Sketche zu Ostern

Klar kann man zum Osterfest Sketche aufführen. Sämtliche Feierlichkeiten rund um Ostern sind ebenfalls bestens geeignet und heitern jede Familienfeier auf. Allein ein Hasenkostüm, wenn es denn im Kostümfundus vorhanden ist, bringt die ersten Lacher ein, noch bevor überhaupt ein Osterei ausgeliefert wurde.

Wie einst schon Oliver Kahn meinte: “Eier, wir brauchen Eier!” und auch dieser Festtag inspirierte uns zu weiteren Sketchen zum Thema Ostern.

Sketche zu Ostern, heidnisch bis christlich

Um Sketche für diese Jahreszeit zu suchen oder zu erfinden, hat man im großen und ganzen zwei Themenkomplexe zur Auswahl.

Zum einen den christlichen Bereich mit der Kreuzigung und Auferstehung von Jesus.

Dann der heidnische Brauch aus dem Mittelalter, in dem bunte Eier, Hasen und das Erwachen der Natur im Frühling die Hauptrolle spielen.

Sketche zu Ostern, einige Anregungen

Die Themensuche für Sketche gestaltet sich recht anspruchsvoll, denn viele bekannte Sketche rund um das Osterfest gibt es nicht. Doch glücklicherweise spielt das Ei eine der Hauptrollen.

Ebenso kann man ohne Weiteres noch Hasen, Lämmchen, Küken und Hühner in den erweiterten Themenkreis mit einbeziehen.

Auch Ostermärsche, steigende Benzinpreise und Staus in der Osterzeit sind Themen mit einem eindeutigem Bezug zu Ostern.

Bekannte Sketche zu Ostern nachspielen

Fündig wird man zuerst mal wieder bei Loriot. Einfach urkomisch der Sketch “Das Frühstücksei”. Dabei ist der Dialog einfach zu erlernen und als Kulisse dient lediglich ein Frühstückstisch.

Eine Aneinanderreihung von Kalauern findet man beim Osterfrühstück “Fröhliche Ostern” von und mit Peter Frankenfeld “Humor ist Trumpf”.

Diese Serie kann man beliebig um weitere und eigene Kalauer erweitern.

Das Osterfest ist Gedicht

Es gibt viele klassische Gedichte rund um die Osterzeit und um den Frühling. Mit etwas Sprachgefühl und Witz lassen sich die Reime umwandeln und sind, entsprechend vorgetragen, ebenfalls eine lustige Osterunterhaltung.

Allein von Kurt Tucholsky gibt es zwei sehr unterhaltsame Ostergedichte, die sich wunderbar von zwei oder mehreren Personen auf der Bühne vortragen lassen.

Ostern, ein Witz als Sketch

Wer erinnert sich nicht an die Häschenwitze aus den Siebzigern? Für zwei Personen ist das eine einfache und lustige Bühnenidee.

Einer bekommt ein Hasenkostüm oder zumindest ein Paar Hasenohren und der andere spielt jeweils den Ladenverkäufer. Schon kann es losgehen: “Hadu Möhrchen?”

Oder ein Gespräch unter fleißigen Hühnern: Auf dem Hühnerhof, Ostern steht vor der Tür. Zwei Hennen kommen, so von Nest zu Nest, miteinander ins Gespräch. “Nanu,” sagt die eine Henne,” …Sie legen ja kugelrunde Eier!” Meint die andere Henne: “Na klar, das ist eine spezielle Order von einem Golfklub.”

Wer also sein Drehbuch nicht selber schreiben kann oder mag, der kann sich Lustiges zusammenreimen aus Gedichten, Witzen oder er wird bei den bewährten Klassikern fündig.

 

Sketch zu Ostern: Der stumme Kunde

Sketche zu Ostern machen Spaß. So auch dieser Sketch, der von einem der Hauptcharaktere komplett ohne Worte gespielt wird. Es geht um einen Mann, der in eine Bank kommt und nach einem Kredit fragen will. Leider kann er durch seine Erkältung nicht sprechen, also versucht er sich mit Hand und Fuß zu verständigen. Am Schluss kommt es dann zur großen Pointe.

