Sketche über Politiker und ihre Politik

Ohne Frage eines der ergiebigsten Themen in Sachen Witz und Sketche, das ist die Politik, das sind die Politiker.

Da geht es hinein bis tief ins politische Kabarett. Ob Hildebrand, Priol oder Welke, fast jeder hat seinen Spaß daran, wie sie lustvoll und wortgewandt aktuelle, politische Themen und Politiker sezieren.

Nicht selten liefern die Berufspolitiker mit Ihrer “Volksnähe” schöne Steilvorlagen für Schlagzeilen, Parodien und Sketche.

Sketche über Politik und Politiker, nicht immer spaßig

Nicht nur den Sketch selber, sondern auch das Publikum sollte man sich möglichst sorgfältig aussuchen. Seltsamerweise erdulden viele Menschen, wenn man sich über sie und ihre Befindlichkeiten lustig macht. Politik und Religion das sind Themen, da hört jedoch bei Vielen der Spaß auf.

Ein falsches Wort über die richtige Partei, die eigene Religion und plötzlich verfinstern sich die Mienen. Da versteht man keinen Spaß mehr. Das ist sehr schade, aber wohl nicht zu ändern. Wobei die Politiker selbst dabei oft weniger zimperlich sind, als deren Anhänger oder Parteimitglieder.

Eine gemeinsame politische Basis sollte beim Publikum vorhanden sein. Politisch, im Sinne von politisch interessiert, nicht unbedingt politisch gleich orientiert. Ein gewisses politisches Interesse oder gar Engagement, für Gemeindepolitik bis hin zur großen Politik, ist absolut vorteilhaft für den fruchtbaren Boden auf, dem die lustige politische Saat fallen soll.

Politische Sketche, das Publikum ist gefunden

Jetzt weiß man wann, und vor wem man politische Sketche aufführen könnte. Doch damit nicht genug der Planung.

Ein Publikum, das politische Sketche zu schätzen weiß, hat durchaus auch gewisse Ansprüche in Bezug auf Pointen und Vortragsweise. Also: Die Messlatte liegt hoch, beim politischen Sketch.

Eine bestimmte passende Gelegenheit für politische Sketche gibt es eigentlich nicht. Er kann auf Geburtstagsfeiern genauso gut ankommen, wie auf Gemeindefesten. Ein Tipp: Gibt es Unsicherheiten, ob ein Sketch eventuell deplatziert sein könnte, dann lieber nicht bringen.

Politische Sketche, die Themensuche

Wesentlich einfacher, als nach satirischer Standby-Komödie-Methode über aktuelle politische Ereignisse herzuziehen, sind kurze Dialoge über die Politik.

Dabei kann es um Erklärungen zur Politik gehen, also Elternteil erklärt dem Kind Politik oder der Politiker dem Wähler seine Partei. Gespräche über Politik können an der Theke, beim Friseur oder im Supermarkt an der Kasse unter Bürgern stattfinden.

Einen perfekt inszenierten Klassiker gibt es von Loriot “Der Wähler fragt”, Politiker der vier großen Parteien stellen sich den Fragen von Herrn Hoppenstedt. Alle fragen und antworten, jedoch völlig aneinander vorbei, fast wie im richtigen Leben.

Hier sind die Pointen absolut zeitlos und parteilos, wie in diesen zwei kurzen Witzen:

Das Telefon klingelt.
Herr Meier: “Meier.”
Herr Schmidt: “Oh, Entschuldigung, da habe ich wohl falsch gewählt.”
Herr Meier: “Macht doch nichts. Das haben wir schließlich alle.”

Zwei Bürger füttern die Tauben auf dem Marktplatz. Sagt der eine: “Tauben sind wie Politiker.” – “Wieso?” – “Na, solange sie noch unten sind, fressen sie uns aus der Hand. Aber sobald sie dann oben sind, bescheißen sie uns!”

 

Politiksketch: Der Wohltäter

Sketche aus der Politik sind sehr beliebt. Wer von Ihnen hat sich nicht schon einmal über eine Entscheidung geärgert, die von den Herren in Berlin getroffen wurde? Ständig hat man das Gefühl, es dem einen oder anderen Politiker heimzahlen zu müssen. Sketche über Politik bieten hier eine amüsante Plattform, um seinem Frust ein wenig Luft zu machen.

