Weihnachtssketche

Lustige Weihnachtssketche

Lustige Sketche zu Weihnachten sind nicht nur etwas für Weihnachtsfeiern und Schulfeste. Auch im Rahmen der Familie, wenn an einem der drei Feiertage alle zusammenkommen, ist man zwischen Weihnachtsgans und Winterspaziergang dankbar für ein paar unbeschwerte Lacher nach dem ein oder anderen Sketch.

Denn Lachen ist immer gut und gemeinsam mit der Familie, Arbeitskollegen oder Sportkameraden über lustige Weihnachtssketche lachen, das macht das Fest der Liebe gleich noch mal so schön!

Denn auch wenn zum Weihnachtsfest die besinnliche Stimmung sicherlich dazugehört, so ziemlich jede Fernsehfamilie und -serie hat eine lustige Weihnachtsfassung und eben diese wird dann mal mit mehr, mal mit weniger Erfolg jedes Jahr im Fernsehen wiederholt.

Beispiele für lustige Weihnachtssketche

  • Loriot “Weihnachten bei Hoppenstedts”
  • “Schöne Bescherung” mit Chevy Chase
  • Familie Heinz Becker: “Weihnachten ohne Liebe”

Lustige Weihnachtssketche – wer kann mitmachen?

Doch wer kann eigentlich mitmachen, wenn es gilt, lustige Weihnachtssketche aufzuführen und so die Stimmung mit Lachern und viel Freude aufzupeppen?

Nun ist die Familie nicht groß genug, dass sich zwei oder mehr geneigte Darsteller finden, so reicht oft schon einer, der was auf Lager hat und mit viel Spaß einen lustigen Sketch zum Besten gibt.

Es müssen ja nicht immer zotige Witze sein, auch lustige Weihnachtssketche werden ihre geneigten Zuschauer finden und die gemeinsame Zeit gleich viel lustiger gestalten.

Welche Weihnachtssketche sind geeignet?

Doch welche Art von Humor ist eigentlich für die Weihnachtszeit geeignet? Welche lustigen Weihnachtssketche kann man ohne Sorge aufführen und welche sollte man sich eher für die Weihnachtsfeier der Firma aufsparen?

Wie bei allen Anlässen, so ist es auch zum Weihnachtsfest wichtig, sich im Vorfeld Gedanken zu machen, wer im Publikum sitzen wird. Nicht jeder Rahmen verträgt den plötzlichen Wechsel von weihnachtlicher Sinnlichkeit hin zu einem Sketch mit viel Klamauk.

Je größer der Rahmen, desto wichtiger ist es, solch eine Darbietung vorab mit den Gastgebern zu besprechen und so eine passende Auswahl an möglichen Weihnachtssketchen zu treffen.

Einige Themenbeispiele für lustige Weihnachtssketche

Doch natürlich muss es nicht immer eine umgeschriebene bekannte Geschichte sein, die als Vorlage für lustige Weihnachtssketche dient. Denn auch lustige Szenen aus der eigenen Familie lassen sich mit etwas Fantasie pointiert und verkürzt als lustige Weihnachtssketche aufführen. Ein Zusammentreffen mit dem Weihnachtsmann und einem Kind lässt sich zum Beispiel mit einem wortwitzigen Schlagabtausch in Szene setzen.

Man sieht also, geht es um lustige Weihnachtssketche, dann ist der Fantasie beinahe keine Grenze gesetzt – egal, ob es um eine umgeschriebene Weihnachtsgeschichte oder ein Erlebnis aus der eigenen Familie geht.

Mit ein wenig Sinn für Pointen und einer ordentlichen Portion Humor lassen sich lustige Weihnachtssketche ganz einfach kreieren, einstudieren und zu Weihnachten aufführen!

Unser E-Book “15 lustige Weihnachtssketche”

Es ist wieder soweit: Weihnachten steht vor der Tür. Neben Plätzchenbacken und Geschenkestress darf eines dabei nicht zu kurz kommen: Der Spaß! Egal, ob bei der Weihnachtsfeier mit den Arbeitskollegen oder der Familie:

Unsere 15 lustigen Weihnachtssketche bereichern jedes Fest.

Die Sketche dauern in der Regel 5-10 Minuten. Alles, was man dafür braucht, sind ein paar freiwillige Darsteller und einfache Requisiten, die einfach und schnell besorgt werden können.

Damit ist Spaß und gute Laune während der schönsten Zeit des Jahres garantiert!

Folgende Sketche sind im Taschenbuch enthalten

  • Gewichtsprobleme
  • Wichteln für Anfänger
  • Die Verkehrskontrolle
  • Weihnachten – ein Familienfest
  • Bescherung mit Hindernissen
  • Streik am Nordpol
  • Weihnachtspraktikum
  • Es weihnachtet sehr
  • Politisch korrekte Weihnachten
  • Ehekrach am Nordpol
  • Der Kaufhaus-Weihnachtsmann
  • CSI Weihnachten
  • Urlaubsfeeling
  • Der Weihnachtsmann beim TÜV
  • Der falsche Weihnachtsmann

Weihnachtssketch: Aufruhr Im Rentierstall

Die Rentiere des Weihnachtsmanns sind frustriert.

Die Arbeit ist hart, der rotnasige Rudi vergisst alles und der Weihnachtsmann möchte nur seine Ruhe.

Als wäre das nicht genug, macht auch noch einer der Elfen Ärger – mit überraschendem Ende!

Inhaltsverzeichnis:

  1. Was benötigt man?
  2. Sketch: Aufruhr im Rentierstall

Was braucht man für den Sketch “Aufruhr im Rentierstall”?

Für diesen lustigen Weihnachtssketch braucht man neben 3 Schauspielern, die die Rentiere verkörpern, zwei weitere Schauspieler für Elf und Weihnachtsmann sowie einige weihnachtliche Requisiten, die wir hier übersichtlich für Sie zusammengestellt haben:

Die Spieldauer beträgt ca. 5-10 Minuten.

Schauspieler:

  • 3 Rentiere: Rudi (schusselig, vergesslich, treudoof, verspielt); Donner (grimmig, weise, lebenserfahren); Dancer (hyperaktiv, hochnäsig, zimperlich, eitel)
  • Elf (hinterhältig und arrogant)
  • Weihnachtsmann (gemütlich und friedliebend)

Requisiten:

  • Mistgabel
  • Holzwände und Stroh für den Stall
  • ein ramponiertes rosa Barbiehaus
  • Geweihe und ein paar pinke Socken für die Rentiere
  • Weihnachtsmannkostüm
  • Elfenkostüm mit Strumpfhose

Spieldauer:

ca. 10 Minuten

Der Sketch “Aufruhr im Rentierstall”

Szene im Stall, die Rentiere haben Feierabend

Dancer lässt sich stöhnend ins Stroh fallen: „Jedes Jahr wird der Mist mit den Geschenken schlimmer. Wenn das so weitergeht, weiß ich gar nicht mehr, wann ich meine Maniküretermine machen soll!“

Donner: „Das ist ja auch kein Wunder bei den ganzen verwöhnten Bälgern. Jedes Jahr muss es mehr sein. Noch ein paar riesige Flachbildschirme für Computerspiele, die ich in den Kamin zwängen muss und ich streike!“

Rudi: „Da gehörten auch Videospiele dazu? Die hab ich alle noch hinten auf dem Schlitten…“

Donner: „Na das ist ja toll. Jetzt müssen wir die alle nachliefern! Als hätten wir nicht schon genug zu tun. Ich kann so nicht arbeiten!!!“

Dancer: „Sei froh, dass du überhaupt noch einen Job hast in deinem Alter. Jung und dynamisch ist heutzutage gefragt!“ (Wirft seine Haare theatralisch in den Nacken)

Donner: „Ich bin im Gegensatz zu euch wenigstens schon lange im Geschäft und weiß, wie der Hase läuft. Zu meiner Anfangszeit mussten wir noch hart arbeiten. Und wer Geschenke im Schlitten vergessen hat, flog raus und konnte als Schlittenhund anfangen!“

