Schulsketche, Sketche in der Schule

Die Schule ist jener Ort, an dem wir in jungen Jahren für das Leben lernen sollen. Doch obgleich der Schulalltag sicherlich oftmals aus Lernen und noch mehr lernen bestehen mag, so gibt es doch auch die schönen unterhaltsamen Augenblicke im Schulalltag.

So gehören Theateraufführungen und andere Darbietungen wie verschiedene Schulsketche und Konzerte ebenso zum Schulbetrieb, wie Mathearbeiten und schweißtreibende Turnstunden.

Der tägliche Schulbesuch bietet genügend Stoff für unsere Reihe “Schulsketche”.

Wann genau wird ein Schulsketch aufgeführt?

Doch wann genau ist es eigentlich an der Zeit für einen lustigen Schulsketch? Gibt es die eine Gelegenheit oder aber bieten sich vielmehr viele Gelegenheiten dazu, um den Schulalltag mit einem lustigen Schulsketch ein wenig aufzulockern?

Nun natürlich gibt es viele Gelegenheiten für Sketche und amüsante Augenblicke im allgemeinen Schulbetrieb. Es muss nicht immer das große Schulfest sein. Klassenfeste, Sportfeste, Nikolaus-, Weihnachts- und Osterfeiern eignen sich genau so gut wie der gemeinsame Spaß in der großen Pause.

Auch auf Klassenfahrten ist ein Schulsketch am bunten Abend eine willkommene Abwechslung und im Alltag bietet er viel Raum, um den Gemeinschaftssinn einer Klasse zu stärken.

Denn selbst innerhalb der Klasse oder gar während eines bestimmten Unterrichtsfaches, kann es zur Aufführung von Schulsketchen kommen.

Doch in welchen Unterrichtsfächern bietet sich der Lehrstoff an, um ihn mit lustigen Schulsketchen aufzulockern?

Nun zum Beispiel bieten sich sämtliche Fächer die mit Fremdsprachen zu tun haben an, um mithilfe von Schulsketchen die Sprache auf lustige Art und Weise zu erlernen und zu vertiefen.

Hier eignen sich kurze Sketcheinlagen hervorragend dazu, mehr das Sprachgefühl zu entwickeln und das auf beiden Seiten des Vorhanges. Oder wie wäre es mit Schulsketchen im Deutschunterricht?

Lustige Wortspiele in kurze Schulsketche verpacken helfen Kindern dabei, das Gefühl für die eigene Sprache zu festigen und so auch literarisch anspruchsvolle Werke besser verstehen zu können.

Die Theatergruppen und ihre Schulsketche

Doch natürlich gibt es auch noch andere Möglichkeiten Schulsketche in den Schulalltag einzubinden. Es gibt wohl kaum eine Schule ohne Theater AG.

Spielbegeisterte Schüler treffen sich nach Schulschluss oder am Abend, um Theaterstücke zu proben und diese dann im Zuge eigenen Theaterabend aufzuführen und wer sagt, dass es hierbei immer nur um klassische Theaterstücke gehen muss?

Nein auch Schulsketche sind eine beliebte Form der schauspielerischen Unterhaltung von Theater AGs. Denn eine Theatergruppe könnte es sich auch zur Aufgabe machen, jeweils einen gewissen kleinen Vorrat an Sketchen bereitzuhalten und so große Schulfeste mit lustigen Schulsketchen aufzulockern.

Sie sind kurz, lustig und bringen letztlich nicht nur der Theatergruppe eine Menge Spaß.

Welche Schulsketche eignen sich für die Schule?

Doch so breit gefächert die Möglichkeit Schulsketche auch sein mag, die Frage welche Art der Schulsketche wann passend erscheint, ist immer wieder von Bedeutung und so möchten wir natürlich auch einmal auf dieses Thema eingehen.

Denn grundsätzlich gibt es Schulsketche, die sich je nach Anlass mal mehr und mal weniger Eigenen und so sollten, die passenden Schulsketche immer nach Anlass, Jahreszeit und geplanter Unterhaltung ausgewählt werden.

