war ich nicht verkleidet. Das ist nur was für Loser.

Sabine: Ach so ist das. Naja, jedenfalls bin ich froh, dass du dich endlich mal integrierst und ein bisschen die Sau rauslässt. Immer nur allein in deinem Zimmer rumzuhängen und mit deinen Hanteln rumzuspielen, tut dir wirklich nicht gut. Du musst mal ein bisschen rauskommen und neue Leute kennenlernen. Apropos, hast du gestern Abend vielleicht ein Mädel aufgerissen? Na komm, sag schon. (Stupst ihren Sohn mit dem Ellenbogen an und zwinkert).

Joachim: Neeee. Die waren eh alle nich mein Typ. Haben wir Aspirin da?

Die Mutter steht auf und holt einen Teller mit Essen und stellt ihn Joachim vor die Nase.

Sabine: Nein, aber ich habe leckeres Rührei mit Bacon gemacht. Hier. Und im Kühlschrank haben wir auch noch Rollmops. Der hilft wunderbar, wenn man verkatert ist. Als ich vorige Woche auf der Party von Kerstin war, hab ich mich auch ordentich abgeschossen und…

Joachim: (patzig) Maaamaa! Du weißt doch ganz genau, dass ich das nicht esse! Nimm das bitte vor meinem Gesicht weg. Und kannst du mir einen Quark machen? Und einen Eiweißshake bitte.

Sabine: Ach du stellst dich aber auch an. Und dann immer diese Eiweißshakes.

Opa Helmut betritt mit seinem Smartphone die Küche.

Sabine: Morgen Papa.

Helmut: Guten Morgen ihr Lieben. Na Joachim, haste ordentlich gefeiert gestern? Freut mich übrigens, dass wir jetzt Freunde sind bei deinem lustigen Internetspiel.

Joachim: Opa, nenn mich bitte nicht Joachim. Ich möchte Joe genannt werden! Und was meinst du mit Internetspiel? Meinst du etwa Facebook? Und wieso Freunde?

Helmut: Jaja, genau das. Du hast doch gestern meine Einladung endlich mal angenommen. Die Feierei scheint dir ja richtig jut getan zu haben, mein Junge. Im Internet sind schon haufenweise Bilder von dir. Hier sieh mal (zeigt ihm Bilder auf seinem Handy). Da schauste noch ganz ordentlich aus. Und ab hier sieht man wie’s bergab geht. Wenn der Pegel steigt, sinkt das Niveau, was. Höhö. (lacht). Wenn ich da an unsere Partyzeiten denke….

Joachim: Oh Gott. (verschränkt die Arme auf dem Tisch und legt den Kopf hinein).

Helmut: Beim nächsten Mal nimmst du mich mit, ja? Oder noch besser: Wir gehen zusammen zum Schützenfest. Dann kannste mal die ganzen Saufkumpanen vom Opa kennenlernen.

Sabine: Na das ist doch mal was Schätzchen. (tätschelt den Kopf vom Sohn). Ich wusste ja gar nicht, dass du dich jetzt so toll mit dem Opa verstehst.

Helmut: Ich hab dir schonmal die Einladung für das nächste Schützenfest geschickt und dir auf deine Seite gepostet (spricht es falsch aus, genauso wie man es schreibt). Gepostet so heißt das doch, oder?

Joachim: Oh Gott, nein. Lass den Mist. Und lasst mich jetzt bitte mal in Ruhe meinen Quark essen.

Ein ebenfalls verkaterter und als Frau verkleideter fremder Jugendlicher kommt mit schief sitzender Perücke und verschmiertem Lippenstift in die Küche getorkelt. Alle sind verwundert, machen große Augen und Sabine und Helmut schauen zuerst den fremden Jungen und dann Joachim an.

Fremder Typ: Morgen allerseits. Wo bin ich denn hier gelandet? War wohl mal wieder ne fette Party gestern, wa?

Der fremde junge Mann sieht sich schwankend und etwas verwirrt in der Küche um. Dann bleibt sein Blick bei Mutter Sabine hängen und er geht lässig und selbstbewusst auf sie zu und legt ihr den Arm um die Schultern.

