Sketche für Rentner: In der Ruhe liegt die Kraft

In diesem Sketch geht es um ein Pärchen, welches im Wohnzimmer sitzt.

Er ist im Ruhestand und vermisst seine Arbeit. Sie versucht ihn ständig zu irgendetwas zu bewegen, was ihm Spaß machen könnte.

Inhaltsverzeichnis:

  1. Sketche über den Ruhestand
  2. Was wird benötigt?
  3. Sketch: In der Ruhe liegt die Kraft

Sketche über den Ruhestand

Der Ruhestand – Für die Einen ist es quasi die Belohnung, die man für die Mühen des langen Arbeitslebens erhält, für die Anderen ist es eine Qual nichts mehr zu tun haben, bzw. nicht mehr gebraucht zu werden. Von diesen Situationen handeln die meisten Sketche zum Thema Ruhestand.

Sketche über den Ruhestand handeln meistens davon, dass die Hauptcharaktere etwas “tüttelig” geworden sind oder sich über die Probleme, die das Alter mit sich bringt, unterhalten. Manchmal rutschen sie auch einfach in lustige Situationen, die sie entweder überfordern oder durch die sie sich mit manchmal unkonventionellen Methoden durchkämpfen.

Die Ruhestand Sketche sind besonders beliebt auf Julbiläen oder auf runden Geburtstagen. Selbstverständlich lassen sie sich auch dann aufführen, wenn ein Mitarbeiter nach langjähriger Zugehörigkeit aus dem Unternehmen ausscheidet. Die meisten Zuschauer werden diese Sketche sicherlich mit einem lachenden und einem weinenden Auge betrachten, da jeder einmal in dieses Alter kommen wird.

Was braucht man für diesen Ruhestands-Sketch?

Für die Ruhestands-Sketch braucht man zwei Sessel, einen Tisch, einen alten Fernseher und ein Telefon. Weiterhin werden zwei Schauspieler (ein Mann und eine Frau) gebraucht, um den Sketch aufführen zu können.

Die Spieldauer beläuft sich auf 5-10 Minuten.

Schauspieler

  • 1 Mann
  • 1 Frau

Requisiten

  • 1 Tisch
  • 2 Sessel
  • 1 alter Fernseher
  • 1 Telefon

Spieldauer

Ca. 5 – 10 Minuten

Der Sketch “In der Ruhe liegt die Kraft”

(Dieser Sketch beginnt damit, dass das Pärchen am Tisch sitzt und Kaffee trinkt. Beide sitzen so, dass ihre Gesichter in Richtung des Fernsehers gerichtet sind.)

Mann: Mensch ist das langweilig.

Frau: Wieso das denn?

Mann: Mir fehlt die Arbeit.

Frau: Freu dich doch lieber, dass wir nun viel mehr Zeit zusammen verbringen können.

(Er dreht den Kopf Richtung Publikum und verzieht das Gesicht. Dann spricht er den nächsten Satz mit einer großen Portion Leid in der Stimme)

Mann: Oh jaaaa….. Was Schöneres kann es kaum geben.

Frau: Na siehst du. Warum beschwerst du dich dann?

Mann: Weil ich mich so sinnlos fühle.

Frau: Dein Sohn hat dir doch kürzlich erst den Computer geschenkt. Du kennst dich doch damit aus. In deinem Pförtnerhäuschen hast du doch auch alles mit dem Computer gemacht.

Mann: Ja das war aber was anderes. Der vom Martin hat Internet und da trau ich mich nicht so richtig dran.

Frau: Aber das ist doch ganz einfach. Ich bin mit meinem Handy auch ständig im Internet.

Mann: Hast du denn nicht gelesen, dass viele Rentner nach dem Benutzen des Internets spurlos verschwinden?

Frau: Nein, hab ich nicht. Wie soll das denn bitte schön funktionieren?

Mann: Na, wenn man Alt und Entfernen drückt.

Frau: Dann passe ich demnächst wohl besser auf.

Mann: Und jetzt? Was soll ich nun machen?

Frau: Heute ist doch die Wahl. Wieso gehst du nicht eine Runde spazieren und wählst im Lokal?

Mann: Das erspar ich mir lieber.

Frau: Aber warum? Der Willi und der Heinz gehen doch auch wählen.

Mann: Die sind aber auch ein paar Jahre jünger als ich.

Frau: Was hat das mit dem Alter zu tun?

Mann: Was glaubst du wie ich mich fühle, wenn ich vor einer Urne stehe?

Frau: Ach Mensch, du machst dir aber auch Gedanken.

(Das Telefon klingelt. Er geht dran.)

Mann: Ja bitte? (kurze Pause)

Mann: Nein, das ist leider derzeit nicht möglich. Haben sie einen Termin vereinbart? (Kurze Pause)

Mann: Dann würde ich sagen, rufen sie bitte nächste Woche noch einmal an. Ja einen schönen guten Tag wünsch ich Ihnen auch.

(Er legt auf und setzt sich wieder hin.)

Frau: Du bist immer noch ganz in deinem Element, was? Wer war denn dran?

Mann: Deine Mutter.

(Sie schaut empört.)

Mann: Nun schau doch nicht so. Sie wäre uns sowieso nur auf die Nerven gegangen.

Frau: Du hast ja Recht. Wir könnten unsere Zeit natürlich auch anders verbringen, wenn du verstehst, was ich meine.

Mann: Selbst davor habe ich Angst.

Frau: Wieso?

Mann: Impotent ist, wenn jemand gerne würde, aber nicht mehr kann. Und wenn jemand noch kann, aber nicht mehr will, ist er frigide. In meinem Fall ist es noch schlimmer: Ich will und ich kann, aber ich habe vergessen was.