Der geplagte Knecht – der Party Sketch

In diesem Party Sketch geht es um einen Knecht, der sich mit seinem Chef, also dem Bauern unterhalten möchte und dabei durch sein Stottern kaum ein Wort rausbekommt.

Party Sketche dieser Art erfreuen das Publikum, weil sie einfach darzustellen sind, aber komplett von der Leistung der Schauspieler abhängen und dadurch jedes Mal wieder anders vorgetragen werden.

Inhaltsverzeichnis:

  1. Wovon handelt der Sketch?
  2. Utensilien
  3. Sketch: Der geplagte Knecht

Wovon handelt der Kinder Sketch: Das Kaugummi Imperium

Ein Knecht ist mit seinem Job nicht mehr zufrieden und will mit dem Bauern darüber reden. Weil er stottert, kommt er leider nie richtig auf den Punkt und bringt kaum einen Satz zu Ende. Der eigentliche Witz besteht darin, dass der Knecht einfache Worte nicht aussprechen kann, diese dann aber durch deutlich Schwierigere ersetzt.

Was braucht man für diesen Party Sketch?

Für diesen Sketch, ähnlich wie für viele andere Party Sketche, benötigt man einen Tisch, zwei Stühle, zwei Paar Gummistiefel und zwei Flaschen Bier.

Die Spieldauer beträgt etwa 5 Minuten.

Schauspieler

Requisiten

  • 1 Tisch
  • Gummistiefel für Bauer und Knecht
  • 2 Stühle
  • 2 Flaschen Bier

Spieldauer

Ca. 5 Minuten

Der geplagte Knecht – Party Sketch für gute Stimmung

(Der Bauer ruft seinen Knecht zu sich. Dieser kommt rein und setzt sich hin. Der Schauspieler sollte versuchen, direkt klarzumachen, dass der Knecht etwas dümmlich ist. Dies kann durch viel zu große Gummistiefel und Kleidung noch besser dargestellt werden. Sollte er eine Mütze tragen, könnte diese viel zu klein sein. Dies reicht schon für die ersten Lacher aus. Der Knecht sollte mit großen, ausufernden Schritten und den Händen in den Taschen hereinkommen.)

Bauer: Ernst!!!

Knecht: Ja.

Bauer: Komm ma rüber!!!

Knecht: Ja.

Bauer: Wo bleibste denn?

Knecht: Ach jetzt sofort m m m m m m m….meinste?

Bauer: Jaaaa!!!!

(Tür geht auf, Knecht kommt rein)

Bauer: Du wolltest doch mit mir sprechen. Worum geht es denn?

Knecht: Joa Chef. Ich w w w w w w w….weiß gar nicht, wie ich es sagen soll. Aber ich schmeiß die Arbeit h h h h h h h hi hi hi hi….also ich beende unsere gemeinsame Arbeitsbeziehung.

Bauer: Du willst aufhören? Aber wieso das denn? War ich nicht immer ein guter Bauer für dich? Hab ich dir nicht jeden dritten Tag was zu Essen und zu Trinken gegeben? Durftest du nicht direkt neben Emma im Kuhstall schlafen, damit du es warm hast und nicht so allein bist?

Knecht: D d d d d d d doch Chef. Das waren auch die schönsten Jahre meines Lebens. Aber seit ich mich um die Hü hü hü hü hü hü hü…also um das Geflügel kümmern muss, komme ich mit der Arbeit nicht mehr zurecht.

Bauer: Aber was ist denn mit den Hühnern? Ich hatte bis jetzt immer den Eindruck, dass sie dich mögen.

Knecht: Ja, das schon. Aber ich bekomme sie einfach nicht mehr in den Stall abends. Das macht mich fer fer fer fer fer fer….also physikalisch instabil.

Bauer: Wo liegt denn das Problem?

Knecht: Also morgens gibt es kein Problem. Ich stelle mich vor den Stall und rufe: Put put put put put….und schon kommen sie alles raus. Dann füttere ich sie und geb ihnen Wasser.

Bauer: Das hört sich aber doch gut an. Und was passiert dann?

Knecht: Ich kümmer mich den ganzen Tag um sie. Mittags fülle ich das E e e e e e e e Ess ess ess ess…also die Nahrungszufuhr in den Bottich und verstreue die Kö kö kö kö kö…also die Getreidesaat auf dem Boden.

Bauer: Dann kommst du doch gut zurecht mit den Tieren. Ich verstehe nicht, worauf du hinaus willst.

Knecht: Abends wird es dann schwer. Ich stelle mich vor den Stall und rufe: Rei rei rei rei rei rei rei. Und alle laufen rein.

Bauer: So soll es aber doch sein. Ich kann da nichts Schlimmes erkennen.

Knecht: Eins von den Tieren will aber nicht rei rei rei rei rei…also in den Stall. Es bleibt immer draußen stehen und schaut mich verwundert an.

Bauer: Und was machst du dann?

Knecht: Ich rufe so laut ich kann: “Geh jetzt rein, oder ich hau dich kaputt put put put put put.

(Der Knecht legt den Kopf in die Hände und beginnt zu weinen.)

Bauer: Und dann?

Knecht: Dann kommen se alle wieder raus.