Hochzeitssketche

„Zusammen durch die Welt zu gehen, ist schöner als allein zu stehen. Und sich darauf das Wort zu geben, ist das Schönste wohl im Leben.“ So lautet ein deutsches Sprichwort, das den Sinn einer Hochzeitsfeier sehr treffend beschreibt.

Denn für viele Menschen, insbesondere für Frauen, gilt die Hochzeit als einer der schönsten Tage in ihrem Leben, der lange in Erinnerung bleiben soll.

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Inhaltsverzeichnis

  1. Vom Antrag bis zum Ja-Wort
  2. Geschichtliche Entwicklung
  3. Hochzeitsbräuche in anderen Ländern
  4. Es gibt viele Gründe zum Heiraten – Eine Statistik

Hochzeit – Vom Antrag bis zum Ja-Wort

Der besondere Tag der Hochzeit soll natürlich perfekt werden. Um das zu erreichen, ist im Vorfeld viel Planung erforderlich, denn wie heißt es so schön: Gut geplant ist halb gefeiert.

Und eine perfekte Hochzeit zu organisieren erfordert Zeit. Von den Räumlichkeiten über die Dekoration und die Menüauswahl bis hin zum Brautkleid soll alles stimmig sein.

Geschichtliche Entwicklung

Bis ins Mittelalter galt eine Ehe erst durch den Vollzug als rechtsgültig, weshalb sie stets vor Zeugen geschlossen oder dokumentiert wurde. Eine formelle, kirchliche Trauung war aber keine Voraussetzung für die Gültgkeit der Ehe.

Private Eheversprechen im Kreise der Familie waren daher ebenso rechtsgültig und anerkannt. Öffentliche, kirchliche Trauungen durch einen Pfarrer wurden erst nach der Reformation eingeführt.

Außerdem mussten die Brautleute, insbesondere die Frau, bis zur Hochzeit jungfräulich sein. Erst ab dem Zeitpunkt der Eheschließung durften Paare Sexualität ausüben.

Andere Länder, andere Hochzeitsbräuche

Je t’aime, Ti amo, I love you – Ich liebe dich kann man auf allen erdenklichen Sprachen der Welt sagen. Genauso kann das Fest der Liebe auf unterschiedlichste Art und Weise gefeiert werden.

In Deutschland gibt es beispielsweise den Brauch, dass die Braut an ihrem Hochzeitstag etwas Blaues, etwas Geliehenes, etwas Altes und etwas Neues trägt.

Es gibt aber noch zahlreiche weitere Traditionen und Hochzeitsbräuche. Was viele von ihnen gemeinsam haben: Sie sollen Unglück und böse Geister von dem Brautpaar fernhalten und Glück, Wohlstand sowie Fruchtbarkeit schenken. Aber natürlich gibt es auch Bräuche, die lediglich für Spaß und Unterhaltung während der Feier sorgen sollen.

Hier werden einige Hochzeitsbräuche aus anderen Ländern vorgestellt:

Land Brauch
Dänemarkd Wie in Deutschland, ist es auch in Dänemark Brauch, sich ein paar Späßchen mit dem frisch vermählten Brautpaar zu erlauben. Sobald einer der beiden den Raum verlässt, haben die Freunde und Verwandten das Recht, den zurückgebliebenen Ehepartner zu küssen. Aber nur so lange, bis Braut und Bräutigam wieder in einem Raum vereint sind.
Schwedens Die Schweden lieben Trinksprüche. Aus diesem Grund gibt es auf so gut wie jeder Hochzeit einen Trinkspruch-Zeremonienmeister, der die vielen Anfragen für Trinksprüche koordiniert. Braut und Bräutigam tragen zudem Blumensträuße aus unangenehm riechenden Gräsern. Diese sollen Trolle abwehren.
Frankreichfr In Frankreich ist es üblich, dass der Bräutigam ausschließlich links von der Braut steht und sitzt. Dieser Brauch stammt noch aus Zeiten des Rittertums, als die Ritter ihre Schwerter an der linken Seite trugen, um die Braut zu beschützen. Außerdem sollte die Braut keine Perlenkette tragen, da Perlen für Tränen stehen.
Italienit Italiener betrachten Hochzeiten als ein großes Familienfest und legen viel Wert auf gutes Essen. Nach der Zeremonie bekommt das Brautpaar häufig eine Vase übrreicht. Die Eheleute zerschmettern das Gefäß und versuchen dabei, es in möglichst viele Einzelteile zu zerlegen. Die Anzahl der Scherben symbolisiert die Anzahl glücklicher Ehejahre.
Griechenlandg Wer auf einer griechischen Hochzeit zu Gast ist, sollte genügend Bargeld dabei haben. Denn im Anschluss an die Hochzeitszeremonie sammelt ein Verwandter des Brautpaares Geldscheine von allen anwesenden Gästen ein. Diese werden der Braut beim anschließenden „Geldtanz“ ans Kleid geheftet.
Türkeitu In der Türkei wird die Hochzeit häufig als eines der größten Ereignisse im Leben des Paares angesehen. Eine türkische Hochzeit kann daher bis zu drei Tage dauern und wird sehr exzessiv mit viel Tanz, Musik und gutem Essen gefeiert. Die eigentliche Trauung findet in diesem Fall erst am letzten Tag statt.
Russlandrus Bei russischen Hochzeiten gibt es fast immer eine/n Tamada. Das ist eine Art Moderator, der durch die Hochzeit führt. Ein beliebter Brauch ist der Brautschuh-Klau. Dieser wird von im Vorfeld bestimmten Gästen vollzogen. Wenn das Brautpaar zum ersten Tanz aufgefordert wird, muss der Schuh zuerst von den Gästen zurückgekauft werden.
USAUSA Amerikaner mögen es pompös und extravagant. Sehr beliebt sind Themenhochzeiten, bei denen die Dekoration und die Kleidung auf ein Thema abgestimmt sind. Der Brauch mit dem Brautstrauß, der in die Menge geworfen wird, stammt ursprünglich aus den USA. Er besagt, dass die Frau, die den Blumenstrauß fängt, als nächste heiraten wird.
Chinachin In China spielt die Farbe Rot bei der Hochzeit eine wichtige Rolle, da sie für immerwährendes Glück steht. Zwar ist das Heiraten noch immer mit vielen chinesischen Traditionen verbunden, aber auch westliche Bräuche treten vermehrt auf. Chinesische Hochzeiten werden ausgelassen gefeiert und häufig von lautem Feuerwerk begleitet.
Indienin Indische Hochzeiten gelten als heiliges Sakrament, das zwei Menschen zusammenführt und laufen in den meisten Fällen sehr traditionell ab. Ein wichtiges Ritual ist das Mehndi. Dabei wird die Braut einige Tage vor der Zeremonie mit Hennaverzierungen geschmückt, die auf die Haut gemalt werden und Glück bringen sollen.

