Gerichts-Sketch: Der große Absturz

Sketche vor Gericht sind seit jeher beliebt. Ganz gleich, ob diese Sketche in TV-Sendungen oder auf Bühnen aufgeführt werden: Der Spaß ist deswegen garantiert, weil sich ein jeder in diese Situationen hineinversetzen kann.

Inhaltsverzeichnis:

  1. Worum geht es?
  2. Utensilien
  3. Sketch: Der große Absturz

Wer kennt solche Szenen nicht, wo es um einen Nachbarschaftsstreit geht oder um eine Vaterschaftsklage. Meistens kommt am Ende der Sketche immer etwas komplett anderes vor Gericht dabei heraus, als man es erwartet hat.

Worum geht es in diesem Gerichtssketch?

In diesem Sketch geht es um einen Streit zwischen zwei Männern, die sich wegen einer gemeinsamen Freundin in die Haare gekriegt haben. Vor Gericht erklären die beiden nun jeweils aus der eigenen Sicht, wie es zu dem Vorfall kam, dass der eine den anderen aus dem Fenster geworfen hat.

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Utensilien für den Sketch vor Gericht: Der große Absturz

Für diesen Sketch, ähnlich wie für viele andere Szenen, die vor Gericht spielen, benötigt man einen Tisch, drei Stühle und einen Hammer samt Brett.
Es werden zusätzlich drei Schauspieler benötigt, die den Sketch aufführen.

Die Spieldauer beträgt ca. 5-10 Minuten.

Schauspieler

  • 1 Richter
  • 2 Männer

Requisiten

  • Richterkostüm
  • 1 Tisch
  • 3 Stühle
  • Richterhammer

Spieldauer

Ca. 5 – 10 Minuten

Der Sketch “Der große Absturz”

Richter A: Wir verhandeln nun die Sache Meier gegen Meier. Die Parteien mögen den Gerichtssaal nun betreten.

(Die beiden Männer schlurfen mit den Händen in den Hosentaschen auf die Bühne und machen dabei große Schritte, so dass es richtig schön “dämlich” aussieht.)

Richter A: Herr Meier. Wir beginnen mit Ihnen. Ihr Alter?

Mann A: Der ist tot.

Richter A: Das habe ich nicht gefragt. Ich meine das Alter.

Mann A: Da war er 85, oder Michael?

Mann B: Es sind 86 Jahre.

Mann A: Nein 85.

Mann B: Nein 86.

Mann A: Pass bloß auf du….sonst hau ich dir gleich……

Richter A: Meine Herren, ich bitte Sie. Vor Gericht ist Ruhe zu bewahren. Ich meine nicht Ihren Vater, ich meine Sie!

Mann A: Ach mich? Ja ich lebe noch, wie Sie sehen können.

Richter A: Ich will wissen, wie alt Sie sind.

Mann A: Morgen werde ich 50.

Richter A: Ich will Ihr heutiges Alter wissen.

Mann A: Also übermorgen denke ich, dass ich vor zwei Tagen noch 49 wahr.

Richter A: Also 49. Ihnen wird zur Last gelegt, dass sie Ihren Bruder aus dem 4. Stock geworfen haben sollen. Was sagen Sie dazu?

Mann A: Das ist ganz eindeutig gelogen.

Richter A: Wieso?

Mann A: Es war der 5. Stock.

Richter A: Das ist ja noch schlimmer. Schämen Sie sich gar nicht?

Mann A: Doch. Aber ich hatte nur noch die Hose mit den Senfflecken.

Richter A: Ich meine wegen ihrer Tat.

Mann A: Nein. Hab ja nur das gemacht, was er mir gesagt hat.

Richter A: Sie wollten, dass Ihr Bruder Sie aus dem Fenster wirft?

Mann B: Nein, das nicht direkt. Aber es kam zu einem Missverständnis.

Richter A: Was ist denn passiert?

Mann B: Ja also der Streit kam wegen der Uschi auf. Das war meine Freundin.

Richter A: Wieso war?

Mann A: Weil es jetzt meine ist.

Richter A: Und dann haben Sie sich gestritten?

Mann A: Ganz genau.

Richter A: Und was ist dann passiert?

Mann A: Ich war so wütend, dass ich meinen Bruder aus dem Fenster gehalten habe.

Richter A: Und dann haben Sie ihn fallen lassen?

Mann A: Nicht direkt. Aber er hat mich an meine Therapiestunde bei Dr. Schneider erinnert.

Richter A: Sie sind in einer Therapie?

Mann A: Ja. Ich habe manchmal Probleme mit sozialen Beziehungen.

Richter A: Kommen sie doch nun bitte endlich auf den Punkt.

Mann A: Naja, also ich habe mir Dr. Schneiders Worte in den Kopf gerufen.

Richter A: Und was hat Dr. Schneider zu Ihnen gesagt?

Mann A: Ich sollte öfters mal einfach loslassen.