Arzt Sketche

Vielleicht lieben wir Ärzte Sketche und Ärzte Witze, weil so ein Arztbesuch wirklich nicht lustig ist.

Sie, die Ärzte, wissen alles und wir nichts und machen auch noch alles falsch. Oft können sie es reparieren, doch wir müssen dann parieren. Wer erst einmal erwachsen ist, findet es einfach nicht spaßig, auf andere Erwachsene hören zu müssen.

Die Götter in Weiß sind auch nur Menschen und das zeigen unsere Arzt Sketche mit Erfolg.

In der Arztpraxis: Lachen hilft ungemein

Wie das hilft, sieht man auch schon am Beispiel mit anderer Autoritäten, wie Richter, Politiker und Polizist. Es gut einfach gut, über das Unvermeidliche zu lachen. Sie haben die Macht, wenn es hart auf hart kommt. Wir haben das Nachsehen. Denn meistens haben wir uns zu fügen, letztendlich.

Ähnlich ist es mit dem Berufsbild des Arztes oder nehmen wir das des Piloten hinzu. Sie haben das Wissen, somit die Macht und wir können nur vertrauen oder in ein anderes Flugzeug steigen, in eine andere Arztpraxis.

Arzt Sketche, für wen?

Wie man aus den vorherigen Zeilen unschwer heraus lesen kann, kommen Arzt Sketche eigentlich bei jedem gut an.

Eine Ausnahme ist vielleicht jemand, der über spezielle oder allgemeine Inhalte wegen persönlicher Betroffenheit wirklich nicht lachen kann.

Besonders nett sind derlei Sketche bei Feierlichkeiten in Arztfamilien. Vorsicht ist jedoch geboten, wenn der oder die Ärzte keinen Spaß verstehen.

Außerdem wird dort den Sketchen eine gewisse Aktualität sowie ein höheres Niveau abverlangt als es normalerweise der Fall ist, verständlich.

Der Arztbesuch, die Basis der Ärzte Sketche

Die Kulisse ist meistens eine Arztpraxis, es handelt sich also um einen Arztbesuch. Das spielt sich in der Realität immer nach dem gleichen Schema ab. Das heißt, jeder kennt das. Somit ist eine Identifikation des Zuschauers mit dieser Situation recht einfach. Genau das ist eine gute Voraussetzung für den Lacherfolg.

Man nehme eine Arztpraxis, einen Arztbesuch

Alle kennen das: Wohl nahezu jeder Ärzte Witz beginnt mit den Worten “Kommt ein Mann/eine Frau zum Arzt …” Ein gutes Einstiegsmodell auch für Ärzte Sketche. Eine Arztpraxis, ein Arztbesuch, das erfordert nur wenig Aufwand und Requisiten. Meistens reichen ein weißer Kittel und ein Stethoskop, um klar zu machen, worum es geht.

Beispiele aus der (Arzt)Praxis

Damit deutlich wird, worum es in den meisten Pointen geht, hier ein recht bekanntes Beispiel, aus der Arztpraxis:

Arzt: Schönen guten Tag Herr Piepenbrink, wie kann ich helfen, so kurz vor der OP?
Patient: Oh, Herr Doktor, ich habe so eine furchtbare Angst vor der bevorstehenden Herzoperation.
Arzt: Da brauchen Sie wirklich keine Angst zu haben. Da kann gar nichts passieren.
Patient: Wie können Sie so sicher sein?
Arzt: Nun, ich habe den Eingriff schließlich schon 112 mal durchgeführt!
Patient: Dann gibt es also Hoffnung?
Arzt: Aber sicher, – irgendwann muss es ja schließlich mal klappen, oder?

Aber auch Sprachwitze kommen gut an bei einem Arztbesuch. Oder ist es reiner Zufall, dass fürs Genick, ein Genickologe, für Gedärm der Därmatologe und für Hämorrhoiden ein Arscheologe zuständig sein könnte?

