Sketch: In letzter Minute

Sketche zum Jubiläum kann man auf verschiedene Arten aufführen. Entweder man geht auf das konkrete Thema eines Jubiläums ein oder man führt Sketche auf, die von der Thematik her an ein Jubiläum erinnern.

So könnte man zum Beispiel darstellen, wie ein Redner, der auf einem Jubiläum sprechen soll, zu spät kommt und es in letzter Minute auf die Bühne schafft.

Inhaltsverzeichnis:

  1. Wovon handelt der Sketch?
  2. Was benötigt man?
  3. Sketch: In letzter Minute

Jubiläum Sketche sorgen für Stimmung auf Ihrer Feier. Oftmals sind Veranstaltungen, gerade bei Firmen oder Vereinen, recht trocken, wenn es um ein Jubiläum geht. Mit einem Sketch kann man hier Abhilfe schaffen und die Stimmung auflockern.

Sketche zum Jubiläum lassen sich mit wenigen Mitteln auf die Bühne bringen. Da es meist einige Redner gibt, die etwas vorbereitet haben, ist es wichtig, dass man Jubiläum Sketche schnell und einfach aufbauen bzw. vorführen kann, damit der Ablauf der gesamten Veranstaltung nicht groß gestört wird.

Worum geht es in diesem Jubiläumssketch?

In diesem Sketch zum Jubiläum geht es um einen Redner, der zu spät zu einer Veranstaltung kommt.

Die ganze Zeit sieht man niemanden auf der Bühne, sondern hört nur, was in der Umkleide gesprochen wird. Dann kommt der Redner für die Pointe auf die Bühne.

Was braucht man für diesen Jubiläum Sketch?

Für diesen Jubiläum Sketch braucht man nur ein Rednerpult.

Requisiten

  • 1 Rednerpult

Schauspieler

  • 1 Mann
  • 1 Frau

Spieldauer

  • Ca. 5 – 10 Minuten

Sketch zum Jubiläum – In letzter Minute

(Der Sketch beginnt damit, dass der Redner sich hinter der Bühne auf seine Ansprache vorbereitet. Da das Mikrofon schon eingeschaltet ist, kann man deutlich hören, was er mit seiner Frau/Assistentin bespricht. Auf der Bühne steht das Rednerpult und wartet auf seinen Einsatz.)

Mann: Verdammt, ich bin wieder mal viel zu spät dran.

Frau: Ich hab dir ja gleich gesagt, dass wir früher losfahren müssen. Aber nein, der feine Herr muss sich ja eine halbe Stunde lang im Bad seine Haare zurecht machen.

Mann: Jetzt hack nicht auf mir rum. Die ganzen Idioten sitzen oben schon im Publikum und warten wieder mal darauf, dass ich einen Sack voll Lob über sie ausschütte. Das kann ganz schön ermüdend sein.

Frau: Vielleicht sollten wir erst mal einen Schluck zur Beruhigung trinken.

Mann: Endlich hast du mal eine gute Idee. Was gibt es denn zur Auswahl?

Frau: Ich habe hier eine Flasche Jägermeister und eine Flasche Whisky.

Mann: Dann gibt mir einen doppelten Jägermeister. Sitzt mein Anzug noch?

Frau: Ja klar sitzt der Anzug. Du hast ihn ja schließlich zehn Minuten zurechtgezogen.

Mann: Ich will eben ein gutes Bild abgeben.

(Man hört nun über das Mikrofon, wie jemand eine Flasche öffnet, etwas eingießt und die beiden letztendlich anstoßen.)

Mann: Das tat gut. Ich bin so aufgeregt, dass ich kaum klar denken kann. Wo ist der Zettel mit der Rede?

Frau: Der Zettel? Den hattest du doch eingesteckt.

Mann: Ich? Du wolltest ihn doch mitnehmen.

Frau: Jetzt sag nicht, wir haben ihn zu Hause vergessen?

Mann: Oh mein Gott. Was mach ich denn jetzt?

Frau: Trink erst mal noch einen zur Beruhigung.

(Wieder ertönen die gleichen Geräusche und man merkt, dass beide plötzlich anfangen etwas zu lallen.)

Mann: Schon besser. Meinst du, ich kriege die Rede auch ohne die Vorlage hin?

Frau: Aber klar. Du bist doch ein Profi. Ist ja nicht das erste Mal, dass du vor so vielen reichen Säcken sprechen musst. Die interessieren sich sowieso nicht für das, was du sagst. Alles was die wollen, ist das kalte Buffet am Ende der Show.

Mann: Ja, da hast du Recht. Komm schütt mir mal noch einen aus.

(Und wieder klirren die Gläser.)

Mann: Man, das schmeckt aber auch wieder mal. Wenn es nach mir ginge, würde ich die Rede heute platzen lassen.

Frau: Nein, du gehst da gleich raus. Schließlich wirst du gut dafür bezahlt.

Mann: Gut bezahlt? Na, das kann man sehen, wie man will. Hast du noch einen?

(Wieder ertönen die Geräusche. Beide sind inzwischen hörbar angetrunken.)

Mann: Meinssssu nicht, ich soll da gleich mal rausgehen?

Frau: Wenn du meinssssss, dass du bereit bist für die Meute.

Mann: Jetssss oder nie hat meine Oma immer gesagt….

Frau: Oh schau mal hier…der Ssssssettel mit der Rede.

Mann: Na, dann kann ja nischt mehr schiefgehen.

Frau: Hier trink noch einen, bevor du rausgehst.

Mann: Danke.

Frau: Bitte.

(Dann kommt der Mann auf die Bühne und torkelt sichtlich angetrunken zum Mikrofon. Er hat große Mühe, sich gerade auf den Beinen zu halten.)

Mann: Guten Abend, meine sehr verkehrten Daumen und Herren. Ich begrüße sie zur diesjährigen….(schaut mehrmals auf seinen Zettel) Jubiläumsversammlung, zum 15- jährigen Bestehen der anonymen Alkoholiker.