Inhaltsverzeichnis:

  1. Requisiten
  2. Sketch: Der Wohltäter

Sketche über Politik haben fast immer etwas mit Schadenfreude zu tun. Meistens handeln sie davon, dass ein Politiker sich trottelig anstellt, oder er vor versammelter Mannschaft bloßgestellt wird. Auf unserer Seite finden Sie zahlreiche Sketche über Politik, die man schon mit wenigen Mitteln im kleinen Rahmen aufführen kann.

Worum geht es in diesem Sketch über Politik?

In diesem Sketch über Politik geht es um drei Politiker, die in einem Flugzeug reisen und plötzlich einen Anflug von Wohltätigkeit bekommen. Dass dies natürlich schief geht, ist vorprogrammiert.

Was braucht man für diesen Politik Sketch?

Für diesen Sketch sind nicht viele Requisiten nötig. Sie haben nur eine kleine Bühne für Sketche aus der Politik zur Verfügung? Kein Problem, denn dann dürfte dieser Sketch genau das Richtige für Sie sein.

Für diesen Politik Sketch braucht man nur ein Rednerpult und einen Stuhl sowie zwei Schauspieler.

Die Spieldauer beträgt ca. 5-10 Minuten.

Schauspieler

  • 2 Männer

Requisiten

  • 1 Rednerpult
  • 1 Stuhl

Spieldauer

Ca. 5-10 Minuten

Sketch aus der Politik – Der Wohltäter

(Der Sketch beginnt damit, dass der Angeklagte auf dem Stuhl vor dem Rednerpult sitzt und der Richter die Sitzung eröffnet.)

Richter: Die Sitzung im Fall Politikermord gegen Pit Cock ist eröffnet. Wir werden uns nun ausführlich mit dem Tathergang beschäftigen. Herr Cock, wir stellen ihnen nun einige Fragen.

Pilot: Sehr gerne Herr Richter.

Richter: Sie sind von Beruf Pilot?

Pilot: Genau Herr Richter.

Richter: Und Sie waren auch Pilot im Flug 0815 nach Berlin oder?

Pilot: Ganz genau Herr Richter, so war es.

Richter: Dann erzählen Sie mal, was vorgefallen ist.

Pilot: Also ich bin ganz normal meine Linie geflogen, als ich plötzlich gemerkt habe, dass die Maschine zur Seite zog.

Richter: Was haben Sie dann gemacht?

Pilot: Ich bin nach hinten gegangen, um nachzusehen, was los ist. Der Bordcomputer zeigte mir an, dass eine der Seitentüren geöffnet und dann wieder geschlossen wurde.

Richter: Während des Fluges?

Pilot: Aber ja.

Richter: Was haben Sie dann im Passagierraum vorgefunden?

Pilot: Na die Frau Merkel, den Herrn Westerwelle und den Herrn Steinmeier.

Richter: Waren diese drei Politiker in den Fall verwickelt?

Pilot: Ja. Nachdem ich gefragt habe, was los sei, teilte mir Herr Steinmeier mit, dass er einen 1000 Euroschein, aus der Tür geworfen habe.

Richter: Welchen Beweggrund hatte er?

Pilot: Er wollte einen Bundesbürger glücklich machen.

Richter: Und was passierte dann?

Pilot: In meinem Beisein öffnete Herr Westerwelle die Tür erneut und warf zehn 100 Euro Scheine aus dem Fenster.

Richter: Wieso das?

Pilot: Er meinte, er wolle zehn Bürger glücklich machen.

Richter: Und Sie haben dabei zugesehen?

Pilot: Ich war so perplex, dass ich nicht reagieren konnte.

Richter: Wie ging es dann weiter?

Pilot: Na die Frau Merkel stand auf, öffnete die Tür und warf 1000 1 Euro Stücke aus dem Fenster.

Richter: Das müssen Sie mir aber jetzt genauer erklären.

Pilot: Ich habe sie auch gefragt, was das soll. Sie meinte dann, sie wolle 1000 Bürger glücklich machen und daher hat sie 1000 1 Euro Stücke aus dem Fenster geworfen.