Arzt Sketch 1: Der Besuch beim Arzt

Sketche in der Arztpraxis bzw. beim Arzt sorgen für Stimmung auf Ihrer Feier. Es geht meist um lustige Situationen, die der Patient in der Arztpraxis erlebt. Oftmals kommt es zu Missverständnissen, die in humorvollen Dialogen enden.

Sketche in der Arztpraxis lassen sich sehr einfach auf der kleinen Bühne realisieren. Wichtig ist, dass die Schauspieler mit Liebe wiedergeben, was die Sketche von ihnen verlangen. So wird alles noch viel lustiger und die Zuschauer haben sehr viel Spaß an der Aufführung.

Worum geht’s im Sketch: Der Besuch beim Arzt?

Sketche beim Arzt handeln meistens davon, dass es zu einer Verwechslung einer Krankheit kommt und Arzt samt Patient aneinander vorbeireden. Manchmal geht es auch darum, die komplette Arbeitsweise einer Arztpraxis komplett auf den Kopf zu stellen.

In diesem Sketch beim Arzt geht es um einen männlichen Patienten, der sich seit einigen Tagen einfach nicht mehr wohl fühlt in seiner Haut. Daher hat er sich auf den Weg in die Arztpraxis gemacht.

Was braucht man für den Sketch: Der Besuch beim Arzt?

Für diesen Sketch beim Arzt benötigt man einen Tisch, zwei Stühle, einen Arztkittel, eine Glasflasche voll Apfelsaft und ein Telefon sowie zwei Schauspieler (Patient und Doktor).

Die Spielzeit beträgt etwa 5-10 Minuten.

Schauspieler

  • 1 Frau
  • 1 Mann

Requisiten

  • 1 Tisch
  • 1 Kittel
  • 2 Stühle
  • 1 große Glasflasche mit Apfelsaft
  • 1 Telefon

Spieldauer

Ca. 5 – 10 Minuten

Sketch in der Arztpraxis – Der Besuch beim Arzt

(Die Szene beginnt damit, dass der Mann in die Arztpraxis kommt. Hinter seinem Rücken hält er die Flasche mit dem “Urin” versteckt und setzt sich unter Stöhnen an den Tisch.)

Doktor: Guten Tag Herr Schmidt. Da haben wir den Termin ja doch noch kurzfristig hinbekommen was?

Patient: Guten Tag Frau Doktor. Dafür danke ich Ihnen auch sehr. Ist ja nicht leicht, eine gute Arztpraxis zu finden.

Doktor: Was fehlt Ihnen denn?

Patient: In den letzten Tagen fühle ich mich so unwohl. Es will einfach alles nicht mehr so richtig klappen und meistens bin ich mittags schon so müde, dass ich wieder ins Bett gehen könnte.

Doktor: Am besten ist, sie ziehen sich direkt mal aus und wir untersuchen Sie von Kopf bis Fuß.

Patient: Naja…muss das mit dem Ausziehen denn direkt sein? Ich bin etwas schüchtern, verstehen Sie, was ich meine?

Doktor: Ja das verstehe ich, aber Sie dürfen mich nicht als Frau sehen, sondern als Arzt. Nur so kann ich Ihnen helfen.

Patient: Wäre es denn nicht möglich, dass wir zuerst mal eine Urinprobe nehmen und diese untersuchen?

Doktor: Das geht natürlich auch, obwohl das etwas ungewöhnlich ist. Können Sie denn gerade Wasser lassen?

Patient: Das habe ich zu Hause schon gemacht und alles mitgebracht.

(Der Mann holt die Flasche hinter dem Rücken hervor und stellt sie auf den Tisch.)

Doktor: Das ist aber eine große Flasche. Die ist ja bis oben hin voll.

Patient: Es war auch eine Menge Arbeit, sie zu füllen.

Doktor: Ich bringe sie ins Labor und dann schauen wir weiter.

Patient: Kann ich solange warten?

Doktor: Gerne, wenn Sie Zeit haben.

(Die Ärztin verlässt die Arztpraxis und bringt die Flasche ins “Labor”. Dann kommt sie wieder herein und setzt sich hin)

Doktor: Sind Sie verheiratet? Haben Sie Kinder?

