Sketch zu Ostern: Ostern in der Schule

Sketche zu Ostern erwärmen das Herz. Doch wie stellen sich eigentlich Kinder das Osterfest vor?

In einer Schule fragt die Lehrerin, wer etwas zu Ostern sagen kann und erhält von den Kindern andere Antworten, als sie gedacht hatte. Dieser Sketch sollte von Erwachsenen in Kinderkleidern gespielt werden. So kommen die Pointen noch besser rüber.

Inhaltsverzeichnis:

  1. Worum geht es?
  2. Was benötigt man?
  3. Sketch: Ostern in der Schule
  4. Unser E-Book: “15 lustige Schulsketche & andere Kindersketche”

Sketche, die an Ostern vorgespielt werden, sollten natürlich auch etwas mit Ostern zu tun haben. In diesem Fall geht es zwar nicht direkt um den Osterhasen, doch gibt es allerhand zu lachen. Erwachsene in Kinderkleidung sind schon mal ein Lacher an sich, doch die Dialoge treiben das Ganze auf die Spitze.

Worum geht’s im Ostern Sketch: Ostern in der Schule?

In diesem Sketch geht es um eine Schulklasse, die von ihrer Lehrerin zum Thema Ostern befragt wird. Die Antworten fallen allerdings anders aus, als es die Lehrerin sich gedacht hat.

Was braucht man für denn Ostern Sketch: Ostern in der Schule?

Um an Ostern lustige Sketche vorzuführen, braucht man nicht viele Utensilien. In diesem Fall reicht bunte Kinderkleidung aus, die aus den Erwachsenen Kinder machen. Zusätzlich benötigt man vier kleine Tische mit vier Stühlen, so wie man sie aus der Schule kennt.

Die Spieldauer beträgt ca. 5-10 Minuten.

Schauspieler

  • 2 Männer
  • 3 Frauen

Requisiten

  • 4 Stühle
  • 4 kleine Tische
  • Kinderkleidung

Spieldauer

Ca. 5 – 10 Minuten

Sketch zu Ostern – Ostern in der Schule

(Der Sketch beginnt damit, dass alle “Schüler” an ihren Tischen sitzen. Der eine bohrt in der Nase, der andere kratzt sich am Kopf, ein weiterer schreibt eine SMS mit dem Handy und der vierte Schüler schläft. Dann kommt die Lehrerin herein und wünscht allen einen guten Morgen)

Lehrerin: Guten Morgen meine lieben Schüler. Seid ihr auch alle gut ausgeschlafen?

(Niemand reagiert.)

Lehrerin: GUTEN MORGEN MEINE LIEBEN SCHÜLER. ICH BIN JETZT DA, IHR DÜRFT ZUHÖREN!!!!”

Schüler 1: Guten Morgen Frau Lehrerin. Moment, ich bin gerade am popeln.

Lehrerin: Das ist schön für dich. Hast du gleich alles in Deiner Nase abgebaut?

Schüler 1: Einen Moment….. (tut so, als würde er einen großen Klumpen aus der Nase holen)…jetzt ja.

Schüler 2: Mensch krass Alter. So einen großen hast du ja noch nie rausgeholt. Warte, ich mache ein Foto davon und poste es auf Facebook. (Steht auf und tut so, als ob er ein Foto macht.

Lehrerin: Jetzt reicht es aber. Wir wollen nun mit dem Unterricht beginnen.

Schüler 3: Wenn es denn sein muss.

Lehrerin: Wer kann mir etwas zu Ostern sagen? Schließlich ist es ja in einer Woche soweit.

Schüler 4: Ich glaube, das ist der Tag, an dem der Weihnachtshase kommt.

Schüler 2: Der Weihnachtshase? Der kommt doch an Karneval.

Schüler 4: Echt? Ich dachte, das wäre nur zum Knutschen da.

Lehrerin: Nein, das war leider falsch. An Ostern kommt der Osterhase und bringt Eier.

Schüler 2: Warum macht er das denn?

Lehrerin: Weil es ein alter Brauch ist.

Schüler 2: Ich hab mal gehört, wie mein Papa erklärt hat, wie man Eier färbt.

Lehrerin: Das ist aber schön. Und wie funktioniert es?

Schüler 2: Er stand wütend in der Küche und hat gesagt, dass er bald mit zwei großen Backsteinen zu unserem Nachbarn herübergehen will, weil der immer unsere Mama anbaggert und ihm damit die Eier blau färben will.

Schüler 3: Das ist aber lieb von deinem Papa. Dann muss der Nachbar das nicht alleine machen.

Lehrerin: Also….jetzt Moment mal, ich glaube, dein Vater meinte damit etwas anderes. Aber das hat mit unserem Thema nichts zu tun.

Schüler 2: Ich habe das damals auch nicht verstanden. Aber mein Papa ist schon groß, der weiß, was er macht.

Lehrerin: Also: Wer kann mir denn nun sagen, wie man Eier färbt?

Schüler 3: Man wirft die in einen Topf mit Farbe. Das habe ich jetzt noch bei der Tine Wittler gesehen.

Lehrerin: Bist du dir sicher, dass in der Sendung Eier gefärbt wurden?

Schüler 3: Ja klar. Aber man konnte die Eier nicht sehen. Die Wittler ist nämlich so dick, weil die die ganzen Eier immer selbst aufisst.

Lehrerin: Man macht sich nicht über dicke Menschen lustig.

Schüler 3: Meine Mama sagt aber auch immer: Ach du dicker Otto. Dabei kennen wir gar keinen Menschen, der Otto heißt.

Lehrerin: Kinder, würdet ihr euch bitte jetzt mal auf den Unterricht konzentrieren? Schließlich haben wir heute noch eine Menge vor uns.