Die Schulsketche als Sprachrohr der Schüler

Je nach Altersklasse kann man die Ansprüche an einen unterhaltsamen Sketch in der Schule durchaus etwas anheben. Öfter sollten hier selbst geschriebene kleine Werke zur Aufführung kommen und so den Schülern eine Möglichkeit bieten, ihre eigenen Erfahrungen, Wünsche oder aber ihre Kritik an Lehrern und Schulleitung zu äußern.

 

Schulsketch: Aller Anfang ist schwer – ein Schul-Sketch

Wenn ein Schüler in der Schule nicht die Leistung bringt, die gewünscht wird, dann gilt es, die Eltern zu einem Gesprächstermin zu rufen. So weit, so gut.

Doch was passiert eigentlich, wenn man anstatt der Schülers oder seiner Eltern nur die kleine Schwester des Schülers ans Telefon bekommt und die einfach nicht die Nachricht aufgeschrieben bekommt, die man hinterlassen möchte? Nun dann ist man mitten drin in dem lustigen Schulsketch „Aller Anfang ist schwer!“

Inhaltsverzeichnis:

  1. Was benötigt man?
  2. Sketch: Aller Anfang ist schwer

Was braucht man für den Sketch “Aller Anfang ist schwer”?

Um diesen humorvollen Sketch für zwei Personen aufführen zu können, braucht es nur zwei Schauspieler und zwei Handys und schon kann es losgehen.

Somit ist dieser Sketch also auch etwas für all jene, die spontan und ohne große Vorbereitung für tolle Stimmung sorgen möchten.

Die Spieldauer beträgt ca. 10 Minuten.

Schauspieler

  • 1 Lehrer
  • 1 Kind

Requisite

  • 2 Handys oder 2 Telefone

Spieldauer

Circa 10 Minuten

Der Sketch “Aller Anfang ist schwer”

Lena: Lena Schneider.

Lehrerin: Guten Tag, Lena. Hier ist die Frau Deppendorf. Ist der Michael zu sprechen?

Lena: Normalerweise schon, aber im Moment ist er nicht da.

Lehrerin: Könntest du ihm eventuell eine Nachricht hinterlassen?

Lena: Na klar. Was soll ich ihm denn sagen?

Lehrerin: Er möchte bitte mit euren Eltern bei mir am Donnerstag um 13 Uhr erscheinen. Es geht um seine Schulnoten.

Lena: Okay. Also am Dienstag um 16 Uhr bei Ihnen zu Hause?

Lehrerin: Nein, Lena. Am Donnerstag um 13 Uhr in der Schule. Vielleicht ist es besser, du schreibst dir das auf. Hast du einen Block und einen Stift?

Lena: Nein, aber ich könnte mir die Sachen holen.

Lehrerin: Dann mach das mal. Ich warte so lange am Hörer.

Lena: Bin gleich wieder da.

Das Gespräch verstummt für ein paar Sekunden und dann geht es weiter.

Lena: Hier bin ich wieder. Ich hab einen Zettel und einen Bleistift.

Lehrerin: Dann schreib mal folgendes auf: Donnerstag, 13 Uhr bei Frau Deppendorf mit Eltern erscheinen.

Lena: Das klappt nicht.

Lehrerin: Warum denn nicht?

Lena: Der Bleistift ist nicht angespitzt.

Lehrerin: Oh je. Hast du denn einen Anspitzer?

Lena: Nein, den finde ich schon seit zwei Wochen nicht mehr.

Lehrerin: Findest du eventuell irgendwo einen Kuli?

Lena: Ich schaue mal nach. Eine Sekunde bitte.

Lehrerin: Gerne, Lena. Ich warte dann nochmal.

Wieder dauert es einige Sekunden, bis der Dialog wieder Fahrt aufnimmt. Man sollte ab diesem Moment deutlich merken, dass die Lehrerin etwas genervt wirkt.

Lena: Da bin ich wieder.

Lehrerin: Und hast du einen Kuli gefunden?