Patient: Ja bin ich. Ich habe sieben Kinder und das Achte ist auf dem Weg.

Doktor: So viele? Wollten Sie das denn?

Patient: Eigentlich nicht, aber jedes Mal, wenn es mit der Tine zum Sex kam, ist es halt passiert.

Doktor: Aber da kann man doch was machen. Haben Sie noch nie an Verhütung gedacht?

Patient: Doch schon. Wir waren auch beim Frauenarzt deswegen.

Doktor: Und was hat die Ärztin gesagt?

Patient: Meine Tine soll einen Apfel essen.

Doktor: Vorher oder nach dem Sex?

Patient: Nicht vorher oder nachher. Stattdessen.

Doktor: Und das hat funktioniert?

Patient: Aber ja. Die ganze Zeit. Nur hatten wir letztens keine Äpfel im Haus und da isses wieder passiert.

Doktor: Ja, das ist Pech.

Patient: Und sind die Werte schon da?

Doktor: Ich schaue mal eben nach.

(Die Ärztin geht wieder aus dem Zimmer und kommt mit einem Zettel wieder.)

Doktor: So hier haben wir die Werte. Es ist alles in Ordnung.

Patient: Wirklich? Das freut mich aber. Dürfte ich meine Tine bitte mal zu Hause anrufen?

Doktor: Gerne.

(Der Mann geht ans Telefon und wählt eine Nummer.)

Patient: Hallo? Tine? Ja ich bin noch beim Arzt. Es ist alles in Ordnung mit dem Urin. Ja auch bei den Kindern, ja deiner ist auch in Ordnung. Alles klar, ich bin gleich wieder da.

Doktor: Sie haben alle gemeinsam in die Flasche gemacht?

Patient: Aber ja. Das ist doch viel günstiger. So wissen wir, dass alle gesund sind.

Doktor: So etwas habe ich auch noch nicht erlebt.

Patient: Am schwierigsten war es mit dem Waldi.

Doktor: Waldi?

Patient: Ja, bringen sie mal einen Dackel dazu, in eine Flasche zu pinkeln.

Arzt Sketch 2: Der Nächste bitte!

In dem Sketch “Der Nächste bitte” geht ein Mann zum Arzt. Er kommt wegen eines schmerzhaften Stechens in der Brust und bittet den Doktor um Hilfe. Dieser verwirrt den Mann mehr und mehr, so dass am Schluss eine ganz andere Krankheit herauskommt, als zuerst angenommen.

Sketche beim Arzt lassen sich prinzipiell zu jeder Gelegenheit aufführen. Meistens benötigt man hierfür nicht viele Utensilien, so dass man auch mit wenigen Mitteln einen lustigen Sketch aufführen kann.

Worum geht es in dem Sketch: Der Nächste bitte?

In diesem Sketch geht es um einen Patienten, der von seinem Arzt völlig missverstanden wird.
Es kommt zu einem regen Wortaustausch.

Was braucht man für den Arzt Sketch: Der Nächste bitte?

Für diesen Arzt Sketch benötigt man einen Tisch, 2 Stühle und einen weißen Kittel für den Arzt.

Schauspieler

  • 2 Männer

Requisiten

  • 1 Tisch
  • 1 Kittel
  • 2 Stühle

Spieldauer

Ca. 5 – 10 Minuten

Sketch beim Arzt – Der Nächste bitte

(Die Szene beginnt damit, dass der Arzt an seinem Tisch sitzt und der Patient auf die Bühne kommt. Er sollte sich dabei mit der Hand seine Brust halten und bei jedem Schritt ein Stöhnen von sich geben.)

Doktor: Der Nächste bitte.

Patient: Guten Tag.

Doktor: Nehmen Sie doch Platz. Was kann ich für Sie tun?

Patient: Ach wissen Sie….

Doktor: Ja weiß ich. Ich bin ja schließlich Doktor.

Patient: Ach so… ja also ich brauche Hilfe.

Doktor : Da sind Sie hier schon mal richtig. Sie sind sicherlich krank, hab ich Recht?