Richter: Na im Prinzip ist das ja nichts Schlimmes, wenn die Politik den Bürgern auch mal etwas zurückgibt.

Pilot: Das nicht, aber schließlich stand unser Leben auf dem Spiel. Wobei mir die Idee mit den glücklichen Bürgern auf Anhieb sehr gut gefallen hat.

Richter: Wie ging es dann weiter? Was passierte als Nächstes?

Pilot : Ich bin zu den drei Politikern hinübergegangen.

Richter: Und dann?

Pilot: Habe ich sie alle drei am Kragen gepackt.

Richter: Und weiter?

Pilot: Ich bin mit ihnen zur Tür gegangen, habe sie geöffnet und die drei hinausgeworfen.

Richter: Aber das ist ja Wahnsinn. Wieso haben Sie das getan?

Pilot: Wie gesagt, die Idee war nicht schlecht, also dachte ich mir, dass man so auch 80 Millionen glücklich machen kann.

 

Politik Sketch: Die klare politische Linie

Sketche zur Politik spiegeln das wirkliche Leben wieder. Wer hat sich nicht schon mal in seinem Leben über das aufgeregt, was die Politiker entscheiden bzw. was sie beschließen möchten. Oftmals ist es so, dass man von der Politik gar nichts versteht. Sketche zu diesem Thema nehmen gerade diesen Sachverhalt gerne auf die Schippe.

Inhaltsverzeichnis:

  1. Worum geht es?
  2. Was benötigt man?
  3. Sketch: Die klare politische Linie

Sketche über Politik sorgen für Laune auf Ihrer Party. Jeder der Zuschauer wird sich in das Thema hineinversetzen können, denn höhere Steuern, weniger Sozialleistungen usw. zählen zu den alltäglichen Übeln, mit denen man seitens der Politik konfrontiert wird.

Für diese Politik Sketche reichen schon einige Stühle aus, um eine politische Diskussionsrunde nachahmen zu können. So lassen sich die Politik Sketche auch im kleinen Rahmen zu jedem erdenklichen Anlass aufführen.

Worum geht’s im Politik Sketch: Die klare politische Linie?

In diesem Politik Sketch geht es um zwei Politiker und einen Moderator, die sich um Kopf und Kragen diskutieren, eigentlich aber kein einziges Wort mit Inhalt von sich geben.

Was braucht man für den Sketch: Die klare politische Linie?

Für diesen Politk Sketch braucht man drei Stühle, drei Schauspieler und lediglich fünf bis zehn Minuten Zeit.

Schauspieler

  • 3 Männer

Requisiten

  • 3 Stühle

Spieldauer

Ca. 5 – 10 Minuten

Sketch über die Politik – Die klare politische Linie

(Der Sketch beginnt damit, dass die Politiker links und rechts vom Moderator sitzen, der die Talkrunde ansagt. Dann beginnt eine heiße Diskussion um nichts.)

Moderator: Guten Abend meine sehr verehrten Damen und Herren. Ich freue mich, dass sie alle so zahlreich erschienen sind und begrüße sie zu unserer politischen Nullrunde hier im 4. Fernsehen. Zu meiner linken habe ich Egon Grabowski, stellvertretender Leiter der Alternativen Linken und auf der rechten Seite sitzt Hermann Luschinski, seines Zeichens Vorsitzender der Partei antianonymer Alkoholiker. Guten Abend meine Herren.

Politiker 1: Guten Abend.

Politiker 2: Auch von mir einen guten Abend.

Moderator: Würden Sie uns bitte kurz nacheinander Ihre Parteiprogramme vorstellen? Herr Luschinski, fangen Sie vielleicht an?

Politiker 2: Aber sehr gerne. Was kann also in der heutigen Zeit als parlamentarischer Grundsatz betrachtet werden? Politik im Sinne der Wähler sollte immer mehr sein, als nur das eine, welches durch das andere ergänzt wird. Manchmal, und davon sollte man immer ausgehen, ist es doch in Anbetracht der Situation, in der wir uns befinden…und das ohne groß drum herumzureden.

Moderator: Verstehe. Sie stellen sich also ganz gezielt auf eine Seite?

