Sketch zum Karneval – und Fasching: Der Morgen danach

Möchtegern-Macho Joachim hat auf der Karnevalsfeier etwas zu tief ins Glas geschaut und wacht am nächsten Morgen total verkatert auf.

Beim Frühstück muss er sich nicht nur mit seiner Mutter, sondern auch mit seinem Opa auseinandersetzen. Außerdem wartet noch eine weitere böse Überraschung auf ihn: Ein Sketch zum Karneval & Fasching.

Champagnerflaschen im Kühler
Bildquelle: Couleur / pixabay.com

Inhaltsverzeichnis:

  1. Was benötigt man?
  2. Sketch: Der Morgen danach

Was braucht man für den Sketch: Der Morgen danach?

Wichtig für diesen Sketch ist es, die Charaktere der verschiedenen Rollen in diesem Sketch richtig zu treffen, denn dann gelingt dieser Sketch am besten!

Deshalb möchten wir Ihnen hier die unterschiedlichen Rollen etwas näher vorstellen:

  • Joachim (Sohn): Gesundheits- und Sportfanatiker, ernährt sich
    ausschließlich gesund und vegetarisch und trinkt eigentlich
    keinen Alkohol, tut auf cool und machomäßig, ist aber eher ein
    Weichei und wohnt bei seiner Mutter
  • Sabine (Mutter): Sehr modern, jung geblieben, hip, etwas flippig,
    bodenständig, hübsch
  • Helmut (Opa): lustig, aufgeweckt
  • Fremder Typ

Neben den verschiedenen Charakteren werden außerdem ein Tisch, drei Stühle, ein Teller, ein Smartphone, ein Eiweißshake und falls vorhanden eine Perücke benötigt.

Für die Aufführung sollten 5-10 Minuten eingeplant werden.

Schauspieler

  • 3 Männer
  • 1 Frau

Requisiten

  • Tisch
  • drei Stühle
  • Teller
  • Eiweißshake
  • Smartphone
  • evtl. Perücke

Spieldauer

ca. 5-10 Minuten

Der Sketch “Der Morgen danach”

Nach einer feuchtfröhlichen Karnevalsfeier wacht Joachim, der normalerweise keinen Tropfen Alkohol anrührt, total verkatert in seinem Bett auf. Mit verzerrtem Gesicht fasst er sich an den Kopf und fragt sich, was in der letzten Nacht passiert ist und warum er solche Kopfschmerzen hat. Müde und fertig schleppt er sich in die Küche und setzt sich an den gedeckten Frühstückstisch.

Sabine: (voller Elan) Guten Morgen mein Liebling. Hast du schön geschlafen? Wie war die Karnevalsfeier gestern Abend? Hat deinen kleinen Freunden dein “Gangster-Rapper”-Kostüm gefallen?

Joachim: Ooohhhhh bitte Mama, nicht so laut. Außerdem war ich nicht verkleidet. Das ist nur was für Loser.

Sabine: Ach so ist das. Naja, jedenfalls bin ich froh, dass du dich endlich mal integrierst und ein bisschen die Sau rauslässt. Immer nur allein in deinem Zimmer rumzuhängen und mit deinen Hanteln rumzuspielen, tut dir wirklich nicht gut. Du musst mal ein bisschen rauskommen und neue Leute kennenlernen. Apropos, hast du gestern Abend vielleicht ein Mädel aufgerissen? Na komm, sag schon. (Stupst ihren Sohn mit dem Ellenbogen an und zwinkert).

Joachim: Neeee. Die waren eh alle nich mein Typ. Haben wir Aspirin da?

Die Mutter steht auf und holt einen Teller mit Essen und stellt ihn Joachim vor die Nase.

Sabine: Nein, aber ich habe leckeres Rührei mit Bacon gemacht. Hier. Und im Kühlschrank haben wir auch noch Rollmops. Der hilft wunderbar, wenn man verkatert ist. Als ich vorige Woche auf der Party von Kerstin war, hab ich mich auch ordentich abgeschossen und…

Joachim: (patzig) Maaamaa! Du weißt doch ganz genau, dass ich das nicht esse! Nimm das bitte vor meinem Gesicht weg. Und kannst du mir einen Quark machen? Und einen Eiweißshake bitte.

Sabine: Ach du stellst dich aber auch an. Und dann immer diese Eiweißshakes.

Opa Helmut betritt mit seinem Smartphone die Küche.

Sabine: Morgen Papa.

Helmut: Guten Morgen ihr Lieben. Na Joachim, haste ordentlich gefeiert gestern? Freut mich übrigens, dass wir jetzt Freunde sind bei deinem lustigen Internetspiel.

Joachim: Opa, nenn mich bitte nicht Joachim. Ich möchte Joe genannt werden! Und was meinst du mit Internetspiel? Meinst du etwa Facebook? Und wieso Freunde?

Helmut: Jaja, genau das. Du hast doch gestern meine Einladung endlich mal angenommen. Die Feierei scheint dir ja richtig jut getan zu haben, mein Junge. Im Internet sind schon haufenweise Bilder von dir. Hier sieh mal (zeigt ihm Bilder auf seinem Handy). Da schauste noch ganz ordentlich aus. Und ab hier sieht man wie’s bergab geht. Wenn der Pegel steigt, sinkt das Niveau, was. Höhö. (lacht). Wenn ich da an unsere Partyzeiten denke….

Joachim: Oh Gott. (verschränkt die Arme auf dem Tisch und legt den Kopf hinein).

Helmut: Beim nächsten Mal nimmst du mich mit, ja? Oder noch besser: Wir gehen zusammen zum Schützenfest. Dann kannste mal die ganzen Saufkumpanen vom Opa kennenlernen.

Sabine: Na das ist doch mal was Schätzchen. (tätschelt den Kopf vom Sohn). Ich wusste ja gar nicht, dass du dich jetzt so toll mit dem Opa verstehst.

Helmut: Ich hab dir schonmal die Einladung für das nächste Schützenfest geschickt und dir auf deine Seite gepostet (spricht es falsch aus, genauso wie man es schreibt). Gepostet so heißt das doch, oder?

Joachim: Oh Gott, nein. Lass den Mist. Und lasst mich jetzt bitte mal in Ruhe meinen Quark essen.

Ein ebenfalls verkaterter und als Frau verkleideter fremder Jugendlicher kommt mit schief sitzender Perücke und verschmiertem Lippenstift in die Küche getorkelt. Alle sind verwundert, machen große Augen und Sabine und Helmut schauen zuerst den fremden Jungen und dann Joachim an.

Fremder Typ: Morgen allerseits. Wo bin ich denn hier gelandet? War wohl mal wieder ne fette Party gestern, wa?

Der fremde junge Mann sieht sich schwankend und etwas verwirrt in der Küche um. Dann bleibt sein Blick bei Mutter Sabine hängen und er geht lässig und selbstbewusst auf sie zu und legt ihr den Arm um die Schultern.

Fremder Typ: (sehr machomäßig) Na Puppe, war ja ne klasse Party gestern, was.. Und ich nehme mal an, wir zwei beiden Hübschen haben eine aufregende Nacht miteinander verbracht. Und..? Wie war ich so? (zwinkert).

Sabine: Na junger Mann. Da musste schon meinen Sohn fragen! (lacht)

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