Statistik: Zahlen, Daten und Fakten zur Hochzeit in Deutschland

In der vorhergehenden Statistik ist unter anderem ersichtlich, was Männer und Frauen für gute Gründe halten, um zu heiraten.

Dabei ist auffällig, dass immerhin noch bei 64 % der Befragten ein romantischer Grund der wichtigste Anlass ist, um zu heiraten.

Bei 40 % stehen allerdings finanzielle Gründe bei einer Hochzeit im Vordergrund.

Fazit

Damit die Hochzeitsfeier zu einem gelungenen und unvergesslichen Ereignis wird, können sowohl das Brautpaar als auch die Gäste einiges dazu beitragen. Nicht nur die Planung und Vorbereitung der Räumlichkeiten, des Menüs und der Dekoration sind wichtig. Auch ein paar lustige Einlagen, wie Sketche und Spiele bieten sich an und bringen Abwechslung in die Feier.

Die Hochzeit ist einer der schönsten Tage, die man im Leben überhaupt erleben kann und so ist eine gewisse Nervosität vor dem großen Tag beinahe schon normal.

Wer dann noch religiös ist, der geht gerne vor der Hochzeit noch einmal zur Beichte. Doch was kann in solch einer Beichte alles geschehen? In diesem lustigen Sketch erfährt man, was da so manches Mal gebeichtet werden kann.

Was braucht man für den Sketch – Strafe muss sein!?

Dieser Hochzeitssketch handelt von einem Bräutigam, der am Tag seiner Ehe vor einem Priester die Beichte ablegen will.

Man braucht für diesen Sketch für zwei Personen folgende Utensilien: einen Tisch, zwei Stühle, einen Anzug (für den Bräutigam), eine Priesterverkleidung und eine Kerze, welche während des Gespräches auf dem Tisch steht. Weiterhin wird ein Playboy benötigt.

Schauspieler

  • 1 Priester
  • 1 Mann

Requisiten

  • 1 Tisch und 2 Stühle
  • 1 Anzug (für den Bräutigam)
  • 1 Priesterkostüm
  • 1 Kerze
  • 1 Playboy

Spieldauer

  • Circa 5 Minuten

Der Sketch – Strafe muss sein!

Priester: Was kann ich für dich tun, mein Sohn?

Mann: Ich werde morgen heiraten und möchte gerne vorher die Beichte ablegen, Vater.

Priester: Nun denn, so sei es. Sprich alles aus, was deine Seele belastet.

Mann: Also…ich weiß nicht wie….ich anfangen soll….

Priester: Jedes Wort wird nur bei mir und Gott bleiben, mein Sohn.

Mann: Also ich habe meine zukünftige Frau betrogen.

Priester: Kein Mensch ist unfehlbar ,mein Sohn. Wie oft ist es dir passiert?

Mann: Vier mal.

Priester: Flüsternd: Hat es sich gelohnt?

Mann: Empört: Also, Vater. Bitte….

Priester: Nein, mein Sohn. Dies darf dir nicht mehr passieren. Doch fahre fort.

Mann: Also meine Schwiegermutter geht mir auf die Nerven.

Priester: Dies ist aber doch keine Sünde, mein Sohn.

Mann: Sie kommt viel zu oft vorbei. Schnüffelt hier rum, schnüffelt da rum.

Priester: Ja, Schwiegermütter sind wie die Tageszeitung. Sie kommen ebenfalls täglich und bringen meist keine guten Neuigkeiten.

Mann: Das ist wahr, Vater. Letztens hab ich auf dem Gehweg mehrere Bananenschalen ausgelegt und nun ist sie mit einem gebrochenen Bein im Krankenhaus.

Priester: Du hast gut daran getan…äähhh ich meine, dass so etwas natürlich nicht geht. Gibt es noch etwas, was dich belastet?

Mann: Ständig denke ich nur an Sex. Egal wo ich bin. Ich könnte es überall tun.

Priester: Das, mein Sohn, ist ein weitverbreitetes Übel. Auch ich…(macht eine Pause) habe schon oft davon gehört. Doch verzage nicht. Es ist völlig normal.

Dem Priester rutscht nun der Playboy aus der Tasche und fällt auf den Boden. Er sollte sich rasch danach bücken, wobei ihm der Centerfold ausklappt. Diesen könnte man mit kleinen Gewichten und Tesafilm beschweren, damit es besser klappt.

Mann: Und dann ist da dieser kleine Hund.

Priester: Hat deine Zukünftige auch einen Liebhaber?

Mann: Nein nein… Ich meine einen echten Hund.

Priester: Und wie kannst du mit einem Hund gesündigt haben, mein Sohn?

Mann: Naja…. es ist schon etwas länger her…

Priester: Fahre fort, mein Sohn. Ich bin ganz Ohr.

Mann: Wir waren im Zoo. Es war im letzten Sommer. Der kleine Kläffer hat mich wirklich extrem genervt. Ständig muss er Gassi gehen, ständig springt er meiner zukünftigen Frau auf den Schoß, wenn wir kuscheln und es hat mir einfach gereicht.