Politiker 2: Oder auf die andere. Das hängt ganz davon ab, wie man es betrachtet und warum vor allen Dingen.

Moderator: Kommen wir nun zu Herrn Grabowski. Wie sehen Sie das aus Ihrer Sicht?

Politiker 1: Zunächst einmal möchte ich gerne das eben Gesagte mit meinen Worten zusammenfassen.

    1. Das Selbstverständnis unter der Voraussetzung
    2. Das ist es, was wir unseren Wählern schuldig sind
    3. Die konzentrierte Beinhaltung eines Ganzen als Kernstück unseres Parteiprogramms.

Gehen wir also davon aus, dass Herr Luschinski nun Recht hat mit seiner Annahme eines zweifelhaften Strebens, können wir mit unserem Programm nur kontern. Wer hat denn nun, und das sollte man auch hier im Fernsehen einmal unmissverständlich sagen, auch die wirtschaftliche Entwicklung hat sich in vielerlei Hinsicht und das ohne erkennbaren Grund. In Brüssel herrscht nun mal die Ansicht, dass die CDU/SPD Koalition in ganz eigener und warum auch nicht?

Moderator: Und da sind Sie sich vollkommen sicher?

Politiker 1: Aber ganz bestimmt nicht.

Politiker 2: Ich sehe das anders. Die Wirtschaft, ohne das Thema nun unnötig zuspitzen zu wollen, liegt doch oder nicht? Ist das nicht das Einverständnis eine großen Besinnung auf das wesentlich kleinere Mittelmaß einer reziproken Verunstaltung eingefahrener Wege?

Politiker 1: Herr Kollege, Sie haben interessante Ansätze, doch macht es den Anschein, als hätten Sie nicht zu Ende gedacht. Es liegt doch auf der Hand, dass man auch bei der Bildung, also wer war es denn, der sich damals, und man kann nicht behaupten, dass niemand, also so geht es doch nun wirklich nicht.

Moderator: Auch ein interessanter Aspekt. Es sollte vielleicht mehr darauf eingegangen werden.

Politiker 1: Seit Jahren weise ich darauf hin, dass die Fragen die Umwelt betreffend, und wo kämen wir da hin, wir müssen dabei bleiben, darüber gibt es keinen Zweifel.

Moderator: Ein Mann mit einem Standpunkt. Möchten Sie noch etwas sagen zum Abschluss?

Politiker 2: Jeder, der sich auch nur ein wenig für Politik interessiert, sollte sich einmal überlegen, ob dann nicht doch, also ganz wenig, im Vertrauen und auch das andere wäre mir sehr wichtig.

Moderator: Und sie?

Politiker 1: Mir geht es ähnlich, doch habe ich nun genug gesagt. Offener geht es wohl kaum.

Moderator: Dann bedanke ich mich bei Ihnen und wünsche Ihnen und auch unseren Zuschauern zu Hause einen schönen Abend.

 

Politik Sketch: Einspruch im Sinne des Volkes

Sketche über die Politik nehmen dieses ansonsten doch sehr ernste Thema auf das Korn. Wer wollte nicht schon immer einmal wissen, wie manche Politiker sich privat verhalten? Dieser Sketch zeigt auf, wie einer Politiker mit seiner Frau redet, wenn es um das Frühstück und andere ganz alltägliche Dinge im Privatleben geht.

Inhaltsverzeichnis:

  1. Worum geht es?
  2. Utensilien für den Sketch
  3. Sketch: Einspruch im Sinne des Volkes

Politik Sketche sind seit langem ein fester Bestandteil des komödiantischen Lebens. Da es in der Politik zu vielen Entscheidungen kommt, die der Wähler nicht versteht bzw. unterstützt, versucht man so, sich etwas über die Politiker lustig zu machen und so seinem Frust freien Lauf zu geben.

Worum geht es im Sketch: Einspruch im Sinne des Volkes?

In diesem Sketch geht es um einen Politiker, der mit seiner Frau am Frühstückstisch sitzt und sich mit ihr unterhält. Da er es aber gewohnt ist, um alles zu diskutieren, kommt es auch privat zu einigen lustigen Wortwechseln.

