Sketch: Es brennt

Feuerwehr Sketche sind seit jeher beliebt. Besonders im TV kann man häufig Sketche über die Feuerwehr sehen, die meistens davon handeln, dass beim Löschen etwas nicht klappt.

Auch wir haben hier einige Feuerwehr Sketche für Sie bereitgestellt, die zum Nachspielen einladen. Wichtig ist, dass man sich eine ordentliche Feuerwehr Verkleidung besorgt, damit die gespielte Szene echter wirkt.

Inhaltsverzeichnis:

  1. Was benötigt man?
  2. Sketch: Es brennt

In dem Feuerwehr Sketch “Es brennt” geht es um eine Frau, die bei der Feuerwehr anruft, um einen Brand zu melden. Sketche dieser Art basieren fast immer auf einem Missverständnis, welches für Verwirrung, aber auch für Spaß sorgt.

Was braucht man für den Feuerwehr Sketch “Es brennt”?

Für diesen Sketch, ähnlich wie für viele andere Feuerwehr Sketche, benötigt man zwei Stühle, zwei Tische und zwei Telefone.

Schauspieler

  • 1 Frau
  • 1 Mann

Requisiten

  • 2 Tische
  • 2 Stühle
  • 2 Telefone

Spieldauer

Ca. 5 – 10 Minuten

“Es brennt” – Feuerwehr Sketch

Mann A: Feuerwehr Köln. Meier. Was kann ich für Sie tun?

Frau A: Guten Tag, mein Name ist Schmidt. Ich rufe an, weil ich ein Problem habe.

Mann A: Was können wir denn für Sie tun?

Frau A: Also ich habe hier einen Zettel, den hat mir meine Mutter damals mal gegeben. Da steht drauf, dass, wenn es brennt, man die Feuerwehr rufen soll.

Mann A: Da hat Ihre Mutter Ihnen aber einen sinnvollen Zettel gegeben.

Frau A: Ja, so war sie. Sie hat immer schönen Kuchen gebacken, wenn einer bei uns Geburtstag hatte. Die ganzen Rezepte hat sie mir auch in einen Block geschrieben.

Mann A: Das ist aber wirklich nett von Ihrer Mutter.

Frau A: Ja, das finde ich auch. Wenn Sie möchten, kann ich Ihnen die Rezepte ja auch zum Kopieren geben.

Mann A: Danke, aber vielleicht wäre es besser, wenn wir nun doch erst mal über Ihr Problem sprechen. Bei Ihnen brennt es also?

Frau A: Ja und zwar sehr. Schon seit drei Stunden. Es hört einfach nicht mehr auf.

Mann A: Und da rufen Sie jetzt erst an?

Frau A: Ich musste doch erst den Zettel suchen, Sie wissen doch, den von meiner Mutter.

Mann A: Ja, den erwähnten Sie bereits. Sie haben den Zettel also gefunden und dann hier angerufen?

Frau A: Nein, nicht sofort.

Mann A: Wieso denn nicht?

Frau A: Weil ich erst warten wollte, ob es von selbst aufhört zu brennen.

Mann A: Irgendwann hört es immer auf zu brennen. Aber meistens ist es dann schon zu spät.

Frau A: Sehen Sie? Genau das habe ich zu meinem Erwin auch gesagt. Er meinte ja, ich hätte besser früher anrufen sollen, aber ich will Ihnen ja keine Mühe machen.

Mann A: Das ist keine Mühe für uns. Wir sind ja dafür da, um zu helfen, wenn es brennt.

Frau A: Genau so steht es ja auf dem Zettel von meiner Mutter.

Mann A: Ach ja….Ihre Mutter. Die mit den Rezepten.

Frau A: Genau die. Kennen Sie sie etwa?

Mann A: Nein, bisher habe ich noch nicht von ihr gehört.

Frau A: Schade. Ich bin ja selbst schon 96. Aber den Zettel habe ich immer gut aufbewahrt. Stellen Sie sich mal vor, ich hätte jetzt nicht anrufen können.

Mann A: Das wäre natürlich schlimm. Wie stark ist denn der Brand?

Frau A: Oh ich kann Ihnen sagen….. Da, wo es brennt, ist es ganz heiß.

Mann A: Das ist so üblich. Wenn es brennt, entsteht meistens keine Kälte.

Frau A: Auch nicht im Winter?

Mann A: Nein, auch nicht im Winter.

Frau A: Was mache ich denn jetzt? Es hört einfach nicht auf zu brennen.

Mann A: Vielleicht sagen Sie uns einfach, wie wir zu Ihnen kommen.

Frau A: Haben Sie denn nicht diese roten Autos?

Mann A: Doch, die haben wir, aber wir brauchen ja Ihre Adresse.

Frau A: Und was machen sie dann?

Mann A: Dann kommen wir vorbei und spritzen eiskaltes Wasser auf die Stelle, wo es brennt.

Frau A: Wissen Sie was?

Mann A: Was denn?

Frau A: Ich glaube, dann hole ich mir doch lieber eine Salbe gegen Brennnessel.