Sketch: Trost im Vorübergehen

Wenn es jemanden nicht gut geht, dann gilt es ihm Trost zu spenden und das passiert auch in diesem kurzen Sketch.

Denn in „Trost im Vorübergehen“ geht es darum, dass man ab und an eben doch Momente erleben kann, die es so doch eigentlich gar nicht geben kann und die doch ein schönes und vor allem lustiges Ende nehmen können.

Inhaltsverzeichnis:

  1. Was braucht man?
  2. Sketch: Trost im Vorübergehen

Was braucht man für den Sketch “Trost im Vorübergehen”?

Um den Sketch „Trost im Vorübergehen“ aufführen zu können, braucht man an sich nur eine einfache Bank oder Sitzgelegenheit, einen Spazierstock sowie zwei Schauspieler.

Hat man all das, kann es auch schon wieder losgehen mit dem lustigen Sketch für 2 Personen „Trost im Vorübergehen“.

Schauspieler

  • 2 Personen

Requisiten

  • eine Bank
  • ein Spazierstock

Geschätzte Spielzeit

  • Circa 5 Minuten

Der Sketch “Trost im Vorübergehen”

Ein älterer Herr sitzt seelenruhig auf einer Bank, die Beine übereinandergeschlagen, die Hände auf seinen Spazierstock gestützt. Eine junge Frau geht getragenen Schrittes vorüber, die Schultern gebeugt, ihre Handtasche zieht sie fast zu Boden. Sie bleibt stehen und wendet sich ihm zu.

Sie: (zaghaft) Darf ich mich zu Ihnen setzen?

Er: (lächelt) Ja sicher, hier ist doch Platz genug!

Sie: (rückt sich zurecht und klammert sich an ihre Handtasche, zögerlich) Es ist nämlich, weil …

Er: (zuversichtlich, ermunternd) Was ist denn, Kindchen? Nur heraus mit der Sprache!

Sie: (es platzt aus ihr heraus, jammernd) Ach, mein Freund hat mich verlassen, mein Geld ist weg und außerdem habe ich Bauchweh!

Er: (beschwichtigend) Hmm. Das ist viel Pech auf ein Mal. Dann war er bestimmt nicht der Richtige, ihr Freund. Das Geld haben Sie vielleicht nur verlegt, und dass Sie von dem ganzen Missgeschick Bauchweh bekommen, ist ja nun kein Wunder.

Sie: (verzweifelt, aber Hoffnung schöpfend) Meinen Sie? Es ist aber auch zu arg!

Er: (tätschelt ihr die Hand) Das kommt schon wieder in Ordnung, wenn Sie den Mut nicht verlieren.

Sie: (schluchzt) Wenn Sie das sagen … Es war wirklich manchmal schlimm mit ihm, er hat mich oft ganz schusselig gemacht.

Er: Na, sehen Sie. Vielleicht ist es ja wirklich besser so.

Sie: (schnieft) Ich glaube auch. Ich werde schon darüber hinwegkommen, und dann kommt alles wieder in die Reihe.

Er: (aufmunternd lächelnd) Bestimmt. Immer, wenn man unten ist, kann es nur bergauf gehen.

Sie: (strafft sich) Wenn man nicht stehen bleibt. (steht auf und fällt ihm um den Hals) Danke!