Rudi: „Da kann ich doch nichts dafür…..ihr wisst doch, dass ich öfter was vergesse….“

Dancer: „Und dass du nicht der Geschickteste bist, wissen wir auch! Guckt mal, was ich ganz unten auf dem Boden vom Schlitten gefunden habe.“ (Hält ein zertretenes, schreiend pinkes Barbiehaus hoch)

Rudi: „Ach das hat so geknackt als ich aus dem Schlitten ausgestiegen bin……und ich dachte, das wären meine Knie!“

Donner: „Ich kündige….“

Dancer: „Ich auch! Guckt euch mal meine Hufe an – voller Dreck! Meine schönen neuen Gamaschen sind total verdreckt!“

Rudi: „Und so schön pink, genau wie das Barbiehaus.“

Donner: „Die Farbe passt ja auch zu unserer Prinzessin.“

Dancer: „Von wegen Prinzessin! Der Weihnachtsmann lässt uns einfach viel zu hart arbeiten!“

Donner: „Da hat unsere Zimperliese ausnahmsweise mal Recht. Während der Alte schön am Kamin sitzt und sich den Glühwein reinschüttet, müssen wir in der Kälte immer größere Geschenksäcke herumschleppen.“

Dancer: „Und dann noch der uralte Schlitten! Zum Modernisieren ist er auch noch zu geizig!“

Rudi: „Ich hab dem Weihnachtsmann extra gesagt, dass ich keinen neuen Schlitten will – neue Sachen sind immer zu kompliziert für mich!“ (grinst entschuldigend)

Dancer: „Das reicht. Ich rufe einen Streik aus! Überkandidelt: Viva la Revolution!“

Donner: „Ich bin dabei.“

Elf kommt arrogant und süffisant grinsend hinter einer Stallwand hervor: „So so so. Meuterei auf der Bounty – oder eher am Nordpol. Und dann noch die ganzen vergessenen und zerstörten Geschenke…..das wird Santa nicht gefallen.“

Rudi (treudoof): „Aber der Weihnachtsmann merkt doch bestimmt nichts….“

Donner: „Unser kleiner Freund in Strumpfhosen hier möchte uns erpressen, Rudi.“

Rudi (ehrlich erstaunt mit aufgerissenen Augen): „Nein……meinst du wirklich?“

Elf: „Ach was, wer redet denn von erpressen…..eine Hand wäscht die andere! Ein paar private Fahrten mit dem Schlitten zu den Engeln und keiner muss etwas erfahren!“

Dancer: „Du bist nicht nur geschmacklos angezogen, sondern auch noch richtig mies!“

Donner: „Da machen wir nicht mit. Geh doch und petze, ist uns egal! Wir wissen vielleicht auch einige Dinge…..“

Elf: „Das ist doch ein dicker fetter Bluff. Überlegt es euch gut!“

Die Rentiere im Chor: „NEIN!!!!!!“

Elf: „Ihr habt es nicht anders gewollt. (brüllt) Santa!!!! Komm doch mal her, hier gibt es ein Problem im Stall!“

Santa kommt gemütlich herein: „Was ist denn hier wieder los? Kann ein alter Mann nicht mal in Frieden seinen Glühw…, äh heißen Holundersaft trinken??“

Dancer: (leise zur Seite): „Holundersaft, is klar….“

Elf: „Tja, Santa, ich dachte, du solltest wissen, dass einige Geschenke vergessen wurden…..und der pinke Trümmerhaufen da in der Ecke war mal ein Barbiehaus für die kleine Chayenne-Shanice!“

Santa: „Naja, schön war das Ding ja eh nicht. Und das kleine Moppelchen könnte ein Fahrrad vielleicht besser gebrauchen.“

Elf: (wütend und hysterisch) „Aber……gemeutert haben sie auch noch! Die drei wollen streiken!“

Santa: „Na das möchte ich sehen. Nach drei Tagen im kleinen Stall zicken sich die drei so an, dass sie freiwillig wieder arbeiten!“

Elf: „Aber……!!!“

Donner: „Tja, Elf. Das war wohl nichts. Aber reden wir doch mal über dich! Weiß Santa eigentlich schon von der Sache mit den vertauschten Geschenken?“

Santa: „Was?!“

Elf: „Donner…..wir können doch über alles reden…..“

Dancer: „Da geht wohl wem der Strumpfhosenhintern auf Grundeis…..“

Rudi: „Grundeis? Wart ihr wieder ohne mich Schlittschuhlaufen?“

Donner: „Der Trottel macht mich fertig. Santa, rate mal, wer sich letzte Woche mit deinem Glühwein so richtig besoffen hat und dann die Geschenke vertauscht hat…..der Kevin hat jetzt eine schöne Barbie im Ballettkleidchen und die kleine Chantal ein Actionspiel für die Playstation, das sie erst in 13 Jahren spielen darf.“

Santa: „Elf, ich hab dir tausend Mal gesagt, dass du die Finger von meinem Glühwein lassen sollst! Woher weißt du überhaupt, dass in der Holundersaftflasche Glühwein ist??“

Elf: „Ich…..ich…..ähm….“

Santa: „Du, lieber Elf, wirst als Belohnung fürs Petzen und die Sauferei auf meine Kosten jetzt den Stall ausmisten. Und die nächsten drei Wochen auch.(Gibt ihm eine Mistgabel) Und ich und ihr drei trinken jetzt einen schönen Glühwein mit Schuss!“

Dancer: „Na das ist doch mal ein Wort. Stößchen!“

Rudi: „Au ja! Und später machen wir noch eine Schneeballschlacht!“

Donner: „Ich bin nur von Trotteln umgeben….morgen laufe ich zur Konkurrenz über!“

Santa: „Du kannst ja bei Amazon anfangen.“

Die vier gehen lachend und Arm in Arm aus dem Stall, während der Elf mit der Mistgabel in der Hand augenverdrehend zurückbleibt.

 

Sketch Zur Weihnachtszeit: Das (Un)Besinnliche Weihnachtsessen

Opa, Oma und ihr Enkelsohn sitzen gemeinsam beim Weihnachtsessen.

Die Oma versucht alles, um eine besinnliche Stimmung aufkommen zu lassen, während der Enkelsohn und der Opa es aus unterschiedlichen Gründen sabotieren.

Bei der anschließenden Bescherung und der darauf folgenden Abendgestaltung seitens der Oma eskaliert die Situation schließlich.

Inhaltsverzeichnis:

    1. Requisiten
    2. Sketch: Das unbesinnliche Weihnachtsessen

Requisiten für den Sketch: Das (un-)besinnliche Weihnachtsessen

Um diesen Sketch aufzuführen benötigt man drei Schauspieler, einen Tisch mit drei Stühlen und drei Gedecken.

Dazu benötigt man einen Weihnachtsbraten, mehrere Geschenkpäckchen, ein Radio und einen Fernseher.

Die Spieldauer beträgt etwa 5-10 Minuten.

Schauspieler

  • Opa Herbert: schrullig, mürrisch, schwerhörig, altmodisch, trägt Schlabberklamotten (Strickjacke und Hut)
  • Oma Inge: typische Omi, liebevoll, aber auch herrschsüchtig und dominant
  • zickiger Teenager namens Nemo (genervter Emo)

Requisiten

  • ein Tisch mit drei Stühlen und drei Gedecken
  • ein Weihnachtsbraten, sowie evtl. weitere Essensrequisiten
  • mehrere Geschenkpäckchen
  • ein Radio, aus dem Weihnachtsmusik dudelt
  • ein Fernseher

Spieldauer

Ca. 5 – 10 Minuten

Das (un-)besinnliche Weihnachtsessen – der Sketch

Szene: Oma, Opa und Nemo sitzen am Tisch beim Weihnachtsessen

Oma: Ach, ist das schön, mit euch den Weihnachtsbraten zu genießen. Besonders schön ist es, dass dieses Jahr auch unser lieber Enkelsohn Nemo mit dabei ist! (schaut ihren Enkelsohn liebevoll an)

Nemo: Ja, ganz toll… (leise zur Seite: Kotz).

Opa: Wer ist voll?

