Rentner Sketche für den Ruhestand

Irgendwann trifft es jeden, das Alter. Ab wann man dazu zählt, das bestimmt nicht nur die eigene körperliche und geistige Verfassung. Vielmehr wird es auch gesellschaftlich bestimmt, indem man einfach bestimmte Lebensabschnitte erreicht.

Da wird man zunächst Opa oder Oma, ob man mag oder nicht. Nur kurze Zeit später lockt oder droht der Ruhestand, je nach dem. Jeder ist betroffen, früher oder später. Also ist es erlaubt, Sketche und Witze über den Ruhestand oder über Rentner allgemein zum Besten zu geben. Selbst Schuld, wer darüber nicht lachen kann. Denn lachen hält schließlich jung.

Begriffserklärung: Rente, Ruhestand oder Pensionierung

Das Eintrittsalter soll hier mal keine Rolle spielen, denn es bewegt sich in der Hauptsache zwischen 63 und 65 Jahren. Die einen gehen früher, die anderen gar nicht, denn sie leben vielleicht ihre Berufung, die sie ausführen können, bis es nicht mehr geht.

Nicht uninteressant ist es einmal festzuhalten, dass die Pension, die Pensionierung sowie der Pensionär keineswegs Synonyme für Rente, Ruhestand und Rentner sind.

Eine Pensionierung und die Pension sind in Deutschland den Beamten, Richtern und Berufssoldaten vorbehalten. All jenen also, die sich um das Allgemeinwohl, als Staatsangestellte verdient gemacht haben.

Wie funktionieren Rentner Sketche?

Viele Pointen lassen sich demnach bereits aus der Unterscheidung zwischen Rentnern und Pensionären herausarbeiten. Ein kleiner Tipp: Fortsetzung der Beamten Witze oder Sketche. Fast das gleiche, nur Im Ruhestand(!).

Aber auch mit dem rüstigen Rentner, der keine Zeit mehr hat, seit er im Ruhestand ist, lassen sich komische Momente hervorbringen.

Wer kennt nicht diese Situationen, in denen Oma oder Opa kaum noch zu Hause anzutreffen sind, weil Yogaklassen, Abenteuerurlaube und soziales Engagement den Begriff Ruhestand ad absurdum führen?

Ebenfalls klassisch, die folgende, etwas altmodische Situation: Der Vater, der Ernährer, ist plötzlich jeden Tag zu Hause und nervt die Familie. Perfekt komisch und eine Aneinanderreihung von lustigen Szenen findet man bei Loriots Film “Papa ante Portas”. Etwas weiter zurück Zeit, wird man fündig bei Heinz Erhardt, in dem Film “Unser Willi ist der Beste: Ein Pensionär hat’s halt schwer.”

Wann und wo aufführen, die Rentner Sketche?

Bestimmt haben sie ihr Publikum nicht auf Hochzeiten und Geburtstagen unter sechzig.

Doch schon bei der Silbernen/Goldenen Hochzeit kann es interessant werden. Ebenso sind alle Geburtstage jenseits der Sechzig bestens geeignet.

Des Weiteren der Ausstand, die Verabschiedung in den Ruhestand sowie sämtliche Rentner-, Pensionärs- und andere Veteranentreffen.

Rentner Sketche, woher nehmen?

Glücklicherweise können alt und jung aus dem unerschöpflichen Fundus namens Internet schöpfen. Die vorab genannten Filme bieten ebenfalls eine gute Quelle für lustige Sketche.

Zudem können unzählige Rentnerwitze, entweder in einem Vortrag oder als kurze Dialogszene zum Besten gegeben werden.

Wie wäre es damit?

