Der Letzte der Familie

Sketche vom Landleben handeln vom einfachen Leben auf dem Land. Meistens geht es um einen etwas trotteligen Knecht oder um einen Bauern, der seine Mitarbeiter nicht im Griff hat.

In diesem Sketch “Der Letzte der Familie” geht es um einen kleinen Jungen, der von einem Polizisten aufgegriffen wird. Das Landleben birgt so manche lustige Situation und so wünschen wir Ihnen viel Spaß bei der Aufführung.

Landleben Sketche spielen meistens auf dem Bauernhof. Mit einfachen Requisiten kann man hier schon einige sehr lustige Szenen auf die Füße stellen. Auf unserer Seite finden Sie einige Sketche zu diesem Thema.

Inhaltsverzeichnis:

  1. Worum geht es?
  2. Was benötigt man?
  3. Sketch: Der letzte in der Familie

Worum geht es in diesem Landleben Sketch?

In diesem Landleben Sketch geht es um einen kleinen Jungen, der von der Polizei aufgegriffen und dann auf dem Revier verhört wird. Seine ganze Familie scheint bei einem Traktorunfall ums Leben gekommen zu sein.

Was braucht man für diesen Landleben Sketch?

Für diesen Landleben Sketch braucht man einen Tisch, zwei Stühle, eine Polizistenuniform und bäuerliche Kleidung für die Schauspieler.

Requisiten

  • 1 Tisch
  • 2 Stühle
  • bäuerliche Kleidung für die Schauspieler
  • 1 Polizistenuniform

Schauspieler

  • 1 Mann
  • 1 Jungen

Spieldauer

Ca. 5 – 10 Minuten

Sketch über das Landleben – “Der letzte in der Familie”

Die Szene beginnt auf dem Polizeirevier. Der Junge sitzt am Tisch und der Polizist verhört ihn.

Polizist: So mein Junge, nun gehen wir mal alles ganz der Reihe nach durch. Dein Name?

Junge: Xaver. Xaver Huber.

Polizist: Dein Alter?

Junge: Der lebt nimmer.

Polizist: Nein, ich meine, wie alt bist du?

Junge: Oald genug.

Polizist: Würdest du mir jetzt bitte dein Alter sagen?

Junge: Ich bin 14.

Polizist: Aus?

Junge: Na, aus meiner Mama. Da kommen doch alle Menschen her.

Polizist: Aus welchem Ort?

Junge: Des trau i mi jetz goa nimmer zu sagen.

Polizist: Wo wohnst du?

Junge: Aso, i woan dahoam.

Polizist: Und wo ist das genau? In welcher Straße?

Junge: Direkt neben dem Supermarkt.

Polizist: So kommen wir nicht weiter. Wie heißt denn dein Vater?

Junge: Na auch Huber.

Polizist: Und mit Vornamen?

Junge: Franzl.

Polizist: Und wo ist der?

Junge: Der ist tot. Wie i a schoa gsagt hoab.

Polizist: Woran ist der denn gestorben?

Junge: Vom Traktor überfoarn.

Polizist: Das tut mir leid. Wo ist denn deine Frau Mutter?

Junge: Die is a schoa tot.

Polizist: Woran ist sie gestorben?

Junge: Die is a vom Traktor überfoarn woarden.

Polizist: Das muss ja sehr schlimm für dich gewesen sein. Hast du denn Geschwister?

Junge: Ja. Zwei Brüder und oarne Schwester.

Polizist: Und wo sind die?

Junge: Die sind a alle nimmer am Lebe.

Polizist: Oh nein. Du hast aber auch wirklich schon was mitgemacht in deinem Leben. Darf ich dich denn fragen, was mit denen passiert ist?

Junge: Aber sicher. Die sind a oalle voam Traktor überfoarn worden.

Polizist: Mensch, was ist denn bei euch in der Straße eigentlich los? Das muss ja unheimlich schrecklich für dich sein, wenn alle aus deiner Familie von einem Traktor überfahren worden sind. Ist das denn alles schon lange her?

Junge: Na, des war erst heute morgen in der Früh.

Polizist: Heute ist das erst passiert? Hast du denn nicht den Krankenwagen gerufen?

Junge: Des hob ich versucht, aber unser Telefon hats nimmer funktioniert. Da bin i hoalt zu Fuß in den Ort gelaufen um beim Krankenhaus Bescheid zu sagen. Aber da ham’s sie mich ja aufgegabelt.

Polizist: Oh mein Gott, warum hast du das denn nicht gesagt? Wir hätten doch sofort zum Hospital fahren und Hilfe holen können.

Junge: Sie haben ja net gefroagt.

Polizist: Dann bist du ja der einzige Überlebende in der Familie. Darf ich fragen, was du heute morgen gemacht hast, während das alles passiert ist?

Junge: Sie werden’s kaum glauben, aber i bin Traktor gefoarn.