Fremder Typ: (sehr machomäßig) Na Puppe, war ja ne klasse Party gestern, was.. Und ich nehme mal an, wir zwei beiden Hübschen haben eine aufregende Nacht miteinander verbracht. Und..? Wie war ich so? (zwinkert).

Sabine: Na junger Mann. Da musste schon meinen Sohn fragen! (lacht)

 

Sketch: Die Krawatte

Ein schick gekleideter Mann mit Krawatte sitzt in einem vornehmen Restaurant am Tisch und studiert die Speisekarte.

Eigentlich möchte er nur in Ruhe essen, aber das scheint in diesem Restaurant nicht möglich zu sein.

gerollte Krawatten
Bildquelle: pasja1000 / pixabay.com

Inhaltsverzeichnis:

  1. Was braucht man?
  2. Sketch: Die Krawatte

Was braucht man für den Sketch “Die Krawatte”?

Für den Sketch braucht man einen schick gekleideten Mann, einen Kellner und jemanden, der den Gastgeber spielt. Dazu einen Tisch, einen Stuhl und eine Menükarte.

Schauspieler

  • ein schick gekleideter Mann mit Krawatte
  • ein Kellner
  • ein Gastgeber

Requisiten

  • ein Tisch mit Tischdecke und Kerze
  • ein Stuhl
  • Menükarte

Spieldauer

ca. 10 Minuten

Der Sketch “Die Krawatte”

Im Restaurant. Ein schick gekleideter Mann mit einer Krawatte sitzt am Tisch und studiert die Speisekarte.

Kellner: Darf ich Ihre Bestellung aufnehmen Sir? Die heutige Empfehlung des Hauses ist frisches Surf & Turf.

Mann: Oh ja, vielen Dank. Das hört sich gut an. Das nehme ich.

Kellner: Möchten Sie einen Salat dazu?

Mann: Ja, gerne.

Kellner: Welches Dressing möchten Sie dazu?

Mann: Hmm. Was ist denn das hausgemachte Dressing?

Kellner: Das ist ein wenig wie French-Dressing. Sehr empfehlenswert.

Mann: Das klingt gut. Das nehme ich. Und können Sie mir bitte noch eine Bloody Mary bringen?

Kellner: Eine andere Kellnerin?

Mann: Wie bitte?

Kellner: Nichts, nichts. Ein schlechter Scherz. Entschuldigen Sie bitte, Sir. Ich bringe Ihnen ihren Drink sofort. (Verlässt den Tisch)

Gastgeber: Entschuldigen Sie Sir, warten Sie auf jemanden?

Mann: Nein, ich esse heute alleine.

Gastgeber: Wären Sie sehr verärgert, wenn ich Sie bitten würde, unser Restaurant zu verlassen?

Mann: Was? Sie meinen JETZT? Bevor ich gegessen habe?

Gastgeber: So schnell wie möglich, ja. Macht Ihnen das etwas aus?

Mann: Ja selbstverständlich macht mir das etwas aus! Ich bin hierhergekommen, um etwas zu essen. Wenn ich hätte gehen wollen, wäre ich woanders hingegangen.. (hält inne, als er merkt, wie absurd das klingt)

Gastgeber: In Ordnung. Ich habe veranlasst, dass Ihr Essen eingepackt wird, damit Sie es mitnehmen können. Vielleicht möchten Sie es in Ihrem Auto essen. Wir haben einen sehr schönen Parkplatz mit vielen Bäumern und Sträuchern.

Mann (sarkastisch): Ja, natürlich. Ich liebe es mein Surf & Turf in meinem Honda zu essen. Das ist der perfekte Ort dafür.. Natürlich nicht! Ich will mein Menü an diesem Tisch hier essen, wie jeder andere auch.

Gastgeber: Entschuldigen Sie Sir, aber niemand anderes ist hier an diesem Tisch. Sie sagten Sie wären allein.

Mann: HA HA HA! Sind Sie sicher, dass Sie der Gastgeber hier sind? Sie würden eine tolle Comicfigur abgeben.

Gastgeber: Es tut mir leid Sir, ich habe nicht versucht lustig zu sein.

Mann: Dann sind Sie ein Idiot! Ich meine, ich wollte HIER in diesem Restaurant essen! Warum wollen Sie, dass ich gehe?

