Sketch über Engelchen und Teufelchen: Die romantische Nacht

Sketche mit Engel und Teufel sind allseits beliebt. Wer kennt ihn nicht, den Zwiespalt zwischen Gut und Böse, der in jedem von uns steckt.

Dass in manchen Situationen Engel und Teufel auf unseren Schultern sitzen, symbolisiert das Ringen zwischen den beiden möglichen Entscheidungen, die uns das Leben manchmal bietet.

Inhaltsverzeichnis:

  1. Sketche über Engel und Teufel
  2. Worum geht es?
  3. Was benötigt man?
  4. Sketch: Die romantische Nacht
  5. E-Book Empfehlung : “20 Lustige Geburtstagssketche zum runden Geburtstag”

Sketche über Engel und Teufel

Sketche über Engel und Teufel eignen sich hervorragend dazu, auf lustige Art und Weise darzustellen, wie manche Menschen mit ihrem schlechten Gewissen kämpfen. Dabei sind diese Sketche sehr einfach darzustellen und es kommt vielmehr auf die schauspielerische Leistung an, als auf das Bühnenbild.

Sketche mit Engel und Teufel können zu jeder Gelegenheit aufgeführt werden. Ganz gleich, ob es sich um einen Geburtstag handelt, eine Hochzeit oder ein Jubiläum handelt – Mit einem Sketch über Engel und Teufel haben Sie die Lacher garantiert auf Ihrer Seite.

Auf sketche.de finden Sie übrigens noch zahlreiche weitere Sketche über Engel und Teufel. Wir wünschen viel Spaß beim Aufführen.

Worum geht es in diesem Engel und Teufel Sketch?

In diesem Sketch über Engel und Teufel geht es um einen Mann, der eine romantische Nacht vor sich hat. Er liegt im Bett, während seine Angebetete sich gerade im Bad fertig macht. Dann erscheinen ihm Engel und Teufel auf der Bettkante.

Was braucht man für diesen Engel und Teufel Sketch?

Für diese Engel und Teufel Sketche benötigt man ein Bett, ein Engelkostüm und ein Teufelkostüm. Weiterhin werden 4 Schauspieler, darunter drei Männer und eine Frau.

Die Spieldauer beläuft sich circa auf 5-10 Minuten.

Requisiten

  • 1 Bett
  • Engelkostüm
  • Teufelkostüm

Schauspieler

  • 3 Männer
  • 1 Frau

Spieldauer

  • Ca. 5 – 10 Minuten

Sketche über Engel und Teufel – Die romantische Nacht

(Dieser Sketch beginnt damit, dass der Mann in seinem Bett liegt und auf die Frau wartet. Man hört im Hintergrund ein Wasserrauschen. Sie scheint also gerade unter der Dusche zu sein.)

Mann: Schatz? Bist du soweit?

Geliebte: (Aus dem Off)Ja gleich. Nur noch 5 Minuten.

Mann: Alles klar. Ich kann es nämlich kaum erwarten.

Geliebte: Bitte?

Mann: Ich kann es kaum erwarten.

Geliebte: Das geht mir genau so. Ich beeile mich.

(Der Mann nimmt sich eine Zeitung und stöbert etwas darin, als ihm Engel und Teufel auf der Bettkante erscheinen. Er zuckt zunächst ängstlich zusammen.)

Engel: Guten Abend. Findest Du, dass du hier das Richtige tust?

Mann: Aber ja. Ich ähhhh…

Engel: Nein du tust hier überhaupt nicht das Richtige. Du betrügst deine Frau.

Mann: Aber im Bad steht meine Liebe

Engel: Nein tut sie nicht. Deine Frau ist zu hause bei deinen Kindern. Die Person im Bad ist nur deine Geliebte. Versuche nicht uns auf den Arm zu nehmen. Wir wissen alles über dich.

Teufel: Also ich finde das gar nicht so schlimm. Es gibt doch so viele Frauen auf der Welt, warum sollte man sich nur an eine halten?

Engel: Hörst du wohl auf, ihn negativ zu beeinflussen?

Teufel: Hör du auf, ihm ein schlechtes Gewissen einzureden.

Engel: Ich will, dass er jetzt sofort aufsteht und nach hause geht.

Mann: Aber ich will hier bleiben.

Engel: Und was ist mit deiner Frau zu hause?

Teufel: Die kann warten, bis er nach hause kommt. Wenn sie ihm nicht das gibt, was er will. Und dann ständig das Geschreie der Kinder. Wie soll man denn da in Stimmung kommen?

Mann: Ganz genau er hat Recht.

Engel: Du gibst ihm Recht? Ist dein schlechtes Gewissen schon so weit abgestumpft, dass du gar nichts mehr für deine echte Frau empfindest?

