Halloween Sketch: Fremdgegangen oder nicht?

Sketche zu Halloween müssen nicht immer von Monstern oder Spuk handeln. Man kann auch ganz “normale” Situationen verwenden, um sie in einen lustigen Halloween Sketch einzubauen. So auch in diesem Sketch, wo es um ein Ehepaar geht, welches auf eine Halloween Party gehen möchte.

Sketche über Halloween kann man sehr effektiv mit wenigen Mitteln aufführen. Alles, was man dafür braucht, sind Schauspieler, die Spaß am Spielen haben und einige weitere Kleinigkeiten, die für die Atmosphäre sorgen. Am lustigsten sind Sketche immer dann, wenn sie von bekannten Menschen aus dem Familien- oder Freundeskreis aufgeführt werden.

Halloween Sketche sind eine perfekte Ergänzung für den schaurig schönen Abend auf der Halloween Party. Zu all den gruseligen Kostümen sind die Halloween Sketche eine gelungene Abwechslung und sorgen für reichlich Stimmung auf der Feier.

Inhaltsverzeichnis:

  1. Worum geht es?
  2. Was braucht man?
  3. Sketch: Fremdgegangen oder nicht?
  4. Mehr Sketche im E-Book “80 Lustige Sketche zum Nachspielen”

Worum geht’s im Sketch “Fremdgegangen oder nicht”?

In diesem Sketch geht es um ein Ehepaar, welches auf eine Halloween Party gehen wollte. Sie bekommt plötzlich Kopfschmerzen und bleibt deswegen zu Hause. Eine Freundin kommt später am Abend zu Besuch. Beide Frauen sitzen nun am Tisch und reden miteinander.

Utensilien für den Halloween Sketch “Fremdgegangen oder nicht”

Für diesen Halloween Sketch braucht man einen Tisch, zwei Stühle und ein Halloween Kostüm.

Schauspieler

  • 1 Mann
  • 2 Frauen

Requisiten

  • 1 Tisch
  • 1 Halloween Kostüm
  • 2 Stühle

Spieldauer

Ca. 5 – 10 Minuten

Sketch zu Halloween – Fremdgegangen oder nicht?

Die Szene beginnt damit, dass beide Frauen am Tisch sitzen und sich unterhalten.

Frau 1: Mensch Gabi. Du wirst nicht glauben, was mir heute Abend passiert ist.

Frau 2: Ich bin mir sicher, dass du mir gleich alles erzählst. Also lass mich nicht so lange warten.

Frau 1: Ich wollte mit Rainer auf die Halloween Party gehen.

Frau 2: Ja ich wunder mich schon, warum du zu Hause bist.

Frau 1: Mein Kopf hat mich verrückt gemacht. Ich habe mir eine Kopfschmerztablette eingeworfen und bin zu Hause geblieben. Er ist dann alleine los.

Frau 2: Und was ist dann passiert?

Frau 1: Nach einer halben Stunde ging es mir plötzlich wieder viel besser.

Frau 2: Und du bist dann doch noch hin?

Frau 1: Ja klar. Er kannte mein Kostüm nicht, also wollte ich ihn überraschen.

Frau 2: Und? Überraschung gelungen?

Frau 1: Zuerst habe ich ihn etwas beobachtet. Er stand auf der Tanzfläche, umgeben von drei Frauen.

Frau 2: Das steht ihm gut.

Frau 1: Ja und er hat alle angefasst und mit ihnen geknutscht.

Frau 2: Was? So ein Schuft. Das hätte ich nicht von ihm gedacht.

Frau 1: Ich auch nicht. Aber dann dachte ich mir, dass man den Spieß auch umdrehen kann.

Frau 2: Was hast du dann gemacht?

Frau 1: Ich bin zu ihm auf die Tanzfläche und habe ihn die ganze Zeit angemacht.

Frau 2: Hat es funktioniert?

Frau 1: Na klar. Ich weiß ja, was ihm gefällt.

Frau 2: Wie ging es weiter? Nun spann mich nicht so auf die Folter.

Frau 1: Nach einer Stunde sind wir raus in mein Auto und haben es dort heftig getrieben.

Frau 2: Ist nicht dein Ernst?

Frau 1: Doch ganz ehrlich. Es war schon irgendwie aufregend. Außerdem hatte er so keine Zeit mehr für die anderen Tussis.

Frau 2: Hat er gemerkt, dass du es bist?

Frau 1: Nein. Hat mich auch gewundert, warum ihm nicht aufgefallen ist, dass es in meinem Auto passiert ist.

Frau 2: Er war sicherlich total besoffen, so wie ich ihn kenne.

Frau 1: Nein eigentlich nicht. Aber warte. Wenn der nach Hause kommt, der kann was erleben.

Nach einige Sekunden geht die Tür auf und der Mann kommt kostümiert herein.

Frau 1: Na wieder zu Hause?

Mann: Ja. Ich habe ja gesagt, dass ich nicht gerne ohne dich auf eine Party gehe.

Frau1: Hast du denn auch schön getanzt? War doch bestimmt ganz amüsant, wo doch so viele weibliche Partygäste da waren. Könnte mir vorstellen, dass es da den einen oder anderen Fang hätte geben können.

Mann: Nein, gar nicht. Was denkst du denn von mir? Direkt am Anfang habe ich Peter, Thomas und Heinz getroffen. Wir haben uns dann in ein Hinterzimmer verkrümelt und den ganzen Abend Poker gespielt.

Frau 1: Ach so… Poker…hmmm…. ja klar…verstehe….

Mann: Ja, das war wirklich so. Aber du glaubst nicht, was dem Typen passiert ist, dem ich mein Kostüm geliehen habe….