Gastgeber: Na schön, Sir. Wie Sie wissen, ist dies ein First Class Restaurant. Und wir versuchen unsere Kunden auf jede erdenkliche Art und Weise zufrieden zu stellen und… naja… Ich weiß nicht, wie ich es Ihnen sagen soll, aber… Ich habe einige Beschwerden von den anderen Gästen über Ihre Krawatte erhalten. Es fällt ihnen schwer, ihr Essen zu genießen, während Sie hier sind.

Mann: Sie scherzen.

Gastgeber: Ich wünschte es wäre so, aber ich meine das vollkommen ernst. Wenn Sie nun so freundlich wären und….

Mann: NEIN! Ich glaube Ihnen das nicht! Sie sagten, Sie versuchen den Kunden auf jede Art und Weise zufrieden zu stellen, oder?

Gastgeber: Ja, aber…

Mann (steht auf): Ich bin ein Kunde! Und es mag Sie überraschen das zu erkennen, aber es stellt mich ganz und gar nicht zufrieden, wenn Sie mich bitten das Restaurant zu verlassen und meine Mahlzeit in meinem Auto einzunehmen. Zufrieden könnten Sie mich stimmen, wenn Sie mir endlich mein Surf & Turf an den Tisch bringen, wo ich es nach meinem Belieben genießen kann.

Gastgeber: Ich kann Sie verstehen Sir. Selbstverständlich würden Sie es bevorzugen, Ihre Mahlzeit hier einzunehmen, aber Sie müssen die Situation auch mal von meinem Standpunkt aus betrachten. Sie sind alleine und mehrere Personen haben sich über Sie beschwert. In einer Konfliktsituaton wie dieser, müssen wir versuchen eine möglichst zufriedenstellende Lösung für die Mehrheit unserer Gäste zu finden. Das ist die gängige Praxis. Die Mehrheit entscheidet. Ich bin sicher Sie verstehen das.

Mann: Wie viele Beschwerden haben Sie denn erhalten?

Gastgeber: 26.

Mann (fällt zurück auf seinen Stuhl): 26!? Und alle hassen meine Krawatte?

Gastgeber: Mit Leidenschaft, ja.

Mann: Na schön. Lassen Sie uns einen Kompromiss finden. Ich werde mich an einen anderen Tisch setzen, wo ich niemanden störe. (sieht sich um) Da drüben zum Beispiel.

Gastgeber: Es tut mir leid Sir, wir sind vollkommen ausgebucht. Es befindet sich kein freier Platz im Restaurant, wo Sie nicht in jemandes Blickfeld wären.

Mann: Na schön. Dann werde ich die Krawatte abnehmen. (Er beginnt den Knoten zu lösen) Sie ist nur ein Geschenk von meinem Onkel. Ich selbst mag sie auch nicht so sehr. Hier. (hält dem Gastgeber die Krawatte hin)

Gastgeber (verlegen): Ähm gut, aber ich fürchte, ich muss Sie trotzdem noch immer bitten das Restaurant zu verlassen Sir.

Mann: WARUM!?!? Meine Krawatte ist außer Sichtweite. Ich werde.. (bemerkt etwas) MOMENT MAL! Dieser Mann dort trägt exakt die gleiche Krawatte wie ich! Warum wurde er nicht gebeten zu gehen? Ich verlange eine Erklärung! Was geht denn hier vor?(packt den Gastgeber am Kragen)

Gastgeber: Bitte lassen Sie mich los Sir. Ich kann Ihnen das erklären. Ich habe die Krawatte nur erwähnt, weil ich Ihre Gefühle nicht verletzen wollte. Was die anderen Gäste wirklich beleidigt hat, ist ihr …. (scannt den Körper) Gürtel! Ja, Ihr Gürtel ist wirklich schrecklich hässlich. Jeder hier hasst ihn. Tatsächlich habe ich 29 Beschwerden erhalten. Ich wollte nur nett sein als ich sagte es seien 26 gewesen. Ich habe nur gesagt, dass es um Ihre Krawatte gehen würde, weil ich Sie nicht aufregen wollte.

Mann (entfernt seinen Gürtel): Hier!