Oma: NIEMAND, Herbert!
Mein lieber Nemo, darf ich dir noch ein Stück vom meinem leckeren gefüllten Braten anbieten?

Nemo: Nein danke, ich bin auf Diät, das habe ich dir doch schon gesagt….(seufzt bzw. stöhnt genervt auf)

Opa: Was bist du???

Oma: Der Junge sagt, er ist auf Diät, Herbert!

Nemo: Und außerdem bin ich Veganer, das habe ich dir doch schon tausendmal erklärt…

Opa: Vegetarier?

Nemo**(genervt):** Nein, Veganer, das ist was anderes.

Opa: Was soll das denn sein???

Nemo: Das bedeutet, dass ich weder Fleisch noch irgendwelche anderen tierischen Produkte esse.

Oma: Immer diese neumodischen Fisimatenten….Da macht man sich die Mühe und steht stundenlang in der Küche, um einen leckeren Weihnachtsbraten für die Familie vorzubereiten und dann sowas…. (schüttelt den Kopf)

(kurze Gesprächspause, in der Weihnachtsmusik aus einem Radio erklingt)

Nemo: Was ist das überhaupt für eine beknackte Mukke, die hier die ganze Zeit dudelt??

Opa: Was für eine Musik denn? Also, ich höre nix….

Oma: Das kommt, weil du dein Hörgerät mal wieder verlegt hast, Herbert…
(zu Nemo): Und das ist keine schreckliche Musik, das ist die Weihnachts-CD von Helene Fischer. Und überhaupt, wie drückst du dich eigentlich wieder aus? Das haben dir deine Eltern so bestimmt nicht beigebracht!
Und hier hast du noch ein Stück Braten, das wird jetzt gegessen und basta! Ich stand doch nicht umsonst den halben Tag in der Küche!

(Oma legt dem Enkelsohn, der mürrisch guckt, ein Stück Braten auf den Teller)

Nemo **(mürrisch):** Das ist doch eh alles sinnlos mit diesem Weihnachtsgetue…

Opa: Wer liegt in der Truhe?

Oma: Niemand, Herbert… Und Nemo, das ist überhaupt nicht sinnlos! Weihnachten ist ein sehr schönes Fest, an dem wir die Geburt Jesu Christi ehren.

Nemo: Ja, ja…(Leise): Hauptsache ich muss nicht in die Kirche….Das wäre es ja noch…

(Ein paar Minuten essen alle schweigend, Nemo schiebt seinen Braten nur mürrisch auf seinem Teller hin und her)

Oma: So, wenn alle aufgegessen haben, könnten wir dann ja auch mal zur Bescherung übergehen…?

Nemo **(ironisch):** Oh ja, da freue ich mich ja schon den ganzen Abend drauf…

Opa: Wer hat Feierabend?

Oma: Ach Herbert, was redest du denn wieder für einen Stuss!
Wir machen jetzt die GESCHENKE auf!

Opa**(voller Vorfreude, wie ein kleines Kind):** Oh ja, ich zuerst!

(Er nimmt ein Geschenk, das mit seinem Namen beschriftet ist und beginnt das Geschenkpapier einfach möglichst schnell aufzureißen)

Opa **(hält eine kleine Schachtel hoch):** Was soll das denn darstellen???

Oma: Das, lieber Herbert, ist ein neues Hörgerät!

Opa: Wer ist zu spät?

Oma: Da siehst du es! Damit so etwas in Zukunft nicht mehr passiert, dachte ich, ich schenke dir mal etwas Praktisches und zwar ein neues HÖRGERÄT!!!

Opa: Achso…(wenig begeistert): Vielen Dank, meine liebe Inge…

(Opa lässt das Hörgerät ganz schnell verschwinden)

Oma**(die sich davon nicht abschrecken lässt, voller Begeisterung):** Nichts zu danken, Herbert!
Und nun zu dir, Nemo. Hier ist dein Geschenk.

(Nemo nimmt es zögerlich und wenig begeistert an)

Oma: Nur zu, pack es schon aus.

Opa** (leise, verschwörerisch zu Nemo):** Schlimmer als meins kann es ja nicht mehr sein…

(Nemo packt das Geschenk langsam und sorgfältig aus, damit das Geschenkpapier bloß nicht unnötig kaputt geht. Zum Vorschein kommt ein kunterbunter Strickpullover samt den dazu passenden dicken Stricksocken)

Nemo **(entsetzt):** Iieh, was soll das denn sein?

Oma: Das, mein lieber Nemo, ist ein schöner warmer Pullover und dazu passende Socken, damit du im Winter nicht frierst. (stolz) Die Sachen habe ich sogar selbst gestrickt!
Außerdem dachte ich mir, dass etwas Farbenfrohes zur Abwechslung doch mal nett wäre, damit du nicht immer nur in diesem schrecklichen, tristen Schwarz herumläufst….

Nemo: Äh ja…(ringt sichtlich um Worte): Das ist ja nett…(lustlos) Vielen lieben Dank, Oma Inge!

(Nemo lässt den Pullover und die Socken – genau wie zuvor schon der Opa- schnell wieder im Geschenkpapier verschwinden)

Oma: So und jetzt können wir ja dann endlich zum gemütlichen Teil des Abends übergehen. Darauf habe ich mich schon den ganzen Abend, ach quatsch, was sage ich da, das ganze Jahr drauf gefreut!

Nemo**(misstrauisch):** Was soll das sein?

Oma: Natürlich der Weihnachtsmusikantenstadl im ZDF mit Karl Moik!

(Oma schaltet den Fernseher ein und laute Volksmusik ertönt)

Opa**(der trotz seiner Schwerhörigkeit dieses Mal ausnahmsweise auch etwas hört)und Nemo gleichzeitig:** NEIN!!!

(Sie rennen beide schreiend weg und lassen Oma fassungslos zurück)

Oma: Was haben Sie denn bloß???

 

Sketch: Der Weihnachtsmann Beim TÜV

Sketche zu Weihnachten erwärmen das Herz und machen zusätzlich auch noch Spaß. Was kann es Schöneres geben, als zur Weihnachtszeit einen Sketch aufzuführen, der in die herzliche Zeit des Jahres passt?

Ganz gleich, ob auf einer Weihnachtsfeier oder auf einem Adventskaffee – Alle Menschen lachen gerne und dies vor allen Dingen in Gesellschaft.

Inhaltsverzeichnis:

  1. Worum geht es in dem Sketch?
  2. Welche Requisiten werden benötigt?
  3. Sketch: Der Weihnachtsmann beim TÜV
  4. Weihnachtssketche im E-Book

Worum geht’s im Sketch: Der Weihnachtsmann beim TÜV?

In diesem Sketch geht es um den Weihnachtsmann, der mit seinem Schlitten zum TÜV muss. Seit vielen Jahren fährt er schon die Geschenke aus, doch in diesem Jahr läuft seine Plakette ab.

Obwohl der Weihnachtsmann normalerweise über den weltlichen Dingen steht, ist er nun auf das Wohlwollen des TÜV Prüfers angewiesen.

Sketche zu Weihnachten bedeuten Spaß für Jung und Alt. Auf unserer Seite finden Sie eine Vielzahl Sketche zu Weihnachten.

Was braucht man für den Sketch: Der Weihnachtsmann beim TÜV?

Für diesen Sketch, ähnlich wie für viele andere Sketche zu Weihnachten, benötigt man ein Weihnachtsmannkostüm, einen Schlitten, mehrere Pakete oder einen Sack voller “Geschenke”. Man braucht ebenso zwei Schauspieler, einen Weihnachtsmann und einen TÜV Prüfer.

Die Spieldauer beträgt etwa 5-10 Minuten.

Requisiten

  • Weihnachtsmannkostüm
  • Schlitten
  • Pakete oder einen Sack voller “Geschenke”

Schauspieler

  • 1 Weihnachtsmann
  • 1 TÜV Prüfer

Spieldauer

  • Ca. 5 – 10 Minuten

Der Weihnachtsmann beim TÜV – Sketche zu Weihnachten

(Der Sketch beginnt damit, dass der Weihnachtsmann auf seinem Schlitten sitzt und der TÜV Prüfer sich bei ihm vorstellt. Dann beginnt die Untersuchung des Schlittens und die Feststellung aller Mängel.)

