Der Besuch in der Apotheke

In diesem Sketch geht es um einen Mann, der sich in einer Apotheke etwas gegen sein Leiden holen möchte. Leider kann er sich nicht so ausdrücken, dass der Apotheker ihn versteht.

Also entsteht eine hitzige Diskussion, bei der beide aneinander vorbeireden. Letztendlich gibt der Apotheker dem Mann irgendetwas mit, nur damit die Situation beendet ist.

Inhaltsverzeichnis:

  1. Was ist wichtig bei Faschingssketchen?
  2. Was braucht man?
  3. Sketch: Der Besuch in der Apotheke

Was ist wichtig bei Faschingssketchen?

Sketche zu Karneval können vor allem eins sein: Im höchsten Maß albern. Karneval Sketche werden sehr gerne auf Vereinsveranstaltungen aufgeführt und bringen die Stimmung in Schwung.

Es gibt nichts Lustigeres, als Freunde oder Bekannte auf der Bühne zu sehen, die sich in lustigen Situationen ein Dialogduell bieten.

Wie wäre es also mit einem Sketch in der Apotheke? Jeder kann sich in diese Situation hineinversetzen und weiß, wie schwierig es manchmal ist, mit dem Gewirr der verschiedenen Medikamente klarzukommen.

Was braucht man für diese Art Sketche zu Karneval?

Für diesen Sketch, ähnlich wie für viele andere Karneval Sketche für zwei Personen, benötigt man eine Theke, einen weißen Kittel für den Apotheker und eine kleine Schachtel Medizin.

Schauspieler

  • 1 Frau
  • 2 Männer

Requisiten

  • 1 Theke
  • 1 Kittel
  • Medizin

Spieldauer

Ca. 5 – 10 Minuten

Der Sketch “Der Besuch in der Apotheke”

Der Sketch beginnt damit, dass der Mann in die Apotheke tritt, also vor die Theke. Dann fragt er nach einem gewissen Medikament und der Dialog beginnt.

Kunde: Guten Tag.

Apotheker: Guten Tag der Herr. Wie kann ich Ihnen helfen?

Kunde: Ich habe da so ein pfüüüüüüüüüt.

Apotheker: Ein pfüüüüüüüüt? Wie lange haben Sie dieses Problem schon?

Kunde: Seit ungefähr drei Tagen. Erst war es ja nur ein pröööööööt, aber dann ging es immer mehr in ein pfeiiiiiiiiiiiif über.

Apotheker: Das habe ich in letzter Zeit von vielen Kunden gehört. Haben Sie schon etwas gegen dieses pfüüüüüüüüt unternommen?

Kunde: Ja. Ich habe es die ganze Zeit mit Eis gekühlt. Aber das hat nichts gebracht.

Apotheker: Eis ist ganz schlecht. Man sollte es wärmen. Wann hat es das letzte Mal pfüüüüüüüt gemacht?

Kunde: Vor ungefähr einer Stunde. Das war ganz schön unangenehm.

Apotheker: Das glaube ich Ihnen auf’s Wort. Gut, dass Sie gekommen sind, sonst wäre es wahrscheinlich noch zu einem pfeiiiiiiiif boing pröööööööt geworden.

Kunde: Das kann passieren? Davon wusste ich ja gar nichts.

Apotheker: Ja im schlimmsten Fall entsteht sogar ein ratatatatatatata.

Kunde: Oh mein Gott. Was wäre dann nur aus meiner Frau geworden?

Apotheker: Dies, mein verehrter Kunde, wollen wir uns besser gar nicht ausmalen. Haben Sie eine bestimmte Marke, von der Sie Medikamente bevorzugen?

Kunde: Schisslaweng, wenn es geht. Die helfen immer sehr gut.

Apotheker: Anita? Aniiiiiiita?

Mitarbeiterin: Was denn?

Apotheker: Haben wir noch Schisslaweng gegen pfüüüüüüüüt?

Mitarbeiterin: Nein leider nicht. Die letzte Packung wurde heute morgen verkauft. Wir haben von Schisslaweng nur noch Mittel gegen prööööööööt.

Apotheker: Das hilft uns leider nicht weiter. Der Kunde ist über dieses Stadium bereits hinaus.

Mitarbeiterin: Oh der arme Mann. Ist er etwas schon beim ratatatatatata angekommen?

Apotheker: Nein, er steckt gerade in der pfüüüüüüüt Phase fest.

Mitarbeiterin: Da hat seine Frau aber Glück gehabt.

Kunde: Und was machen wir jetzt?

Apotheker: Einen Moment bitte. Anita? Aniiiiiita?

Mitarbeiterin: Was denn noch?

Apotheker: Haben wir ein Mittel gegen pfüüüüüüüt von anderen Herstellern da?

Mitarbeiterin: Ich schaue mal eben nach. Nein, leider nicht. Wir hätten noch was gegen hömmmmpf von der Firma Zeckenspender. Aber das war’s auch schon.

Apotheker: Haben Sie gehört? Nur noch was gegen hömmmmmpf. Haben Sie auch Probleme mit hömmmmpf?

Kunde: Nein, bei meinem hömmmmpf ist noch alles in Ordnung.

Apotheker: Wissen Sie was? Ich gebe Ihnen einfach eine Packung Schisslaweng gegen pfüüüüüüt aus meinem Privatbestand. Ich habe da nämlich auch ab und zu mal Probleme mit.

Kunde: Das wäre aber sehr nett von Ihnen. Was bekommen Sie dafür?

Apotheker: Das geht aufs Haus. Schließlich sind wir ja Leidensgenossen.

Kunde: Vielen Dank. Ihre Apotheke werde ich auf jeden Fall weiterempfehlen. Endlich hab ich ein Mittel gegen mein pfüüüüüüüt.

Apotheker: Na sehen Sie. Ich wünsche Ihnen gute Besserung.

Der Kunde verlässt die Bühne. Der Apotheker bleibt noch etwas stehen und schüttelt den Kopf. Dann kommt seine Mitarbeiterin zu ihm.

Mitarbeiterin: War es schon wieder so einer?

Apotheker: Ja. Schon der fünfte heute. Ich verstehe nicht, warum die Leute sich so kompliziert ausdrücken. Was ist schon so schlimm an Durchfall?

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