Gastgeber: Okay, Sie haben mich erwischt. Ich gebe es zu. In Wirklichkeit geht es um Ihre Schuhe. Bäähhh, furchtbar! Da dreht sich einem der Magen um.

Mann (zieht seine Schuhe aus): Besser?

Gastgeber: Oh Gott! Diese SOCKEN!! Ziehen Sie Ihre Schuhe wieder an, schnell! Es tut mir leid, aber Sie sind zu ärmlich und hässlich gekleidet, um hier zu Speisen. Sie müssen gehen, keine Frage.

Mann: NA SCHÖN! Ich würde hier nicht einmal erneut essen wollen, wenn Sie mich dafür bezahlen würden!! Ich weiß nicht, was hier vor sich geht, aber diese Art der Behandlung habe ich nicht verdient! (Er stürmt von der Bühne, dann dreht er sich noch einmal um) ..und Ihre Krawatte ist auch hässlich!!!

Gastgeber (lächelt und beginnt den Tisch abzuputzen)

Kellner: Hast du ihm gesagt, dass wir kein Surf & Turf mehr haben?

Gastgeber: War nicht nötig.

Kellner: Wie weit bist du gekommen?

Gastgeber: Bis zum Gürtel.

Kellner: Verdammt! (gibt ihm 5 Euro)

 

Sketch: Das Neue Fahrrad

In diesem humorvollen Sketch, den wir kurzer Hand mit „Das neue Fahrrad“ betitelt haben, geht es um zwei gute alte Freunde, die sich in der Stadt zufällig treffen.

Der eine Freund hat ein neues Fahrrad dabei, was den anderen Freund doch ein klein wenig wundert.

So ruft also der verwunderte Freund kurzer Hand seinen alten Kumpel zu sich herüber, um ihm ein paar Fragen zu seinem doch etwas seltsamen neuen Fahrrad zu stellen.

Der Karneval Sketch “Das neue Fahrrad” ist somit einer der ganz klassischen Sketche aus dem alltäglichen Leben, der sicherlich sehr gut in die Zeit des Karnevals oder Faschings passen wird.

Denn es geht um Freundschaft, humorvolle Gespräche und eine Überraschung, die man unter besten Freunden so vermutlich nicht jeden Tag erleben wird.

Inhaltsverzeichnis:

  1. Requisiten
  2. Sketch: Das neue Fahrrad

Utensilien für den Karneval Sketch “Das neue Fahrrad”

Für den Karneval Sketch “Das neue Fahrrad” benötigt man grundsätzlich nur zwei männliche Personen für die beiden Freunde, welche im besten Fall im mittleren Alter und im sportlich aktiven Freizeitlook gekleidet sind sowie ein Fahrrad.

Will man den Spaßfaktor des Karneval Sketchs “Das neue Fahrrad”noch ein wenig mehr anheizen, dann nimmt man ein rosafarbenes Damenfahrrad.

Requisiten

  • 1 Fahrrad

Schauspieler

  • 2 Männer

Spieldauer

  • ca. 10 Minuten
Fahrrad mit Blumen auf der Wiese
Bildquelle: JIll Wellington / pixabay.com

Der Sketch “Das neue Fahrrad”

Mann A: Mensch Heinz. Dich hab ich ja lange nicht mehr gesehen. Wie geht es dir denn so?

Mann B: Ach bei mir ist alles in Ordnung. Die Kinder sind gesund und meine Frau die Gleiche wie eh und je.

Mann A: Wann haben wir uns das letzte Mal gesehen? Vor drei Jahren?

Mann B: Es könnten auch schon vier Jahre sein. So genau weiß ich das auch nicht mehr.

Mann A: Ja wie die Zeit vergeht. Ich bin gerade auf der anderen Straßenseite spazieren gegangen, als ich dich gesehen habe. Mir ist direkt aufgefallen, dass du ein neues Fahrrad hast. Zumindest hattest du es damals noch nicht.

Mann B: Nee, das ist ganz neu. Ich bin quasi erst seit einer Stunde der stolze Besitzer. Sieht gut aus, oder?

Mann A: Ja schon, aber kann es sein, dass du dich beim Kauf etwas vertan hast?

Mann B: Wieso?

Mann A: Na, das ist doch ein Damenrad.