Inhaltsverzeichnis:

  1. Worum geht es?
  2. Was benötigt man?
  3. Sketch: Der stumme Kunde

Sketche über Ostern müssen nicht immer vom Osterhasen handeln. Es darf auch gerne mal etwas schlüpfrig werden, doch sollte man es nicht übertreiben, da auf fast jeder Osterfeier auch Kinder anwesend sind. Auf unserer Seite finden Sie einige Sketche zum Thema Ostern, die man problemlos auch vor kleinen Kindern aufführen kann.

Worum geht’s im Ostern Sketch: Der stumme Kunde?

Wie viele Sketche zu Ostern, handelt dieser Sketch auch im Entferntesten über das 2. beliebteste Familienfest der Welt. Man braucht nicht viele Requisiten, um diesen Sketch aufzuführen. So lässt er sich auch im kleinen Rahmen oder privat im Wohnzimmer realisieren.

In diesem Sketch geht es um einen Mann, der in eine Bank kommt, um nach einem Kredit zu fragen.

Leider kann er wegen einer Erkältung nicht sprechen, also versucht er zuerst, mit seinen Gesten klarzumachen, was er möchte. Diese Versuche fruchten jedoch allesamt nicht.

Was braucht man für den Sketch zu Ostern: Der stumme Kunde?

Für diesen Ostern Sketch braucht man einen Tisch, zwei Stühle, ein Kondom und ein Osterei. Zusätzlich werden noch zwei Schauspieler für die Aufführung des Sketches benötigt.

Die Spieldauer beträgt ca. 5-10 Minuten.

Requisiten

  • einen Tisch
  • zwei Stühle
  • ein Kondom
  • und ein Osterei

Schauspieler

  • 2 Männer

Spieldauer

  • Circa 5-10 Minuten

Sketch zu Ostern – Der stumme Kunde

(Der Sketch beginnt damit, dass der Bankangestellte an seinem Tisch sitzt und arbeitet. Dann kommt der “stumme Kunde” herein und setzt sich zu ihm an den Tisch.)

Bankangesteller: Guten Morgen, mein Herr. Wie kann ich helfen?

(Kunde zeigt auf seinen Mund)

Bankangesteller: Tut mir leid, mein Herr. Ich verstehe nicht ganz.

(Kunde zeigt wieder auf seinen Mund)

Bankangesteller: Sie wollen etwas zu essen? Da kann ich Ihnen leider nicht mit dienen. Wir sind eine Bank und kein Imbiss.

(Kunde zeigt wieder auf seinen Mund und schüttelt dann den Kopf.)

Bankangesteller: Sie wollen also nichts essen? Aber was wollen Sie dann?

(Kunde zeigt immer noch auf seinen Mund und hält dann einen Zeigefinger vor seinen Mund)

Bankangesteller: Ach Sie sind stumm? Warum haben Sie das denn nicht gleich gesagt?

(Kunde zeigt ihm einen Vogel. Dann bewegt er seinen Zeigefinder und seinen Daumen so, dass man weiß, es geht um Geld.)

Bankangesteller: Sie möchten Geld? Ja, wer will das nicht… Haben Sie bei uns ein Konto?

(Kunde nickt)

Bankangesteller: Das ist schon mal von Vorteil. Sagen Sie mir ihren Namen?… Oh entschuldigen Sie bitte. Würden Sie mir Ihren Namen auf einen Zettel schreiben?

(Kunde tut so, als würde er etwas aufschreiben)

Bankangesteller: Sie heißen also Meier. Aber was soll das Volltrottel darunter heißen? Ach so… na das war aber nicht nett. Wie viel Geld möchten Sie denn abheben?

(Kunde schüttelt den Kopf)

Bankangesteller: Sie wollen kein Geld abheben? Na, dann hätten wir ja alles. Einen schönen Tag wünsche ich Ihnen.

(Kunde haut mit der Faust auf den Tisch.)

Bankangesteller: Jetzt werden Sie mir aber ein wenig gruselig. Ich weiß ja noch nicht einmal genau, was Sie eigentlich von mir wollen.

