Rechnen will gelernt sein

Rechnen will gelernt sein - eine Tatsache, derer wohl niemand so recht widersprechen könnte.

Doch was passiert eigentlich, wenn Kinder mit ihren Hausaufgaben in Mathematik überfordert sind und Hilfe bei den Eltern suchen, die aber selbst ihre Probleme mit der Aufgabenstellung haben?

Nun, dann könnte man mitten drin in diesem lustigen Sketch sein!

Was braucht man für den Sketch "Rechnen will gelernt sein"?

Für diesen Schulsketch (der im Übrigen auch perfekt als Karnevalsketch aufgeführt werden kann) braucht man nur ein Bügelbrett, ein Bügeleisen, etwas Wäsche, einen Stuhl, eine Bildzeitung und ein Schulheft.

Als Schauspieler werden nur Vater, Mutter und der Sohn benötigt und schon kann es losgehen, mit „Rechnen will gelernt sein“ und jeder Menge großer Lacher!

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Requisite

  • 1 Bügeleisen+ 1 Bügelbrett
  • 1 Zeitung + 1 Schulheft
  • 1 Stuhl
  • etwas Wäsche

Schauspieler

  • 1 Mann
  • 1 Frau
  • 1 Kind

Spieldauer

  • Circa 10-15 Minuten

Der Sketch: "Rechnen will gelernt sein"

Ein Ehepaar sitzt im Wohnzimmer, während der Sohn in den Raum kommt. Er hat Schwierigkeiten mit den Hausaufgaben und fragt seine Eltern um Rat. Der Vater ist mit dem Lesen der Bildzeitung beschäftigt, während die Mutter die Wäsche bügelt.

Frau: Na Rudi? Wie klappt es mit den Hausaufgaben?

Rudi: Es geht so. Ich habe eine Aufgabe, bei der ich nicht weiterkomme.

Frau: Dann frag doch mal deinen Vater, der hält sich doch immer für so ein helles Köpfchen.

Rudi: Papa, kannst du mir bei einer Matheaufgabe helfen?

Vater ist abwesend

Mann: Ja, aber trink nicht so viel Alkohol und kommt nicht so spät nach hause.

Rudi: Papa! Ich bin erst zwölf und außerdem brauche ich Hilfe bei den Hausaufgaben.

Mann: Was? Worum geht es denn?

Rudi: Was ist 28 geteilt durch 7?

Mann: Hast du das gehört, Anneliese? Der Junge weiß nicht, was 28 geteilt durch 7 ist.

Frau: Na, dann erklär es ihm doch, Manfred.

Rudi: Ja genau. Erklär es mir doch Manfred.

Mann: Du sollst mich Papa nennen.

Rudi: Ist okay Manfred.

Mann: Also Junge, stellt dir vor, du hast 28 Äpfel.

Rudi: Ich mag keine Äpfel.

Mann: Dann nimm Bananen.

Rudi: Die mag ich auch nicht.

Mann: Ach Herrgott, dann nimm einfach was du magst.

Rudi: Snickers.

Mann: Dann hast du eben 28 Snickers. Diese willst du unter sieben Jungen aufteilen.

Rudi: Warum sollte ich die teilen wollen?

Mann: Na, weil es so ist. Also, du teilst die Snickers unter sieben Jungen auf.

Rudi: Ich hab aber nur drei Freunde. Den Peter, den Horst und den Heiner.

Mann: Dann nimmst du den Klaus, den Bernd und den Holger noch mit dazu.

Rudi: Holger ist doof. Und Klaus und Bernd stecken mich immer in die Mülltonne.

Mann: Das ist doch jetzt egal. Na dann nehmen wir ein anderes Beispiel.

Frau: Das kann ja heiter werden Manfred.

Rudi:Ja Manfred, das kann ja heiter werden.

Mann: Du sollst mich Papa nennen, wie oft denn noch?

Rudi: Ist okay, Manfred.

Der Vater wird zunehmend nervös. Er hat die Bildzeitung inzwischen zusammengefaltet und geht voll und ganz darin auf, dem Jungen zu erklären, wie man 28 geteilt durch 7 rechnet.

Mann: Also Junge. Du willst bis zum 28. Oktober sieben Mal mit dem Bus fahren. Wie teuer ist eine Fahrkarte?

Rudi: Das weiß ich nicht. Ich bekomme meine Fahrkarte von der Schule.

Mann: Aber es geht doch hier nur um Beispiele.