Patient: Genau. Woher wissen Sie das?

Doktor: Na, das ist der Unterschied zwischen einem Laien und einem Profi.

Patient: Aber alle Menschen, die zu Ihnen kommen, sind ja krank.

Doktor : Wollen Sie mir jetzt sagen, wie ich meinen Job zu erledigen habe?

Patient: Nein, ganz bestimmt nicht.

Doktor: Also gut. Was fehlt Ihnen?

Patient: Ich habe so ein Stechen in der Herzgegend.

Doktor: Ein Stechen?

Patient: Ja.

Doktor: In der Herzgegend, oder?

Patient: Ja, aber woher wissen Sie das?

Doktor: Ich bin Doktor. Mein jahrelanges Studium hat mich zu einem scharfäugigen Spezialisten werden lassen.

Patient: Das tut ganz schön weh.

Doktor: Nun beruhigen Sie sich doch erst mal wieder.

Patient: Okay, wenn Sie das sagen…

Doktor: Ich hatte auch mal so ein Stechen.

Patient: Sie auch?

Doktor: Ja.

Patient: In der Herzgegend?

Doktor: Woher wissen Sie das?

Patient: War nur so ein Gedanke.

Doktor: Sie haben das Zeug zum Doktor. Also das Stechen kam auch immer morgens früh bei mir.

Patient: Und was haben Sie dagegen gemacht?

Doktor: Wogegen?

Patient: Na gegen das Stechen.

Doktor: Nichts.

Patient: Nichts?

Doktor: Nichts! Es ging von selbst weg. Was fehlt Ihnen sonst noch?

Patient: Sonst? Also das Stechen ist schon ziemlich….

Doktor: Na, Sie werden doch nicht nur wegen einer kleineren Piekserei gekommen sein.

Patient: Eigentlich schon…

Doktor: Haben Sie Husten?

Patient: Husten?

Doktor: Ja Husten. Sie wissen schon, wenn man so komisch bellt wie ein Köter und es so furchtbar kratzt im Hals.

Patient: Nein, das hab ich nicht. Ich komme doch wegen des Stechens.

Doktor : Also wirklich mein Lieber. Das Stechen hat mit einem Husten nun wirklich nichts zu tun.

Patient: Aber ich huste doch gar nicht…

Doktor: Jetzt machen Sie aber mal eine Pause. Überlassen Sie die Medizin den Spezialisten der Branche. Den Halbgöttern in Weiß. Meiner Wenigkeit.

Patient: Das mache ich ja. Was ist nun mit dem Stechen?

Doktor: Beim Husten?

Patient: Nein, im Herzen.

Doktor: Das müssen wir beobachten. Wissen Sie, was wir nun machen?

Patient: Nein, was denn?

Doktor: Ich schreibe ihnen erst mal ein Mittel gegen Husten auf. Wenn Sie dann in ein paar Tagen wieder richtig durchatmen können, überlegen wir uns eine Therapie für Sie.

Patient: Alles klar, Herr Doktor. Vielen Dank.

Doktor: Nicht zu danken. Ich tue nur meine Pflicht gegenüber der Gesundheit des Menschen. Das wissen Sie ja oder?

Patient: Aber natürlich, ich habe davon gehört.

Doktor: Oh ein kleiner Hobbymediziner, was? Es wird aber nicht heimlich in der Garage rumgepfuscht, ist das klar?

Patient: Aber sicher, Herr Doktor.

Doktor: Dann verstehen wir uns. Auf Wiedersehen.

Patient: Auf Wiedersehen.

Doktor: Der Nächste bitte.

Arzt Sketch 3: Die Herz OP

Sketche beim Arzt sorgen für gute Unterhaltung. In diesem Sketch geht es um einen Mann, der kurz vor einer Herz OP steht und sich sehr viele Sorgen macht. Der Doktor versucht, ihn zu beruhigen, was leider nicht gelingt.