(Kunde deutet wieder das Geld mit den Fingern an und formt mit den Händen in der Luft ein Ei.)

Bankangesteller: Sie wollen ovalförmiges Geld?

(Kunde deutet das Ei nochmal an. Seine Art sich zu bewegen wird immer ernergischer)

Bankangesteller: Also ich weiß wirklich nicht, was Sie mir sagen wollen. Vielleicht wäre es doch einfacher, wenn Sie mir alles auf einen Zettel schreiben….oh je… ich habe ja gar keine Zettel mehr. Wie können wir denn aus dieser Nummer wieder rauskommen, bevor meine Mittagspause anfängt?

(Der Kunde zeigt mit der Zeigefinger nach oben, so als ob er eine Idee hätte. Dann steht er auf und geht raus. Nach einigen Sekunden kommt er wieder rein und hat ein Kondom in der einen und ein Osterei in der anderen Hand. Beides legt er dem Bankangestellten auf den Tisch.)

Bankangesteller: Was soll ich denn mit einem Kondom und einem Osterei?! Achsoo! Sie wollen einen Überziehungskredit bis Ostern.

(Der Kunde nickt mit einem Grinsen im Gesicht und beide geben sich die Hand.)

 

Sketch zu Ostern: Gibt es den Osterhasen, oder nicht?

Sketche erfreuen sich auch zu Ostern großer Beliebtheit. Was kann es Lustigeres geben, als einen Sketch, der beispielsweise von der Familie auf einer Feier aufgeführt wird?

Alle Schauspieler sind bekannt und so kann man sich köstlich über die gespielte Szene amüsieren.

Inhaltsverzeichnis:

  1. Worum geht es?
  2. Was benötigt man?
  3. Sketch: Gibt es den Osterhasen, oder nicht?
  4. Unser E-Book: “15 lustige Schulsketche & andere Kindersketche”

Worum geht es in diesem Sketch zu Ostern?

Sketche zu Ostern handeln selbstverständlich vom Osterhasen. Schließlich sollen die Sketche an diesem schönen Familienfest aufgeführt werden. In diesem Sketch geht es um die Diskussion, ob es den Osterhasen gibt, oder nicht. Dies allein verspricht schon einige lustige Dialoge.

Sketche zu Ostern lassen sich einfach aufführen. Gerade in diesem Sketch handelt es sich um eine Art Talkrunde nahmhafter Experten, die alle Ihren “Senf” zum Thema Ostern abgeben wollen. Außer einem Stuhlkreis ist für die Aufführung keine weitere Requisite notwendig.

In diesem Sketch geht es um eine Expertenrunde, die eifrig darüber diskutiert, ob es den Osterhasen gibt oder nicht. Dabei kommt es zu einigen hitzigen Dialogen.

Was braucht man für diesen Ostern Sketch?

Für diesen Sketch zu Ostern braucht man fünf Stühle und ein “Mikrofon”, welches quasi als Attrappe von einem Gesprächspartner zum anderen gereicht wird. Zusätzlich benötigt man noch ein Osterhasenkostüm und sechs motivierte Schauspieler.

Die Spieldauer beträgt ca. 5-10 Minuten.

Schauspieler

  • 2 Frauen
  • 3 Männer
  • 1 Osterhasen

Requisiten

  • 5 Stühle
  • ein Mikrofon
  • mehrere Blätter (Beweise)
  • ein Osterhasenkostüm

Spieldauer

Ca. 5 – 10 Minuten

Sketch zu Ostern – Gibt es den Osterhasen, oder nicht?

(Der Sketch spielt in einem “Fernsehstudio”. Die Expertenrunde sitzt bereits auf den Stühlen und wartet darauf, dass die Diskussion beginnen kann.)

Mann 1: Guten Abend zusammen. Ich habe mich schon den ganzen Tag auf diese Diskussion gefreut.

Mann 2: Mir ging es genau so. Es ist mir ein Anliegen, der Welt zu erklären, warum es den Osterhasen einfach nicht geben kann.

Mann 3: Wie kommen Sie eigentlich darauf? Es gibt ausreichend Beweise für die Existenz des eierbringenden Hüpfers.

