Party Sketch aus dem Restaurant: Französische Küche mal anders

Party Sketche aus dem Restaurant sind sehr beliebt. Jeder Zuschauer kann sich die Szene, weil sicherlich schon mal in ähnlicher Form erlebt, bildlich vorstellen.

In diesem Party Sketch geht es um einen dreisten Kellner, der sich nicht sehr gut um seine Gäste kümmert. Der Kellner empfiehlt nur widerwillig die Speisen des Lokals, in dem er arbeitet.

Inhaltsverzeichnis:

  1. Utensilien für den Sketch
  2. Sketch: Französische Küche mal anders

Wenn man Party Sketche aus dem Restaurant darstellt, benötigt man weniger aufwendige Requisiten als gute Schauspieler, die die Szene gut rüberbringen. Ein Gast empört sich immer mehr, je länger der Sketch dauert.

Utensilien für den Sketch: Französische Küche mal anders

Für diesen Sketch benötigt man zwei Tische, vier Stühle, Geschirr und zwei Kerzen. Zudem werden zwei Schauspieler benötigt, die den Kellner bzw. den Gast spielen.

Die Spieldauer beträgt etwa 5-8 Minuten.

Übersicht der Requisiten in Listenform

  • 1 Tisch
  • 2 Stühle
  • Geschirr
  • 2 Kerzen

Benötigte Schauspieler

  • 1 Kellner
  • 1 Gast

Spieldauer in Minuten

Ca. 5 – 8 Minuten

Französische Küche mal anders – Party Sketch aus dem Restaurant

Gast A: Herr Ober?

Ober A: Was?

Gast A: Hier fliegen überall Mücken über den Tischen. Sind die immer hier?

Ober A: Nein nicht immer. Nur während der Mahlzeiten. Sonst versammeln sie sich in der Toilette.

Gast A: So etwas habe ich ja noch nie erlebt. Bringen Sie mir bitte sofort das Beschwerdebuch.

Ober A: Bedaure mein Herr. Das ist voll.

Gast A: Dann hätte ich gerne Ihren Chef gesprochen.

Ober A: D er ist auch voll.

Gast A: Gibt es hier auch etwas, das nicht voll ist?

Ober A: Ja, die Weingläser.

Gast A: Dann geben Sie mir bitte die Speisekarte.

Ober A: Haben wir leider keine, mein Herr. Schauen Sie doch einfach auf die Tischdecke, dort finden Sie alles, was bei uns im Angebot ist.

Gast A: Unverschämtheit. Können Sie mir denn etwas empfehlen?

Ober A: Den Hinterausgang.

Gast A: Ich meine zu essen.

Ober A: Dann sollten Sie die Zunge nehmen, mein Herr.

Gast A: Ich esse grundsätzlich nichts, was andere schon mal im Maul hatten.

Ober A: Dann wird es bei dem, was wir noch in der Küche haben schwierig.

Gast A: Dann hätte ich gerne was Warmes und Flüssiges als Vorspeise.

Ober A: Sehr wohl, also ein Bier.

Gast A: Nein danke. Ich trinke nicht.

Ober A: Dann eben kein Bier.

Gast A: Haben Sie Suppe?

Ober A: Ja.

Gast A: Welche?

Ober A: Gemüsesuppe.

Gast A: Was ist da alles drin?

Ober A: Alles, was Sie im Garten finden.

Gast A: Dann hätte ich die gerne einmal. Haben Sie die schon probiert?

Ober A: Ich bin doch nicht wahnsinnig.

Gast A: Ich nehm sie trotzdem. Irgendwas muss ich ja essen.

Ober A: Sehr wohl.

(Der Ober geht raus und kommt kurze Zeit später mit einem Teller wieder zurück.)

Ober A: Ihre Suppe, mein Herr.

Gast A: Nun nehmen Sie doch den Finger da raus.

Ober A: Keine Angst. Sie ist nicht heiß.

Gast A: Unerhört. Jetzt schlägt es aber dreizehn.

Ober A: Nein, mein Herr. Es ist erst kurz nach zwölf.

Gast A: Ist es hier immer so laut während des Essens?

Ober A: Schlürfen Sie einfach lauter, dann hören Sie den Verkehr nicht.

Gast A: Der Suppe fehlt Salz. Wären Sie so freundlich?

(Der Kellner greift in die linke Hosentasche und holt Salz heraus, also pures Salz.)

Ober A: Bitte mein Herr.

Gast A: Pfeffer fehlt auch.

(Der Kellner greift nun in die rechte Hosentasche und streut den Pfeffer über den Teller.)

Ober A: Ist nun alles in Ordnung?

Gast A: Ja, aber ich frage mich, was passieren würde, wenn ich jetzt noch Senf bräuchte.

Ober A: Dies bleibt mein Geheimnis.

Gast A: Also ich habe definitiv schon deutlich besser gegessen.

Ober A: Aber nicht bei uns.

Gast A: Da haben Sie Recht. Wollen Sie mich mit diesem Fraß eigentlich umbringen?

Ober A: Nein. Erst müssen Sie zahlen. Dann können Sie gerne machen, was Sie wollen.

Gast A: Mich sehen Sie nicht wieder. Das verspreche ich Ihnen.

Ober A: Ich muss Ihnen Recht geben. Meine Brille ist stark veraltet.

Gast A: Kann ich nun zahlen?

Ober A: Das hoffe ich doch.

Gast A: Hier bitte. 20 Euro.

Ober A: Danke. Das stimmt so.