Sketche beim Arzt können ganz einfach im kleinen Rahmen aufgeführt werden. Es kommt hier vor allem auf die schauspielerische Leistung an. Je besser die Schauspieler agieren, desto lustiger werden die Sketche.

Worum geht’s im Sketch “Die Herz OP”?

In diesem Sketch beim Arzt geht es um einen Mann, der in wenigen Tagen eine Herz OP hinter sich bringen muss. Er hat Angst davor und so versucht der Arzt, ihm diese zu nehmen. Leider gelingt es nicht so, wie es gedacht war.

Was braucht man für den Sketch “Die Herz OP”?

Für diesen Sketch beim Arzt benötigt man einen Tisch, zwei Stühle, einen Arztkittel, eine Flasche Whisky, einen Kopfhörer und Gummihandschuhe, bei denen die Finger abgeschnitten sind.

Schauspieler

  • 2 Männer

Requisiten

  • 1 Tisch
  • 1 Kittel
  • 2 Stühle

Spieldauer

Ca. 5 – 10 Minuten

Arzt Sketch – “Die Herz OP”

Dieser Sketch beginnt damit, dass der Arzt an die Tür geht und seinen Patienten hereinruft. Dann kommt der Patient langsam und erschöpft auf die Bühne. Beide setzen sich hin.

Doktor: Guten Tag Herr Meier. Na, was haben Sie denn auf dem Herzen? (lacht laut los).Entschuldigen Sie bitte, kleiner Ärztewitz.

Patient: Sehr komisch, Herr Doktor. Ich will nicht zu viel lachen, sonst macht mein Herz es gar nicht mehr mit.

Doktor: Also gut, dann beginnen wir mit dem Vorgespräch. Wie Sie ja wissen, ist ihre OP für übermorgen angesetzt. Haben Sie noch Fragen?

Patient: Fragen eigentlich nicht, aber eine unglaubliche Angst. Was ist, wenn ich nicht mehr aufwache?

Doktor: Dann geben wir ihnen einen kleinen Stromschlag und alles ist wieder in Butter. Wissen Sie, bei mir sind solche OPs eine reine Herzensangelegenheit. (lacht wieder laut)

Patient: Ich mache mir Gedanken wegen der Hygiene.

Doktor: Da brauchen Sie keine Angst zu haben. Sehen Sie mal hier. Wir tragen bei jeder OP Handschuhe aus Latex. So kann nichts passieren.

Der Doktor zieht die Handschuhe über und zeigt sie dem Patienten. Es ist deutlich zu erkennen, dass bei jedem Finger die Kuppen des Handschuhs abgeschnitten sind.

Patient: Aber da fehlen ja die Finger.

Doktor: Die schneiden wir nach der OP ab, damit wir die Handschuhe noch einmal verwenden können. Wir wollen ja nicht, dass Keime übertragen werden.

Patient: Und das ist so erlaubt?

Doktor: Es spart Geld. Ansonsten würde ihre OP nicht 10000 Euro kosten, sondern 10000 Euro und 20 Cent. Denken sie mal darüber nach.

Patient: Na, ich hoffe, dass alles gut geht. Haben Sie denn Erfahrungen mit Herz OPs?

Doktor: Aber ja. Außerdem besitze ich ein ruhiges Händchen für die ganz feinen Aufgaben im Gewebe ihres Herzens.

Der Arzt hält eine Hand hoch und zeigt sie dem Patienten. Diese zittert aber ganz fürchterlich, woraufhin der Mann ein erschrockenes Gesicht macht.

Patient: Mit der Hand wollen sie operieren? Damit kann man ja Sahne schlagen.

Doktor: Das stimmt, hab ich erst gestern noch gemacht. Meine Frau ist begeistert davon. Aber Sie haben Recht. Hab mir die ganze Zeit schon Gedanken gemacht, dass heute morgen irgendwas anders ist.

Der Arzt holt eine Whiskyflasche hervor und nimmt einen großen Schluck daraus. Dann stellt er sie wieder zur Seite und zeigt seine Hand erneut. Diesmal ist sie ganz ruhig.

Doktor: Soooo…jetzt läuft es schon besser. Sehen Sie?