Zwei Rentner sind auf der Autobahn unterwegs und fahren gerade mal 38 km/h.
Sie werden von einem Polizisten angehalten.
Der Rentner fragt: “Uui, entschuldigen Sie, waren wir doch zu schnell?”
Der Polizist: “Nein, im Gegenteil, zu langsam.”
Rentner: “Ja, wie schnell muss ich denn hier fahren?”
Polizist: “Also so 100 km/h sind schon angemessen.”
Rentner: “Aber auf dem Schild lese ich A38.”
Polizist: “… und?”
Opa: “Ja, muss ich mich da nicht an die 38 km/h halten?”
Polizist: “Nein, das ist doch nur die Nummer der Autobahn.”
Opa: “Aha, aha.”
Der Polizist sieht die Frau auf dem Beifahrersitz, sie ist ganz blass und sichtlich mitgenommen. Er fragt sie: “Ist denn da alles in Ordnung mit Ihnen?”
Sie, mit matter Stimme: “…. wir fuhren gerade auf der B261.”

 

Computerkurs für Rentner – Sketch über die Pensionierung

Sketche über die Pensionierung machen immer deutlich, dass man im Alter mit anderen Dingen zu kämpfen hat als in der Jugend. Ein Computerkurs beispielsweise kann, obwohl er bei Null beginnt, wegen der englischen Fremdwörter zu einer schwierigen Hürde werden.

Genau davon handelt dieser Sketch: Es geht um einen Mann, der sich zu einem Computerkurs angemeldet hat und dem weniger der Computer, sondern viel mehr die englischen Begriffe zu schaffen macht.

Inhaltsverzeichnis:

  1. Was benötigt man?
  2. Sketch: Computerkurs für Rentner

Was braucht man für den Sketch “Computerkurs für Rentner”?

Für diesen Sketch braucht man fünf Stühle, fünf Tische und fünf Notebooks.

Sketche über die Pensionierung sorgen auf Ihrer Feier für Stimmung. Oftmals handeln diese Sketche davon, dass die Hauptfiguren nicht wissen, was sie nach der Pensionierung machen sollen. Auch in diesem Sketch geht es um diese Thematik. Aus diesem Grund hat sich die Hauptfigur zu einem Computerkurs angemeldet, um auch nach der Pensionierung noch etwas Neues zu lernen.

Um diese Pensionierung Sketche aufzuführen braucht man nicht viele Mittel. Es werden lediglich einige Notebooks benötigt und einige wenige Tische. Ob man den Sketch vor einer großen Gesellschaft auf einer großen Bühne aufführt oder im kleinen Kreis, macht keinen Unterschied.

Schauspieler

  • 5 Männer

Requisiten

  • 5 Tische
  • 5 Stühle
  • 5 Notebooks

Spieldauer

Ca. 10 Minuten

Der Sketch “Computerkurs für Rentner”

Der Sketch beginnt damit, dass alle im Kurs an ihren Tischen sitzen (vier Personen). Der Lehrer sitzt mit seinem Tisch so, dass er seinen vier Schülern genau gegenüber sitzt.

Lehrer: Guten Morgen zusammen. Ich freue mich, dass Sie hier alle erschienen sind. Heute werden wir also mit den Grundlagen beginnen, damit Sie später zu Hause eigenständig mit dem PC arbeiten können.

Schüler 1: Guten Morgen. Sie fangen aber bitte ganz vorne an, ja? Ich kenne mich mit diesen Dingern gar nicht aus.

Lehrer: Aber ja. Wir starten bei Null. Was Sie vor sich sehen, ist ein Notebook.

Schüler 1: Und in welcher Not kann mir dieses Ding helfen?

Lehrer: Nun, wenn sie mal eine E-Mail schreiben wollen, dann brauchen Sie diese nur in dieses Gerät einzugeben. Das ist aber nur eins von vielen tausend Beispielen.

Schüler 1: Das heißt, wenn ich Emil schreiben will, dann geht das hiermit?

Lehrer: Nicht nur dem Emil. Auch anderen Freunden können sie eine E-Mail schreiben.

