Sketch: Der Baustellenunfall

Sketche zu Karneval sorgen auf jeder Faschingsparty für Stimmung. Humorvolle Szenen können hier mit Situationen aus dem Alltag vermischt werden, so dass sich jeder in den gespielten Witz hineinversetzen kann.

Wer kennt nicht die Warteschlange an der Kasse, die unauffällig belauschten Gespräche beim Frisör oder die Unterhaltungen älterer Damen im Wartezimmer beim Arzt?

Inhaltsverzeichnis:

    1. Worum geht es in dem Sketch?
    2. Utensilien für den Märchen Sketch
    3. Sketch: Der Baustellenunfall

Es gibt unzählige Möglichkeiten, den Alltag in Karneval Sketche einzubauen. Auf unserer Seite haben wir für Sie einige Karneval Sketche bereitgestellt, damit Sie eine passende Szene für Ihre Party finden.

Worum geht es in diesem Karneval-Sketch?

In diesem Sketch geht es um einen Mitarbeiter einer Baufirma. Er ruft seinen Chef an und teilt ihm mit, dass es einen “kleinen” Unfall gegeben hat. Hierbei steigert er sich immer mehr hinein und es offenbart sich ein heilloses Chaos.

Der Chef steht kurz vor einem Nervenzusammenbruch, bis am Schluss die Pointe eine erlösende Wirkung zeigt. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Aufführen unserer Karneval Sketche.

Was braucht man für diese Art Karneval Sketche?

Für diesen Sketch, ähnlich wie für viele andere Karneval Sketche für zwei Personen, benötigt man einen Tisch, einen Stuhl und zwei Telefone.

Schauspieler

  • 2 Männer

Requisiten

  • 1 Stuhl
  • 1 Tisch
  • 2 Telefone

Spieldauer

ca. 5-10 Minuten

Der Sketch “Der Baustellenunfall”

(Der Sketch beginnt damit, dass der Chef der Baufirma am Tisch sitzt, als sein Telefon klingelt. Der Mitarbeiter steht auf der Baustelle (einige Meter vom Chef entfernt auf der Bühne) und beginnt damit, dem Chef zu erzählen, was passiert ist.)

Chef: Meier. Was kann ich für Sie tun?

Mitarbeiter: Chef?

Chef: Ja!

Mitarbeiter: Ich bin’s. Es ist mir sehr unangenehm, aber wir können die Fenster nicht einbauen wie geplant.

Chef: Warum nicht? Es war doch alles vorbereitet.

Mitarbeiter: Die Gläser sind alle kaputt.

Chef: Wie kaputt?

Mitarbeiter: Ja zerbrochen, in Einzelteile, Scherben…alles hin.

Chef: Warum denn das?

Mitarbeiter: Die Gasflasche ist einfach durch die 20 Fenster durchgerauscht. Wie durch Butter.

Chef: Die Gasflasche? Was hat die Gasflasche denn damit zu tun?

Mitarbeiter: Ja der Egon, der war gerade dabei, eine Leitung zu schweißen. Dann ist er im Stehen eingeschlafen und hat sich gegen die Gasflasche gelehnt.

Chef: Und dann?

Mitarbeiter: Nichts.

Chef: Wie nichts?

Mitarbeiter: Ja, es ist nichts passiert. Erst als der Heinz kam, ging der Ärger los.

Chef: Was hat der Heinz denn gemacht? Nun lassen Sie sich doch nicht alles aus der Nase ziehen.

Mitarbeiter: Der Heinz hat den Kran bedient. Und aus seiner Kabine hat er den Egon gesehen, wie er im Stehen schläft.

Chef: Und dann ist die Gasflasche umgefallen?

Mitarbeiter: Nein. Der Heinz hatte gerade einen Stapel Holz an den Kran gehangen. Damit wollte er den Egon ganz leicht anstoßen, damit er umfällt und wach wird.

Chef: Ich fasse es nicht. Und dann hat er die Gasflasche erwischt?

Mitarbeiter: Nein. Er hat den Egon erwischt. Der ist dann auch tatsächlich umgefallen. Dabei ist die Flamme an seinem Schweißgerät im frischen Beton erstickt.

Chef: Mensch der Heinz, der kann schon was am Kran…äh ich meine, wie ging es dann weiter?

Mitarbeiter: Ich hab den Egon im Beton liegen sehen. Dann dachte ich mir, dass ich ihm besser mal helfe, damit er nicht stecken bleibt. Das Seil vom Kran hatte sich übrigens im Schlauch des Schweißgerätes verfangen.

Chef: Was hat der Heinz dann gemacht?

Mitarbeiter: Er hat gewunken, aus seiner Kabine heraus.

Chef: Und was haben Sie dann gemacht?

Mitarbeiter: Ich habe zurückgewunken. Sie wissen ja, ich bin ein freundlicher Mensch.

Chef: Ja das stimmt. Ich weiß noch auf der Weihnachtsfeier….ach was rede ich.. und dann?

Mitarbeiter: Ich hab dem Egon aufgeholfen. Er war ganz nervös, weil er sich so erschrocken hatte.

Chef: Das kann ich verstehen.

Mitarbeiter: Ich habe ihm eine Zigarette angeboten.

Chef: Und hat er sie genommen?

Mitarbeiter: Ja. Er hat sich gefreut. Blöderweise war das Schweißgerät nicht zugedreht worden und überall auf dem Boden befand sich Gas.

Chef: Und dann hast du ihm Feuer gegeben?

Mitarbeiter: Genau. Es gab einen großen Knall.

Chef: Oh mein Gott!!!

Mitarbeiter: Ja, das hat der Egon auch gesagt. Die Gasflasche hat Feuer gefangen und dann zischte sie los.

Chef: In die Fenster?

Mitarbeiter: Nein, nein. Sie war ja am Kran befestigt. Sie schoss einfach nur los und kreiste wie ein Satellit um den Kran vom Heinz.

Chef: Was hat er gemacht?

Mitarbeiter: Sich mitsamt der Kabine im Kreis gedreht. Das sah von unten aus wie ein Kettenkarussel.

Chef: Und dann? Mensch nun erzählen Sie doch.

Mitarbeiter: Das Seil ist gerissen und die Gasflasche in die Fenster geknallt.

Chef: Na dann ging ja nochmal alles gut. Ich bestelle einfach neue Fenster.

Mitarbeiter: Das bringt nichts mehr Chef.

Chef: Warum das?

Mitarbeiter: Na der Heinz ist mit dem Kran in den Neubau gekracht. Einfach umgekippt. Ich denke, wir fangen nochmal von vorne an.

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