Lena: Ja, das habe ich.

Lehrerin: Dann schreib nun bitte auf: Frau Deppenschule, mit den Eltern im Dorf, am 13. …Ach was rede ich denn? Du weißt schon: Am Donnerstag in der Deppenschule, mit 13 Eltern….ach Lena, jetzt hast du mich ganz aus der Fassung gebracht. Schreib mal Donnerstag auf zuerst.

Lena: Das kann ich nicht.

Lehrerin: Warum das denn nun nicht?

Lena: Weil der Kugelschreiber oben auf dem Schrank liegt und da komm ich nicht dran.

Lehrerin: Wieso sagst du das denn nicht gleich?

Lena: Sie haben mich ja nicht gefragt.

Lehrerin: Dann nimm einen Stuhl und hol den Kugelschreiber vom Schrank.

Lena: Mama sagt immer, ich soll nicht auf Stühle klettern.

Lehrerin: Dann schau doch mal, ob du einen anderen Stift findest.

Lena: Einen Moment bitte, Frau Dorfdepp.

Wieder dauert es einige Sekunden, bis das Mädchen wieder an das Telefon kommt.

Lena: Ich habe keinen anderen Stift gefunden, aber in der Schublade war der Anspitzer.

Lehrerin: Na siehst du, Lena. Dann kannst du den Bleistift ja anspitzen und wir können das hier ENDLICH beenden.

Lena: Okay. Ich habe den Bleistift jetzt angespitzt.

Lehrerin: Dann schreib mal Donnerstag auf.

Lena: Das geht schon wieder nicht.

Lehrerin: UND WARUM NICHT?

Lena: Weil ich erst fünf  bin und noch nicht schreiben kann.

 

Ein bunter Haufen Gemüse

Bei diesem lustigen Schulsketch geht es um den Dialog zwischen einer Lehrerin und ihrer Klasse. Es sind Erstklässler, dementsprechend würde es sich anbieten, Erwachsene in Kinderkleidung mitspielen zu lassen, denn der Humor in diesem Sketch mag lustig sein, ist jedoch teilweise nicht für kleine Kinder geeignet.

Jugendliche hingegen werden ebenso wie Erwachsene an dieser humorvollen Schulstunde in jedem Fall ihren Spaß haben!

Inhaltsverzeichnis:

  1. Was benötigt man?
  2. Sketch: Ein bunter Haufen Gemüse

Was man für den Sketch “Ein bunter Haufen Gemüse” braucht

Um diesen lustigen Schulsketch aufführen zu können, benötigt man als Requisite zwei Tische mit je zwei Stühlen und ein paar Bücher, die aufgeschlagen vor den Schülern auf dem Tisch liegen.

Als Schauspieler braucht man eine Frau und dann vier Schüler, wobei es hier egal ist, ob es Männer oder Frauen sind.

Schauspieler

  • 5 Personen

Requisiten/Kulisse

  • 2 Tisch & 2 Stühle
  • einige Bücher

Spielzeit

  • Circa 5 Minuten

Der Sketch “Ein bunter Haufen Gemüse”

Lehrerin: So, liebe Kinder. Heute besprechen wir, wie es bei den Bienen und Blumen zu einer Befruchtung kommt.

Kind A: Sie meinen Sexualkunde?

Frau A: Ja genau. Bei den Bienen ist das so, wie wenn Mama und Papa kuscheln. Nur fliegen die dabei nicht von Blume zu Blume.

Kind B: Mein Papa hat mal zur Mama gesagt, dass er nachts aus dem Bett geflogen ist.

Kind A: Der wollte bestimmt nur das Sofa ausprobieren. Macht mein Papa auch immer, wenn er bei Onkel Günther war. Die trinken da immer Wasser aus kleinen Gläsern.

Lehrerin: Nein es geht nicht um Sexualkunde. Wir reden über die Bestäubung von Blumen.

Kind C: Warum werden Blumen denn betäubt?

Kind D: Macht das die Mama Blume dann auch mit dem Nudelholz?