Utensilien für den Politik Sketch: Einspruch im Sinne des Volkes

Sketche über Politiker lassen sich auf jeder kleinen Bühne aufführen. Meistens braucht man nicht mehr als einen Tisch und zwei Stühle, um eine lustige Szene auf die Beine zu stellen. In diesem Fall sitzen zwei Schauspieler (der Politiker mit seiner Frau) am Tisch und diskutieren über verschiedene Dinge des Alltags, nur kann der Politiker seine Art zu reden, wie er es im Bundestag tut, nicht ablegen.

Für diesen Politik Sketch braucht man demnach einen Tisch, zwei Stühle und alles, was auf einen Frühstückstisch gehört.

Die Spieldauer beträgt ca. 5-10 Minuten.

Schauspieler

  • 1 Mann
  • 1 Frau

Requisiten

  • 1 Tisch
  • 2 Stühle
  • Alles, was auf einen Frühstückstisch gehört

Spieldauer

Ca. 5 – 10 Minuten

Sketch über Politik – Einspruch im Sinne des Volkes

(Der Sketch spielt im Esszimmer. Beide sitzen am Tisch und schmieren sich Brot oder Brötchen. Dann beginnt der Dialog.)

Mann: Schatz.

Frau: Was denn?

Mann: Dieses Frühstücksei ist nicht so, wie ich es gerne hätte.

Frau: Wie hättest du es denn gerne?

Mann: Etwas weicher. Es ist viel zu hart.

Frau: Aber ich habe es so gekocht, wie ich es immer mache.

Mann: Einspruch im Sinne des Volkes. Dieser Aussage kann und will ich widersprechen. Wir wissen doch beide, dass dein Zeitgefühl manchmal etwas zu wünschen übrig lässt.

Frau: Deswegen habe ich ja auch extra auf die Uhr geschaut.

Mann: Ob und wann du auf die Uhr geschaut hast, das sei mal dahingestellt. Ein Volksentscheid würde mir sicherlich Recht geben, wenn ich sage, dass dieses Ei viel zu hart ist.

Frau: Ein Volksentscheid?

Mann: Ich könnte dieses Ei nun jedem Nachbarn in der Straße zeigen und alle, ich betone, ALLE würden mir Recht geben.

Frau: Na, jetzt mach doch nicht so einen Aufstand wegen eines Frühstückseis.

Mann: Glaubst du denn, dass es immer nur um die großen Dinge gehen muss?

Frau: Aber es ist doch nur ein Ei. Wenn du magst, koche ich dir ein neues Ei.

Mann: Das ist wieder mal typisch für die Gegenseite. Hinterher korrigieren, was man vorher verbockt hat. Warum denn nicht einmal etwas von Anfang an richtig machen?

Frau: Na gut. Dann werde ich beim nächsten Mal noch genauer auf die Uhr achten.

Mann: Ist das wieder eines der leeren Versprechen, die man täglich zu hören bekommt?

Frau: Nein, mein Schatz. Ich werde mich daran halten.

Mann: Das ist auch gut so. Denn wie Sie, meine sehr verehrten Kollegen und Mitstreiter wissen, sollte man seine Arbeit vorher korrekt durchplanen, bevor man an die Durchführung denkt.

Frau: Kollegen und Mitstreiter? Schatz, hier ist niemand außer uns.

Mann: Das sehe ich vollkommen anders. Aber halten wir uns nicht mit unbedeutenden Einzelheiten auf. Wie ist der weitere Ablauf des Tages geplant?

Frau: Na, wie soll das wohl geplant sein? Nach dem Frühstück räume ich auf, dann kommt meine Schwiegermutter vorbei und wir trinken Kaffee. Heute Abend sind wir beide zum Kegeln eingeladen und wir treffen uns bei den Meiers. Die nehmen uns dann mit zu Rudis Kegelbahn.

Mann: Das gefällt mir sehr. Ein strukturierter Ablauf ist wichtig für die Beständigkeit. Doch hätte ich noch eine Frage.

Frau: Was denn?

Mann: Gäbe es eine Möglichkeit, dass wir uns nach dem Frühstück zu einem Zwiegespräch ins Schlafzimmer zurückziehen? Es gäbe da einige Dinge, wir unbedingt klären müssen, bevor die Schwiegermutter eintrifft.