Priester: Hast du mit ihr darüber gesprochen? Das ist doch keine Sünde.

Mann: Nein, gesprochen hab ich nicht mit ihr. Also……

Priester: Was denn, mein Sohn?

Mann: Die Löwen im Gehege sahen so hungrig aus. Und da habe ich meine Chance genutzt.

Priester: Du hast den Hund in das Löwengehege geworfen?

Mann: Ja, Vater.

Priester: Hast du auch das Halsband vorher abgemacht? Daran hätten sich die Tiere doch verschlucken können….ich meine….du hättest deine Tat vorher bedenken sollen.

Mann: Ich weiß, Vater.

Priester: Gibt es noch etwas, was du mir sagen willst?

Mann: Nein. Meine Seele ist wieder rein.

Priester: Dann seien dir deine Sünden vergeben.

Mann: Bekomme ich denn keine Strafe?

Priester: Mein Sohn, du sagtest, dass du morgen heiraten wirst. Das soll für´s erste genügen.

Spontanität ist ein wichtiger Aspekt im Leben, um immer wieder kleine schöne Überraschungen erleben zu können.

Doch was passiert eigentlich, wenn man gezielt die Spontanität plant und so ein spontanes Date organisiert, das aber leider nicht wie geplant verläuft? Nun dann könnte man womöglich mitten drin sein in diesem lustigen Hochzeitssketch mit echter Lachergarantie!

Was braucht man für den Sketch – Das spontane Date?

Für diesen lustigen Sketch für die Hochzeit benötigt man einen Mann, eine Frau (am besten mittleren Alters) und einen Kellner, bei dem es nicht darauf ankommt, ob er von einem Mann oder von einer Frau gespielt wird, da er keine Sprechrolle hat.

Als Requisite braucht man einen Tisch, zwei Stühle und das übliche Geschirr, welches man in einem Restaurant auf einem gedeckten Tisch vorfindet. Wichtig ist, dass man ihr anmerkt, wie unangenehm ihr manche Aussagen des Mannes sind und sie etwas unbeholfen wirkt.

Schauspieler

  • 3 Personen

Requisiten/Kulisse

  • 1 Tisch und 2 Stühle

Spielzeit

  • Circa 10 Minuten

Der Sketch – Das spontane Date

Frau: Guten Abend, Herr….

Mann: Guten Abend. Schneider mein Name.

Frau: Schneider? Das ist aber ein ungewöhnlicher Name.

Mann: Finden sie? Das höre ich von vielen Damen. Sie wissen ja, ich bin ein Mann von Welt.

Frau: Das ist es ja gerade, was mich an Ihnen so reizt.

Mann: Und dafür habe ich volles Verständnis. Wollen wir uns nicht setzen?

Frau: Aber gerne.

Er setzt sich, ohne ihr den Stuhl züruck zu ziehen. Sie bleibt kurz noch einen Moment stehen und setzt sich dann ebenfalls auf den freien Stuhl, während er schon längst in der Karte stöbert.

Mann: Die Karte könnte auch etwas umfangreicher sein. Wenn ich mich nicht verzählt habe, und das tue ich nie, dann sind es gerade mal 30 verschiedene Gerichte.

Frau: Aber da wird doch sicherlich was für Sie dabei sein.

Mann: Wollen Sie mich direkt bei unserem ersten Date korrigieren?

Frau: Entschuldigen Sie bitte vielmals.

Mann: Entschuldigung angenommen. Aber ich dulde keine weiteren Äußerungen dieser Art.

Frau: Was machen Sie noch gleich beruflich?

Mann: Ich bin Geheimagent.

Frau: Und was machen Sie da genau?

Mann: Das ist geheim.

Frau: Dürfen Sie denn gar nichts über ihre Arbeit erzählen?

Mann: Doch, aber dann müsste ich Sie nach dem Essen umbringen.

Frau: Warum erst nach dem Essen?

Mann: Weil Sie natürlich die Rechnung zahlen.

Frau: Selbstverständlich.

Mann: SELBSTVERSTÄNDLICH!

Der Kellner kommt in den Raum und bringt eine Flasche Wein. Er kostet, spuckt den Schluck auf den Boden und winkt ab. Der Kellner nimmt die Flasche wieder mit und verschwindet mit eiligen Schritten aus dem Raum.

Frau: Hat der Wein nicht geschmeckt?

Mann: Doch.

Frau: Warum haben Sie ihn dann ausgespuckt?

Mann: Das gefällt den Bediensteten hier. Sie fühlen sich dann wahrgenommen.

Frau: Meinen Sie wirklich?

Mann: Zweifeln Sie an mir?

Frau: Das würde mir nicht im Traum einfallen.

Mann: Da haben Sie aber nochmal Glück gehabt.

Frau: Was essen wir denn nun?

Mann: Ich nehme das teuerste Gericht.

Frau: Dann nehm ich das günstigste.

Mann: Sie sind mir gleich sympathischer.

Frau: Danke. Sie mir auch.

Mann: Das weiß ich.

Der Kellner kommt in den Raum und der Mann gestikuliert so, als würde er etwas bestellen. Der Kellner nickt und notiert sich alles auf einem Block. Dann verschwindet er wieder aus dem Raum.

Frau: Klaus?

Mann: Wieso nennen Sie mich Klaus?

Frau: Klaus, mach mal eine Pause. Ich muss mit dir reden.

Mann: Mensch, Hertha. Wir haben gesagt, wir fallen nicht aus den Rollen. Ich sollte das arrogante Schwein geben und du die unterwürfige Frau.

Frau: Ja ich weiß, aber irgendwie gefällt mir dieses Rollenspiel nicht so wirklich.

Mann: Aber wir wollten doch nur etwas Würze in unser Liebesleben bringen.

Frau: Ja, aber es funktioniert so nicht.

Mann: Sollen wir aufhören?

Frau: Das wäre mir Recht. Lass uns lieber wieder einfach ganz normal sein.

