Sketch über Politiker: Möge die Wahl beginnen

Der Sketch "Möge die Wahl beginnen" handelt von einem Fernsehduell, wo sich zwei Politiker gegenseitig ihre Wahlversprechen an den Kopf knallen. So wie im wahren Leben, lässt kein Politiker den anderen ausreden und es kommt zu einem totalen Chaos. Die Moderatorin versucht die beiden Politiker in den Griff zu bekommen, doch es gelingt ihr nicht.

Sketche über Politiker spiegeln das echte Leben wieder. In den meisten Sketchen zum Thema Politik geht es darum, dass sich die anwesenden Politiker wie kleine Kinder streiten und die Situation vollkommen eskalieren lassen. So auch in diesem Sketch.

Politiker Sketche lassen sich sehr einfach aufführen, da man ausschließlich Stühle und entsprechende Kleidung benötigt. So kann man die Sketche über Politiker auch mit einfachen Mitteln auf jedem Anlass aufführen.

Worum geht es in diesem Politiker Sketch?

In diesem Politiker Sketch geht es um zwei Politiker, die sich in einer Fernsehsendung streiten, welche Partei denn nun mehr oder weniger gezeigt wurde im Laufe des Wahlkampfes.

Was braucht man für diesen Politiker Sketch?

Für diesen Sketch braucht man drei Stühle, entsprechende Kleidung und ein Mikrofon.

Lustige Geschenke

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Geschenke für Frauen

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Geschenke für Männer

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Deko für Feiern

Deko für Feiern

Übersicht der Requisiten

  •  3 Stühle
  • 1 Mikrofon
  • entsprechende Kleidung für die Schauspieler

Benötigte Schauspieler

  • 2 Männer
  • 1 Frau

Spieldauer in Minuten

Ca. 5 - 10 Minuten

Sketch über Politiker: "Möge die Wahl beginnen"

Der Sketch fängt damit an, dass die Moderatorin auf dem Stuhl in der Mitte sitzt und die beiden Gäste ansagt. Dann kommen die beiden Politiker nacheinander rein und nehmen Platz.

Moderatorin: Guten Abend und herzlich willkommen zu "Politische Aspekte", Ihrer Sendung, um politisch auf dem neusten Stand zu bleiben. Heute begrüßen wir zu meiner Linken Edmund Schmenk, Vorsitzender der SPD und auf meiner rechten Seite Hartmut Stockfisch, Vorsitzender der CDU.

Politiker 1: Guten Abend Frau Malleberger.

Politiker 2: Guten Abend sehr geehrte Frau Malleberger.

Moderatorin: Wir stehen also kurz vor den Wahlen und es sind nur noch wenige Tage, bis feststeht, welche der beiden Parteien die Mehrheit im Bundestag bekommt. Oftmals entscheidet sich das Rennen auf den letzten Metern und daher...

Politiker 1: Ganz genau, sehr geehrte Frau Malleberger. Bevor Sie mir also das Wort abschneiden, möchte ich kurz erklären, dass die CDU die Wahl gewinnen wird, dass wir trotz der falschen und minderwertigen Berichterstattung der öffentlichen Sender die Mehrheit erlangen werden und dass die CDU die einzig wahre Partei in Deutschland ist. Nur wenn.....

Moderatorin: Ihnen wird man hier sicherlich nicht das Wort abschneiden, sehr geehrter Herr Stockfisch. Kommen wir nun zu Herrn Schmenk. Was glauben Sie, wird der ausschlaggebende Punkt sein, der Ihrer, oder der Partei von Herrn Stockfisch die nötigen Punkte bringt?

Politiker 2: Es ist die Medienpräsenz. Und da muss ich nun wirklich mal ein ernstes Wörtchen mit Ihnen reden. Erst letztens haben Sie vom Parteitag berichtet und da hat die Kamera ganze 15 Sekunden den Fußboden und satte 20 Sekunden den Dr. Klöpner gefilmt, wie er sich mit dem Finger an der Nase... also sie wissen...