Schüler 2: Und wenn ich also dem Klaus schreiben möchte. Heißt es dann Klaus-Mail?

Lehrer: Wie kommen Sie denn darauf?

Schüler 2: Na der Emil bekommt eine E-Mail. Also kriegt der Klaus eine Klaus-Mail.

Lehrer: Nein, so einfach geht das nicht.

Schüler 1: Das hab ich mir schon gedacht.

Lehrer: Ich würde vorschlagen, wir schalten unsere Geräte nun einfach mal ein.

Der ältere Mann sucht am ganzen Gerät nach einem Knopf, findet ihn aber nicht.

Schüler 4: Ich krieg ihn nicht an.

Lehrer: Sie müssen oben am Rand über den Touchscreen reiben.

Schüler 4: Na hoffentlich kommt da mal kein Geist aus der Wunderlampe.

Lehrer: Sehen Sie? Schon funktioniert es.

Schüler 1: Und was mache ich jetzt?

Lehrer: Wir warten, bis der Desktop erscheint.

Schüler 1: Ach ich dachte, wir wären schon vollzählig.

Lehrer: Nein nicht hier. Der Desktop ist der Bildschirm, auf dem Sie Ihre Icons finden.

Schüler 1: Na, wenn Sie das sagen.

Lehrer: So. Bitte öffnen Sie nun alle den Browser.

Schüler 2: Ich habe heute morgen schon geduscht. Können wir nicht lieber mit dem Computer arbeiten?

Lehrer: Ich meinte nicht Ihre Dusche, sondern den Internetbrowser. Damit können Sie im Internet surfen.

Schüler 3: Eine Badehose habe ich auch nicht dabei. Surfen soll ja auch sehr gefährlich sein. Wo ist denn dieses Internet? Fliegt man da lange hin?

Lehrer: Also meine Herren. Ihre Notebooks sind alle über W-LAN mit dem Internet verbunden. So können wir alle gemeinsam im Internet surfen und uns interessante Seiten ansehen, die Ihnen später vielleicht einmal nützlich sein werden.

Schüler 1: Also meiner ist nicht verbunden. Oder sieht hier irgendwer ein W-LAN Kabel?

Schüler 2: Bei mir ist auch nichts dran. Herr Lehrer, ich glaube unsere Notebooks sind kaputt.

Lehrer: Das glaube ich nicht, die wurden nämlich alle neu angeschafft. Warten Sie, ich komme zu Ihnen und öffne Ihre Browser.

Der Lehrer geht zu seinen Schülern und öffnet allen den Internetbrowser, damit der Unterricht fortgesetzt werden kann. Dann setzt er sich wieder auf seinen Platz.

Schüler 4: Bei mir erscheint aber nichts Interessantes. Da ist nur ein Feld, wo man etwas hineintippen kann und darüber steht: GOGGELE.

Lehrer: Das ist eine Suchmaschine.

Schüler 1: Was ist denn eine Suchmaschine?

Lehrer: Hier können Sie etwas eingeben und die Suchmaschine findet das dann für Sie.

Schüler 2: Das funktioniert aber nicht. Bei mir will das nicht so richtig klappen.

Lehrer: Wieso? Was haben Sie denn eingegeben?

Schüler 2: Ich habe “Wo liegen meine Haustürschlüssel?” eingegeben. Die Suchmaschine hat sie aber nicht gefunden.

Lehrer:Sie funktioniert das auch nicht. Die Suchmaschine findet nur interessante Artikel für sie. Berichte oder Informationen.

Schüler 4: Na, da schau ich lieber die Tagesschau. Da kommen auch interessante Berichte und ich muss nichts eintippen.

Schüler 3: Bei mir steht aber auch etwas ganz Komisches.

Lehrer: Wieso? Lesen Sie doch mal vor. Sicherlich haben alle ein großes Interesse daran.

Schüler 3: Nein, das ist mir unangenehm.