Lehrerin:Nicht betäubt. Bestäubt.

Kind D: Ach so. Hat das was mit Staubsaugen zu tun? Mama sagt immer, dass Papa das machen soll.

Lehrerin: Nein nicht mit Staubsaugen. Wobei da schon feiner Staub im Spiel ist. Der wird aber von der Biene mitgebracht.

Kind A: Papa hat jetzt auch mal eine Biene mitgebracht. Mama war da gar nicht von begeistert. Sie meinte, wenn er die nochmal von der Arbeit mit nach Hause bringt, dann zieht sie aus.

Kind D: Warum will sich deine Mama denn dann ausziehen? Ist doch viel zu kalt.

Kind A: Das war im Sommer.

Kind D: Ach so. Dann wollte sie bestimmt schwimmen gehen mit der Biene. Hoffentlich hat sie sich nicht stechen lassen.

Lehrerin: Kinder…. Bitte etwas mehr Ruhe hier im Klassenraum. Wir wollen nun fortfahren.

Kind C: Wohin fahren wir denn?

Kind B: Ins Schwimmbad? Vielleicht sehen wir da ja deine Mama mit der Biene.

Lehrerin: Nein wir fahren nicht ins Schwimmbad. Wir fahren nun im Text “fort”.

Kind A: Mein Papa fährt keinen Ford. Er fährt einen BMW.

Kind C: BMW ist doof. Das heißt so viel wie Bring Mich Werkstatt.

Lehrerin: Also wenn jetzt nicht bald Ruhe einkehrt, dann fahre ich und zwar aus der Haut.

Kind D: Besser nicht. Dann friert man doch so.

Kind A: Ich würde bis zum Sommer warten damit, Frau Lehrerin.

Lehrerin: Also: Die Biene bestäubt die Blume. Dann kommt es zu einer Befruchtung. Aus dem befruchteten Samen entstehen dann wieder neue Blumen.

Kind A: Warum bleibt die Mama Blume denn nicht da wo sie ist? Dann braucht sie auch keine neuen Blumen machen.

Lehrerin: Weil das so ist!

Kind B: Und warum….?

Lehrerin: Weil das so ist?

Kind C: Und warum ist das so?

Lehrerin: WEIL! DAS! SO! IST!

(Die Lehrerin fasst sich vor lauter Wut an die Brust, hebt diese mit beiden Händen kurz an und spricht weiter.)

Lehrerin: Entweder ihr seid jetzt ruhig oder ihr kriegt eine von mir.

Kind B: Und was machen wir dann mit der anderen?

 

Schul-Sketch: Der Klügere gibt nach

Wir kennen alle das Sprichwort „der Klügere gibt nach“ doch was passiert eigentlich, wenn man dieses Sprichwort auf eine Prüfung in der Schule anwenden will? Nun dann befindet man sich womöglich mitten in dem Szenario, welches in dem lustigen Schulsketch „der Klügere gibt nach“ thematisiert wird.

Denn hier geht es um einen Lehrer der einen Schüler abfragen möchte und hierbei ein paar kleine lustige Problemchen überwinden muss.

Inhaltsverzeichnis:

  1. Utensilien
  2. Sketch: Der Klügere gibt nach

Was braucht man für den Sketch – der Klügere gibt nach?

Um diesen Sketch für 2 Personen aufführen zu können, benötigt man einen jüngeren Schauspieler, der die Rolle des Schülers einnimmt und einen etwas älteren Schauspieler, der den Lehrer spielt.

Mit einem Tisch und einem Stuhl und (wenn vorhanden) einer Tafel ist die Kulisse für den Schulsketch „der Klügere gibt nach“ auch schon perfekt und der Spaß kann beginnen!

Schauspieler

  • 2 Personen

Übersicht der Requisiten / Kulisse

  • 1 Tisch samt Stuhl
  • ggf. eine Tafel

Geschätzte Spielzeit

  • Circa 10 Minuten

Der Sketch – Der Klügere gibt nach

Lehrer:Herzlich willkommen Herr Meier. Sie werden heute also ihre mündliche Prüfung absolvieren. Haben sie sich auch gut vorbereitet?

