Arzt Sketch: Es lebe die Medizin

In dem Sketch “Es lebe die Medizin” geht es um eine Frau, die mit einem Husten zum Arzt kommt. Sie wird untersucht und bekommt ein Mittel verschrieben, doch leider bringt dieses auch einige Nebenwirkungen mit sich.

Sketche über Krankheiten beim Arzt sind perfekt geeignet, um sie auf einem Geburtstag aufzuführen. Jeder kann sich in die Situationen dieser Sketche hineinversetzen und kennt die lästigen Besuche beim Arzt.

Inhaltsverzeichnis:

  1. Was benötigt man?
  2. Sketch: Es lebe die Medizin

Was braucht man für diesen Arzt Sketch über Krankheiten?

Arzt Sketche über Krankheiten spielen meistens im kleinen Rahmen einer Praxis. Es werden nicht viele Requisiten benötigt, meist nur ein Schreibtisch und 2 Stühle.

Für diesen Arzt Sketch benötigt man einen Tisch, 2 Stühle und einen weißen Kittel für den Arzt. Außerdem sollte noch eine große Menge Medizin Kartons bereitliegen. Kopfschmerztablettenverpackungen und Ähnliches eignet sich hervorragend dafür.

Die Spieldauer beträgt etwa 5-10 Minuten.

Schauspieler

  • 1 Mann
  • 1 Frau

Requisiten

  • 1 Tisch
  • 1 Kittel
  • 2 Stühle
  • Packungen von Medikamenten

Spieldauer

Ca. 5 – 10 Minuten

Der Sketch “Es lebe die Medizin”

(Die Sketche beginnen meistens damit, dass der Arzt an seinem Tisch sitzt und die Patienten auf die Bühne kommt. Sie hustet mehrmals, bis sie sich auf den Stuhl vor den Tisch gesetzt hat.)

Doktor: Der Nächste bitte.

Patientin: Guten Tag Herr Doktor.

Doktor: Wie kann ich Ihnen helfen?

Patientin: Naja…ich habe seit einigen Tagen so ein Kratzen im Hals.

Doktor: Hört sich ganz nach einem Husten an.

Patientin: Eher nach einem Bellen.

Doktor: Ich bin aber kein Tierarzt.

Patientin: Ich bin auch keine Hündin.

Doktor: Na, sehen wir uns das mal an. Würden Sie bitte Ihr Maul…ich meine Ihren Mund aufmachen?

(Der Arzt steht auf und geht zu der Frau herüber. Dann schaut er ihr tief in den Rachen hinein.)

Doktor: Ich sehe schon. Ihr Hals ist entzündet. Haben Sie noch Mandeln?

Patientin: Nein, die hat mein Egon letztens alle aufgegessen. Dabei gibt es die immer nur auf dem Weihnachtsmarkt oder wenn Kirmes ist.

Doktor: Ich meine Ihre Mandeln im Hals. Haben Sie die noch?

Patientin: Ja und die lasse ich mir auch nicht nehmen. Da kommt der Egon zum Glück nicht dran.

Doktor: Fein. Dann gehen wir mal von einer Mandelentzündung aus.

Patientin: Ist das schlimm?

Doktor: Nein, nicht wirklich. Wenn es öfter vorkommt, sollten Sie aber darüber nachdenken, sich die Mandeln entfernen zu lassen.

Patientin: Und was machen wir nun dagegen?

Doktor: Ich gebe Ihnen ein Antibiotika. Das sollte helfen.

Patientin: Haben diese Tabletten nicht auch Nebenwirkungen?

Doktor: Ja, die stehen alle auf dem Beipackzettel.

(Der Arzt reicht der Frau eine Packung Medizin. Sie öffnet das Kartönchen und schaut sich den Zettel genau an.)

Patientin: Hier steht, dass man davon einen Zustand der Unruhe bekommen kann. Das möchte ich aber nicht. Ich dachte, die Tabletten sind dafür da, um Krankheiten zu bekämpfen?

Doktor: Das sind sie auch. Aber sie bringen eben auch Nebenwirkungen mit sich.

Patientin: Und was mache ich gegen die Unruhe?

Doktor: Dafür gebe ich Ihnen noch Beruhigungstabletten mit. Hier nehmen Sie.

(Auch diese Packung öffnet die Frau und liest sich den Beipackzettel ebenfalls durch.)

Patientin: Die helfen zwar gegen Unruhe, aber gleichzeitig verursachen sie einen Juckreiz.

Doktor: In dem Fall könnte ich Ihnen mit einer Salbe helfen. Diese bitte drei Mal täglich auftragen, dort wo es juckt.

(Wieder kommt der Beipackzettel zum Einsatz.)

Patientin: Aber die Creme kann bei jedem fünften Patienten zu einer allergischen Reaktion beitragen.

Doktor: Dann haben wir hier noch ein Antiallergikum. Dies nehmen Sie bitte nach jeder Mahlzeit.

(Und wieder holt die Frau den Zettel aus der Packung heraus)

Patientin: Alles klar. Aber hier drin steht, dass es bei einigen Menschen zu einer übermäßigen Reaktion auf das Mittel kommen kann. Es können Rötungen im Rachenraum entstehen, die zu Halsschmerzen führen.

Doktor: Na, sehen sie. Das hört sich doch ganz passabel an.

Patientin: Passabel?

Doktor: Aber ja. Wenn Sie Halsschmerzen bekommen, dann nehmen Sie doch einfach das Antibiotika, welches ich Ihnen ganz am Anfang gegeben habe.