TÜV Prüfer: Guten Tag…Herr….

Weihnachtsmann: Weihnachtsmann.

TÜV Prüfer: Ja, Herr Weihnachtsmann. Sie wollen also eine neue TÜV Plakette für ihren Schlitten beantragen. Gibt es irgendwelche offensichtlichen Mängel, die Ihnen bekannt sind?

Weihnachtsmann: Nun…wenn Sie so fragen, in letzter Zeit fliegt er nicht mehr richtig geradeaus. Ich habe das Gefühl, ein Rentiert ist nicht mehr richtig in der Spur.

TÜV Prüfer: Das werden wir gleich sehen. Mir entgeht nicht die geringste Kleinigkeit. Wie hoch ist die Laufleistung Ihres Schlittens?

Weihnachtsmann: Das kann ich gar nicht genau sagen. Etwas mehr als einhundert?

TÜV Prüfer: Einhundert? Kilometer?

Weihnachtsmann: Einhundert Millionen Kilometer.

TÜV Prüfer: Also Laufleistung: Einhundert Millionen Kilometer. Wann haben Sie den letzten Ölwechsel gemacht?

Weihnachtsmann: Noch nie. Einmal haben wir Rudolf und Komet etwas Lebertran ins Essen gemischt, aber das war keine gute Idee. Sie hatten eine unangenehme Verdauung in der Weihnachtsnacht.

TÜV Prüfer: Ölwechsel muss sein. Das sollten Sie regelmäßig durchführen. Wie sieht es mit den Reifen aus?

Weihnachtsmann: Der Schlitten hat keine Reifen, sondern Kufen.

TÜV Prüfer: Wirklich geschliffen sehen die aber auch nicht aus.

Weihnachtsmann: Das liegt daran, dass der Schlitten fast nur fliegt.

TÜV Prüfer: Haben Sie denn einen Pilotenschein?

Weihnachtsmann: Ich? Nein. Ich bin der Weihnachtsmann.

TÜV Prüfer: Das mag ja sein, aber ohne Pilotenschein dürfen Sie doch nicht fliegen. Wie sieht es denn mit der Erlaubnis für den internationalen Flugraum aus?

Weihnachtsmann: Die habe ich bisher nie gebraucht.

TÜV Prüfer: Fliegen ohne Schein und Erlaubnis. Na seien Sie mal froh, dass ich kein Polizist bin. Wie sieht es denn mit den Stoßdämpfern aus? Liegt ziemlich hart in der Kurve oder?

Weihnachtsmann: Ja. Mit dem Schlitten schaffe ich jede Kurve im Nu.

TÜV Prüfer: Das sieht mir schwer nach einem Sportfahrwerk aus. Sie wissen, dass Tuningteile eingetragen werden müssen?

Weihnachtsmann: Eingetragen ist das jetzt nicht.

TÜV Prüfer: Da haben wir schonmal einen Minuspunkt. Jetzt testen wir noch die Emissionswerte.

(Der TÜV Prüfer geht hinter Weihnachtsmann und Schlitten)

TÜV Prüfer: Lassen Sie mal ab.

Weihnachtsmann: Wie meinen Sie das jetzt?

TÜV Prüfer: Na, ich will mal riechen, was bei Ihnen hinten herauskommt.

Weihnachtsmann: So auf Kommando kann ich das jetzt aber nicht.

TÜV Prüfer: Wieso nicht? Haben Sie bereits in der Vergangenheit Probleme gehabt, dass bei Ihnen was hinten raus kommt?

Weihnachtsmann: Bisher nicht. Es hat immer alles geklappt.

TÜV Prüfer: Dann lassen Sie den Motor doch mal an.

Weihnachtsmann: Ach, Sie meinen den Motor. Mein Schlitten hat keinen Motor.

TÜV Prüfer: Sie fahren ohne Motor? Das ist aber absolut nicht verkehrszulässig.

Weihnachtsmann: Bisher hat es aber immer gut funktioniert. Ich fahre mit Zauberkraft.

TÜV Prüfer: Ach soooo…..ja dann ist ja alles klar. (Dreht sich zum Publikum und kreist mit dem Zeigefinger um die Schläfe, um zu zeigen, dass der Prüfling einen Knall hat)

Weihnachtsmann: Bekomme ich denn nun meine Plakette?

TÜV Prüfer: Aber klar. Sie bekommen natürlich die Plakette. (Klebt einen x-beliebigen Aufkleber auf den Schlitten)

Weihnachtsmann: Das ist aber nett von Ihnen. Bis zum nächsten Mal dann. Und fröhliche Weihnachten.

TÜV Prüfer: Ja genau. Bis zum nächsten Mal.

(Der Weihnachtsmann zieht seinen Schlitten hinter sich her und geht von der Bühne. Der TÜV Prüfer bleibt kurz stehen und deutet dann an, dass er den Weihnachtsmann wegfliegen sieht am Horizont. Hierzu hält der sich die flache Hand an die Stirn. Dann pappt er sich selbst einen Sticker an die Stirn und dreht sich zum Publikum. )

TÜV Prüfer: Drauß vom Walde komm ich her, ich muss euch sagen:……..ICH FASS ES NICHT!!

 

Sketch: Die Weihnachtsdiskussion

Sketche zu Weihnachten handeln meistens vom Weihnachtsmann, können aber auch andere Themen mit einbeziehen. Wichtig ist, dass sie den Geist der Weihnacht an das Publikum weitergeben.

Was kann es Schöneres geben, als auf einer gemütlichen Feier mit Freunden zusammenzusitzen und sich das Herz von einem lustigen Sketch erfüllen zu lassen. Gemeinsam lachen macht Freude und Sketche zu Weihnachten können sehr gut dazu beitragen.

Inhaltsverzeichnis:

    1. Wovon handelt der Sketch?
    2. Was wird benötigt?
    3. Sketch: Der Geburtstags TÜV

Worum geht es in dem Sketch: Die Weihnachtsdiskussion?

In diesem Sketch geht es um eine Diskussion zwischen dem Weihnachtsmann und dem Osterhasen. Der Osterhase hat den Weihnachtsmann zur Wahl herausgefordert, weil er es satt hat, immer nur an Ostern aufzutreten. Er möchte ab sofort den Posten des Weihnachtsmannes übernehmen und hat daher eine Wahlkampagne gestartet.

Der Sketch sollte ähnlich wie ein TV Duell mit Moderator aufgeführt werden, wo beide Parteien ihre Argumente vortragen.

Was braucht man für den Sketch: Die Weihnachtsdiskussion?

Für diesen Sketch, ähnlich wie für viele andere Sketche zu Weihnachten, benötigt man ein Weihnachtsmann Kostüm sowie ein Osterhasenkostüm, zwei Podeste und ein Mikrofon.

Die Spieldauer beträgt etwa 5-10 Minuten.

Benötigte Schauspieler

  • 1 Osterhase
  • 1 Weihnachtsmann
  • 1 Moderator

Requisiten

  • 1 Weihnachtsmannkostüm
  • 1 Osterhasenkostüm
  • 1 Mikrofon
  • 2 Podeste

Spieldauer

Ca. 5 – 10 Minuten

Die Weihnachtsdiskussion – Sketch zu Weihnachten

(Der Sketch beginnt damit, dass der Moderator die beiden Parteien vorstellt. Der Schauspieler sollte den Moderator etwas schlacksig spielen, damit das Ganze lustiger wird. Öfter mal das Haar nach hinten kämmen, die Brille richten usw.)

Moderator: Herzlich willkommen bei unserer alljährlichen Wahlveranstaltung. Auch in diesem Jahr geht es wieder heiß her. Ich verspreche Ihnen hitzige Diskussionen und interessante Einblicke in die Wahlprogramme der Parteien und weil süßer die Glocken nie klingen, geht es auch gleich schon los. Auf unserer linken Seite haben wir den Weihnachtsmann. Auch in diesem Jahr verspricht er uns einen Sack voller Gaben. Wird er seine Versprechen halten können? Und auf der rechten Seite finden wir heute Abend den Osterhasen. Er hat seinen Kontrahenten herausgefordert, weil er ab sofort nur noch runde Sachen machen will und keine Eier mehr. Was könnte da näher liegen, als eine Christbaumkugel?