Mann 2: Ach ja? Dann legen Sie mal los. Welche Beweise haben Sie, die Sie uns vorlegen können?

Mann 3: Es gibt zahlreiche Internetforen, in denen von der Sichtung des Hasen berichtet wird.

Mann 1: Internet? Sie glauben doch wohl nicht, dass von diesen sogenannten Meldungen auch nur ein Wort der Wahrheit entspricht.

Mann 2: Das kann ich auch nicht glauben. Im Internet steht viel. Manche reden sogar vom Weihnachtsmann.

Frau 1: Oder von einem schuldenfreien Deutschland.

Frau 2: Meine Herren, bleiben Sie doch bitte beim Thema. Also verehrter Kollege, was, außer den Meldungen im Internet, können Sie noch vorweisen?

Mann 3: Ich habe Augenzeugenmeldungen in schriftlicher Form, die mir bestätigen, dass es den Osterhasen definitiv gibt. Darf ich zitieren? (Nimmt ein Blatt in die Hand).

Mann 2: Na, da bin ich aber mal gespannt.

Mann 3: Also: Angelika M. aus K. schreibt hier: “Als ich am Ostersonntag in den Garten ging, stand er mir gegenüber. Große Ohren, buschiges Fell und zwei strahlend weiße Zähne”.

Frau 1: Das muss jetzt aber nicht der Osterhase gewesen sein. Schließlich gibt es auch einige Männer, die so aussehen.

Mann 3: Dann habe ich hier noch jemanden: “Nachdem wir am Samstag vor Ostern aus dem Edeka Markt in Nürnberg kamen, konnte ich eine hüpfende Gestalt sehen, die mit zwei Einkaufswagen voller Eier über den Parkplatz huschte. Das Ganze war mir gleich verdächtig und ich versuchte Kontakt aufzunehmen. Dann lief die Gestalt in Panik weg und stieß dabei beide Einkaufswagen zur Seite.” Dieser Bericht kommt von Andreas P. aus N.

Frau 2: Das klingt mir schwer verdächtig nach einem Eierdieb.

Mann 1: Sie beschuldigen den Osterhasen als Eierdieb?

Frau 2: Nein, das würde ich nie tun. Denn es gibt den Osterhasen nicht.

Mann 3: Es gibt ihn doch.

Frau 2: Es gibt ihn nicht.

Frau 1: Und warum glauben dann Millionen von Kinder an den Osterhasen?

Mann 2: Das liegt doch auf der Hand. Die Süßwarenindustrie hat den Osterhasen erfunden, um neben den Weihnachtsmännern auch noch weitere Schokoladenfiguren verkaufen zu können. Ganz einfach.

Mann 3: Sie glauben also, dass der ganze Mythos des Osterhasen auf einer gekonnten Marketingstrategie beruht?

Mann 2: Das ist meine Meinung.

Frau 1: Da muss ich ihnen eindeutig widersprechen. Ich denke, dass es den Hasen schon die ganze Zeit gab und die Industrie sich nur auf einen fahrenden Zug gesetzt hat.

Mann 2: Einen Zug voller Eier?

Mann 1: Jetzt machen Sie sich bitte nicht lächerlich.

Mann 3: Wenn es das glückbringende Kaninchen nicht gibt, warum kursieren dann immer wieder Meldungen von der Area 51, wo es neben Aliens auch einige Beweise für den Hasen gibt?

Mann 2: Area 51 ist eine Erfindung von pickeligen Freaks, die den ganzen Tag in abgedunkelten Zimmern sitzen und sich Verschwörungstheorien ausdenken.

Mann 1: Also ich finde ja, wir sollten diese Diskussion hier endlich mal auf eine sachliche Ebene heben.

Mann 2: Jetzt kommen Sie mir nicht mit ihrem klugen Geschwätz.

Mann 1: Das ist kein kluges Geschwätz. Ich bin ein Experte in den Themengebieten, in denen ich mich aufhalte.

(Der Schauspieler im Osterhasenkostüm geht nun zum ersten Mal im Hintergrund von links nach rechts über die Bühne. Dabei bleibt er in der Mitte stehen, schaut kurz auf die Uhr und geht dann weiter.)