Politiker 1: In der Nase, lieber Herr Schmenk, in der Nase. Das ist ein großer Unterschied. Doch auch auf unserem Parteitag gab es für 30 Sekunden nichts zu sehen, als unsere Pressesprecher Frau Dr. Meißner und Herr Dr. Panneberg...Wie soll man denn so einen qualitativ hochwertigen Wahlkampf führen, wenn die Medien hier nicht....

Moderatorin: Immerhin waren die beiden mit Schlafen beschäftigt, während wir sie gefilmt haben. Diese 30 Sekunden waren die einzigen 30 Sekunden, mit denen wir unsere Zuschauer vor den Bildschirmen unterhalten konnten.

Politiker1: Na das ist doch wohl eine Frechheit. Wieso haben Sie denn nicht die Außenaufnahmen gezeigt?

Moderatorin: Ich bin mir sicher, dass Sie das nicht sehen wollten. Es gab sehr viele Demonstranten. Es waren so viele CDU Gegner, dass die Polizei gar nicht wusste, wo sie zuerst hintreten sollte. Ich denke, solche Bilder hätten Ihrem Wahlprogramm nicht gut getan.

Politiker 2: Ihr Wahlprogramm ist sowieso ein Witz. Wenn ich schon höre, dass Sie eine Dauerwellensteuer für Langhaardackel einführen wollen. Wer braucht denn so was?

Moderatorin: Diese Frage wüsste ich nun aber auch zu gerne von Ihnen beantwortet.

Politiker 1: Hören Sie mir doch mit den Kleinigkeiten auf. Es ging einfach nur darum, weitere Steuereinnahmen zu erschließen und da ausschließlich die reichen und gutverdienenden Menschen des Landes sich einen Hund mit Dauerwelle leisten können, haben wir uns entschlossen, diese Personengruppe mit einer erhöhten Steuer zu belegen.

Politiker 2: Grundsätzlich gibt es auch nichts dagegen einzuwenden, doch ich finde, man hätte auch an anderer Stelle ansetzen können.

Politiker 1: Meinen Sie etwa so etwas albernes wie Ihre Toilettensteuer? Jeder Bürger soll 20% Toilettensteuer auf deutschen Raststätten bezahlen? Was glauben Sie, was passiert, wenn dieses Gesetz in Kraft tritt?

Moderatorin: Kommen wir nun zu einem anderen Punkt.

Politiker 1: Wollen Sie uns denn gar nicht ausreden....

Moderatorin: Ganz genau. Wie würden Sie denn den Verlauf der bisherigen Wahlveranstaltungen beschreiben, Herr Schmenk?

Politiker 2: Nun, ich denke...

Politiker 1: Das halte ich schon für gelogen.

Moderatorin: Herr Stockfisch, bitte beherrschen Sie sich.

Politiker 2: Also ich denke, dass wir zwar wenig richtig gemacht haben, dafür aber einiges falsch. Es ist immer wichtig, dass man den Mittelweg einschlägt. So kann man den Wähler, also als solchen, auch von dem was man tut, ohne Unterlasse, dafür aber mit der Bestätigung der absoluten Mehrheit.

Politiker 1: Sehen Sie das denn nicht? Die SPD erzählt wieder einmal nur Schwachsinn.

Politiker 2: Ach hören Sie doch auf. Sie mit ihrer ewig gleichen Schallplatte.

Moderatorin:Meine Herren bitte beherrschen Sie sich, sonst müssen wir die Sendung hier abbrechen.

Politiker 2: Ich breche auch gleich ab. Dieser Hinterhofpolitiker will mir ständig ins Wort fallen, dabei hat er doch selbst keine Ahnung von dem, was da, und überhaupt...also wirklich.

Moderator: Herr Stockfisch. Wie sehen Sie das aus Ihrer Sicht?

Politiker1: Das liegt doch auf der Hand. Sehen wir uns doch nur mal die Arbeitslosenquote an. Für jeden Menschen, der arbeitslos wird, steigt die Quote. Das können und wollen wir nicht weiter dulden. Bald machen dann wohl alle, was sie wollen. Zuerst die Quote, dann der Bürger und irgendwann auch noch das Wetter, wie? Aber nicht mit uns sag ich ihnen, nicht mit uns. Mit uns muss man rechnen. Wir schlagen zurück. (Steht auf und kniet sich mit einem Knie auf den Stuhl, winkt drohend mit der Faust)

Moderatorin: Aber Herr Stockfisch. Warum bleiben Sie denn nicht auf ihrem Platz sitzen?