Lehrer: Ach kommen Sie schon. Worum geht es denn?

Schüler 3: Woher weiß dieses blöde Ding eigentlich, dass ich Probleme mit der Potenz habe? Kaum surfe ich im Internet, steht hier Werbung über Viagra.

Lehrer: Da sollten Sie nicht zu sehr drauf achten. Jeder Mensch hat mit dieser ungewollten Werbung zu kämpfen. Ich denke, wir sollten uns dann lieber einem anderen Thema zuwenden. Fahren sie mit der Maus nun bitte über das Rote X am Rand Ihres Desktops.

Schüler 4: Wo soll ich mit meiner Maus hinfahren? Das letzte Mal, dass ich meine Frau Maus genannt habe und mit ihr irgendwo hingefahren bin, ist schon lange her. Außerdem sah sie da auch noch nach Maus aus. Jetzt gleicht sie eher einem Pfirsich. Aber einem, der lange hinter dem Schrank gelegen hat.

Lehrer: Ich meinte ja auch nicht Ihre Maus daheim, sondern die Maus, die neben dem Notebook liegt.

Ein Mann springt auf und kreischt laut

Schüler 4: Wo ist hier eine Maus? Ich kann diese Viecher nicht haben.

Lehrer: Eine Computermaus. (Lehrer hebt die Hand und zeigt, was er meint). Dies bezeichnet man als Maus. Bitte fahren Sie damit über das X am Bildschirmrand.

Schüler 1: Wie soll man denn damit fahren? Ich sehe gar kein Lenkrad.

Lehrer: Sie müssen die Maus so bewegen, dass sie sich über dem X befindet.

Einer der Schüler nimmt die Maus in die Hand und hält sie wirklich vor den Bildschirm und fährt hin und her.

Schüler 1: Also ich kann hier so oft drüberfahren wie ich will, aber es passiert einfach nichts.

Lehrer: Sie sollen ja auch nicht direkt mit der Maus darüber fahren.

Schüler 2: Aber das haben Sie doch gesagt.

Lehrer: Ja schon aber…Verzweifelt so langsam. Wenn Sie die Maus bewegen, finden Sie auf dem Bildschirm einen Pfeil. Dieser muss über dem roten X liegen. Dann bitte auf den Knopf an der Maus drücken.

Schüler 1: Geschafft.

Lehrer: Na sehen Sie. Ich würde vorschlagen, dass wir jetzt einfach mal ein Word Dokument öffnen.

Schüler 4: Ein Dokument? Was steht denn da drin? Ist das geheim?

Lehrer: Da steht noch gar nichts drin.

Schüler 4: Weshalb sollen wir es dann öffnen?

Lehrer: Damit wir etwas hineinschreiben.

Schüler 4: Und was bringt uns das dann?

Lehrer: Dann steht etwas darin und wir können es ausdrucken.

Schüler 4: Aber können wir es denn nicht direkt auf Papier schreiben? So, wie wir es immer gemacht haben?

Lehrer: Doch natürlich. Das ginge auf jeden Fall. Schlägt beide Hände über dem Kopf zusammen

Schüler 3: Na sehen Sie. Warum dann mit soviel Technik herumschlagen?!

Lehrer: Damit Sie das Geschriebene auch öfter ausdrucken können. Schreiben Sie jetzt bitte folgenden Satz. “Ich bin Schüler eines Computerkurses und habe sehr viel Spaß bei der Arbeit mit einem Computer”.

Alle fangen fleißig an zu tippen. Plötzlich holt einer der Schüler eine Flasche Tipp Ex heraus und beginnt, auf dem Bildschirm herumzupinseln.

Lehrer: Was machen Sie denn da?

Schüler 1: Ich habe mich verschrieben. Da wollte ich eben kurz eine Korrektur vornehmen.

Lehrer: Aber Sie können doch nicht mit Tipp Ex auf den Bildschirm malen.