Mann: Alles klar Hertha. Vielleicht versuchen wir es dann ein anderes Mal.

Frau: Ich bin erleichtert. Also alles wieder ganz normal.

Mann: Ja,Hertha.

Frau: Ok, Klaus. Dann sag dem Kellner sofort, dass er das teure Menü abbestellen soll. Du bekommst eine Suppe und sonst nichts.

Mann: Aber Hertha.

Frau: Nichts Hertha. Du hast heute die Wäsche nicht gemacht und auch nicht gesaugt. Meinst du, ich lasse mir alles von dir gefallen?

Mann: Nein, Hertha.

Frau: Sei froh, dass du überhaupt eine Suppe bekommst.

Mann: Ja, Hertha.

Frau: Und jetzt halt den Mund, schließlich will ich den Abend genießen.

Mann: Ja, Hertha.

Frau: Was hab ich gesagt?

Mann: ……..

Solang das Feuer brennt

Die Ehe ist mit vielen Höhen und Tiefen eine Gemeinschaft, die sich mit den Jahren entwickelt.

Wenn man dann nach und nach einmal daran zurückdenkt, wie die Ehe vielleicht früher einmal gewesen war, dann befindet man sich sehr schnell in diesem überaus lustigen Sketch, der in jedem Fall große Lacher hervorrufen und die Gäste erfreuen und unterhalten wird.

Was braucht man für den Sketch – Solang das Feuer brennt?

Für diesen lustigen Sketch für zwei Personen benötigt man einen Tisch, zwei Stühle, eine Zeitung, zwei Gläser voll Wein (kann auch Traubensaft sein) und eine Kerze. Zu guter Letzt werden ein Mann und eine Frau benötigt, um diesen lustigen Hochzeitssketch mit Lachgarantie aufführen zu können.

Requisiten

  • 1 Tisch und 2 Stühle
  • 1 Zeitung
  • 2 gefüllte Gläser
  • 1 Kerze

Schauspieler

  • 2 Personen

Spielzeit

    • Circa 5 Minuten

Der Sketch – Solang das Feuer brennt

In diesem Sketch geht es um ein Pärchen, welches zusammen an einem Tisch sitzt. Er liest Zeitung und sie schaut verträumt in die Ferne. Dabei erinnert sie sich an das Eheleben, wie es früher war.

Frau: Schatz?

Mann: Ja!

Frau: Schatz kannst du dich noch daran erinnern, wie wir damals in Urlaub waren?

Mann: Ja!

Frau: Du warst total romantisch. Hast mir eine Karte auf die Arbeit geschickt, auf der stand, dass ich zum Flughafen kommen soll. Es wäre alles vorbereitet.

Mann: Jaja!

Frau: Ich war so nervös. Wusste gar nicht, wie mir geschah. Mit zitternden Händen hab ich im Taxi gesessen und mich die ganze Zeit gefragt, wo es wohl hingeht.

Mann: Jaja!

Frau: Dann hab ich dich da stehen sehen. In deinem weißen Anzug und mit deinem vollen lockigen Haar. Ich weiß noch genau, dass du eine große braune Sonnenbrille getragen hast.

Mann: Jaja!

Frau: Sofort als du mich erblickt hattest, erstrahlte dein Lächeln. Das war so wunderschön.

Mann: Jajaja!

Frau Erste Klasse hattest du gebucht. Und mir den ganzen Flug über nicht gesagt, wo es hingeht. Das war so aufregend. Ich kann das gar nicht mehr beschreiben.

Mann: Jajaja!

Frau: Weißt du auch noch, was wir gegessen haben im Flieger? Hummer, Kaviar und es gab eiskalten Sekt.

Mann: Jaja!

Frau: Der Flug nach Hawaii hat ganz schön lange gedauert. Aber das waren sehr romantische Stunden mit dir. Auch wenn es eng war auf der Bordtoilette. Aber aufregend war es allemal.

Mann: Jaja!

Frau: Und dann das Hotel. Ein Traum. 5 Sterne Deluxe. Unendlicher Meerblick und ein Sonnenaufgang, der das Herz zum Schmelzen brachte.

Mann: Jaja!

Frau: Irgendwie hab ich das Gefühl, dass wir schon lange nichts mehr spontan gemacht haben.

Mann: Jaja…..

Frau: Du bist ganz anders geworden über die Jahre. Deine ganze Spontanität ist verloren gegangen. Kannst du dich noch daran erinnern, wie du mich das letzte Mal spontan überrascht hast? Also ich nicht.

Mann: Jaaaaaaaaaa……

Frau: Ich glaube fast du liebst mich nicht mehr. Kann es sein?

Mann: Jaja….

Frau: Jaja? Hast du eine andere? Sag mir sofort, wer es ist! Die Kellnerin aus dem Kaisereck? Die Friseuse? Die Verkäuferin aus dem Supermarkt, die dich immer anlächelt? Sag mir sofort die Wahrheit. Das habe ich verdient. Nach all dem, was wir zusammen erlebt haben, kannst du mich doch nicht einfach so alleine lassen. Was ist denn los plötzlich? Sprich doch endlich wieder mit mir!!!

Mann: Jaja….

Frau: Mehr hast du dazu nicht zu sagen? Das schmerzt so tief in meinem Herzen. Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll. Wenn du mich noch liebst, dann mach sofort etwas Spontanes für mich.

Der Mann steht auf, geht zu seiner Frau herüber, wartet kurz, nimmt eines der Weingläser und schüttet es ihr über den Kopf. Dann setzt er sich seelenruhig wieder auf seinen Platz.

Frau: Ohhhhh. Das war aber spontan. Du liebst mich also doch noch.

Der Schlaf der Gerechten

Der Schlaf der Gerechten ist nicht nur etwas für Kinder nach einem langen und ereignisreichen Tag.

So manches Mal überkommt er auch einen Ehemann und das obwohl die Ehefrau noch so manches besprechen möchte.