Schüler:Ach Herr Schmidt. In meinem Kopf geht es zu wie in der Wüste. Alles leer.

Lehrer:Nein Herr Meier, auch in der Wüste gibt es Oasen.

Schüler:Ich bin mir aber nicht sicher, ob das Kamel immer die Oase findet.

Lehrer:Sie schaffen das schon. Zunächst brauche ich die kompletten Personalien noch einmal von Ihnen. Ihr Name?

Schüler:Meier. Mit ei.

Lehrer:Meier. Gut gut. Geboren?

Schüler:Ja.

Lehrer:Wann?

Schüler:Zwei Tage zu früh.

Lehrer:Was ist ihr Vater?

Schüler:Tot.

Lehrer:Nein so meine ich das nicht. Was war er, bevor er aus dem Leben geschieden ist?

Schüler:Lebendig.

Lehrer:Nein, dass meine ich so auch nicht. Was ist er von Beruf gewesen?

Schüler:Arbeitslos.

Lehrer:Na ich sehe schon, das bringt uns nicht weiter. Ich würde sagen, wir fangen mit der Prüfung an.

Schüler:Wir können das auch gerne überspringen.

Lehrer:Also Herr Meier.

Schüler:Mit ei.

Lehrer:Ja mit ei. Woher würden sie gehen, wenn sie nach Rom wollen würden?

Schüler:Da aus der Tür.

Lehrer:Nein woher genau.

Schüler:Die Straße runter.

Lehrer:Und dann?

Schüler:Nach links, oder nach rechts.

Lehrer:Wieso oder?

Schüler:Na alle Wege führen doch nach Rom.

Lehrer:Da müssen sie etwas falsch verstanden haben. Machen wir weiter. Was ist ein Diplomat?

Schüler:Ein Mann der Reden halten kann.

Lehrer:Ich kann auch Reden halten, aber bin noch lange kein Diplomat.

Schüler:Ich meine ja auch jemanden, der GUTE Reden halten kann.

Lehrer:Wollen sie frech werden?

Schüler:Nein, Astronaut.

Lehrer:Oh mein Gott….

Schüler:Sie können gerne Meier sagen. Das reicht. Aber mit ei.

Lehrer:Genau. Meier mit ei. Machen wir einfach weiter und versuchen es mit der letzten Frage: Was sagt ihnen der Name Dschingis Khan?

Schüler:Der macht eine super Frühlingsrolle.

Lehrer:Also bitte Herr Meier.

Schüler:Mit ei.

Lehrer:Ja mit ei. Dschingis Khan war ein Feldherr und hat große Kriege gewonnen.

Schüler:Und dann macht er hier in Köln ein Restaurant auf? Das muss ja ein großer Karriereeinbruch gewesen sein.

Lehrer:Nein Herr Meier….

Schüler:Mit ei.

Lehrer:JA MIT EI!!!!!

Schüler:Brüllen sie doch nicht so.

Lehrer:Verlassen sie den Raum. Das war ein glatter Durchfall.

Schüler:Dagegen helfen Salzstangen und Cola.

 

Schulsketch: Man kann nicht alles wissen

Man kann im Leben nicht alles wissen, diese kleine Lebensweisheit kennen wir sicherlich alle und dennoch gibt es sie, jene Augenblicke im Leben, in denen wir eben doch bestenfalls alles wissen.

Denn, wenn ein Lehrer seinen Schüler vor die Klasse holt, um den Lehrstoff abzufragen, dann sollte man besser alles wissen oder aber es endet letztlich wie in diesem lustigen Schulsketch für zwei Personen…

Inhaltsverzeichnis:

  1. Was benötigt man?
  2. Sketch: Man kann nicht alles wissen

Was braucht man für den Sketch “Man kann nicht alles wissen”?

