Polizei Sketch: Tod in der Tonne

Polizei Sketche sind dann besonders witzig, wenn die Polizei dabei ihr Fett wegkriegt. Jeder kennt das Gefühl, welches man hat, wenn man einen Strafzettel verpasst bekommt.

Sketche über die Polizei bieten einem die Möglichkeit, sich ein wenig darüber lustig zu machen und gleichzeitig zu zeigen, dass Polizisten auch nur Menschen mit Stärken und Schwächen sind. Sketche dieser Art sind einfach in der Handhabung, da man nicht sehr viel dafür vorbereiten muss.

Inhaltsverzeichnis:

  1. Worum geht es?
  2. Was benötigt man?
  3. Sketch: Tod in der Tonne

Worum geht es in dem Polizeisketch “Tod in der Tonne”?

In diesem Polizei Sketch geht es um eine Kneipe. Vor der Tür steht eine Regentonne, in der sich die betrunkenen Männer spiegeln und denken, dass eine Leiche darin liegt. Also rufen sie in ihrem Zustand die Polizei an und melden einen Mord.

Wir wünschen Ihnen gute Unterhaltung bei der Aufführung unserer Sketche!

Was braucht man für den Sketch: Tod in der Tonne?

Für diesen Sketch, ähnlich wie für viele andere Polizei Sketche, benötigt man eine Polizeiuniform, eine Regentonne (am besten außen mit großen Buchstaben “Regentonne” draufschreiben, damit das Publikum weiß, um was es sich handelt), eine Tür (kann aus einer großen Pappe ausgeschnitten werden, oder man nimmt eine mobile Türzarge). Eventuell ist auf der Bühne auch eine Tür zum Backstage Bereich vorhanden, die als Kneipentür dient.

Die Spieldauer beträgt ca. 5-10 Minuten.

Schauspieler

  • 2 Männer (Kneipengast und Polizist)
  • 1 Frau (Kneipengast)

Requisiten

  • 1 Polizeiuniform
  • 1 Tür
  • 1 Regentonne

Spieldauer

Ca. 5 – 10 Minuten

Tod in der Tonne – Polizei Sketch zum Lachen

(Der erste Mann kommt aus der Tür/Kneipe und bleibt stehen. Er stützt sich auf der Regentonne ab und schaut hinein. Alle Schauspieler sollten die ganze Zeit über lallen. So kommt der Sketch witziger rüber.)

Mann A: Was ist denn hier los? Liegt da einer in der Tonne? Hallo. Haaaallooooo. Sagen sie doch etwas. Oh nein, da wurde jemand umgebracht und einfach in die Tonne geworfen.

(Der Mann greift in seine Tasche und holt ein Handy hervor. Dann wählt er die Nummer der Polizei.)

Mann A: Guten Abend. Ich habe einen Mord zu melden. Ja hier beim Kaisereck. Ich komme gerade raus und dann schaue ich mich um und dann hab ich ihn gesehen und dann hab ich Sie angerufen.

(Zwischen den Sätzen macht er immer eine Pause. Dies simuliert das, was die Polizei ihm sagt. Durch seine Antworten kann das Publikum nachvollziehen, welche Fragen gestellt wurden.)

Mann A: Das kann ich Ihnen sofort sagen. Ich schau Ihn mir mal an.

(Der Mann schaut in die Regentonne und sieht natürlich sein Spiegelbild. Diese Regieanweisungen gelten auch für die nachfolgenden Schauspieler. Nun sollte der Mann sich selbst beschreiben, da er ja nur sich selbst sieht.)

Mann A: Alles klar, ich warte hier auf Sie. (Geht einige Meter zur Seite)

(Die Frau kommt nun aus der Kneipe und alles geht von vorne los)

Frau A: Oh nein, was ist das denn? Da hat jemand eine Frau umgebracht. Aber gut sieht sie aus. Klasse Frisur und tolles Make Up.

(Sie holt das ebenfalls das Handy raus.)

Frau A: Guten Abend. Ich möchte einen Mord melden. Eine wunderschöne und schlanke Frau wurde umgebracht. Ich denke mal sie ist….(überlegt kurz) 22 oder jünger.

(Auch die Frau beschreibt sich natürlich selbst, übertreibt dabei aber maßlos. Hier ist der Fantasie der Schauspieler keine Grenze gesetzt.)

Frau A: Alles klar. Ich warte auf Ihren Kollegen.

(Die Frau stellt sich neben den Mann und beide fangen an, miteinander zu reden. Es dauert nun eine Weile, bis sich die Tür wieder öffnet und ein Polizist herauskommt. Er ist sichtlich angetrunken und torkelt vor der Tür hin und her.)

Polizist A: So ein Mist, da kann man sich nicht einmal in Ruhe ein paar Schnäpse trinken, schon wird man zum Einsatz gerufen. Dabei hatte ich das Funkgerät doch extra leise gemacht.

(Er geht zu den beiden Kneipengästen herüber und spricht diese an.)

Polizist A: So, Sie beide haben also einen Mord gemeldet. Wo ist denn der Tote?

Mann A: Dort drüben in der Regentonne. Es war wie ein Schock, als ich die Leiche gesehen habe.

Polizist A: Ja, so was braucht die Kraft eines echten Profis. Aber keine Angst….(torkelt zur Seite)… nun bin ich ja da.

(Der Polizist geht zur Regentonne hinüber und schaut hinein. Dann dreht er sich erschrocken um und nimmt seine Mütze ab.)

Polizist A: Das gibt es doch gar nicht. Da ist ja tatsächlich ein Toter drin.

Frau A: Das haben wir doch gesagt.

Polizist A: Ja aber, dass es einer von uns ist, damit habe ich nicht gerechnet.