Schüler 1: Doch kann ich. Dreht das Notebook um Schauen Sie mal hier. Alles schon korrigiert.

Lehrer: Oh mein Gott, womit habe ich das verdient?

Schüler 1: Die Jugend von heute. Einfach nicht mehr belastbar. Sollten sich alle mal ein Beispiel an uns nehmen. Wir gehen sogar in einen Computerkurs, obwohl wir schon längst in Rente sind.

 

Rentner Sketch: Der Großeinkauf

Sketche über Rentner finden großen Anklang bei Jung und Alt. Diese Sketche verarbeiten die Einschränkungen, die das Alter mit sich bringt, auf humorvolle Art und Weise. So haben alle Zuschauer, egal welchen Alters, etwas zu lachen.

Inhaltsverzeichnis:

  1. Handlung
  2. Utensilien für den Rentner Sketch
  3. Sketch: Der Großeinkauf

Rentner Sketche lassen sich ohne großen Aufwand aufführen. Wie wäre es, mit einem Sketch auf Opas Geburtstag? Kein Problem, denn auf unserer Seite finden Sie zahlreiche Sketche zu diesem Thema. Sketche über Rentner bringen Stimmung auf Ihre Veranstaltung.

Worum geht es in dem Sketch: Der Großeinkauf?

In diesem Sketch geht es um eine ältere Frau, die auf dem Markt eine große Menge Kopfsalat kauft. Der Verkäufer fragt sich natürlich, was sie mit dem ganzen Salat vorhat und wird irgendwann skeptisch.

Utensilien für den Rentner Sketch: Der Großeinkauf?

Sketche über Rentner handeln oft davon, dass ein Mann oder eine Frau einkaufen geht. Wo kann man schönere Geschichten erleben als beim Einkauf auf dem Markt oder in einem Geschäft? In diesem Sketch kauft eine Frau Unmengen an Salat. Am Schluss kommt dann die große Pointe.

Für diesen Sketch braucht man nur eine Theke und einige Köpfe Salat.

Die Spieldauer beträgt ca. 5-10 Minuten.

Schauspieler

  • 1 Frau
  • 1 Mann

Requisiten

  • 1 Theke
  • Kopfsalat

Spieldauer

Ca. 5 – 10 Minuten

Der Rentner Sketch: “Der Großeinkauf”

(Der Sketch beginnt damit, dass die Frau zum Salatverkäufer an die Theke kommt.)

Mann: Guten Tag, die Dame. Womit kann ich Ihnen dienen?

Frau: Guten Tag. Was kostet bei Ihnen ein Kopfsalat?

Mann: Den kann ich Ihnen heute zu einem absoluten Sonderpreis von 99 Cent anbieten. Ist alles ganz erntefrisch.

Frau: 99 Cent? Das ist aber schon recht viel. Sie wissen ja, eine alte Dame wie ich hat nicht mehr so viel Geld, um sich das tägliche Essen zu kaufen.

Mann: Ja das weiß ich, meine Dame, aber ein Salatverkäufer wie ich braucht auch sein Einkommen und kann den Salat nicht verschenken.

Frau: Wie teuer wäre ein Kopf denn, wenn ich zehn Köpfe nehmen würde?

Mann: Dann könnte ich Ihnen auf 95 Cent entgegenkommen.

Frau: Das ist aber immer noch recht viel. Wie sieht es bei 20 Köpfen aus?

Mann: Bei 20 Köpfen wäre ich durchaus bereit, Ihnen den Salat für 89 Cent das Stück zu überlassen.

Frau: Wie viel macht dann 20 x 89?

Mann: Das sind genau 17,80 Euro.

Frau: Hmmm… dann könnte ich ja eigentlich noch etwas mehr nehmen.

Mann: Wie viel Salat brauchen sie denn?

Frau: Das kommt drauf an. Sagen Sie mir doch mal bitte den Preis für 40 Salatköpfe.