Rudi:Soll ich eine einfache Fahrkarte nehmen oder lieber eine Wochenkarte?

Mann: Natürlich eine einfache, sonst lässt es sich doch nicht rechnen, Herrgott.

Rudi: Aber eine Wochenkarte wäre doch viel billiger.

Mann: Ja das weiß ich auch. Aber es geht doch um diese blöde Aufgabe.

Frau: Manfred. Mathe ist nicht blöd. Es macht total viel Spaß.

Rudi: Genau Manfred. Mathe ist gar nicht blöd.

Mann: Du sollst mich Papa nennen. Hergott im Himmel, womit habe ich das nur verdient?

Rudi: Okay Manfred. Ich nenne dich Papa.

Mann: Also versuchen wir es mal auf eine andere Art und Weise. Nehmen wir an, du schreibst eine Arbeit und zur Sicherheit stellst du dir 28 Wecker. Auf welche Uhrzeit musst du die alle einstellen, damit du um sieben Uhr wach wirst?

Rudi: Na ich denke auf sieben Uhr.

Mann: Nein mein Junge. 28 geteilt durch 7 ergibt doch nicht 7.Wie kommst du nur ständig auf solche Gedanken? Anneliese, hast du ihm das beigebracht? So was kann doch nur aus deinem Kopf kommen.

Frau: Manfred, du weißt schon, dass ich ein heißes Bügeleisen in der Hand habe? Es gibt Tage, an denen fliegen die sehr tief!

Mann: Herrgott Anneliese, um dein Bügeleisen kann ich mich jetzt nicht auch noch kümmern. Siehst du nicht, dass wir hier mitten in einer komplizierten Rechnung stecken? So was kann man nicht einfach nebenher durchführen, nicht war Manfred?

Rudi: Ich heiße Rudi.

Mann: Das weiß ich doch, schließlich hast du den Namen von meinem Rennschwein übernommen, welches ich als kleiner Bub besessen hab. Also Rennschwe.... ähhh Rudi. Wo waren wir stehen geblieben?

Rudi: Ich wollte wissen, wie man 28 durch 7 teilt.

Mann: Das ist doch das Einfachste von der Welt. Nehmen wir an, du hast 28 Torten und 7 Gäste. Aus jeder Torte machst du 10 Stücke Torte. Ab wie viel Uhr wird der ersten Tante schlecht und wie lange hält die Sahne, bevor sie sauer wird?

Frau: Aber Manfred. Wie soll man das den rechnen?

Mann: Na ist doch ganz einfach. Mit dem Satz des Python. a² + b² = c². Und Rudi? Hast du es schon raus?

Rudi: Nein Manfred.

Mann: Ach Junge, mir scheint, als ob du gar nicht zuhörst. Pass auf. Jetzt erkläre ich dir das an einem ganz einfachen und praktischen Beispiel.

Der Vater steht auf und holt eine Flasche Schnaps sowie ein Pinnchen. Dann beginnt er damit, sich 28 Schnäpse nacheinander einzugießen.

Mann: Pass genau auf, was dein Vater jetzt macht. Du auch Anneliese. Nicht, dass du dich später fragst, warum unser Sohn so gut in Mathe ist. Praxis ist immer noch das halbe Leben und die andere Hälfte ist auch....wichtig....

Rudi: Und was soll mir das jetzt zeigen?

Mann: Das wirst du gleich sehen.

Es dauert nun eine Weile, bis der Vater alle 28 Schnäpse runtergekippt hat. Dann steht er schwankend im Wohnzimmer und fährt mit seiner Rede fort.

Mann: Also....Rudi. Ich habe nun 28 Schnäpse getrunken.

Rudi: Das habe ich gesehen.

Mann: Und ich sehe deine Mutter nun 7 Mal so oft, wie ich es sonst tue.

Rudi: Das glaub ich dir gerne.

Mann: Jetzt pass gut auf. Anneliese? Weißt du eigentlich, dass Frau Müller von nebenan von Tag zu Tag hübscher wird?

Mutter geht zu Vater hinüber, holt mit einem "Nudelholz" aus und schlägt kräftig zu. Es wäre gut, wenn Vater sich in einem unbeobachteten Moment einige kleine Stücke Zucker in den Mund steckt, um diese im richtigen Moment auszuspucken.

Mann: Siehst du Rudi....mein Sohn....und schon fehlen mir 4 Zähne.

Rudi: Ahhhh....danke Papa. Jetzt hab ich es verstanden.

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