Patient: Ja aber dürfen Sie denn trinken während der Arbeitszeit?

Doktor: Aber sicher. Ich bin doch der Chefarzt. Wollen Sie auch? Ach neee…. Sie dürfen ja nicht. Wegen Ihres Herzens.

Patient Ich möchte auch im Moment nichts trinken, vielen Dank. Ich bin mir immer noch unsicher wegen der Operation.

Doktor: Das brauchen Sie wirklich nicht zu sein. Ich bin ein Profi auf diesem Gebiet. Ein Schnitt von links nach rechts und einen von oben nach unten und schon klappen wir sie auf, wie einen Ofenkäse.

Patient: Das soll mich jetzt beruhigen?

Doktor: Also hören Sie…nun mal ganz im Ernst. Ich habe schon 345 OPs am offenen Herzen vollzogen.

Patient: Wirklich? Dann bin ich ja beruhigt.

Doktor: Ich auch. Irgendwann muss es ja mal klappen.

Arzt Sketch 4: Es lebe die Medizin

In dem Sketch “Es lebe die Medizin” geht es um eine Frau, die mit einem Husten zum Arzt kommt. Sie wird untersucht und bekommt ein Mittel verschrieben, doch leider bringt dieses auch einige Nebenwirkungen mit sich.

Sketche über Krankheiten beim Arzt sind perfekt geeignet, um sie auf einem Geburtstag aufzuführen. Jeder kann sich in die Situationen dieser Sketche hineinversetzen und kennt die lästigen Besuche beim Arzt.

Was braucht man für diesen Arzt Sketch über Krankheiten?

Arzt Sketche über Krankheiten spielen meistens im kleinen Rahmen einer Praxis. Es werden nicht viele Requisiten benötigt, meist nur ein Schreibtisch und 2 Stühle.

Für diesen Arzt Sketch benötigt man einen Tisch, 2 Stühle und einen weißen Kittel für den Arzt. Außerdem sollte noch eine große Menge Medizin Kartons bereitliegen. Kopfschmerztablettenverpackungen und Ähnliches eignet sich hervorragend dafür.

Die Spieldauer beträgt etwa 5-10 Minuten.

Schauspieler

  • 1 Mann
  • 1 Frau

Requisiten

  • 1 Tisch
  • 1 Kittel
  • 2 Stühle
  • Packungen von Medikamenten

Spieldauer

Ca. 5 – 10 Minuten

Der Sketch “Es lebe die Medizin”

(Die Sketche beginnen meistens damit, dass der Arzt an seinem Tisch sitzt und die Patienten auf die Bühne kommt. Sie hustet mehrmals, bis sie sich auf den Stuhl vor den Tisch gesetzt hat.)

Doktor: Der Nächste bitte.

Patientin: Guten Tag Herr Doktor.

Doktor: Wie kann ich Ihnen helfen?

Patientin: Naja…ich habe seit einigen Tagen so ein Kratzen im Hals.

Doktor: Hört sich ganz nach einem Husten an.

Patientin: Eher nach einem Bellen.

Doktor: Ich bin aber kein Tierarzt.

Patientin: Ich bin auch keine Hündin.

Doktor: Na, sehen wir uns das mal an. Würden Sie bitte Ihr Maul…ich meine Ihren Mund aufmachen?

(Der Arzt steht auf und geht zu der Frau herüber. Dann schaut er ihr tief in den Rachen hinein.)

Doktor: Ich sehe schon. Ihr Hals ist entzündet. Haben Sie noch Mandeln?

Patientin: Nein, die hat mein Egon letztens alle aufgegessen. Dabei gibt es die immer nur auf dem Weihnachtsmarkt oder wenn Kirmes ist.

Doktor: Ich meine Ihre Mandeln im Hals. Haben Sie die noch?

Patientin: Ja und die lasse ich mir auch nicht nehmen. Da kommt der Egon zum Glück nicht dran.

Doktor: Fein. Dann gehen wir mal von einer Mandelentzündung aus.

Patientin: Ist das schlimm?