Mann 3: Sie ein Experte?

Mann 1: Aber selbstverständlich. Seit Jahren arbeite ich professionell im Bereich der Wahrheitsfindung. Auch das Gebiet des Osterhasen gehört zu meinen Aufgaben und ich werde erst ruhen, wenn ich einen Beweis für oder gegen den Osterhasen gefunden habe.

Mann 2: Dann können Sie lange suchen. Außer seinen albernen bunten Eiern hinterlässt der angebliche Hase nämlich keine Spuren. Oder haben Sie ihn jemals bei seiner Arbeit gesehen?

Mann 1: Nun, einmal war es ganz knapp. Ich war noch ein Kind, als ich im Wohnzimmer ein Geräusch gehört habe. Langsam schlich ich mich durch den Flur, um nachzusehen, wer da in unserem Haus sein Unwesen trieb. Als ich dann in der Stube ankam, entdeckte ich meinen Vater, wie er mit einer Hand voll Eier in der Ecke kniete.

Frau 2: Sehen Sie? Welchen Beweis brauchen wir denn noch? Es ist doch ganz klar erwiesen, dass die Eltern die Eier verstecken und nicht etwa der Hase mit den lustigen Geschenken.

Mann1: (Empört)Mein Vater hat die Eier nicht versteckt. Er hat sie dem Osterhasen gestohlen. Ich konnte ihm das nie verzeihen und leide seitdem unter einem tiefgreifenden Trauma. Jedes Mal wenn ich im Supermarkt bin, muss ich Unmengen an Eiern kaufen und diese dann in meiner Wohnung verstecken. Sie glauben ja gar nicht, wie das riecht.

Frau 2: Warum haben Sie die Eier denn nicht entsorgt, nachdem sie schlecht geworden sind?

Mann 1: (Beschämt)Weil ich vergessen habe, wo sie liegen. Es sind im Laufe der Jahre einfach zu viele geworden.

Mann 2: Sagen Sie mal, reden wir hier über ihre seelischen Probleme oder über das Phänomen des Osterhasen? Wir sind doch keine Selbsthilfegruppe.

(Der “Osterhase” kommt ein weiteres Mal auf die Bühne. Er stellt sich mitten hinter die Talkrunde und hört eine Weile zu. Immer wenn jemand etwas sagt, was ein Beweis für seine Existenz ist, dann nickt er zustimmend. Bei einer ablehnenden Haltung schüttelt er nur verzweifelt den Kopf.)

Frau 2: Ich denke auch, wir sollten auf den Kern dieser Gesprächsrunde zurückkehren. Gibt es nun den Osterhasen oder nicht?

Frau 1: Das ist doch der springende Punkt. Auch sollte man das hüpfende Kaninchen mal unter rechtlichen Aspekten betrachten. Sollte es ihn geben, ist es da nicht sehr verwunderlich, dass er einfach so in Millionen Häuser einbricht, Eier versteckt und sich unbemerkt wieder aus dem Staub macht? Für mich ist das Einbruch und eine Verletzung der Privatsphäre eines jeden Bürgers unseres Landes.

Mann 1: So darf man das nun auch wieder sehen. Schließlich lassen die Menschen ihn ja freiwillig in das Haus.

Mann 2: Sollte er mal bei mir vor der Tür stehen, gibt es Hasenbraten.

(Der Osterhase im Hintergrund macht einen erschrockenen Eindruck.)

Mann 2: Zum Glück mag ich gar keinen Hasenbraten.

(Der Hase wischt sich erleichtert über die Stirn und atmet auf.)

Mann 1: Da wir uns hier auch nicht in einer Kochsendung befinden, sollten wir nun abschließend die Beweislage klären. Herr Kollege, was möchten Sie dazu sagen?

Mann 2: Also für mich steht immer noch fest, dass es den Osterhasen nicht geben kann.

(Der Hase zeigt auf den Kandidaten, lacht und macht dann kreisförmige Bewegungen neben seiner Schläfe mit dem Zeigefinger.)