Mann B: Ja, das hast du richtig erkannt.

Mann A: Und wieso hast du dir ein Damenrad gekauft?

Mann B: Ich habe es gar nicht gekauft.

Mann A: Bist du jetzt unter die Fahrraddiebe gegangen?

Mann B: Wo denkst du hin? Die Geschichte glaubst du mir sowieso nicht.

Mann A: Na versuch’s mal. Ich bin jetzt schon gespannt wie ein Flitzebogen.

Mann B: Dann hör mal gut zu. Ich gehe also heute morgen am See spazieren.

Mann A: Ja und?

Mann B: Nun mal langsam. Ich gehe also so vor mich hin und plötzlich steht da diese unglaublich hübsche Blondine mit ihrem Fahrrad.

Mann A: Heinz, spann mich nicht so auf die Folter.

Mann B: Sie hatte eine Panne. Der Vorderreifen war geplatzt. Ich hab natürlich sofort meine Hilfe angeboten.

Mann A: Klar, ist ja Ehrensache.

Mann B: Ich habe das Flickzeug ausgepackt und den Vorderreifen repariert. Hab mir extra viel Zeit gelassen, denn man ist ja nicht oft in Begleitung einer solchen Frau.

Mann A: Und was ist dann passiert?

Mann B: Das glaubst du mir nicht. Wir waren etwas abgelegen vom Weg. Plötzlich passiert das Unglaubliche.

Mann A: Heinz. Ich brenne vor Neugier. Lass hören, was passiert ist.

Mann B: Als der Reifen geflickt war, schaut sie mich an und sagt: “Mein Held. Danke, dass du mein Fahrrad repariert hast.”

Mann A: Und dann?

Mann B: Dann hat sie langsam ihr Höschen abgestreift, es mir in die Hand gedrückt und mir noch tiefer in die Augen geschaut. Und dann kam es über ihre Lippen.

Mann A: Was denn Heinz?

Mann B: “Für deine Hilfe will ich dich belohnen.” Das hat sie gesagt.

Mann A: Oh mann und was kam dann?

Mann B: Ich habe mir natürlich das Fahrrad genommen.

Mann A: Das war die richtige Entscheidung. Das Höschen hätte dir eh nicht gepasst.

 

Wir Ruhen Uns Zu Viel Aus

Ein man liegt auf der Wiese
Bildquelle: Hans Braxmeier / pixabay.com

Im Prinzip ist der Karneval Sketch “Wir ruhen uns zu viel aus” ein klassischer kurzer Solosketch, bei welchem einzig der Chef zu Wort kommt und die Angestellten lediglich imaginär sind.

Um den Karneval Sketch “Wir ruhen uns zu viel aus” perfekt aufführen zu können und somit den größtmöglichen Spaßfaktor zu erhalten, ist es wichtig, dass der Chef während seiner ganzen Rede immer wieder den Blick über die anwesenden Gäste schweifen lässt und so das Gefühl vermittelt, dass eben diese Gäste die versammelte Belegschaft des Chefs darstellen.

Inhaltsverzeichnis:

  1. Worum geht es?
  2. Was benötigt man?
  3. Sketch: Wir ruhen uns zu viel aus

Worum geht es in dem Sketch: Wir ruhen uns zu viel aus?

In diesem humorvollen Karneval Sketch geht es um einen Chef, der vor seiner Belegschaft eine Rede hält und nach und nach den Ernst der Lage zu vergessen scheint.

Denn je länger seine Rede andauert, umso mehr ist er dem Alkohol zugeneigt und so entwickelt sich aus einer anfangs ernst zu nehmenden Ansprache des Chefs an die gesamte Belegschaft ein humorvoller Karneval Sketch, dem einzig der Reimfaktor fehlt, um ihn als klassische Büttenrede bezeichnen zu können.

Was braucht man für den Sketch – Wir ruhen uns zu viel aus?

Alles, was man für diesen Karneval Sketch benötigt, ist ein Rednerpult und einen Schauspieler, der den Chef mimt.