Mann: Die bekämen Sie von mir für 80 Cent je Kopf.

Frau: Und wie viel macht das zusammen?

Mann: Das wären dann genau 32 Euro. Aber sagen Sie mir doch bitte, was Sie mit dem ganzen Salat vorhaben?

Frau: Ach wissen sie. Mein Mann hat mir 50 Euro gegeben und ich sollte davon einen Ausflug aufs Land buchen, bei einem der ortsansässigen Busunternehmen…

Mann: Ja und was hat das mit dem Salat zu tun?

Frau: Ich hab mir gedacht, dass man auch billiger ans Ziel kommen kann und bin deswegen auf den Markt gegangen.

Mann: Ich verstehe immer noch nicht ganz, was Sie nun mit dem ganzen Salat vorhaben?

Frau: Den schneide ich klein und dann werfe ich den zu Hause ins Bett. Mein Mann treibt es eben gerne im Grünen.

 

Sketch: Ein Rentner beim Arzt

In diesem Sketch geht es um einen älteren Mann, der beim Arzt sitzt.

Er klagt über dies und jenes, doch der Arzt ist etwas unter Zeitdruck, da er natürlich noch weitere Patienten hat.

Rentner Sketche werden sehr gerne auf runden Geburtstagen aufgeführt, da sich die meisten Gäste sehr gut in die gespielte Szene hineinversetzen können. Kommen die Schauspieler noch aus der eigenen Familie, ist der Spaß gleich doppelt so groß.

Inhaltsverzeichnis:

  1. Was braucht man?
  2. Sketch: Ein Rentner beim Arzt

Was braucht man für den Sketch “Ein Rentner beim Arzt”?

Für diesen Sketch über Rentner braucht man nur einen Schreibtisch für den Arzt und zwei Stühle für Arzt und Patient.

Requisiten

  • 1 Tisch
  • 2 Stühle

Schauspieler

  • 2 Männer

Spieldauer

Ca. 5 – 10 Minuten

Der Sketch “Ein Rentner beim Arzt”

Der Sketch beginnt damit, dass der Rentner hereinkommt und sich zu dem Arzt an den Tisch setzt.

Mann: Guten Morgen Herr Doktor. Mir geht es gar nicht gut.

Doktor: Guten Morgen Herr Meier. Wie kann ich Ihnen denn helfen?

Mann: Sie wissen ja, dass ich eine Frau habe, die viel jünger ist als ich.

Doktor: Ja, das weiß ich. Und wo liegt das Problem?

Mann: Na ja… letztens kam sie zur mir und meinte, dass sie schwanger sei.

Doktor: Na herzlichen Glückwunsch. Dann werden Sie also doch noch Vater.

Mann: Ich weiß nicht so recht, ob ich mich freuen soll. In meinem Alter hat man ja manchmal so seine Probleme mit dem Sex.

Doktor: Ahhh okay. Verstehe….

Mann: Das kann eigentlich ja gar nicht sein, dass sie schwanger geworden ist.

Doktor: Nun ja… wissen Sie…also Herr Meier. Stellen Sie sich einfach mal vor, dass Sie in den Wald gehen.

Mann: Ja. Ich bin in Gedanken nun im Wald.

Doktor: Und nun nehmen Sie sich einen Stock, der irgendwo auf dem Boden herumliegt.

Mann: Okay. Auch das habe ich gemacht.

Doktor: Jetzt halten Sie Ausschau nach einem Hasen oder nach einem Reh.

Mann: Ich sehe einen Hasen. Einen großen. Er sitzt auf dem Boden und schaut in meine Richtung.

Doktor: Dann halten Sie den Stock jetzt so wie ein Gewehr und zielen auf den Hasen.

Mann: Hab ihn genau im Visier.

Doktor: Jetzt fällt der Hase tot um.

Mann: Wie soll das denn gehen?