Mann 3: Ich bin ganz anderer Meinung. Er existiert und er kommt jedes Jahr, um den Menschen und ganz besonders den Kindern eine große Freude zu bereiten. Ich plädiere für eine Verlängerung der Ostertage auf eine ganze Woche.

Frau 2: Eine ganze Woche Eiersuchen? Das ginge mir zu weit.

Mann 1: Meiner Meinung nach sollte man endlich mal eine Studie durchführen, die mit Videoaufnahmen beweist, dass es den Hasen gibt.

Mann 2: Videos lassen sich bearbeiten. Ich glaube nur, was ich sehe.

(Der Hase im Hintergrund zeigt auf sich und stellt sich hin, so nach dem Motto: Dann schau doch her!)

Mann 1: Wie verbleiben wir am Ende dieser aussageschwachen Sendung?

Mann 2: Da fällt mir nur eins ein:

(Alle stehen auf, der Hase stellt sich in die Mitte und alle Schauspieler sprechen gemeinsam)

Alle zusammen: Wir wünschen allen Zuschauern frohe Ostern.

 

Sketch zu Ostern: Ostern in der Schule

Sketche zu Ostern erwärmen das Herz. Doch wie stellen sich eigentlich Kinder das Osterfest vor?

In einer Schule fragt die Lehrerin, wer etwas zu Ostern sagen kann und erhält von den Kindern andere Antworten, als sie gedacht hatte. Dieser Sketch sollte von Erwachsenen in Kinderkleidern gespielt werden. So kommen die Pointen noch besser rüber.

Inhaltsverzeichnis:

  1. Worum geht es?
  2. Was benötigt man?
  3. Sketch: Ostern in der Schule
  4. Unser E-Book: “15 lustige Schulsketche & andere Kindersketche”

Sketche, die an Ostern vorgespielt werden, sollten natürlich auch etwas mit Ostern zu tun haben. In diesem Fall geht es zwar nicht direkt um den Osterhasen, doch gibt es allerhand zu lachen. Erwachsene in Kinderkleidung sind schon mal ein Lacher an sich, doch die Dialoge treiben das Ganze auf die Spitze.

Worum geht’s im Ostern Sketch: Ostern in der Schule?

In diesem Sketch geht es um eine Schulklasse, die von ihrer Lehrerin zum Thema Ostern befragt wird. Die Antworten fallen allerdings anders aus, als es die Lehrerin sich gedacht hat.

Was braucht man für denn Ostern Sketch: Ostern in der Schule?

Um an Ostern lustige Sketche vorzuführen, braucht man nicht viele Utensilien. In diesem Fall reicht bunte Kinderkleidung aus, die aus den Erwachsenen Kinder machen. Zusätzlich benötigt man vier kleine Tische mit vier Stühlen, so wie man sie aus der Schule kennt.

Die Spieldauer beträgt ca. 5-10 Minuten.

Schauspieler

  • 2 Männer
  • 3 Frauen

Requisiten

  • 4 Stühle
  • 4 kleine Tische
  • Kinderkleidung

Spieldauer

Ca. 5 – 10 Minuten

Sketch zu Ostern – Ostern in der Schule

(Der Sketch beginnt damit, dass alle “Schüler” an ihren Tischen sitzen. Der eine bohrt in der Nase, der andere kratzt sich am Kopf, ein weiterer schreibt eine SMS mit dem Handy und der vierte Schüler schläft. Dann kommt die Lehrerin herein und wünscht allen einen guten Morgen)

Lehrerin: Guten Morgen meine lieben Schüler. Seid ihr auch alle gut ausgeschlafen?

(Niemand reagiert.)

Lehrerin: GUTEN MORGEN MEINE LIEBEN SCHÜLER. ICH BIN JETZT DA, IHR DÜRFT ZUHÖREN!!!!”

Schüler 1: Guten Morgen Frau Lehrerin. Moment, ich bin gerade am popeln.

Lehrerin: Das ist schön für dich. Hast du gleich alles in Deiner Nase abgebaut?

Schüler 1: Einen Moment….. (tut so, als würde er einen großen Klumpen aus der Nase holen)…jetzt ja.