Frau: Tut mir leid, aber die Sitzung ist geschlossen.

 

Sketch über Politiker: Möge die Wahl beginnen

Der Sketch “Möge die Wahl beginnen” handelt von einem Fernsehduell, wo sich zwei Politiker gegenseitig ihre Wahlversprechen an den Kopf knallen. So wie im wahren Leben, lässt kein Politiker den anderen ausreden und es kommt zu einem totalen Chaos. Die Moderatorin versucht die beiden Politiker in den Griff zu bekommen, doch es gelingt ihr nicht.

Sketche über Politiker spiegeln das echte Leben wieder. In den meisten Sketchen zum Thema Politik geht es darum, dass sich die anwesenden Politiker wie kleine Kinder streiten und die Situation vollkommen eskalieren lassen. So auch in diesem Sketch.

Politiker Sketche lassen sich sehr einfach aufführen, da man ausschließlich Stühle und entsprechende Kleidung benötigt. So kann man die Sketche über Politiker auch mit einfachen Mitteln auf jedem Anlass aufführen.

Inhaltsverzeichnis:

  1. Worum geht es?
  2. Was braucht man?
  3. Sketch: Möge die Wahl beginnen

Worum geht es in diesem Politiker Sketch?

In diesem Politiker Sketch geht es um zwei Politiker, die sich in einer Fernsehsendung streiten, welche Partei denn nun mehr oder weniger gezeigt wurde im Laufe des Wahlkampfes.

Was braucht man für diesen Politiker Sketch?

Für diesen Sketch braucht man drei Stühle, entsprechende Kleidung und ein Mikrofon.

Übersicht der Requisiten

  •  3 Stühle
  • 1 Mikrofon
  • entsprechende Kleidung für die Schauspieler

Benötigte Schauspieler

  • 2 Männer
  • 1 Frau

Spieldauer in Minuten

Ca. 5 – 10 Minuten

Sketch über Politiker: “Möge die Wahl beginnen”

Der Sketch fängt damit an, dass die Moderatorin auf dem Stuhl in der Mitte sitzt und die beiden Gäste ansagt. Dann kommen die beiden Politiker nacheinander rein und nehmen Platz.

Moderatorin: Guten Abend und herzlich willkommen zu “Politische Aspekte”, Ihrer Sendung, um politisch auf dem neusten Stand zu bleiben. Heute begrüßen wir zu meiner Linken Edmund Schmenk, Vorsitzender der SPD und auf meiner rechten Seite Hartmut Stockfisch, Vorsitzender der CDU.

Politiker 1: Guten Abend Frau Malleberger.

Politiker 2: Guten Abend sehr geehrte Frau Malleberger.

Moderatorin: Wir stehen also kurz vor den Wahlen und es sind nur noch wenige Tage, bis feststeht, welche der beiden Parteien die Mehrheit im Bundestag bekommt. Oftmals entscheidet sich das Rennen auf den letzten Metern und daher…

Politiker 1: Ganz genau, sehr geehrte Frau Malleberger. Bevor Sie mir also das Wort abschneiden, möchte ich kurz erklären, dass die CDU die Wahl gewinnen wird, dass wir trotz der falschen und minderwertigen Berichterstattung der öffentlichen Sender die Mehrheit erlangen werden und dass die CDU die einzig wahre Partei in Deutschland ist. Nur wenn…..

Moderatorin: Ihnen wird man hier sicherlich nicht das Wort abschneiden, sehr geehrter Herr Stockfisch. Kommen wir nun zu Herrn Schmenk. Was glauben Sie, wird der ausschlaggebende Punkt sein, der Ihrer, oder der Partei von Herrn Stockfisch die nötigen Punkte bringt?

Politiker 2: Es ist die Medienpräsenz. Und da muss ich nun wirklich mal ein ernstes Wörtchen mit Ihnen reden. Erst letztens haben Sie vom Parteitag berichtet und da hat die Kamera ganze 15 Sekunden den Fußboden und satte 20 Sekunden den Dr. Klöpner gefilmt, wie er sich mit dem Finger an der Nase… also sie wissen…

Politiker 1: In der Nase, lieber Herr Schmenk, in der Nase. Das ist ein großer Unterschied. Doch auch auf unserem Parteitag gab es für 30 Sekunden nichts zu sehen, als unsere Pressesprecher Frau Dr. Meißner und Herr Dr. Panneberg…Wie soll man denn so einen qualitativ hochwertigen Wahlkampf führen, wenn die Medien hier nicht….

