Wunschdenken

In diesem Sketch geht es um zwei Männer, die sich in einer Kneipe unterhalten. Party Sketche aus der Kneipe liefern Szenen aus dem Alltag, in die sich jeder leicht hineinversetzen kann. Einer der beiden Männer hat dem anderen etwas unglaublich Wichtiges zu erzählen.

Mann A versucht Mann B zu erklären, wo er eine kleine Figur herbekommen hat, die vor ihm an der Theke steht. Mann B ist darüber verwundert und fragt genauer nach. So kommt es zu einem Wortwechsel mit einem unerwarteten Ende.

Inhaltsverzeichnis:

  1. Was benötigt man?
  2. Sketch: Wunschdenken

Was braucht man für den Sketch “Wunschdenken”?

Für diesen Sketch, ähnlich wie für viele andere Party Sketche aus der Kneipe, benötigt man einen Tisch, zwei Stühle, zwei Flaschen Bier und eine ca. 30 cm große Figur eines Mannes (z.B. Ken-Puppe)

Schauspieler

  • 2 Männer

Requisiten

  • 1 Tisch
  • 30 cm große Ken Figur
  • 2 Stühle
  • 2 Flaschen Bier

Spieldauer

5 – 10 Minuten

“Wunschdenken” – Party Sketch aus der Kneipe

Mann A sitzt am Tisch und trinkt aus seiner Flasche Bier. In der Hand hält er die Ken Figur und deutet an, dass er mit ihr redet. Mann B kommt herein und setzt sich dazu.

Mann A: Mensch Heinz, komm setz dich mal hierher. Ich hab dir was zu erzählen, das glaubst du nicht.

Mann B: Moin Peter. Was ist denn los? Du wirkst ja ganz nervös. So wie damals, als deine Elfriede dich mit der Uschi hinter dem Schützenfestzelt erwischt hat.

Mann A: Hör mir auf mit der Geschichte. Sieh dir lieber mal das hier an.

Mann B: Was ist denn das? Sammelst du jetzt Barbie Figuren?

Mann A: Das ist keine Barbie Figur. Das ist Mario Simmel im Miniformat.

Mann B: Was? Jetzt nimmst du mich aber auf den Arm.

Mann A: Nein wirklich. Halt ihn dir mal ans Ohr und frag ihn, wer er ist.

Mann B: Ich halte mir doch keine Puppe ans Ohr.

Mann A: Tu es einfach. Sonst glaubst du mir ja doch nicht.

Mann B nimmt den Ken und hält ihn sich ans Ohr. Sein Gesicht zeigt Skepsis.

Mann B: Und jetzt?

Mann A: Frag ihn nach seinem Namen.

Mann B: Wie heißt Du? (kurze Pause) Das gibt es doch gar nicht.

Mann A: Was hat er gesagt?

Mann B: Guten Tag, mein Name ist Mario Simmel.

Mann A: Siehst du. Das hab ich doch gesagt.

Mann B: Wo hast du den her?

Mann A: Das ist ne lange Geschichte, hat was mit zwei Seemännern, nem Seil und ner Flasche Rum zu tun.

Mann B: Erzähl mir die Kurzversion.

Mann A: Also wenn du vor der Kneipe die Straße runter gehst, da gibt es ein Haus an der Ecke. Du klopfst, gibst eine Samenspende ab und dann hast du einen Wunsch frei.

Mann A beugt sich zu Mann B herüber und schaut ihn verschwörerisch an.

Mann A: Aber pass auf, man sagt, eine Hexe betreibt den Laden.

Mann B: Hast du zu wenig geschlafen oder was ist los?

Mann A: Versuch es doch einfach selbst.

Mann B: Das mach ich, bin gleich wieder da.

Mann B geht aus dem Raum. Es vergehen einige Sekunden und eventuell könnte jemand mit einem Schild über die Bühne gehen, wo “15 Minuten später” drauf steht.

Mann A: Da bist du ja wieder. Hab ich dir zu viel versprochen?

Mann B: Nein. Es war alles so, wie du es gesagt hast. Nur das mit dem Wunsch hat nicht geklappt.

Mann A: Wieso? Was ist denn passiert?

Mann B: Ich bin zu dem Haus gegangen. Hab geklopft.

Mann A: Und dann?

Mann B: Dann hat man mir gesagt, ich soll eine Samenprobe abgeben. Das war etwas unangenehm, aber es hat geklappt.

Mann A: Ja und weiter?

Mann B: Dann durfte ich der “Alten” meinen Wunsch sagen.

Mann A: Welchen Wunsch hast du gesagt?

Mann B: 1 Million in kleinen Scheinen.

Mann A: Und was hast du bekommen?

Mann B: 1 Million kleine Schweine. Die stehen alle vor der Tür auf der Straße. Ein wildes Durcheinander, das kann ich dir sagen. Kann es sein, dass die “Alte” schwerhörig ist?

Mann A: Na klar, ist die schwerhörig. Oder meinst du, ich wollte einen 30 Zentimeter langen Simmel?