(Bei der Vorstellung der Parteien sollte ein Scheinwerfer auf den jeweiligen Schauspieler gerichtet werden, der gerade vom Moderator angepriesen wird. Eventuell kann man dies auch über die gesamte Spielzeit des Sketches fortführen, so dass immer nur derjenige im Rampenlicht steht, der gerade spricht. Das bleibt jedem selbst überlassen.)

Moderator: Fangen wir also direkt an. Der Herausforderer hat das Wort.

Osterhase: Ich bedanke mich, dass ich hier und heute die Möglichkeit habe, mich bei Ihnen vorzustellen. Einige werden mich sicherlich kennen. Ich bin der Osterhase.

Moderator: Herzlich willkommen. Warum wollen Sie den Job des Weihnachtsmanns übernehmen?

Osterhase: Ich denke einfach, dass es an der Zeit für eine Reform der gesamten Beschenkungsindustrie ist. Eingetretene Pfade sollte man verlassen, um zu neuen Ufern vorstoßen zu können.

Weihnachtsmann: Kaninchen können doch gar nicht schwimmen. Ho ho ho.

Osterhase: Ich bin ein Hase und ich beliefere auch die Kinder, die auf Inseln wohnen. Denken Sie mal darüber nach.

Moderator: Alles klar. Liebe Zuschauer, Sie merken schon, hier weht ein rauer Wind und es wird nichts verschenkt. Was genau ist Ihr Wahlprogramm?

Osterhase: Ich möchte, dass jedes Kind zu Weihnachten Eier anstatt Schokoladenweihnachtsmänner bekommt.

Moderator: Was versprechen Sie sich davon?

Osterhase: Das liegt doch auf der Hand. Die gesamte Süßwarenindustrie könnte sich auf ein Produkt versteifen. Schokoladeneier sind nun mal deutlich einfacher in der Herstellung, als Abbilder meines Gegners. Die Lobby der großen Kakaoproduzenten steht geschlossen hinter mir.

Moderator: Sie meinen also, dass Sie bereits jetzt schon Rückenwind für Ihr Vorhaben mitbringen?

Osterhase: Aber ganz gewiss. Wir können auf diese Art und Weise die Kosten senken und die langzeitarbeitslosen Hühner zurück auf den Markt holen. Überlegen Sie sich mal das Umsatzvolumen von Hühnereiern in der Weihnachtszeit.

Moderator: Interessante Ansätze bringen Sie mit, dass muss ich Ihnen lassen. Hören wir uns nun an, was der Weihnachtsmann dazu zu sagen hat. Sie haben das Wort.

Weihnachtsmann: Vielen Dank. Auch ich bin sehr froh, ein Teil dieser Sendung sein zu dürfen. Was der Osterhase da von sich gibt, ist doch blanker Irrsinn. Jeder weiß doch, dass die Schokoladenostereier aus den Resten der Weihnachtssüßigkeiten produziert werden. Zu meinen Ehren wird dieses Fest so pompös gefeiert und weil immer was übrig bleibt, hat man Ostern erfunden. Mein Gegner ist sich wohl nicht bewusst, dass sein Job ohne mich gar nicht erst entstanden wäre. Vielleicht sollte man erst einmal überlegen, bevor man im Glashaus sitzt und mit Eiern um sich schmeißt. Ich denke, das wäre ein guter Ansatz.

Moderator: Sie schießen heute Abend aber scharf. Harte Vorwürfe für ihren Gegner. Ich bin schon gespannt, wie es nun aus dem Wald zurückschallt.

Osterhase: Was fällt Ihnen eigentlich ein? Ich soll also ein Produkt Ihres Überschusses sein? Ich denke eher, dass die Kinder von Ihnen enttäuscht sind, weil Sie nur einmal im Jahr auftreten. Ich hab mir schon lange Gedanken darüber gemacht, wieso Sie so übergewichtig sind.

Weihnachtsmann: Unerhört. Was hat mein Übergewicht mit meiner Arbeit zu tun?

Osterhase: Wahrscheinlich liegt es daran, dass Sie die meisten Süßigkeiten selber essen. Vielleicht sollten Sie etwas mehr an die Kinder denken, als an sich selbst.

Moderator: Das ist ein sehr guter Aspekt. Was haben Sie dem entgegenzubringen?

Weihnachtsmann: Ich esse sehr gerne, da haben sie Recht. Aber ich sehe auch nicht ein, dass die gesamte Schokolade in die Produktion der Ostereier geblasen wird. Schließlich brauche ich auch genug Kraft, um an einem Abend die gesamten Geschenke für alle Kinder der Welt auszuliefern. Das würden Sie, verehrter Osterhase ganz bestimmt nicht schaffen.

Osterhase: Das glaube ich doch und zwar mit einem ganz besonderen Fitnessprogramm. Es wurde speziell von erfahrenen Weihnachtselfen für mich entwickelt.

Weihnachtsmann: Meine Elfen sollen Ihnen geholfen haben?

Osterhase: Aber ja. Haben Sie sich nie gefragt, warum Sternchen und Schweif nie von ihrer Seite gewichen sind?

Moderator: Das hört sich für mich schwer nach Werksspionage an. Sie wissen, dass dies verboten ist?

Osterhase:Wir haben nicht spioniert. Außerdem gibt es nicht viel, was man auskundschaften könnte. Außer rumliegen und alles von den Elfen machen lassen, bringt der Tag des Weihnachtsmanns keine Überraschungen. Den Job mache ich neben Ostern doch mit links.

Moderator: Sie wollen also Ostern und Weihnachten gleichzeitig versorgen?

Osterhase: Das ist mein Plan und ich verspreche, dass ich alles pünktlich erledigen werde.

Moderator: Was sagen Sie dazu?

Weihnachtsmann: Ich habe auch recherchiert. Wie mir bekannt geworden ist, haben Sie eine Stauballergie?

Osterhase: Ja das stimmt. Und?

Weihnachtsmann: Wie wollen Sie denn mit einer Staublunge durch den Kamin rutschen? Haben Sie darüber schon einmal nachgedacht?

Osterhase: Ich ähhhhh…..

Moderator: Liebe Zuschauer, Sie merken, die Spannung steigt auf den Gipfel. Lauschen wir weiter dem besinnlichen Treiben der Kontrahenten.

Weihnachtsmann: Wusste ich es doch. Und Sie wollen für den Job vorbereitet sein? Was ist mit der Kälte, schließlich steht meine Fabrik ja am Nordpol und ich glaube nicht, dass Sie ein Schneehase sind.

Osterhase: Man kann sich ja warm anziehen.

Weihnachtsmann: Warm anziehen? Ein Kaninchen im Pullover, das wäre ja noch schöner als der Weihnachtsmann im Badeanzug. Ihre Argumente sind doch recht schwach.

Moderator: Letztendlich entscheidet aber das Publikum bzw. die Bevölkerung, wer das Amt des Weihnachtsmannes übernimmt. Es kommt darauf an, wer authentischer wirkt.

Weihnachtsmann: Na wer könnte denn authentischer wirken, als der Weihnachtsmann?

Moderator: Ein gutes Argument. Wir kommen nun zum Schlussplädoyer beider Gegner. Beginnen wir mit dem Weihnachtsmann.

Weihnachtsmann: Vielen Dank. Ich fasse mich kurz. Seit vielen hundert Jahren erledige ich nun den Job des Weihnachtsmanns. Ich denke, dass ich immer einen guten Job gemacht habe und dass ich das auch weiterhin machen werde. Alle Kinder, die mit meiner Leistung nicht zufrieden sind, können in diesem Jahr einen Extrabrief an meine Elfen schreiben und ich werde die Mühe mit einem ganz besonders großen Geschenk belohnen. Das ist ein Versprechen, welches ich auch garantiert halte. Aus diesem Grund haben wir schon über eine Zeitpersonalfirma zusätzliches Elfenpersonal angefordert, um die Mehrzahl an Paketen auch bewältigen zu können. Wählen Sie den Weihnachtsmann und stehen Sie mit ihrem Namen für Tradition und Werte ein.