Wie es dann endet und was passiert, wenn der Schlaf der Gerechten einen im Ehebett übermannt, nun das erfährt man in diesem Sketch mit Lachgarantie!

Requisiten für den Sketch – Der Schlaf der Gerechten?

Für diesen lustigen Sketch für zwei Personen benötigt man einen Mann und eine Frau.

Außerdem braucht man für die Darstellung des lustigen Hochzeitssketchs ein Reisebett bzw. eine Luftmatratze, eine Decke, ein Buch und einen Kopfhörer.

Hat man all das, geht es auch schon los mit „der Schlaf der Gerechten“ und großen Lachern!

Requisiten

  • 1 Bett
  • 1 Buch
  • 1 Kopfhörer

Schauspieler

  • 2 Personen

Geschätzte Spielzeit

  • Circa 5 Minuten

Der Sketch – Der Schlaf der Gerechten

Ein Pärchen liegt gemeinsam im Bett. Sie liest in einem Buch. Er hat einen Kopfhörer auf den Ohren und hört Musik. Eine Weile lang läuft die Szene so vor sich hin.

Dann legt sie das Buch zur Seite und stößt ihn am linken Arm. In diesem Moment setzt der Dialog ein.

Frau: Schatz?

Keine Reaktion

Frau: Schatzi?

Wieder keine Reaktion. Dann haut sie mit der Faust auf den Arm des Mannes, welcher vor Schreck den Kopfhörer von den Ohren reißt.

Mann: Was ist denn los? Wurde jemand erschossen?

Frau: Nein nein… Ich mag nur nicht mehr lesen.

Mann: Warum? Ist dein Buch nicht spannend?

Frau: Doch das schon, aber irgendwie ist mir jetzt nach etwas anderem.

Mann: Aber ich will Musik hören.

Frau: Das kannst du doch morgen auch noch.

Mann: Ich will aber jetzt. Schließlich war ich den ganzen Tag auf der Arbeit und will mich entspannen.

Frau: Entspannen kannst du auch später noch.

Mann: Nein, dann ist es mir aber zu spät.

Frau: Und wenn ich dich ganz lieb darum bitte?

Mann: Das klappt nicht. Ich will wirklich diese neue CD hören.

Frau: Konntest du das nicht vorhin machen?

Mann: Nein, da war ich in der Dusche.

Frau: Wie oft gehst du denn duschen am Tag?

Mann: Na immer dann, wenn ich mich unsauber fühle.

Frau: Aber ich würde dich wirklich ganz lieb darum bitten.

Mann: Und ich würde dich bitten zu akzeptieren, dass ich jetzt meine CD hören will.

Frau: Aber ich kann vorher nicht einschlafen.

Mann: Und ich kann hinterher nicht einschlafen.

Frau: Wieso denn hinterher?

Mann: Na, weil mir dann meistens der Rücken weh tut am nächsten Morgen.

Frau: Was willst du denn veranstalten? Mach es doch einfach so wie immer.

Mann: Nein, mir steht im Moment nicht der Sinn danach.

Frau: Bitte Schatz. Du brauchst es auch nur einmal zu tun.

Mann: Du bist aber auch hartnäckig heute Abend. Trotzdem wirst du mich nicht dazu bringen, es zu tun.

Frau: Ich kann es aber auch nicht alleine tun.

Mann: Wieso das denn nicht? Früher hast du es doch immer alleine gemacht.

Frau: Da warst du ja auch noch nicht da. Bitte Schatz. Mach es nur noch einmal: Für mich.

Mann: Sagt dir das Wort Nein etwas? Stell dir mal vor, die Nachbarn sehen mich dabei. Dann muss ich wieder winken, während ich es tue.

Frau: Na dann wink halt. Die Frau vom Nachbarn ist doch nur neidisch, weil sie es immer selbst tun muss.

Mann: Sie kann es halt auch ohne ihren Mann.

Frau: Ich bitte dich wirklich nur noch ein einziges Mal. Bitte tu es.

Mann: Na gut Schatz. Aber nur, weil ich meine Ruhe haben will und genau weiß, dass du nicht aufgibst. Das nächste Mal machst du das Fenster aber selbst zu.

Irren ist menschlich

Wer kennt es nicht, das allseits bekannte Sprichwort „Irren ist menschlich“?

Doch was passiert eigentlich, wenn man dieses Sprichwort mit der Hochzeitsnacht in Verbindung bringt?

Nun dann wird es nicht nur absolut lustig und humorvoll, nein dann könnte man zudem auch noch mitten drin sein in dem Sketch „Irren ist menschlich“, bei dem Lacher garantiert sind!

Was braucht man für den Sketch – Irren ist menschlich?

Dieser lustige Sketch für zwei Personen spielt in einem Bett. Ein jüngeres Pärchen liegt nebeneinander. Offensichtlich hatte man gerade eine wilde Liebesnacht.

Benötigt werden hierfür zwei Schauspieler, ein Mann und eine Frau. Als Requisite für diesen Hochzeitsketch werden ein Bett, ein bis zwei Schränke, ein paar Männerschuhe und eine Schachtel Zigaretten benötigt.

Schauspieler

  • 2 Personen

Requisiten/Kulisse

  • 1 Bett
  • 1 Paar Männerschuhe
  • 1 Schachtel Zigaretten

Spielzeit

Circa 5 Minuten

Der Sketch – Irren ist menschlich

Frau: Du warst wieder einmal der Wahnsinn, Schatz.

Mann: Danke Mausi. Das Gleiche kann ich nur zurückgeben. Ich bin fix und fertig.

Frau: Na, dann mache ich dir später was zu essen, um deinen Kräftehaushalt wieder in Schuss zu bringen.

Mann: Das würdest du für mich tun? Jetzt wo du es sagst, knurrt mein Magen aber auch wie verrückt. Sex macht eben hungrig.

Frau: Vor allem, wenn man so viele Kalorien verbraucht, wie du. Ich frage mich immer noch, wie du es geschafft hast, meine Beine….

Mann: Pssssst….. Betriebsgeheimnis!