In diesem Sketch für zwei Personen geht es um eine Unterrichtsstunde, in der der Lehrer einen Schüler zu sich nach vorne holt und diesen auf Herz und Nieren prüfen will. Der Lehrer wählt zu Beginn dieses Schulsketchs einen Schüler aus und der Dialog beginnt.

Sobald er einen ausgewählt hat, kann der “Schüler” auf die Bühne kommen und es geht los. Als Requisite werden lediglich ein Tisch und zwei Stühle benötigt.

Schauspieler

Requisiten

  • 1 Tisch & 2 Stühle

Spielzeit

  • Circa 5 – 10 Minuten

Der Sketch: “Man kann nicht alles wissen”

Lehrer: So Kai Uwe. Dann wollen wir mal sehen, wie schlau du bist. Ich werde dir gleich eine Frage stellen und du versuchst sie zu beantworten. Wir gehen dabei wie bei “Wer wird Millionär” vor. Du hast drei Joker und darfst dir damit Hilfe holen.

Schüler: Allet klar. Ick bin bereit.

Lehrer: Also fangen wir an. Wie lautet der Name des Bösewichts, der Jesus an die Römer verraten hat?

Schüler: Dat wees ick. Dit war der….dings…der dings…also….der dings…hier…der…

Lehrer: Lass dir Zeit Kai Uwe. Keiner hetzt dich. Du kommst bestimmt auf den Namen. Und vergiss nicht. Du hast noch einige Joker. Vielleicht gebe ich dir einfach einige Namen zur Auswahl und du suchst dir dann den Richtigen daraus aus.

Schüler: Dit können wir so machen.

Lehrer: Bon Jovi, Helmut Zerlet, Judas, Madonna, Bonnie Tyler, Boney M, Helmut Kohl oder Karl Heinz Rummenigge?

Schüler: Ick kenn den…dette hab ick mir schon lange gedacht…dass der Pon Schowi ein janz Böser war.

Lehrer: Nein Kai Uwe. Der Bon Jovi war es nicht. Soll ich einen Joker einlösen? 50:50 vielleicht?

Schüler: Jawoll, machen se dit ma….

Lehrer: Also übrig bleiben Madonna, Boney M, Judas und Helmut Kohl.

Schüler: Da war doch wat mit der Madonna….die hatte wat mit den Jesus zu tun damals…Dit is aber och schon so lange her, weeste?

Lehrer: Ja Kai Uwe. Es soll ja auch nicht zu einfach sein. Nimm doch den Publikums Joker und frage deine Klasse, ob es ein Mann oder eine Frau war.

Schüler: Dit mach ich. Also Leute, steht ma uff hier, wer denkt, dat es ein Mann war.

(Beide drehen sich um und zählen nickend die Anzahl der stehenden Schüler.)

Lehrer: Tja Kai Uwe. 15 stehen für Mann und 10 sitzen noch für die Frau.

Schüler: Dann war die Type sicherlich nen Mann.

Lehrer: Das ist richtig. Und um es dir einfacher zu machen, hast du jetzt nur noch die Wahl zwischen Helmut Kohl und Judas.

Schüler: Dann rufe ick nu den Helmut an, wa?

Lehrer: Der ist nicht für dich zu sprechen. Das war mal ein Bundeskanzler und der ist inzwischen im Ruhestand. Oh nein, jetzt hab ich dir die Lösung ja schon verraten. Dass ich aber auch nie meinen Mund halten kann. Wen möchtest du denn jetzt anrufen?

Schüler: Dann nehm ick wohl den Judas. Bleibt ja keener über sonst.

Lehrer: Den Judas kannst du auch nicht anrufen, Kai Uwe. Aber du bist der Lösung schon ganz nah. Wer hat Jesus verraten?

Schüler: Helmmmmmmm…….

Lehrer: Nein Kai Uwe.

Schüler: Dann war dit der Andere. Ick hab den Namen verjessen.

Lehrer: Richtig, Kai Uwe. Du bekommst in Religion eine eins. Da sag noch einer, unser Bildungssystem funktioniert nicht. Nicht die Schüler werden dümmer, man muss die Fragen nur richtig stellen.

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