Mann: Nun ja, also schon, aber hier ist es irgendwie anders.

Engel: Dann solltest du aber auch mit offenen Karten spielen und dir nicht beide Baustellen warmhalten.

Teufel: Aber mit zwei Baustellen verdient man doch viel mehr.

Engel: Sei du mal ganz leise.

Teufel: Nein jetzt bist du mal leise. (Dreht sich zu dem Mann) Jetzt hör mal zu. Ich verstehe dich, zu hause hast du eine Basis, du bekommst alles gemacht, die Wäsche wird gewaschen, die Kinder werden versorgt und man kümmert sich um dich. Aber hier läuft alles ganz anders. Hier bist du der große Macho, der sich seinen Phantasien hingibt. Der sich hier mit einer fast fremden Person ausleben kann. Hab ich Recht?

Mann: Ja genau so ist es. Aber es ist bei weitem noch komplizierter.

Engel: Was ist daran denn kompliziert. Du betrügst deine Frau. Das ist doch ganz einfach zu verstehen. Oder gibt es da etwas, was wir wissen sollten? Du kannst uns alles erzählen.

Mann: Also jetzt bin ich ganz schön verwirrt.

Engel: Das ist auch richtig so, denn was du hier tust ist einfach falsch.

Teufel: Hör nicht auf den Engel. Der hat keine Ahnung davon, was im Leben wirklich wichtig ist.

Engel: Ich weiß sehr wohl was im Leben wirklich wichtig ist. Aber du willst immer nur das eine.

Teufel: Auf der letzten Weihnachtsfeier, als wir später mit Petrus und Jesus um die Häuser gezogen sind, hast du auch alles mitgenommen was ging. Kannst du dich noch daran erinnern?

Engel: Da war auch eine große Menge Alkohol im Spiel. Das darf man dabei nicht vergessen und es war Alkohol, der mir unfreiweillig eingeflösst wurde.

Teufel: Ja der Jesus….ein richtiger Scherzkeks. Lässt dich den ganzen Abend Wasser trinken und verwandelt ihn dann in Wein. Mein Gott, was bist du auf einmal besoffen gewesen.

Engel: Ja ich weiß. Und ich bin auch nicht stolz darauf.

Teufel: Solltest du aber, schließlich war es der einzige Tag in deinem Leben an dem du mal Spaß hattest.

Engel: Können wir vielleicht wieder zum Thema zurück kommen?

Teufel: Wo waren wir stehen geblieben?

Engel: Also: Du fährst nun nach Hause.

Teufel: Nein du bleibst hier und machst dir einen schönen Abend.

Mann: Wisst ihr was, das wird mir alles zu viel. Ich fahre jetzt lieber heim.

Engel: Das ist die einzig richtige Entscheidung.

Teufel: Nein, bleib hier. Du verpasst etwas.

Mann: Ich fahre jetzt. (Nimmt seine Kleidung vom Fußboden und geht von der Bühne.)

Engel: Und was machen wir jetzt?

Teufel: Na was wohl? (Lacht laut los) Wir warten auf die Dame und machen uns einen schönen Abend.

Engel:Am Anfang habe ich dir ja nicht glauben wollen, dass diese Masche funktioniert, aber inzwischen bin ich überzeugt. Es war eine grandiose Idee, Pärchen beim Fremdgehen zu entzweien und ihn mit einem schlechten Gewissen nach hause zu schicken.

Teufel: Ja, manchmal habe ich einfach brilliante Momente. Ich bin gespannt, was er damit meinte, dass dies hier etwas Besonderes ist. Was er wohl damit meinte?

Engel: Vielleicht hat er eine ganz besondere Neigung? Lässt sich in Gummikleidung den Hintern versohlen oder ähnliches.

Teufel: Möglich ist alles. Soll ich mal rufen?

Engel: Na klar.

Teufel: Schatz?

Geliebte: Eine Sekunde noch.

Teufel: Okay. Wir können es kaum erwarten.

Geliebte: Wir?

(Engelchen haut Teufelchen auf die Finger, weil er sich beinahe verplappert hat.)

Teufel: Ich meine natürlich ich kann es kaum erwarten.

Geliebte: Nur noch abtrocknen, dann komme ich.

(Es vergeht nun eine Weile, bis sich die “Tür” zum Schlafzimmer öffnet und ein Mann in Reizwäsche hereinkommt.

Man sollte ganz deutlich erkennen, dass es ein Mann ist, also einen Schauspieler mit Vollbart wählen zum Beispiel. Der Mann hat eine Peitsche in der Hand.)

Mann: So es kann losgehen. Oh du hast noch jemanden mitgebracht?

(Engelchen und Teufelchen laufen laut schreiend aus dem Zimmer.)