Frau: Okay, ich verrate nichts.

Mann: Weißt du, was jetzt noch fehlt?

Frau: Die Zigarette danach?

Mann: Ganz genau. Es ist, als ob du Gedanken lesen könntest. Weißt du, wo meine Zigaretten sind?

Sie greift neben das Bett und holt eine Schachtel Zigaretten hervor.

Frau: Hier Schatz. Ich hab doch immer eine Schachtel für dich zur Seite gelegt.

Mann: Wenn ich es nicht schon immer gesagt hätte, würde ich sagen du bist meine Traumfrau.

Frau: Und du mein Traummann.

Mann: Ich würde zu gerne eine rauchen jetzt, aber leider fehlt mir das Feuerzeug.

Frau: Schau doch mal in der obersten Schublade. Vielleicht findest du da Streichhölzer.

Er steht auf und geht zu einem der Schränke hinüber. Als er die oberste Schublade öffnet, findet er etwas, was das Publikum nicht sofort sieht, aber an seiner Reaktion merkt, dass er sich etwas erschrocken hat.

Mann: Was ist denn das hier?

Frau: Was denn, Schatz?

Mann: Eine Männerunterhose? In deinem Schrank?

Frau: Ist bestimmt eine von dir.

Mann: Nein, die ist ganz bestimmt nicht von mir.

Frau: Muss sie aber.

Mann: Ist sie aber nicht. Hast du einen Liebhaber?

Frau: Ich? Aber Hasi. Wie kommst du denn darauf?

Mann: Na, ich finde hier eine fremde Männerunterhose und du fragst noch?

Frau: Ich kann es dir erklären.

Mann: Nein, versuch es erst gar nicht. Was hast du denn noch alles hier?

Er öffnet nach und nach die Schubladen und findet immer mehr Männerkleidung. Schließlich stehen hinter dem Bett auch noch Männerschuhe. Nun denkt er, dass der Liebhaber sogar noch anwesend ist.

Mann: Wem gehören die Schuhe? Ist der Typ etwa noch im Haus?

Frau: Nein…. also ich meine…. jein… also lass mich es dir doch erklären…

Mann: Du brauchst nichts mehr erklären. Und was ist das hier? Ist das ein Bild von ihm?

Er greift in eine Schublade und holt ein Foto heraus

Frau: Nein, das ist er nicht.

Mann: Wer ist es dann?

Frau: Das bin ich, vor der Geschlechtsumwandlung!

Ich will – Oder doch nicht?

Die Entscheidung, ob man will oder auch nicht, ist im Leben weit verbreitet.

Denn egal, ob es um den Bund der Ehe oder aber so etwas Schlichtes wie die Essensbestellung geht, irgendwann müssen wir uns einfach entscheiden, ob und was wir wollen und genau darum geht es in diesem lustigen Sketch mit dem Titel „Ich will – oder doch nicht?“

Was braucht man für den Sketch – Ich will – Oder doch nicht?

Um diesen humorvollen Sketch zur Hochzeit aufführen zu können, benötigt man lediglich zwei Schauspieler sowie ein Sofa und ein Telefon.

Hat man all dies, kann es auch schon losgehen mit dem lustigen Sketch für zwei Personen mit dem Titel „Ich will – oder doch nicht?“

Übersicht der Requisiten / Kulisse

  • 2 Personen
  • 1 Sofa
  • 1 Telefon

Geschätzte Spielzeit

  • Circa 5-10 Minuten

Der Sketch „Ich will – Oder doch nicht“?

Mann: Ich bekomme langsam Hunger. Wollen wir uns etwas bestellen?

Frau: Das können wir gerne machen. Woran hast du denn gedacht?

Mann: Mir ist das relativ egal. Wonach wäre dir denn?

Frau: Was gibt es denn?

Mann: Vieles.

Frau: Das hilft mir nicht weiter.

Mann: Du musst doch wissen, worauf du Hunger hast.

Frau: Auf etwas zu essen.

Mann: Das hilft MIR wiederum nicht weiter.

Frau: Woran hast du denn zuerst gedacht?

Mann: Wie wäre es mit Pizza?

Frau: Das hört sich schonmal gut an. Was wäre die Alternative?

Mann: Zwei Pizzen?

Frau: Scherzkeks. Ein Döner oder eine Currywurst wären auch nicht schlecht.

Mann: Aber mir ist irgendwie nach Pizza.

Frau: Ja klar. Du bestimmst also wieder einmal, was wir essen.

Mann: Du wusstest doch von Anfang nicht, was du willst. Es war doch meine Idee.

Frau: Das stimmt, aber wir können das ja auch abstimmen.

Mann: Dann steht es eins gegen eins. Und dann?

Frau: Okay okay, wir nehmen die Pizza.

Mann: Was für eine willst du denn?

Frau: Ich weiß nicht.

Mann: Du weißt nicht, ob du was willst?

Frau: Doch.

Mann: Also hast du Hunger?

Frau:Ja, irgendwie schon.

Mann: Was heißt denn jetzt irgendwie?

Frau: Dass ich mir noch nicht ganz sicher bin.

Mann: Also ich bin mir immer sicher, wenn ich Hunger hab.

Frau: Na toll. Vielleicht bekomme ich ja nachher Hunger.

Mann: Dann bestelle ich uns jetzt was. Eine Pizza für jeden von uns.

Frau: Und wenn ich dann doch nichts mehr essen will?

Mann: Dann isst du sie eben nicht.

Frau: Hmmm…. aber ich finde, dass es dann eine große Verschwendung wäre.

Mann: Du könntest sie ja dann für morgen aufbewahren.

Frau: Woher weiß ich denn, ob ich morgen überhaupt noch eine Pizza will?

Mann: Ich finde, man kann jeden Tag Pizza essen.

Frau: Wenn du das machst, siehst du bald selbst aus wie eine Pizza. Und jeden Tag kann ich die nicht essen.

Mann: Dann bestell dir doch etwas anderes.