Schüler 2: Mensch krass Alter. So einen großen hast du ja noch nie rausgeholt. Warte, ich mache ein Foto davon und poste es auf Facebook. (Steht auf und tut so, als ob er ein Foto macht.

Lehrerin: Jetzt reicht es aber. Wir wollen nun mit dem Unterricht beginnen.

Schüler 3: Wenn es denn sein muss.

Lehrerin: Wer kann mir etwas zu Ostern sagen? Schließlich ist es ja in einer Woche soweit.

Schüler 4: Ich glaube, das ist der Tag, an dem der Weihnachtshase kommt.

Schüler 2: Der Weihnachtshase? Der kommt doch an Karneval.

Schüler 4: Echt? Ich dachte, das wäre nur zum Knutschen da.

Lehrerin: Nein, das war leider falsch. An Ostern kommt der Osterhase und bringt Eier.

Schüler 2: Warum macht er das denn?

Lehrerin: Weil es ein alter Brauch ist.

Schüler 2: Ich hab mal gehört, wie mein Papa erklärt hat, wie man Eier färbt.

Lehrerin: Das ist aber schön. Und wie funktioniert es?

Schüler 2: Er stand wütend in der Küche und hat gesagt, dass er bald mit zwei großen Backsteinen zu unserem Nachbarn herübergehen will, weil der immer unsere Mama anbaggert und ihm damit die Eier blau färben will.

Schüler 3: Das ist aber lieb von deinem Papa. Dann muss der Nachbar das nicht alleine machen.

Lehrerin: Also….jetzt Moment mal, ich glaube, dein Vater meinte damit etwas anderes. Aber das hat mit unserem Thema nichts zu tun.

Schüler 2: Ich habe das damals auch nicht verstanden. Aber mein Papa ist schon groß, der weiß, was er macht.

Lehrerin: Also: Wer kann mir denn nun sagen, wie man Eier färbt?

Schüler 3: Man wirft die in einen Topf mit Farbe. Das habe ich jetzt noch bei der Tine Wittler gesehen.

Lehrerin: Bist du dir sicher, dass in der Sendung Eier gefärbt wurden?

Schüler 3: Ja klar. Aber man konnte die Eier nicht sehen. Die Wittler ist nämlich so dick, weil die die ganzen Eier immer selbst aufisst.

Lehrerin: Man macht sich nicht über dicke Menschen lustig.

Schüler 3: Meine Mama sagt aber auch immer: Ach du dicker Otto. Dabei kennen wir gar keinen Menschen, der Otto heißt.

Lehrerin: Kinder, würdet ihr euch bitte jetzt mal auf den Unterricht konzentrieren? Schließlich haben wir heute noch eine Menge vor uns.

Schüler 2: Erklären Sie uns doch, wie man Eier färbt. Dann können wir das zu Hause auch mit Mama und Papa machen.

Lehrerin: Okay, gerne. Also zunächst braucht man Farbe für die Ostereier. Die gibt es im Geschäft zu kaufen.

Schüler 1: In welchem Geschäft?

Lehrerin: In jedem Supermarkt.

Schüler 1: Und wie geht es weiter?

Lehrerin: Dann füllt man Wasser in Becher und gibt einen Schuss Essig hinzu?

Schüler 1: Warum denn Essig?

Schüler 2: Und wie kriege ich das in eine Pistole?

Lehrerin: Der Essig greift die Schale an und mach sie dünner.

Schüler 3: Jetzt weiß ich auch, warum meine Mutter eine Essigdiät macht. Sie will auch, dass ihre Schale dünner wird.

Lehrerin: Oh, deine Mutter macht eine Essigdiät? Wie funktioniert die denn?

Schüler 3: Sie sagt immer: Essig, oder essig nicht?

Schüler 2: Hahaha. Die ist genau so gut wie die Eierdiät. Die macht MEINE Mutter nämlich gerade.

Lehrerin: Und was muss man dabei beachten?

Schüler2: Man darf alles Essen, außer Eier.

Lehrerin: Na, ich bezweifle, ob diese Diäten funktionieren. Auf jeden Fall füllt man den Essig in die Becher mit dem Wasser und schüttet dann noch die Farbe hinzu. Später kommen dann die Eier mit dazu. Nach einigen Minuten sind sie gefärbt.