Doktor: Nein, nicht wirklich. Wenn es öfter vorkommt, sollten Sie aber darüber nachdenken, sich die Mandeln entfernen zu lassen.

Patientin: Und was machen wir nun dagegen?

Doktor: Ich gebe Ihnen ein Antibiotika. Das sollte helfen.

Patientin: Haben diese Tabletten nicht auch Nebenwirkungen?

Doktor: Ja, die stehen alle auf dem Beipackzettel.

(Der Arzt reicht der Frau eine Packung Medizin. Sie öffnet das Kartönchen und schaut sich den Zettel genau an.)

Patientin: Hier steht, dass man davon einen Zustand der Unruhe bekommen kann. Das möchte ich aber nicht. Ich dachte, die Tabletten sind dafür da, um Krankheiten zu bekämpfen?

Doktor: Das sind sie auch. Aber sie bringen eben auch Nebenwirkungen mit sich.

Patientin: Und was mache ich gegen die Unruhe?

Doktor: Dafür gebe ich Ihnen noch Beruhigungstabletten mit. Hier nehmen Sie.

(Auch diese Packung öffnet die Frau und liest sich den Beipackzettel ebenfalls durch.)

Patientin: Die helfen zwar gegen Unruhe, aber gleichzeitig verursachen sie einen Juckreiz.

Doktor: In dem Fall könnte ich Ihnen mit einer Salbe helfen. Diese bitte drei Mal täglich auftragen, dort wo es juckt.

(Wieder kommt der Beipackzettel zum Einsatz.)

Patientin: Aber die Creme kann bei jedem fünften Patienten zu einer allergischen Reaktion beitragen.

Doktor: Dann haben wir hier noch ein Antiallergikum. Dies nehmen Sie bitte nach jeder Mahlzeit.

(Und wieder holt die Frau den Zettel aus der Packung heraus)

Patientin: Alles klar. Aber hier drin steht, dass es bei einigen Menschen zu einer übermäßigen Reaktion auf das Mittel kommen kann. Es können Rötungen im Rachenraum entstehen, die zu Halsschmerzen führen.

Doktor: Na, sehen sie. Das hört sich doch ganz passabel an.

Patientin: Passabel?

Doktor: Aber ja. Wenn Sie Halsschmerzen bekommen, dann nehmen Sie doch einfach das Antibiotika, welches ich Ihnen ganz am Anfang gegeben habe.

Arzt Sketch 5: Wie geht’s uns denn?

Sketche beim Arzt sind auf Feiern sehr beliebt. Jeder hat bereits mindestens einen Arztbesuch hinter sich und kann sich in die Szenen meistens sehr gut hineinversetzen.

Hier geht es oft um Verwechslungen und Missverständnisse im Gespräch zwischen Arzt und Patient.

Wovon handelt der Sketch beim Arztbesuch?

Sketche beim Arztbesuch zielen meistens auf humorvoll angelegte Dialoge ab. Beide reden aneinander vorbei oder sprechen die ganze Zeit über zwei verschiedene Themen, merken es aber nicht. Hier ist der Fantasie keine Grenze gesetzt.

In dieser Szene geht es um einen Mann, der im Krankenhaus liegt.

Die Krankenschwester kommt zum abendlichen Besuch und stellt dem Patienten einige Fragen, wie man es gewohnt ist, in der der “wir” Form. Der versteht alles falsch und antwortet dementsprechend.

Was braucht man für diesen Sketch beim Arztbesuch?

Sketche beim Arzt handeln in den meisten Fällen von zwei Personen. So ist die Anzahl der Schauspieler überschaubar und es bedarf keines großen Aufwandes, um die Szene effektvoll darzustellen. Man braucht für Sketche beim Arztbesuch auch nicht viele Requisiten.

Für diesen Sketch benötigt man ein Bett, einen Schwesternkittel und eine Schachtel Tabletten.

Die Spieldauer beträgt 5-10 Minuten.