Moderatorin: Immerhin waren die beiden mit Schlafen beschäftigt, während wir sie gefilmt haben. Diese 30 Sekunden waren die einzigen 30 Sekunden, mit denen wir unsere Zuschauer vor den Bildschirmen unterhalten konnten.

Politiker1: Na das ist doch wohl eine Frechheit. Wieso haben Sie denn nicht die Außenaufnahmen gezeigt?

Moderatorin: Ich bin mir sicher, dass Sie das nicht sehen wollten. Es gab sehr viele Demonstranten. Es waren so viele CDU Gegner, dass die Polizei gar nicht wusste, wo sie zuerst hintreten sollte. Ich denke, solche Bilder hätten Ihrem Wahlprogramm nicht gut getan.

Politiker 2: Ihr Wahlprogramm ist sowieso ein Witz. Wenn ich schon höre, dass Sie eine Dauerwellensteuer für Langhaardackel einführen wollen. Wer braucht denn so was?

Moderatorin: Diese Frage wüsste ich nun aber auch zu gerne von Ihnen beantwortet.

Politiker 1: Hören Sie mir doch mit den Kleinigkeiten auf. Es ging einfach nur darum, weitere Steuereinnahmen zu erschließen und da ausschließlich die reichen und gutverdienenden Menschen des Landes sich einen Hund mit Dauerwelle leisten können, haben wir uns entschlossen, diese Personengruppe mit einer erhöhten Steuer zu belegen.

Politiker 2: Grundsätzlich gibt es auch nichts dagegen einzuwenden, doch ich finde, man hätte auch an anderer Stelle ansetzen können.

Politiker 1: Meinen Sie etwa so etwas albernes wie Ihre Toilettensteuer? Jeder Bürger soll 20% Toilettensteuer auf deutschen Raststätten bezahlen? Was glauben Sie, was passiert, wenn dieses Gesetz in Kraft tritt?

Moderatorin: Kommen wir nun zu einem anderen Punkt.

Politiker 1: Wollen Sie uns denn gar nicht ausreden….

Moderatorin: Ganz genau. Wie würden Sie denn den Verlauf der bisherigen Wahlveranstaltungen beschreiben, Herr Schmenk?

Politiker 2: Nun, ich denke…

Politiker 1: Das halte ich schon für gelogen.

Moderatorin: Herr Stockfisch, bitte beherrschen Sie sich.

Politiker 2: Also ich denke, dass wir zwar wenig richtig gemacht haben, dafür aber einiges falsch. Es ist immer wichtig, dass man den Mittelweg einschlägt. So kann man den Wähler, also als solchen, auch von dem was man tut, ohne Unterlasse, dafür aber mit der Bestätigung der absoluten Mehrheit.

Politiker 1: Sehen Sie das denn nicht? Die SPD erzählt wieder einmal nur Schwachsinn.

Politiker 2: Ach hören Sie doch auf. Sie mit ihrer ewig gleichen Schallplatte.

Moderatorin:Meine Herren bitte beherrschen Sie sich, sonst müssen wir die Sendung hier abbrechen.

Politiker 2: Ich breche auch gleich ab. Dieser Hinterhofpolitiker will mir ständig ins Wort fallen, dabei hat er doch selbst keine Ahnung von dem, was da, und überhaupt…also wirklich.

Moderator: Herr Stockfisch. Wie sehen Sie das aus Ihrer Sicht?

Politiker1: Das liegt doch auf der Hand. Sehen wir uns doch nur mal die Arbeitslosenquote an. Für jeden Menschen, der arbeitslos wird, steigt die Quote. Das können und wollen wir nicht weiter dulden. Bald machen dann wohl alle, was sie wollen. Zuerst die Quote, dann der Bürger und irgendwann auch noch das Wetter, wie? Aber nicht mit uns sag ich ihnen, nicht mit uns. Mit uns muss man rechnen. Wir schlagen zurück. (Steht auf und kniet sich mit einem Knie auf den Stuhl, winkt drohend mit der Faust)

Moderatorin: Aber Herr Stockfisch. Warum bleiben Sie denn nicht auf ihrem Platz sitzen?