Moderator: Alles klar. Liebe Zuschauer, bevor Sie sich eine Meinung bilden, sollten wir auch dem Osterhasen eine Chance geben, sich hier mit einem abschließenden Wort präsentieren zu können.

Osterhase: Auch ich danke ihnen. Selbstverständlich können alle Kinder auch bei mir mit einem Extrageschenk rechnen. Dies werde ich allerdings auch dann liefern, wenn kein Brief an meine Mitarbeiter geschickt wurde, als Zeichen meiner Dankbarkeit. Den Posten des Weihnachtsmannes werde ich mit voller Kraft ausfüllen und ihn auch ab sofort Weihnachtshase nennen. Ein weiterer Vorteil für die Familien ist, dass sie nicht mehr die teuren Kekse und die Milch bereitstellen müssen, sondern ich mich mit einer Karotte oder etwas Löwenzahn zufrieden gebe. So können wir alle Geld sparen. In diesen schwierigen Zeiten ein sicherlich nicht zu verachtender Aspekt.

Moderator: Vielen Dank für die warmen Worte. Liebe Zuschauer, ganz gleich, für welchen Kandidaten Sie sich entscheiden, es bleibt spannend und es wird trotzdem sicherlich ein gesegnetes Weihnachtsfest geben. Ich bedanke mich bei Ihnen für´s Zuschauen.

(Nun sollten alle Schauspieler von der Bühne gehen. Der Weihnachtsmann aber kommt nach einigen Sekunden nochmal raus. Er bleibt mitten auf der Bühne stehen und sagt:)

Weihnachtsmann: Das war ja ein komischer Traum……Weihnachtshase…das ich nicht lache….FRÖHLICHE WEIHNACHTEN AN ALLE!!! HO HO HO

 

Weihnachtssketch: Es Weihnachtet Sehr!

Der Weihnachtsabend ist immer wieder ein großes Abenteuer, zumindest für die Kleinsten unter uns.

Doch was passiert eigentlich, wenn Opa sich als Weihnachtsmann verkleidet und seine Enkel überraschen und begeistern möchte und es dann einen wahrlich denkwürdigen Auftritt gibt?

Nun, dann befindet man sich mitten im Sketch „Es weihnachtet sehr!“

Inhaltsverzeichnis:

    1. Was wird benötigt?
    2. Sketch: Es weihnachtet sehr!

Es weihnachtet sehr! – Was für den Sketch benötigt wird

Für diesen lustigen Weihnachtssketch benötigt man einen älteren Herren, der den Weihnachtsmann spielt und zwei Kinder, die sich über die Geschenke freuen. Mama und Papa sind auch dabei, haben aber eher nur kleinere Rollen.

Als Utensilien benötigt man ein Weihnachtsmannkostüm, einen großen Jutesack mit “Geschenken” und zwei Kissen, auf die sich die Kinder setzen können.

Weiterhin braucht man noch ein paar Kleinigkeiten, die sich aus dem Sketch selbst ergeben. Eventuell kann man noch einen Weihnachtsbaum auf die Bühne stellen.

Schauspieler

  • 5 Personen

Requisiten

  • 1 Weihnachtsmannkostüm
  • einen Jutesack samt Geschenken
  • optional ein Weihnachtsbaum

Geschätzte Spielzeit

Circa 5-10 Minuten

Der Sketch – Es weihnachtet sehr

Weihnachtsmann: Hohoho. Draus vom Walde komm ich her. Ich muss euch sagen, es weihnachtet sehr.

Kind 1: Sieh mal Mama. Der Weihnachtsmann ist da.

Kind 2: Und er hat einen großen Sack mit Geschenken dabei.

Weihnachtsmann: Wart ihr denn auch schön artig?

Beide Kinder: Jaaaaa!

Weihnachtsmann: Dann will ich mal schauen, was ihr das ganze Jahr über so getrieben habt. Ich habe hier einen Zettel, auf den mir die Engel alles draufgeschrieben haben, was ich wissen muss.

Der Weihnachtsmann kramt in seiner Tasche und sucht nach dem Zettel. Als erstes holt er einen BH heraus.

Weihnachtsmann: Oh das ist…also das…ähhhh.

Kind 2: Das ist aber kein Zettel, lieber Weihnachtsmann.

Weihnachtsmann: Nein, das ist ähhhhhhh….. eine….ähhhh Salatschleuder.

Mama und Papa schauen etwas empört. Mutti hält sich die Hand vor den Mund.

Weihnachtsmann: Hier hab ich den Zettel für euch. Hört ihr mir auch gut zu?

Beide Kinder: Jaaaaaaa!

Weihnachtsmann: Also: Einmal Kukident, 2 Salatgurken, 500 Gramm Butter, Zucker, 10 Eier und eine Tube Enthaarungscreme.

Kind 1: Das ist aber nicht für uns gedacht, oder? Sind das unsere Geschenke?

Weihnachtsmann: Ähhhh….nein….. also….

Der Weihnachtsmann ist nun sichtlich verwirrt, da er nicht damit gerechnet hat, einen Einkaufszettel in der Tasche zu finden.

Weihnachtsmann: Wo habe ich denn nur euren Zettel hingesteckt?

Er dreht sich um zu seinem Sack. Dabei kann das Publikum nun sehen, dass ihm der Zettel der Engel auf dem Rücken klebt. Hierfür einfach ein Blatt mit Tesa vor dem Sketch befestigen.

Kind 1: Der Zettel ist auf deinem Rücken. Du bist genau so schusselig wie unser Opa. Schade, dass er gerade nicht da ist. Ihr würdet euch bestimmt gut verstehen.

Weihnachtsmann: Euer Opa? Der soll ja ein ganz toller Typ sein.

Kind 2: Ja das ist er auch. Nur vergisst er immer, wo er seine Sachen hinlegt.

Papa und Mama stehen auf und helfen dem Weihnachtsmann, seinen Zettel vom Rücken zu bekommen.

Kind 2: Kann es sein, dass du unser Opa bist?

Weihnachtsmann: Ich? Ich bin der Weihnachtsmann. Das sieht man doch an meinem Kostüm.

Kind 1: Du siehst aber aus, wie Käpt´n Iglo. Und nach Fisch riechen tust du auch.

Weihnachtsmann: Schaut euch doch mal mein Kostüm an. Das beweist, dass ich der Weihnachtsmann bin.

Kind1: Und warum steht da “Kölsche Kostümbude” unten drauf?

Weihnachtsmann: Weil, wenn ich nicht im Dienst bin, verleihe ich das an andere.

Kind 2: Macht das der Osterhase auch?

Weihnachtsmann: Mit dem rede ich nicht mehr.

Kind 2: Unser Opa auch nicht. Der ist an Ostern mal über ein Ei gestolpert.

Weihnachtsmann: Kein Wunder, dass er böse auf den Hasen ist. Sagt mal, haben wir heute Ostern oder Weihnachten?

Alle stellen sich nebeneinander auf die Bühne und rufen laut:

Weihnachtsmann: Weihnachten natürlich. Fröhliche Weihnachten euch allen.

 

Sketch: Gleiches Recht Für Alle

Die Gleichberechtigung ist ein Thema, das uns allen nicht fremd sein sollte.

Doch was wäre eigentlich, wenn Herr und Frau Weihnachtsmann sich auch mit diesem Thema beschäftigen müssten, weil die Weihnachtsfrau unbedingt gleiches Recht für alle haben möchte?

Nun, dann hat man am Ende diesen lustigen Weihnachtssketch, der garantiert auf jeder Weihnachtsfeier für große Lacher sorgen wird.

Inhaltsverzeichnis:

  1. Was benötigt man?
  2. Sketch: Gleiches Recht für alle

Was braucht man für diesen Sketch “Gleiches Recht für alle”?