Schüler 1: Vielleicht sollte ich das meinem Papa mal erklären. Dann braucht er nicht immer die schweren Backsteine mit zu unserem Nachbarn zu schleppen.

Lehrerin: Ich denke, dein Vater weiß, was er macht. Schließlich ist er ja schon groß. Kennt denn jemand eine Geschichte, die mit einem Hasen zu tun hat?

Schüler 4: Ja ich. Der Hase und der Igel.

Lehrerin: Sehr schön. Worum geht es da?

Schüler 4: Der Hase und der Igel wollen ein Wettrennen machen. Der Hase denkt immer, er gewinnt, aber die Igel ist jedes Mal schneller im Ziel.

Schüler 2: Das ist ja auch kein Wunder. Der Igel ist gepimpt von MTV.

Lehrerin: Der Igel ist bitte was?

Schüler 2: Der Igel ist gepimpt. Er hat sich tunen lassen. Oder der Hase lamed. Eins von beiden wird schon richtig sein. ich setze mal einen Tweet ab zu dem Thema. Mal schauen, was die Community dazu sagt.

Lehrerin: (Überfordert) Ähhhh…okay…mach das.

Lehrerin: Wie verbringt ihr denn die Ostertage?

Schüler 1: Also ich popel die meiste Zeit in der Nase.

Schüler 2: Und ich spiele mit meinem Handy.

Schüler 3: Und ich kratze mich am Kopf.

Schüler 4: Ich werde wahrscheinlich schlafen.

Lehrerin: Macht ihr denn gar nichts mit eurer Familie?

Alle zusammen: NÖ!

Schüler 2: Ich habe die ersten Feedbacks auf meinen Tweet. CrazyHorst72 sagt, dass Ostern voll antisocial ist, weil da die Netzwerke so ruhig sind und EvilElvira postet, dass sie auch meint, dass der Igel gepimpt sei. Hab ich ja gleich gesagt.

Lehrerin: Gut, dann haben wir das ja geklärt. Weiß sonst noch jemand etwas über Ostern zu sagen?

Schüler 1: Ja ich. Mein Papa versteckt an Ostern immer die Eier.

Lehrerin: Ich glaube nicht, dass es dein Papa ist, der die Eier versteckt. Das macht doch der Osterhase.

Schüler 1: Nein, im Ernst. Mama hat gestern noch zu ihm gesagt, dass wenn er mit Onkel Ewald wieder so viel trinkt, er seine Eier da lassen kann, wo sie sind. Also muss er ja wissen, wo die sind.

Schüler 2: Dein Papa weiß bestimmt, wo die Eier sind. (Lacht laut, aber auch etwas verschämt)

Lehrerin: Also gut, haken wir auch das Thema hier besser ab. Was passiert denn sonst noch so an Ostern?

Schüler 3: Also ich habe letztes Jahr zwei kleine Geschwister bekommen an Ostern. Meine Mama war an Ostern im Krankenhaus.

Lehrerin: Oh, das ist aber schön. Und was hat sie gesagt, als es soweit war?

Schüler 3: Dass sie neun Monate vorher “Das doppelte Lottchen” gelesen hat und dass sie deswegen Zwillinge bekommen hat.

Lehrerin: Meinst du, dass es daran gelegen hat?

Schüler 4: Also ich habe vor zwei Jahren drei Geschwisterchen an Ostern bekommen. Es waren Drillinge. Meine Mama hat gesagt, dass sie neun Monate vorher “Die drei Musketiere” gelesen hat.

Lehrerin: Das muss aber ein unglaublicher Zufall sein. Es hängt nämlich nicht davon ab, was man liest, wie viele Kinder man bekommt.

(Ein Schüler springt auf und läuft wie von der Tarantel gestochen zur Tür. Die Lehrerin kann ihm gerade noch was hinterherrufen.)

Lehrerin: Was ist denn mit dir los? Wo willst du hin?

Schüler 1: Ich muss dringend nach Hause. Meine Mutter liest gerade “Ali Baba und die 40 Räuber”.

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