Politiker 1: Lassen Sie das mal meine Sorge sein. Manchmal muss man eben zu anderen Mitteln greifen, um deutlich zu machen, was man von einer ordentlichen Politik hält.

Politiker 2: Jetzt hab ich aber die Nase voll. (Steht ebenfalls auf und kniet sich auch auf den Stuhl.) Jetzt geht es aber zu weit. Wenn Sie meinen, Sie könnten mir drohen, dann haben Sie sich geschnitten.

Moderatorin: (Stellt sich auf ihren Stuhl) Also nun hören Sie schon auf, sich anzuschreien, als wären Sie kleine Kinder.

Politiker 2: Wenn Sie meinen.

Politiker 1: Jaja, ganz recht.

Beide setzen sich wieder hin, doch Herr Stockfisch greift in die Innentasche und holt eine Papierkugel heraus, die er nach Herrn Schmenk wirft.

Politiker 2: Was erlauben Sie sich eigentlich?

Politiker 1: Ich? Ich habe nichts gemacht.

Politiker 2: Und woher kommt diese Papierkugel?

Politiker 1: Das weiß ich doch nicht, wo heutzutage die Papierkugeln herkommen.

Politiker 2: Na, ich kann es mir schon denken. Sie meinen wohl, mich hier im Fernsehen bloßstellen zu können.

Politiker 1: Vielleicht hat die Moderatorin ja nach Ihnen geworfen.

Politiker 2: Was? Stimmt das? Haben Sie eine Kugel nach mir geworfen?

Moderatorin: Bitte? Nein danke, ich möchte nun wirklich keine Kugel im Moment.

Politiker 2: Ob Sie diese Kugel geworfen haben? Hören Sie mir eigentlich zu? Gleich schneiden Sie mir wahrscheinlich wieder das Wort…..

Moderatorin:So meine sehr verehrten Damen und Herren. Wie Sie alle zu Hause live an den Bildschirmen mitverfolgen konnten, geht es hier bei uns im Studio heiß her. Es wird gestritten, aber doch, wie ich neidlos zugeben muss, auf allerhöchstem Niveau. Die beiden Gegner schenken sich gegenseitig nichts und schießen mit scharfen Geschossen in die Richtung des jeweiligen Gegenübers. Möchten Sie beide zum Abschluss dieser Sendung noch etwas sagen?

Politiker 1: Wenn Sie mir noch einmal das Wort abschneiden, dann werde ich Sie eigenhändig…

Moderatorin: Soweit die abschließenden Worte von Herrn Stockfisch. Hören wir nun noch, was Herr Schmenk von der SPD zu sagen hat.

Politiker 2: Nein, ich sage gar nichts mehr.

Moderatorin: Aber warum denn nicht?

Politiker 2: Ich möchte einfach nicht mehr.

(Sitzt wie ein bockiges Kind auf seinem Stuhl, hat die Arme verschränkt und schmollt vor sich hin.)

Moderatorin: Nun kommen Sie schon. Sagen Sie unseren Zuschauern etwas zum Abschied.

Politiker 2: Nein, nein und nochmal nein.

Moderatorin: Und wenn ich ganz lieb bitte sage?

Politiker 2: Nein, ich bleibe stur.

Moderatorin: Bitte, mein lieber Herr Schmenk.

Politiker 2: Nein.

Moderatorin: Bitte bitte, mein lieber lieber Herr Schmenk.

Politiker 2: Nein…ich möchte wirklich nun….

Moderatorin: Bitte bitte bitte bitte….

Politiker 2 :Also gut. Die SPD wird in diesem Jahr…..

Moderatorin :Vielen Dank auch von Ihrer Seite. Ich freue mich schon auf nächste Woche, wenn wir live aus dem Kindergarten Warnemünde berichten. Schalten Sie auch dann wieder ein. Guten Abend.

Weitere Artikel zu Sketche über Politiker und ihre Politik

Keine weiteren Beiträge vorhanden.