Schauspieler

  • 1 Mann
  • 1 Frau

Requisiten

  • 1 Bett
  • 1 Schwesternkittel
  • Schachtel Tabletten

Spieldauer

  • Ca. 5 – 10 Minuten

Der Sketch “Wie geht’s uns denn?”

(Diese Szene beginnt damit, dass der Patient im Bett liegt und auf den Arztbesuch bzw. die Schwester bei ihrem Rundgang wartet.)

Schwester: Guten Abend Herr Müller. Wie geht’s uns denn heute?

Patient: Uns? Mir geht es gut, aber wie es Ihnen geht, kann ich nicht sagen.

Schwester: Es geht hier auch nicht um mich, sondern um Sie. Wir nehmen jetzt noch schön unsere Tabletten.

Patient: Wieso nehmen wir denn unsere Tabletten?

Schwester: Damit wir schön schlafen danach.

Patient: Ist das denn erlaubt?

Schwester: Was soll daran denn nicht erlaubt sein, wenn ich fragen darf?

Patient: Na, dass Sie jetzt ins Bett gehen.

Schwester: Aber ich gehe doch gar nicht ins Bett. Ich habe doch Nachtdienst.

Patient: Ach du meine Güte. Dann dürfen Sie aber doch keine Schlaftabletten nehmen.

Schwester: Ja also, Herr Müller. Wie kommen Sie denn darauf, dass ich eine Tablette nehme?

Patient: Nicht eine, eine halbe. Sie wollten doch die Hälfte von der Tablette abhaben, die Sie mir gegeben haben und dann haben Sie gesagt, gehen wir schön schlafen.

Schwester: Kann es sein, dass es Ihnen doch nicht gut geht?

Patient: Doch sehr gut sogar, aber Sie haben ja gesagt, dass wir nun unsere Tablette nehmen. Es wäre kein Problem gewesen, die eine Hälfte von meiner hätten Sie gerne haben dürfen. Aber Sie müssen ja im Nachtdienst arbeiten.

Schwester: Oh, da haben Sie etwas völlig falsch verstanden.

Patient: Ach wirklich? Haben Sie doch keinen Nachtdienst? Dann können wir ja wirklich schön schlafen gehen.

Schwester :Ich glaube, jetzt bringen Sie etwas durcheinander. Natürlich habe ich Nachtdienst.

Patient: Dann würde ich mir das mit der Tablette und dem Schlafen wirklich noch einmal überlegen.

Schwester: Also ich bringe Ihnen jetzt die Tabletten und dann machen wir das Licht aus.

Patient: Schwester, ich freue mich ja wirklich sehr darüber, die Stunden im Krankenhaus können schon mal sehr einsam sein, aber ist das nicht ein wenig gefährlich? Einerseits haben Sie ja Nachtdienst und andererseits könnte jemand ins Zimmer kommen, der uns zusammen sieht.

Schwester: Also es wäre sicherlich das Beste, wenn wir jetzt doch mal Fieber messen bei Ihnen und Ihren Puls fühlen. Mir scheint, Sie sind etwas durcheinander. Und wenn es noch schlimmer wird, dann rufen wir den Arzt.

Patient: Na, das können Sie aber alleine machen. Ich rufe nicht mit. Nachher bekomme ich noch Halsschmerzen.

Schwester: Sie bekommen bestimmt keine Halsschmerzen. Alles, was ich will, ist, dass Sie jetzt Ihre Tablette nehmen und sich bis oben hin zudecken. Dann schlafen wir schön und strecken uns aus und sind morgen frisch erholt für den anstrengenden Tag, der uns erwartet.

Patient: Also schlafen Sie jetzt doch während des Nachtdienstes?

Schwester: Nein. Ich schlafe nicht. Sie schlafen jetzt und zwar lieb und brav.

Patient: Ist ja schon gut. Dann schlafe ich jetzt. Und Sie wollen wirklich nicht die Hälfte von meiner Tablette haben?

Schwester: Nein, das möchte ich nicht.

Patient: Okay dann nehme ich sie allein.

Schwester: Das machen Sie gut, Herr Müller. Wo wir doch morgen operiert werden.

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