Doktor: Was denken Sie denn, wie das geht?

Mann: Na, da hat doch jemand anderes geschossen.

Doktor: Genau. Und so erklärt sich auch die Schwangerschaft Ihrer Frau.

Mann: Oh….na dann vielen Dank Herr Doktor.

Doktor: Kann ich sonst noch etwas für Sie tun?

Mann: Ja Herr Doktor. Wenn ich mir an die Schulter tippe, dann tut es weh.

Doktor: Das hört sich nicht gut an. Ich seh es mir mal an.

Der Arzt steht auf und schaut sich die Schulter an.

Doktor: Da ist nichts zu erkennen.

Mann: Wenn ich mir an das Knie tippe, dann tut es aber auch weh.

Der Arzt schaut sich das Knie an.

Doktor: Da ist auch nichts zu sehen.

Mann: Und wenn ich mir an den Kopf tippe, dann schmerzt es auch ganz fürchterlich.

Doktor: An Ihrem Kopf ist aber auch kein Anzeichen einer Verletzung zu sehen.

Mann: Aber warum tut es dann überall weh?

Doktor: Ich würde mal sagen, Ihr Finger ist gebrochen.

Mann: Mensch Herr Doktor, wenn ich Sie nicht hätte.

Doktor: Dafür bin ich ja da. Die Schwester wird Ihnen dann gleich einen Verband anlegen.

Mann: Alles klar. Ich habe wirklich Bedenken. Je älter ich werde, desto mehr Schmerzen habe ich im ganzen Körper. Das Leben macht wirklich nicht mehr viel Spaß, wenn es so weitergeht.

Doktor: Ach Herr Meier. Wenn ich mir Ihren Befund so ansehe, dann werden Sie ganz bestimmt noch 80 Jahre alt.

Mann: Aber ich bin doch schon 80.

Doktor: Sehen Sie, hab ich doch gesagt.

 

Sketche für Rentner: In der Ruhe liegt die Kraft

In diesem Sketch geht es um ein Pärchen, welches im Wohnzimmer sitzt.

Er ist im Ruhestand und vermisst seine Arbeit. Sie versucht ihn ständig zu irgendetwas zu bewegen, was ihm Spaß machen könnte.

Inhaltsverzeichnis:

  1. Sketche über den Ruhestand
  2. Was wird benötigt?
  3. Sketch: In der Ruhe liegt die Kraft

Sketche über den Ruhestand

Der Ruhestand – Für die Einen ist es quasi die Belohnung, die man für die Mühen des langen Arbeitslebens erhält, für die Anderen ist es eine Qual nichts mehr zu tun haben, bzw. nicht mehr gebraucht zu werden. Von diesen Situationen handeln die meisten Sketche zum Thema Ruhestand.

Sketche über den Ruhestand handeln meistens davon, dass die Hauptcharaktere etwas “tüttelig” geworden sind oder sich über die Probleme, die das Alter mit sich bringt, unterhalten. Manchmal rutschen sie auch einfach in lustige Situationen, die sie entweder überfordern oder durch die sie sich mit manchmal unkonventionellen Methoden durchkämpfen.

Die Ruhestand Sketche sind besonders beliebt auf Julbiläen oder auf runden Geburtstagen. Selbstverständlich lassen sie sich auch dann aufführen, wenn ein Mitarbeiter nach langjähriger Zugehörigkeit aus dem Unternehmen ausscheidet. Die meisten Zuschauer werden diese Sketche sicherlich mit einem lachenden und einem weinenden Auge betrachten, da jeder einmal in dieses Alter kommen wird.

Was braucht man für diesen Ruhestands-Sketch?

Für die Ruhestands-Sketch braucht man zwei Sessel, einen Tisch, einen alten Fernseher und ein Telefon. Weiterhin werden zwei Schauspieler (ein Mann und eine Frau) gebraucht, um den Sketch aufführen zu können.

