Die Erklärung der Welt

Sketche für Kinder sind allseits beliebt. Zum einen kann man sie hervorragend auf Geburtstagen aufführen, zum anderen ist es eine Kunst, diese Sketche für Jung und Alt gleichermaßen interessant zu gestalten.

Kinder freuen sich darüber, wenn Erwachsene in den gespielten Witzen mal eins auf die Mütze bekommen. Noch lustiger wird es, wenn die Sketche für Kinder von den eigenen Eltern oder von Verwandten aufgeführt werden.

Inhaltsverzeichnis:

  1. Worum geht es?
  2. Was benötigt man?
  3. Sketch: Die Erklärung der Welt

Worum geht es in dem Sketch “Die Erklärung der Welt”

In dem Kindersketch “Die Erklärung der Welt” geht es um einen Jungen, der seinen Vater fragt, wie die Politik funktioniert. Hierbei kommt es natürlich zu einigen halsbrecherischen Versuchen des Vaters, sich aus der Affäre zu ziehen. Letztendlich findet er dann doch eine Erklärung für das, was der Junge wissen will.

Kinder Sketche sind einfach aufzuführen und funktionieren meistens auch ohne viele Requisiten. Sketche dieser Art sind immer wieder gerne gesehen und können auch nach den eigenen Vorstellungen angepasst werden.

Utensilien für den Kinder Sketch: “Die Erklärung der Welt”

Für diesen Sketch benötigt man einen Stuhl bzw. einen Sessel, einen Tisch, eine Zeitung und ein Schulheft.

Schauspieler

Requisiten

  • 1 Tisch
  • 1 Stuhl
  • 1 Zeitung
  • 1 Schulheft

Spieldauer

Ca. 5 – 10 Minuten

Ein Sketch für die Familie: “Die Erklärung der Welt”

(Der Vater sitzt am Tisch und liest seine Zeitung. Der Sohn kommt mit seinem Schulheft in das Wohnzimmer und stört ihn mit einer dringenden Frage. Man sollte dem Vater deutlich anmerken, dass er eigentlich komplett überfordert ist mit der Beantwortung der Frage.)

Sohn: Papa?

Vater: Was denn, mein Sohn?

Sohn: Ich habe eine Frage.

Vater: Dann schieß mal los. Ich werde sehen, was ich tun kann.

Sohn: Also, ich habe hier in meinem Schulheft eine Aufgabe, die ich nicht lösen kann.

Vater: Worum geht es denn?

Sohn: Politik.

Vater: Und was genau ist die Frage?

Sohn: Wir sollen erklären, was Politik ist.

Vater: Das ist doch ganz einfach….(macht eine Denkpause)…im Prinzip. Solche Fragen habe ich schon zur Genüge beantwortet.

Sohn: Kannst du es mir denn erklären?

Vater: Nun ja, mein Sohn, also oft ist es so…dass…..also….die Qualität der Antwort auf eine Frage, selbstverständlich auch dem Intellekt des Empfängers entsprechen muss….also…ich weiß nicht recht, wie ich es sagen soll.

Sohn: Versuch es doch einfach.

Vater: Also gut. Politik ist zum Beispiel, wenn alle reden und keiner was sagt.

Sohn: Das verstehe ich nicht.

Vater: Das habe ich befürchtet. Also bei der Politik geht es um die gemeinsame Abstimmung zu einem bestimmten Thema. Denk mal an die Besuche von Tante Emma. Die riecht doch immer so streng.

Sohn: Und was hat das mit Politik zu tun?

Vater: Na, wenn sie kommt, dann stimmen wir ab, bei wem sie schlafen soll.

Sohn: Ja genau und ich verliere immer.

Vater: Das mein Sohn, nennt man Demokratie.

Sohn: Irgendwie hilft mir das aber auch nicht weiter. Die anderen Kinder haben die Aufgabe alle schon fertig.

Vater: Also pass auf: Ich verdiene das Geld, ich bin der Kapitalismus. Deine Mutter schaut drauf, was wir ausgeben, also ist sie die Regierung des Landes. Unser Kindermädchen ist die Arbeiterklasse und wir alle wollen nur dein Bestes. Also bist du das Volk, bzw. die Menschen. Und dein kleiner Bruder, der ist die Zukunft. Er liegt ja noch in den Windeln.

Sohn: Da muss ich erst mal eine Nacht drüber schlafen, Papa. Wir sprechen am besten morgen noch einmal darüber.

Vater: Machen wir, mein Sohn.

(Es sollte nun jemand mit einem Schild über die Bühne gehen, auf dem “Nächster Tag” steht.)

Vater: Guten Morgen mein Sohn. Hast du gut geschlafen? Was machen die Gedanken zur Politik?

Sohn: Guten Morgen Papa. Ich konnte erst nicht schlafen, weil sich mein Bruder in die Windel gemacht hat. Dann wollte ich dir Bescheid sagen, aber im Bett lag nur Mama. Daraufhin bin ich dann zum Hausmädchen gegangen und da hab ich gesehen, dass du mit ihr im Bett gelegen hast.

Vater: Ohhh ähhh… und was heißt das nun, mein Sohn?

Sohn: Dass ich die Frage nun endlich verstanden habe. Ich weiß, wie unsere Politik funktioniert.

Vater: Aha…und wie?

Sohn: Na ganz einfach. Der Kapitalismus missbraucht die Arbeiterklasse. Was macht die Regierung? Schlafen. Das Volk läuft ziellos umher und die Zukunft steckt tief in der Scheiße.