Frau: Ich will aber nichts anderes.

Mann: Also doch eine Pizza?

Frau: Bestell du dir doch eine und wenn ich dann später Hunger bekomme, dann rufen wir da einfach nochmal an.

Mann: Okay, wird gemacht.

Frau: Nimm eine mit Schinken.

Mann: Warum denn mit Schinken?

Frau: Weil ich Schinken gerne esse.

Mann: Ich nicht.

Frau: Ich schon.

Mann: Also soll ich mir was bestellen, was dir schmeckt, falls du dich entscheidest, doch noch etwas zu essen?

Frau: Das ist der Plan.

Mann: Und was soll ich dann essen?

Frau: VIelleicht hab ich ja keinen Hunger, dann nimmst du dir einfach die Pizza.

Am Ende des Dialogs sollte eine Stimme aus dem Off sprechen.

Das Amtgericht Hamburg hat einen 32jährigen Mann verurteilt. Er soll seine Frau mit einem Telefonhörer………..

Glück im Unglück

Ab und an im Leben hat man Glück im Unglück und je älter man wird, umso öfter hat man eben dieses Glück im Unglück erlebt.

Wenn man dann einmal gemeinsam auf einer Bank sitzt und an all die vielen Augenblicke denkt, in denen man zum Glück, Glück im Unglück hatte, dann könnte man womöglich mitten drin in diesem lustigen Sketch sein!

Was braucht man für den Sketch – Glück im Unglück?

Bei diesem Sketch zur Hochzeit geht es um ein älteres Pärchen, welches nebeneinander auf einer Parkbank sitzt. Als Schauspieler werden für diesen Sketch für zwei Personen ein älter Herr und eine ältere Dame benötigt.

Als Requisite braucht man eine Parkbank bzw. Gartenbank, zwei Krückstöcke zum Aufstützen während des Sketches, ein bis zwei Blumen / Palmen und eine Zeitung.

Schauspieler

  • 2 Personen

Requisiten

  • 1 Bank
  • 2 Krückstöcke
  • 1 Zeitung
  • zwei Blumen / Palmen

 

Geschätzte Spielzeit

Circa 5 Minuten

Der Sketch – Glück im Unglück

Mann: Mensch, Anneliese. Wie doch die Zeit vergeht. Wie lange sind wir jetzt schon verheiratet?

Frau: Herbert…. 25 Jahre, 3 Monate, 4 Wochen, 2 Tage und 4 Stunden.

Mann: Du weißt es immer ganz genau, oder? Und obwohl es schon so lange mit uns beiden hält, warst du auch in jeder schweren Situation bei mir.

Frau: Aber natürlich, Herbert. Das habe ich dir bei der Eheschließung ja geschworen.

Mann: Weißt du noch, wie ich damals den schweren Autounfall hatte? Das war ganz schön knapp, doch du warst stets bei mir.

Frau: Ja, das weiß ich noch, Herbert.

Mann: Und weißt du auch noch, wie ich damals vom Dach gefallen bin? Das war glaub ich vor 21 Jahren, als wir das Haus neu gedeckt haben.

Frau: Vor 22 Jahren und ja, das weiß ich auch noch.

Mann: Wenn ich anfange darüber nachzudenken, dann fallen mir immer mehr Situationen ein, in denen du bei mir warst. Wenn ich nur an den Tiger im Zoo denke, der aus dem Käfig ausgebrochen ist und mich beinahe gefressen hat.

Frau: Ja Herbert, das war ganz schön knapp. Auch da war ich bei dir.

Mann: Und dann im Sommer vor 18 Jahren. Wir wollten in den Urlaub und standen mit den Koffern am falschen Gate. Dann haben wir den Anschlussflieger verpasst und konnten den Urlaub verschieben. Aber du Anneliese, du warst auch zu diesem Zeitpunkt bei mir.

Frau: Ich weiche nicht von deiner Seite.

Mann: Ach und dann kam die Inflation. Das ganze Geld war futsch. Wir haben alles verloren, das Haus, das Auto, die Ländereien. Aber du warst bei mir. Immer bei mir.

Frau: Geld alleine macht doch auch nicht glücklich.

Mann: Und dann wurde ich damals in den Krieg eingezogen. Wo warst du? Als Feldkrankenschwester an meiner Seite. Jede Wunde hast du mir verbunden und ich habe reichlich davon gehabt.

Frau: Manchmal hab ich schon das Gefühl gehabt, du lässt dich absichtlich anschießen, damit wir uns im Krankenlager treffen können.

Mann: Und weißt du noch letztens. Da habe ich mir ein Bein gebrochen, als wir einen Radausflug gemacht haben. Das war aber auch ein dummer Zufall, dass die Schranke genau im Weg stand. Auch da warst du wieder an meiner Seite.

Frau: Na, einer musste dich ja wieder vom Boden aufheben. Hätte ich dich denn einfach liegen lassen sollen? Das ist bei Ehepaaren nunmal so, dass man sich gegenseitig hilft. Und wenn mein Herbert einen Unfall hat, dann bin ich zur Stelle.

Mann: Und jetzt sitzen wir hier auf dieser Bank. Genau in dem Moment, als wir angekommen sind, hat sich die Sonne verkrümelt. So im Schatten ist es ganz schön kalt. Aber du Anneliese, du bist wieder bei mir.

Frau: Ja, Herbert. So wie immer.

Mann: Weißt du, was ich denke?

Frau: Was denn, Herbert?

Mann: Du bringst mir nur Unglück.

Die Hochzeit, ein Tag, den keiner je vergessen wird, immerhin lässt man die große Liebe endlich in einer Ehe münden.

Doch was passiert eigentlich, wenn man dann morgens am Frühstückstisch sitzt und es doch noch ein paar Punkte zu klären gibt? Nun dann kann es durchaus sehr schnell in einem mehr oder weniger humorvollen Frühstücksverhör enden.

Was braucht man für den Sketch – Das Frühstücksverhör?