Die Spieldauer beläuft sich auf 5-10 Minuten.

Schauspieler

  • 1 Mann
  • 1 Frau

Requisiten

  • 1 Tisch
  • 2 Sessel
  • 1 alter Fernseher
  • 1 Telefon

Spieldauer

Ca. 5 – 10 Minuten

Der Sketch “In der Ruhe liegt die Kraft”

(Dieser Sketch beginnt damit, dass das Pärchen am Tisch sitzt und Kaffee trinkt. Beide sitzen so, dass ihre Gesichter in Richtung des Fernsehers gerichtet sind.)

Mann: Mensch ist das langweilig.

Frau: Wieso das denn?

Mann: Mir fehlt die Arbeit.

Frau: Freu dich doch lieber, dass wir nun viel mehr Zeit zusammen verbringen können.

(Er dreht den Kopf Richtung Publikum und verzieht das Gesicht. Dann spricht er den nächsten Satz mit einer großen Portion Leid in der Stimme)

Mann: Oh jaaaa….. Was Schöneres kann es kaum geben.

Frau: Na siehst du. Warum beschwerst du dich dann?

Mann: Weil ich mich so sinnlos fühle.

Frau: Dein Sohn hat dir doch kürzlich erst den Computer geschenkt. Du kennst dich doch damit aus. In deinem Pförtnerhäuschen hast du doch auch alles mit dem Computer gemacht.

Mann: Ja das war aber was anderes. Der vom Martin hat Internet und da trau ich mich nicht so richtig dran.

Frau: Aber das ist doch ganz einfach. Ich bin mit meinem Handy auch ständig im Internet.

Mann: Hast du denn nicht gelesen, dass viele Rentner nach dem Benutzen des Internets spurlos verschwinden?

Frau: Nein, hab ich nicht. Wie soll das denn bitte schön funktionieren?

Mann: Na, wenn man Alt und Entfernen drückt.

Frau: Dann passe ich demnächst wohl besser auf.

Mann: Und jetzt? Was soll ich nun machen?

Frau: Heute ist doch die Wahl. Wieso gehst du nicht eine Runde spazieren und wählst im Lokal?

Mann: Das erspar ich mir lieber.

Frau: Aber warum? Der Willi und der Heinz gehen doch auch wählen.

Mann: Die sind aber auch ein paar Jahre jünger als ich.

Frau: Was hat das mit dem Alter zu tun?

Mann: Was glaubst du wie ich mich fühle, wenn ich vor einer Urne stehe?

Frau: Ach Mensch, du machst dir aber auch Gedanken.

(Das Telefon klingelt. Er geht dran.)

Mann: Ja bitte? (kurze Pause)

Mann: Nein, das ist leider derzeit nicht möglich. Haben sie einen Termin vereinbart? (Kurze Pause)

Mann: Dann würde ich sagen, rufen sie bitte nächste Woche noch einmal an. Ja einen schönen guten Tag wünsch ich Ihnen auch.

(Er legt auf und setzt sich wieder hin.)

Frau: Du bist immer noch ganz in deinem Element, was? Wer war denn dran?

Mann: Deine Mutter.

(Sie schaut empört.)

Mann: Nun schau doch nicht so. Sie wäre uns sowieso nur auf die Nerven gegangen.

Frau: Du hast ja Recht. Wir könnten unsere Zeit natürlich auch anders verbringen, wenn du verstehst, was ich meine.

Mann: Selbst davor habe ich Angst.

Frau: Wieso?

Mann: Impotent ist, wenn jemand gerne würde, aber nicht mehr kann. Und wenn jemand noch kann, aber nicht mehr will, ist er frigide. In meinem Fall ist es noch schlimmer: Ich will und ich kann, aber ich habe vergessen was.

Weitere Artikel zu Rentner Sketche für den Ruhestand

Keine weiteren Beiträge vorhanden.