Um diesen lustigen Weihnachtssketch für zwei Personen aufführen zu können, braucht es zwei Personen, die die Rolle des Weihnachtsmannes wie auch der Weihnachtsfrau spielen sowie ein Bett, in dem das Ehepaar liegt und seine Diskussion führen kann.

Schauspieler

Requisiten

  • 1 Bett

Spielzeit

  • Circa 5-10 Minuten

Der Sketch “Gleiches Recht für alle”

Weihnachtsfrau: Schatz?

Weihnachtsmann: Was denn, mein kleines Rentier?

Weihnachtsfrau: Wieso bringst du eigentlich immer die Geschenke zu den Kindern?

Weihnachtsmann: Weil ich der Weihnachtsmann bin.

Weihnachtsfrau: Ja, das weiß ich doch. Aber warum kann ich das nicht auch mal machen?

Weihnachtsmann: Na, weil du nicht der Weihnachtsmann bist.

Weihnachtsfrau: Aber ich heiße doch genau so.

Weihnachtsmann: Aber der Weihnachtsmann ist ein Mann und keine Frau. Sonst hieße es ja Weihnachtsfrau.

Weihnachtsfrau: Das wäre aber doch nicht schlimm. In der modernen Zeit würden sich die Leute da sehr schnell dran gewöhnen.

Weihnachtsmann: Schatz, jetzt überleg doch mal. Eine Frau mit einem weißen langen Bart. Wie sähe das denn aus?

Weihnachtsfrau: Die haben da unten sogar eine Frau als Anführerin eines ganzen Landes.

Weihnachtsmann: Die bringt aber keine Geschenke, sondern lässt sich Geschenke geben.

Weihnachtsfrau: Und alle machen freiwillig dabei mit.

Weihnachtsmann: Naja, was heißt freiwillig…aber wir kommen vom Thema ab. Ich bin der Weihnachtsmann und basta.

Weihnachtsfrau: Einfach so? Deine Arbeit besteht also daraus, einmal im Jahr durch die Gegend zu fliegen und Geschenke auszuteilen, während ich das ganze Jahr über den Haushalt mache, die Rentiere füttere, den Elfen und Zwergen ihre Abrechnungen erstelle und mich um die Einkäufe kümmere?

Weihnachtsmann: Ja, so in etwa sieht das aus. Vergiss nicht, dass du außerdem noch meine Unterwäsche und die ganzen roten Anzüge sauber halten musst.

Weihnachtsfrau: Das ist wieder mal typisch Mann. Dabei wäre ich viel besser mit den Geschenken.

Weihnachtsmann: Was? Niemand ist besser als der ECHTE Weihnachtsmann.

Weihnachtsfrau: Doch das wäre ich.

Weihnachtsmann: Nein, wärst du nicht. Und außerdem ist das nur ein Trick, damit ich dich an den Schlitten lasse.

Weihnachtsfrau: Wenn ich an den Schlitten wollen würde, wäre ich schon längst damit auf eine Spritztour gegangen. Schließlich schläfst du ja fast immer und hättest eh nichts davon mitbekommen.

Weihnachtsmann: Ich brauche den Schlaf, damit ich pünktlich alles abliefern kann.

Weihnachtsfrau: Und ich will in diesem Jahr die Geschenke ausliefern.

Weihnachtsmann: Nein, nein und nochmals nein. Das ist mein letztes Wort.

Frau Weihnachtsmann setzt sich aufrecht ins Bett, verschränkt die Arme und schmollt. Er hält es einen Moment aus und wird dann weich.

Weihnachtsmann: Schatz, sei doch nicht böse.

Weihnachtsfrau: Bin ich aber.

Weihnachtsmann: Aber es ist doch nunmal so, dass ich der Weihnachtsmann bin.

 

Politisch Korrekte Weihnachten

Die Planung der alljährlichen Weihnachtsfeier ist für so manchen Chef beinahe schon ein nötiges Übel.

Denn, ob man will oder nicht, die Weihnachtsfeier gehört zum Berufsalltag einfach dazu und so müssen viele Chefs Jahr für Jahr den passenden Rahmen für das besinnliche Firmenfest festlegen.

Doch was, wenn dabei politisch korrekt geplant werden soll? Nun dann hat man womöglich am Ende genau das Szenario, welches man in diesem lustigen Weihnachtssketch erleben darf.

Inhaltsverzeichnis:

    1. Was benötigt man?
    2. Sketch: Politisch korrekte Weihnachten

Utensilien für den Sketch – Politisch korrekte Weihnachten

Um diesen Weihnachtssketch aufführen zu können, benötigt man zum einen, einen etwas größeren Tisch mit fünf Stühlen, der an einen Konferenzraum erinnert sowie fünf Personen, die Lust haben diesen lustigen Weihnachtssketsch aufzuführen.

Schauspieler

  • 5 Personen

Requisiten

  • 1 Tisch und 5 Stühle

Geschätzte Spielzeit

  • Circa 5 Minuten

Der Sketch – Politisch korrekte Weihnachten

Chef: Schön, dass Sie sich alle kurz Zeit für dieses Meeting genommen haben.

Mitarbeiter A: So lange die Firma es bezahlt, hab ich immer Zeit.

Chef: Ja, der Herr Schneider. Immer einen Witz auf Lager. Es geht also um die diesjährige Weihnachtsfeier. Ich würde gerne eine Rundmail an alle Mitarbeiter schreiben, in der die Eckpunkte kurz aufgelistet werden. Also die Feier findet beim Argentinier in der Schlossgasse statt.

Mitarbeiter B: Der ist lecker. Und es gibt auch reichlich Alkohol.

Mitarbeiter C: Das ist wichtig. Die meisten Kollegen kann man nüchtern nicht ertragen.

Mitarbeiter D: Gibt es dort auch laktosefreies Essen?

Chef: Das kläre ich ab. Einen Moment, ich schreibe mir das kurz auf.

Mitarbeiter C: Der Müller aus der Schadensregulierung ist laktoseintolerant. Darauf müssen wir achten.

Chef: Alles klar. Das kläre ich ab. Gibt es sonst noch Fragen zu dem Restaurant?

Mitarbeiter A: Ja, ich hätte noch eine. Ich bin Nichtraucher. Essen wir in einem speziellen Raucherzimmer oder können wir die Tische auch abgrenzen?

Chef: Es wäre schon gut, wenn alle an einem Tisch sitzen. Aber auch das kläre ich ab.

Mitarbeiter B: Also soviel ich weiß, ist der Herr Schmidt aus der Kundenbetreuung ein trockener Alkoholiker. Wäre es nicht unfair, wenn er mitten zwischen uns sitzt und wir alle trinken? Ich denke, die Verlockung wäre zu groß.

Mitarbeiter D: Aber wir können doch nicht alle auf unser Bier verzichten, nur weil der Schmidt uns sonst an den Hals fällt.

Mitarbeiter C: Eventuell könnten aber alle Getränke in blickdichten und neutralen Gläsern serviert werden.

Chef: Das kläre ich mit dem Wirt. Eventuell können wir das so regeln.

Mitarbeiter A: Und dann wäre da noch die Frau Heinz aus dem Materialeinkauf. Die ist glaub ich gerade bei den Weight Watchers. Ich stelle mir das unglaublich schwer vor, wenn wir alles unsere Steaks essen und sie sich an ihren Salat halten muss.

Mitarbeiter D: Sollen wir ihr einen Extratisch bestellen? Möglichst weit von uns entfernt?

Mitarbeiter A: Das geht doch nicht. Aber wir könnten unsere Steaks unter dem Salat vom Koch verstecken lassen. Dann fühlt sie sich nicht ausgegrenzt.

Chef: Okay, okay. Also ich habe jetzt die neutralen Gläser, das versteckte Steak, ein Nichtraucherzimmer und ein laktosefreies Menü notiert. Haben wir damit alles?

Mitarbeiter C: Noch nicht ganz. Der Pförtner ist Vegetarier. Er spricht bei Argentiniern immer vom Todesgrill. Wenn wir alle Steaks essen, dann dreht der durch, das kann ich euch versprechen.

Chef: Und was schlagen Sie da nun für eine Lösung vor?