Dieser Schauspieler sollte entsprechend angezogen sein und in seiner Mimik wie auch Gestik dem klassischen Bild eines Chefs entsprechen. Wichtig ist darüber hinaus, dass der Chef während seiner Rede immer wieder einen großen Schluck aus einer Flasche nimmt und im fortgeschrittenen Szenario des Karneval Sketchs immer undeutlicher beziehungsweise besoffener spricht.

Die Spieldauer beträgt ca. 10-15 Minuten.

Schauspieler

  • 1 Chef

Requisiten

  • 1 Rednerpult oder Ähnliches
  • 1 Flasche Wasser

Spieldauer

  • ca. 5-10 Minuten

Der Sketch “Wir ruhen uns zu viel aus”

Chef: Sehr geehrte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, liebe Gäste. Ich bedanke mich bei Ihnen für dieses Meeting. Wie Sie alle wissen, haben wir in diesem Jahr sehr mit den Lohnnebenkosten zu kämpfen gehabt. Um diese weiter einzudämmen, haben wir uns in der Führungsetage etwas überlegt. Doch zunächst würde ich Ihnen gerne erklären, wie sich unsere Arbeits- und Freizeitstunden zusammensetzen.

(Chef nimmt einen großen Schluck aus der Flasche.)

Chef: Sie alle wissen ja sicherlich, dass unser Geschäftsjahr 365 Tage hat. Das ist so und das soll auch so bleiben, das haben wir einstimmig beschlossen. Jedenfalls ist es erst einmal ein Fakt, dass wir jeden Tag acht Stunden schlafen. Manche mehr, manche weniger, wir haben uns da auf einen Mittelwert geeinigt. Dies ergibt nach Adam Opel eine Gesamttageszahl von 122.

(Der nächste große Schluck aus der Flasche folgt.)

Chef: Es verbleiben also 243 Tage. Ich denke, Sie stimmen mir auch in diesem Punkt alle zu. Gehen wir davon aus, dass wir jeden Tag noch sieben Stunden Freizeit verbuchen können, dann kommen wir in diesem Punkt auf einen Wert von 107 Tagen. Nehmen wir nun die 243 Tage und ziehen die 107 Tage ab, verbleiben uns noch 136 Tage. Sie sehen also, das Feld wird immer kleiner.

(Und wieder nimmt er einen Schluck aus der Flasche.)

Chef: Nun nehmen wir uns die Sonntage vor. Diese sind sowieso ein Dorn im Auge eines jeden Unternehmers. 52 Sonntage zählt das Jahr. Sehe ich das richtig? Ein Restwert von 84 Tagen ergibt sich aus dieser Gleichung. Niemand von Ihnen arbeitet an einem Sonnabend, also haben wir gerechnet und diskutiert und die unglaublichsten Rechnungen angestellt. Das Ergebnis: Weitere 52 Tage werden von unseren restlichen Tagen abgezogen. Nach einer durchkalkulierten Nacht ergibt dies dann letztendlich 32 Tage als Restsumme.

(Die Flasche sollte nun erneut zum Einsatz kommen, wodurch sich die Haltung am Rednerpult deutlich verschlechtert.)

Jeden Tag gehen wir 30 Minuten in die Pause, was auf das Jahr gerechnet noch einmal acht Tage ergibt. Ganze 24 Tage haben wir nun für unsere Produktivität zur Verfügung. Ziehen wir von diesem Wert den bereits geminderten Urlaubsanspruch von 14 Tagen ab, verbleiben nur noch zehn Tage auf unserem Konto. Haben Sie sich das schon einmal im Kopf durchgerechnet? Ich ja und es kam jedes Mal ein anderes Ergebnis dabei heraus. Was aber nun der eigentlich Knaller ist, meine lieben Mitarbeiter, ist die Tatsache, dass unser Jahr neun Feiertage hat. Also haben wir nur noch einen Tag zum Arbeiten. Und was ist mit dem 1.Mai? Richtig. Wir arbeiten also gar nicht. Verstehen Sie jetzt, warum unser Unternehmen keinen Gewinn macht? Wir arbeiten gar nicht.

(Die Flasche wird nun endgültig geleert.)

Chef: Ich schlage folgendes vor: Wir machen die Bude hier dicht und führen den Ganzjahres-Karneval ein. Dann machen wir durch bis morgen früh und singen bumsfallera. Tätäääätätääääätätääääää!

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