Schüler 2: Erklären Sie uns doch, wie man Eier färbt. Dann können wir das zu Hause auch mit Mama und Papa machen.

Lehrerin: Okay, gerne. Also zunächst braucht man Farbe für die Ostereier. Die gibt es im Geschäft zu kaufen.

Schüler 1: In welchem Geschäft?

Lehrerin: In jedem Supermarkt.

Schüler 1: Und wie geht es weiter?

Lehrerin: Dann füllt man Wasser in Becher und gibt einen Schuss Essig hinzu?

Schüler 1: Warum denn Essig?

Schüler 2: Und wie kriege ich das in eine Pistole?

Lehrerin: Der Essig greift die Schale an und mach sie dünner.

Schüler 3: Jetzt weiß ich auch, warum meine Mutter eine Essigdiät macht. Sie will auch, dass ihre Schale dünner wird.

Lehrerin: Oh, deine Mutter macht eine Essigdiät? Wie funktioniert die denn?

Schüler 3: Sie sagt immer: Essig, oder essig nicht?

Schüler 2: Hahaha. Die ist genau so gut wie die Eierdiät. Die macht MEINE Mutter nämlich gerade.

Lehrerin: Und was muss man dabei beachten?

Schüler2: Man darf alles Essen, außer Eier.

Lehrerin: Na, ich bezweifle, ob diese Diäten funktionieren. Auf jeden Fall füllt man den Essig in die Becher mit dem Wasser und schüttet dann noch die Farbe hinzu. Später kommen dann die Eier mit dazu. Nach einigen Minuten sind sie gefärbt.

Schüler 1: Vielleicht sollte ich das meinem Papa mal erklären. Dann braucht er nicht immer die schweren Backsteine mit zu unserem Nachbarn zu schleppen.

Lehrerin: Ich denke, dein Vater weiß, was er macht. Schließlich ist er ja schon groß. Kennt denn jemand eine Geschichte, die mit einem Hasen zu tun hat?

Schüler 4: Ja ich. Der Hase und der Igel.

Lehrerin: Sehr schön. Worum geht es da?

Schüler 4: Der Hase und der Igel wollen ein Wettrennen machen. Der Hase denkt immer, er gewinnt, aber die Igel ist jedes Mal schneller im Ziel.

Schüler 2: Das ist ja auch kein Wunder. Der Igel ist gepimpt von MTV.

Lehrerin: Der Igel ist bitte was?

Schüler 2: Der Igel ist gepimpt. Er hat sich tunen lassen. Oder der Hase lamed. Eins von beiden wird schon richtig sein. ich setze mal einen Tweet ab zu dem Thema. Mal schauen, was die Community dazu sagt.

Lehrerin: (Überfordert) Ähhhh…okay…mach das.

Lehrerin: Wie verbringt ihr denn die Ostertage?

Schüler 1: Also ich popel die meiste Zeit in der Nase.

Schüler 2: Und ich spiele mit meinem Handy.

Schüler 3: Und ich kratze mich am Kopf.

Schüler 4: Ich werde wahrscheinlich schlafen.

Lehrerin: Macht ihr denn gar nichts mit eurer Familie?

Alle zusammen: NÖ!

Schüler 2: Ich habe die ersten Feedbacks auf meinen Tweet. CrazyHorst72 sagt, dass Ostern voll antisocial ist, weil da die Netzwerke so ruhig sind und EvilElvira postet, dass sie auch meint, dass der Igel gepimpt sei. Hab ich ja gleich gesagt.

Lehrerin: Gut, dann haben wir das ja geklärt. Weiß sonst noch jemand etwas über Ostern zu sagen?

Schüler 1: Ja ich. Mein Papa versteckt an Ostern immer die Eier.

Lehrerin: Ich glaube nicht, dass es dein Papa ist, der die Eier versteckt. Das macht doch der Osterhase.

Schüler 1: Nein, im Ernst. Mama hat gestern noch zu ihm gesagt, dass wenn er mit Onkel Ewald wieder so viel trinkt, er seine Eier da lassen kann, wo sie sind. Also muss er ja wissen, wo die sind.

Schüler 2: Dein Papa weiß bestimmt, wo die Eier sind. (Lacht laut, aber auch etwas verschämt)

Lehrerin: Also gut, haken wir auch das Thema hier besser ab. Was passiert denn sonst noch so an Ostern?

Schüler 3: Also ich habe letztes Jahr zwei kleine Geschwister bekommen an Ostern. Meine Mama war an Ostern im Krankenhaus.

Lehrerin: Oh, das ist aber schön. Und was hat sie gesagt, als es soweit war?

Schüler 3: Dass sie neun Monate vorher “Das doppelte Lottchen” gelesen hat und dass sie deswegen Zwillinge bekommen hat.

Lehrerin: Meinst du, dass es daran gelegen hat?

Schüler 4: Also ich habe vor zwei Jahren drei Geschwisterchen an Ostern bekommen. Es waren Drillinge. Meine Mama hat gesagt, dass sie neun Monate vorher “Die drei Musketiere” gelesen hat.

Lehrerin: Das muss aber ein unglaublicher Zufall sein. Es hängt nämlich nicht davon ab, was man liest, wie viele Kinder man bekommt.

(Ein Schüler springt auf und läuft wie von der Tarantel gestochen zur Tür. Die Lehrerin kann ihm gerade noch was hinterherrufen.)

Lehrerin: Was ist denn mit dir los? Wo willst du hin?

Schüler 1: Ich muss dringend nach Hause. Meine Mutter liest gerade “Ali Baba und die 40 Räuber”.