Mitarbeiter D: Wir könnten ihn zeitversetzt einladen und es so regeln, dass er erst nach dem Essen ankommt. Wenn er fragt, dann sagen wir einfach, dass es kurz vor Feierabend noch ein Update der Startzeit gab und er die E-Mail wohl nicht bekommen hat.

Chef: Okay. Das könnte machbar sein. Also ich habe mir die Planung unserer Weihnachtsfeier wirklich einfacher vorgestellt.

Mitarbeiter B: Wir dürfen aber auch nicht den Murat vergessen. Die feiern in der Türkei doch gar kein Weihnachten.

Mitarbeiter C: Dann nennen wir unsere Weihnachtsfeier in der Rundmail eben Jahresendfeier. Und dem Weihnachtsmann, der seine Kollegen von der Weihnachtsband mitbringen wollte, sagen wir einfach, dass sie unverkleidet kommen sollen und ausschließlich Rockmusik spielen.

Chef: Alles klar. Dann haben wir ja alles. Ich denke, dass wir so eine fröhliche Weihnachtsf……

Mitarbeiter A: Psssst…. nicht aussprechen. Murat, Schmidt, Meier und der Pförtner gehen gerade auf dem Flur vorbei.

Weihnachtsfrau: Aber ich würde das auch mal gerne machen.

Weihnachtsmann: Na gut….ich gebe auf. In diesem Jahr bist du die Weihnachtsfrau.

Weihnachtsfrau: Wirklich? Danke schön.

Die Tür geht auf und der Elf kommt rein.

Elf: Weihnachtsmann. Es geht gleich los. Du musst allerdings noch die Rentiere auf Würmer untersuchen und die TÜV Abnahme des Schlittens hinter dich bringen. Du weißt ja was das bedeutet. Alle Kufen abschrauben, den Motor zerlegen und das ganze schmierige Öl entfernen. Eklig, wie das immer klebt.

Weihnachtsmann: Das macht in diesem Jahr meine Frau, lieber Elf.

Frau Weihnachtsmann ändert augenscheinlich ihre Meinung und macht ein angewiedertes Gesicht.

Weihnachtsfrau: Ach weißt du was? Du bist und bleibst doch der echte Weihnachtsmann.

 

Sketch: Radau Im Altenheim

Die Weihnachtszeit gilt als besinnliche Zeit. Doch was wäre eigentlich, wenn ein älterer Mitbürger sich gegen Adventsgesang und Kinderchöre wehren will und nur zu gerne die Gelegenheit nutzt, sein Vorhaben einem Reporter gegenüber zu offenbaren?

Nun, dann befindet man sich direkt im lustigen Weihnachtssketch “Radau im Altenheim” und somit mitten drin im etwas eigenwilligen Spaß eines älteren Herren ohne Sinn für die besinnliche Zeit des Jahres.

Inhaltsverzeichnis:

  1. Was benötigt man?
  2. Sketch: Radau im Altenheim

Was benötigt man für den Sketch: Radau im Altersheim?

Um diesen lustigen Weihnachtssketch für zwei Personen aufführen zu können, braucht man zwei männliche Schauspieler, wobei einer etwas älter sein sollte und in einem Weihnachtsmannkostüm auf der Bühne stehen sollte.

Um die etwas unweihnachtliche Stimmung des Opas auch optisch darzustellen, bietet es sich an, den Opa als eine Mischung aus Weihnachtsmann und Soldat darzustellen, beispielsweise mit einem Weihnachtsmannkostüm, aber mit einem Patronengürtel und einem Sack voller Schneebälle bewaffnet.

(Hierfür könnte man weiße Tennisbälle nehmen, die der Opa immer wieder zwischendurch in die Menge wirft).

Schauspieler

Requisiten

  • 1 Weihnachtsmannkostüm
  • weiße Tennisbälle als „Schneeballersatz“
  • ein Mikrofon für den Reporter

Geschätzte Spielzeit

Circa 10 Minuten

Der Sketch – Radau im Altenheim

Reporter: Wir berichten hier live aus dem Seniorenstift “Alter Hut” in Pöbelheim Teck. Wie sie bereits alle mitbekommen haben, ist hier ein Inferno der Stützstrümpfe ausgebrochen. Willi Weber, hier neben mir (Opa winkt drollig) hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Altenheim gegen ungebetene Gäste zu verteidigen. Herr Weber, wie kam es zu diesem Ausnahmezustand unendlichen Wahnsinns?

Opa: Das war ganz plötzlich. Eine Horde Kinder stürmte in den Essensraum der Einrichtung. Wir haben natürlich sofort alle unsere Teller genommen und sind aus dem Raum gestürmt. Wer weiß, ob die nicht alle nur hungrig waren?

Reporter: Soso. Aber es handelte sich hierbei um eine Überraschung der Heimleitung. Die Kinder sollten nur für sie singen.

Opa Genau das ist ja das hüpfende Komma ähhh der springende Punkt. Verstehen sie mich nicht falsch, aber jedes Jahr kommen diese Blagen und schreien uns in Grund und Boden. Das konnte nicht länger so weitergehen.

Reporter: Und was haben Sie dagegen getan?

Opa:Schauen Sie mal da rüber. Ich war sechs Monate vor Russland stationiert. Der Schnee macht mir nichts aus. Daher haben wir alle Türen mit den Eisenschränken aus der Heimküche verrammelt. Hier kommt niemand mehr rein und raus.

Reporter: Aber sehen Sie dahinten…die Kinder… sie frieren doch…

Opa: Da sind schon wieder welche? (Holt die “Schneebälle” raus und beginnt wie wild zu werfen)

Reporter: Sie haben eines der Kinder getroffen.

Opa: Ja, ich denke, mit der Singerei ist für diesen Knaben Schluss bis zum Sommer.

Reporter: Was sind das für Leute hinter dem Fenster?

Opa: Das ist die Tageswache. Uschi und Elisabeth sind eingeteilt. Ich sondiere den Außenbereich.

Reporter: Und in der Nacht?

Opa: Da gibt es spezielle Trupps, die mit Rollator und Rollstuhl ihre Kreise um das Gebäude ziehen. Ich habe extra frische Batterien in die Hörgeräte eingebaut, damit bei der ersten Note geschossen werden kann.

Reporter: Wie soll das hier nun weitergehen?

Opa: Na, bis Weihnachten werden wir die Barrikaden aufrecht erhalten. Erst vor einer Stunde haben sich 30 Kindergartenkinder vor eine hermetisch abgeriegelte Zone gestellt und “Mach hoch die Tür” gesungen. Aber auf den Trick sind wir nicht reingefallen. Wobei die Uschi die Hand schon am Türgriff hatte. Ich konnte das Schlimmste verhindern und habe die Kinder mit altem Lebkuchen von 1999 aus dem Ort gelockt.

Reporter: Sie greifen aber wirklich zu jedem Mittel.

Opa: Ja. Wir befinden uns im Krieg und Krieg ist kein Spiel für Weicheier. Die Welt da draußen soll erfahren, welche Qualen wir durchleiden.

Reporter: Wie soll es weitergehen, wenn Weihnachten vorbei ist?

Opa: Ich denke, dann sind wir aus dem Gefahrenbereich entflohen. Nach und nach werden wir dann wieder mit dem alltäglichen Leben beginnen.

Reporter: Dort hinten am Horizont stehen knapp 50 Kinder. Was können Sie dazu sagen?

Opa: Das sind zwei Klassen aus der Grundschule Trottelheim. Die wollen uns mürbe machen.

Reporter: Und was passiert als nächstes?

Der Opa könnte nun erstaunt in die Ferne blicken. Dann fasst er dem Reporter an die Schulter und zieht ihn etwas nach hinten.

Opa: Rette sich, wer kann. Sie kommen…sie kommen….

Wenn es organisatorisch möglich ist, könnte man jetzt einen Kinderchor auf die Bühne holen, der “Kling Glöckchen” singt. Der Opa sollte dann anfangen zu taumeln und zwei der Kinder könnten sich auf seinen Bauch setzen. So hätte man für diesen Sketch ein schönes Happy End.