Politiker 1: Lassen Sie das mal meine Sorge sein. Manchmal muss man eben zu anderen Mitteln greifen, um deutlich zu machen, was man von einer ordentlichen Politik hält.

Politiker 2: Jetzt hab ich aber die Nase voll. (Steht ebenfalls auf und kniet sich auch auf den Stuhl.) Jetzt geht es aber zu weit. Wenn Sie meinen, Sie könnten mir drohen, dann haben Sie sich geschnitten.

Moderatorin: (Stellt sich auf ihren Stuhl) Also nun hören Sie schon auf, sich anzuschreien, als wären Sie kleine Kinder.

Politiker 2: Wenn Sie meinen.

Politiker 1: Jaja, ganz recht.

Beide setzen sich wieder hin, doch Herr Stockfisch greift in die Innentasche und holt eine Papierkugel heraus, die er nach Herrn Schmenk wirft.

Politiker 2: Was erlauben Sie sich eigentlich?

Politiker 1: Ich? Ich habe nichts gemacht.

Politiker 2: Und woher kommt diese Papierkugel?

Politiker 1: Das weiß ich doch nicht, wo heutzutage die Papierkugeln herkommen.

Politiker 2: Na, ich kann es mir schon denken. Sie meinen wohl, mich hier im Fernsehen bloßstellen zu können.

Politiker 1: Vielleicht hat die Moderatorin ja nach Ihnen geworfen.

Politiker 2: Was? Stimmt das? Haben Sie eine Kugel nach mir geworfen?

Moderatorin: Bitte? Nein danke, ich möchte nun wirklich keine Kugel im Moment.

Politiker 2: Ob Sie diese Kugel geworfen haben? Hören Sie mir eigentlich zu? Gleich schneiden Sie mir wahrscheinlich wieder das Wort.....

Moderatorin:So meine sehr verehrten Damen und Herren. Wie Sie alle zu Hause live an den Bildschirmen mitverfolgen konnten, geht es hier bei uns im Studio heiß her. Es wird gestritten, aber doch, wie ich neidlos zugeben muss, auf allerhöchstem Niveau. Die beiden Gegner schenken sich gegenseitig nichts und schießen mit scharfen Geschossen in die Richtung des jeweiligen Gegenübers. Möchten Sie beide zum Abschluss dieser Sendung noch etwas sagen?

Politiker 1: Wenn Sie mir noch einmal das Wort abschneiden, dann werde ich Sie eigenhändig...

Moderatorin: Soweit die abschließenden Worte von Herrn Stockfisch. Hören wir nun noch, was Herr Schmenk von der SPD zu sagen hat.

Politiker 2: Nein, ich sage gar nichts mehr.

Moderatorin: Aber warum denn nicht?

Politiker 2: Ich möchte einfach nicht mehr.

(Sitzt wie ein bockiges Kind auf seinem Stuhl, hat die Arme verschränkt und schmollt vor sich hin.)

Moderatorin: Nun kommen Sie schon. Sagen Sie unseren Zuschauern etwas zum Abschied.

Politiker 2: Nein, nein und nochmal nein.

Moderatorin: Und wenn ich ganz lieb bitte sage?

Politiker 2: Nein, ich bleibe stur.

Moderatorin: Bitte, mein lieber Herr Schmenk.

Politiker 2: Nein.

Moderatorin: Bitte bitte, mein lieber lieber Herr Schmenk.

Politiker 2: Nein...ich möchte wirklich nun....

Moderatorin: Bitte bitte bitte bitte....

Politiker 2 :Also gut. Die SPD wird in diesem Jahr.....

Moderatorin :Vielen Dank auch von Ihrer Seite. Ich freue mich schon auf nächste Woche, wenn wir live aus dem Kindergarten Warnemünde berichten. Schalten Sie auch dann wieder ein. Guten Abend.

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