Sketch mit Engelchen und Teufelchen: Die böse Wette

Sketche spiegeln immer auch ein wenig das echte Leben wieder. Wer kennt die Situation nicht, wenn Engelchen und Teufelchen auf den Schultern sitzen und man hin- und hergerissen ist, was man denn nun wirklich tun soll? Hier gibt es zahlreiche Möglichkeiten, den Dialog zwischen Engelchen und Teufelchen in einen lustigen Sketch zu verwandeln.

Sketche über Engelchen und Teufelchen lassen sich kinderleicht realisieren. Alles was man dazu braucht, sind Schauspieler, die mit einer großen Portion Spaß an die Sache herangehen. Die Requisiten halten sich hierbei in Grenzen, wobei dies natürlich immer auf das Thema der Sketche und die Gegebenheiten ankommt.

Engelchen und Teufelchen Sketche lassen sich bei nahezu jeder Gelegenheit aufführen. Ganz gleich, ob ein Geburtstag, eine Hochzeit oder ein Firmenjubiläum anstehen: Sketche mit Engelchen und Teufelchen sorgen garantiert für Lacher unter den Gästen.

Inhaltsverzeichnis:

  1. Worum geht es?
  2. Was braucht man?
  3. Sketch: Die böse Wette

Worum geht es in diesem Engelchen und Teufelchen Sketch?

In diesem Engelchen und Teufelchen Sketch geht es um einen Mann, der auf dem Dach eines Hauses steht und sich umbringen will. Kurz bevor er springt, erscheinen Engelchen und Teufelchen an seiner Seite und versuchen ihn auf die gute und die böse Art zu beeinflussen.

Was braucht man für diesen Engelchen und Teufelchen Sketch?

Für diesen Engelchen und Teufelchen Sketch braucht man ein Engelchen und ein Teufelchen Kostüm. Zusätzlich werden noch ein Tisch und 2 Stühle benötigt. Der Tisch stellt das Dach des Hauses da.

Requisiten

  • Engelchen Kostüm
  • Teufelchen Kostüm
  • Tisch
  • 2 Stühle

Schauspieler

  • 1 Frau
  • 2 Männer

Spieldauer

Ca. 5 – 10 Minuten

Sketch über Engelchen und Teufelchen: “Die böse Wette”

Dieser Sketch beginnt damit, dass der Mann auf dem Tisch steht und laut darüber nachdenkt, was sein Leben noch für einen Sinn macht. Engelchen und Teufelchen sind erstmal nicht zu sehen. Man könnte einen Scheinwerfer nur auf den Mann richten, um ihn hervorzuheben.

Mann: Du hast das Haus verloren, du hast deine Frau verloren, die Kinder wollen nichts mehr mit dir zu tun haben und jetzt bist du auch noch arbeitslos. Was hat das alles noch für einen Sinn? Warum sollte ich nicht einfach runterspringen und mich von dem ganzen Stress erlösen?

Engelchen und Teufelchen kommen auf die Bühne und stellen sich auf die Stühle, die vor Beginn links und rechts von dem Tisch platziert wurden.

Engelchen: Tu es nicht. Es gibt immer einen Sinn weiterzumachen.

Teufelchen: Doch tu es. Es hat alles keinen Zweck mehr. Das ist die einzige richtige Entscheidung.

Mann: Was wollt ihr von mir?

Engelchen: Ich will, dass du von diesem Haus heruntersteigst und dein Leben von vorne beginnst.

Teufelchen: Und ich will, dass du runterspringst und allen zeigst, was für ein mutiger Kerl du bist.

Mann: Lasst mich in Ruhe.

Engelchen: Nein. Du kommst jetzt mit mir herunter.

Mann: Aber ich will nicht mehr. Es hat keinen Sinn mehr weiterzuleben.

Engelchen: Doch es hat einen Sinn. Hast du manchmal das Gefühl, dass du allen Menschen um dich herum zur Last wirst?

Mann: Ja das stimmt.

Engelchen: Jetzt stellt dir mal vor du springst. Wer soll das denn alles da unten wegwischen? Dann würdest du demjenigen ja wirklich zur Last fallen.

Teufelchen: Hör nicht auf sie. Wenn du ein paar Meter zur Seite gehst, dann landest du genau in dem großen Müllcontainer. Wahrscheinlich merkt es noch nichtmal jemand, wenn du darin liegst und man entsorgt dich ohne große Mühe mit dem Abfall.

Engelchen: Es gibt tausend Gründe weiterzuleben. Sieh mal die Frau da unten. Vielleicht ist sie die Liebe deines Lebens?

Teufelchen: Und vielleicht betrügt sie dich schon bald mit deinem Nachbarn.

Engelchen: Vielleicht bekommt ihr aber auch viele Kinder und seid glücklich.

Teufelchen: Vielleicht wollen die Kinder aber nur dein Geld und dass du sie irgendwo hinfährst, während deine Frau dich mit dem Nachbarn betrügt.

Mann: Ihr verwirrt mich. Das wird mir alles zu viel.

Teufelchen: Dann spring doch.

Engelchen: Dann geh wieder nach unten.

Teufelchen: Nein du springst.

Engelchen: Nein du gehst wieder nach unten.

Mann: Jetzt hört auf, ich ertrage das alles nicht mehr. Ich habe mich entschlossen und werde springen.

Der Mann hüpft vom Tisch und der Scheinwerfer sollte nun so platziert werden, dass man ihn nicht mehr sieht. Man könnte als Alternative auch ein schwarzes Tuch vor dem Tisch platzieren, so dass man ihn nicht mehr sieht. Engelchen greift nun in seine Tasche und gibt Teufelchen einen 100 Euro Schein.

Engelchen: Also gut, du hast mal wieder gewonnen.

Teufelchen: Mach dir nichts draus. Komm wir schnappen uns den nächsten.