Kindersketch: Wenn der Postmann zweimal klingelt

Kinder Sketche erfreuen die jungen Gäste auf jeder Party. Mit nur wenigen Mitteln kann man die Stimmung auf einer Festlichkeit auflockern. Meist gespielt von Bekannten oder Familienangehörigen, sind die Sketche für Kinder ein Garant für Lacher.

Bei der Thematik ist den Schauspielern hier ein großer Fantasierahmen gegeben. Wichtig ist, dass der Humor nicht zu derbe ist, sondern auf das Alter der Kinder abgestimmt wird. Sicherlich kann aber auch der eine oder andere Lacher für die großen “Kinder” dabei sein.

Inhaltsverzeichnis:

  1. Worum geht es?
  2. Was benötigt man?
  3. Sketch: Wenn der Postmann zweimal klingelt

Worum geht es in dem Kindersketch?

In diesem Sketch für Kinder geht es um ein Mädchen, die sich fragt, warum sie so große Ohren hat. Keiner in der Familie kann ihr das beantworten bzw. jeder gibt nur ausweichende Antworten.

Am Schluss kommt dann die große Pointe. Sketche dieser Art lassen sich zu jeder Gelegenheit aufführen, weil man nur sehr wenige Requisiten benötigt.

Für den Sketch: Wenn der Postmann zweimal klingelt?

Für diesen Sketch benötigt man einen Tisch, drei Stühle, ein Kaffeeservice für drei Personen, eine Briefträgeruniform, Plastiknasen und große Plastikohren.

Weiterhin werden fünf Schauspieler benötigt, die den Vater, den Sohn, die Mutter und die Tochter sowie den Briefträger spielen.

Die Spieldauer beträgt ca. 5-10 Minuten.

Schauspieler

  • 1 Vater
  • 1 Sohn
  • 1 Mutter
  • 1 Tochter
  • 1 Briefträger

Requisiten

  • 1 Tisch
  • 4 Stühle
  • 1 Kaffeeservice für 3 Personen
  • 1 Briefträgeruniform
  • 2 Paar große Plastikohren
  • 2 große Plastiknasen

Spieldauer

Ca. 5 – 10 Minuten

Der Sketch “Wenn der Postmann zweimal klingelt”

(Der Sketch beginnt damit, dass das kleine Mädchen an den Tisch kommt und dem Vater eine Frage stellt. Alle in der Familie reagieren auf die Fragen des Mädchens so, als ob es etwas zu vertuschen gäbe. Das ist ganz wichtig für das Gelingen des Sketches. Das Mädchen trägt eines der Plastikohrenpaare und der Sohn am Tisch trägt eine der Plastiknasen.)

Tochter: Papa?

Vater: Was denn mein Kleines?

Tochter: Warum habe ich so große Ohren?

Vater: Das….liegt…also….das….na ich denke, der liebe Gott wird sich was dabei gedacht haben (Schaut mit einem scharfen Blick in die Richtung der Mutter)

Tochter: Aber was hat er sich denn dabei gedacht?

Vater: Na, vielleicht wollte er, dass du besonders gut hören kannst.

Tochter: Kannst du denn nicht gut hören?

Vater: Doch. Sehr gut sogar.

Tochter: Und warum hast du dann kleine Ohren?

Vater: Das weiß ich leider nicht, mein Kind. Manchmal sind Gottes Wege UNERGRÜNDLICH!!! (Spricht das letzte Wort in die Richtung der Mutter, mit einem härteren Ton)

Tochter: Ich finde das gemein. Alle in der Klasse haben kleine Ohren.

Vater: Frag doch einfach mal deine Mutter, warum du so GROßE Ohren hast.

Tochter: Mutti?

Mutter: W..w..w..w.was denn, mein Kind?

Tochter: Warum habe ich so große Ohren?

Mutter: Das kann ich dir nicht genau erklären.

Tochter: Aber Papa hat gesagt, du wüsstest das.

Mutter: Na, wenn Papa das sagt. Also ich denke einfach, dass große Ohren etwas ganz Besonderes sind.

Sohn: Ja genau, etwas ganz besonders Blödes.

Mutter: Sei nicht so frech zu deiner Schwester.

Sohn: Aber es stimmt doch.

Tochter: Du siehst auch nicht besser aus, mit deiner langen Hexennase.

Sohn: Lieber eine lange Nase, also so große Ohren wie Dumbo der Elefant.

Vater: Hört auf zu streiten. Ich bin mir sicher, dass sich der liebe Gott bei Euch BEIDEN etwas ganz Tolles hat einfallen lassen, warum er euch so überaus großzügig ausgestattet hat.

Mutter: Genau. Hört auf euren Vater (dieser verschluckt sich und hustet einmal laut)

Tochter: Bei ihm müsste es wohl heißen, riech auf deinen Vater.

Sohn: Du bist so gemein. Mit so großen Ohren wäre ich lieber ruhig.

(Nun müsste es an der Tür klingeln. Dies kann man ganz einfach mit einem Handy simulieren, oder wenn vorhanden, eine echte Türklingel benutzen.)

Vater: Wer kann das denn sein?

Mutter: Ich schaue mal nach.

(Die Mutter steht auf und geht zur Tür. Es dauert einige Minuten, bis sie mit dem Postboten wieder hereinkommt. Dieser hat ebenfalls die Ohren, aber auch gleichzeitig die Nase als Verkleidung angezogen. Der Vater stützt den Kopf in die Hände und schüttelt ihn gleichzeitig.)

Sohn: Es war der Postbote.

Tochter: Trari Trara die Post ist da.