Für diesen lustigen Sketch zur Hochzeit benötigt man zwei Personen sowie einen Tisch mit zwei Stühlen, der an einen Frühstückstisch erinnert. Passendes Frühstücksservice in Form von Tellern und Gläser kann die Stimmung dieses Sketches für zwei Personen anheben, ist jedoch nicht zwingend nötig.

Um den Sketch perfekt aufführen zu können, wäre es von Vorteil, wenn das Publikum zu Beginn lediglich leises Gemurmel hört und der Dialog erst einen Augenblick später beginnt.

Schauspieler

  • 2 Personen

Requisiten

  • 1 Frühstückstisch für 2

Geschätzte Spielzeit

  • Circa 5-10 Minuten

Der Sketch – Das Frühstücksverhör

Frau: Jetzt sind wir schon 10 Jahre verheiratet und alles ist immer noch genau so schön wie am Anfang, oder nicht Schatz?

Mann: Ja Hasi, da hast du Recht.

Frau: Ich finde, je länger wir uns kennen, desto besser verstehen wir uns. Gerade die letzten Jahre haben uns immens zusammengeschweißt. Oder?

Mann: Ganz bestimmt, Hasi. Ich wollte dir das auch schon lange einmal sagen.

Frau: Die Wochenenden mit dir sind traumhaft. Was du gerade wieder einmal für Höchstleistungen vollbracht hast, war schon enorm.

Mann: Man tut, was man kann. Ich gebe stets mein Bestes.

Frau: Ich weiß und deswegen liebe ich dich so sehr.

Mann: Ich dich auch mein Zuckerschnäutzchen. Ich dich auch.

Frau: Darf ich dich mal was fragen?

Mann: Aber ja. Alles was du willst.

Frau: Wenn ich morgen sterben würde, was würdest du tun?

Mann: Wieso solltest du morgen sterben?

Frau: Na was weiß ich. Unfall, Herzinfarkt, Weltuntergang…vieles ist möglich.

Mann: Du weißt aber schon, dass ich bei einem Weltuntergang ebenfalls sterben würde.

Frau: Ja Schatz, das war doch nur ein Beispiel.

Mann: Aber ein sehr schlechtes. Wie wäre es mit umgebracht werden?

Frau: Wie meinst du das?

Mann: Nur so.

Frau: Na, du hast Gedanken. Aber jetzt sag mal. Was würdest du tun?

Mann: Ich würde um dich trauern und zwar ohne Pause für immer.

Frau: Das ist süß von dir. Würdest du nochmal heiraten?

Mann: Nein.

Frau: Warum nicht? Bist du nicht gerne verheiratet?

Mann: Doch.

Frau: Also würdest du nochmal heiraten?

Mann: Ja, wenn die Zeit der Trauer vorbei wäre und ich mich wieder stark genug für solch eine Herausforderung fühle, dann ja.

Frau: Und würdest du auch mit der neuen Frau zusammenziehen?

Mann: Ja sicher. Das würde sich ja dann ergeben.

Frau: Würdest du sie hier in unser Haus holen?

Mann :Es wäre ja dann mein Haus, aber ja natürlich.

Frau: Und würde sie auch in unserem Bett schlafen?

Mann: Ganz bestimmt.

Frau: Was wäre mit meinen Bildern? Würdest du die auch austauschen?

Mann: Nein, ich würde beide Bilder stehen lassen.

Frau: Hättet ihr auch Sex miteinander?

Mann: Ich denke schon. Wenn nicht, dann wäre das unnormal.

Frau: Und würdest du sie auch mit zum Golf nehmen, so wie du es mit mir machst?

Mann: Aber ja.

Frau: Und bekäme sie auch meine Golfschläger?

Mann: Nein, sie ist Linkshänderin.

Frau: Bitte waaaaas?

Mann: Verdammt!

Endlich wieder frei

Eine Ehe ist immer wieder ein kleines Abenteuer, dabei ist es egal, ob man frisch verheiratet ist oder aber schon seit zwanzig langen Jahren gemeinsam durchs Leben geht.

Wer bei einer Hochzeit aufzeigen will, wie es sein könnte, wenn man diese 20 Jahre bereits erfolgreich gemeinsam gemeistert hat, der findet in diesem lustigen Sketch genau diese Möglichkeit.

Denn „Endlich wieder frei“ zeigt auf humorvolle Art und Weise den Alltag als Ehepaar nach zwanzig Jahren Ehe.

Was braucht man für den Sketch – Endlich wieder Frei?

Für diesen lustigen Hochzeitssketch benötigt man ein Bett bzw. ein Reisebett oder eine Luftmatratze, einen Tisch und zwei Stühle.

Als Schauspieler braucht man für den Sketch für zwei Personen noch einen Mann und eine Frau. Beide sollten einen Pyjama bzw. ein Nachthemd tragen und darüber einen Morgenmantel.

Schauspieler

  • 2 Personen

Requisiten

  • 1 Bett
  • 1 Tisch und 2 Stühle
  • ggf. Pyjamas für die Schauspieler
  • 2 Morgenmäntel

Spielzeit

  • circa 5 Minuten

Der Sketch – Endlich wieder Frei

Die Frau liegt im Bett und schläft, während der Mann am Tisch in der Küche sitzt. Wenn die Möglichkeiten vorhanden sind, könnte man mit einem Scheinwerfer oder einer anderen Lichtquelle die jeweilige Szene besonders hervorheben. Sie gibt laute Schnarchgeräusche von sich und er sollte leise vor sich hinwimmern. Nach einigen Sekunden wird sie wach und setzt sich aufrecht im Bett hin.

Frau A: Schatz?

Keine Antwort. Sie ruft noch einmal

Frau A: Schaaaaatz!

Mann A: Was ist denn?

Frau A: Wo bist du?

Mann A: Ich sitze hier in der Küche am Tisch. Wieso?

Frau A: Na, weil ich mitten in der Nacht wach werde und dich nicht finden kann. Was machst du denn da?

Mann A: Ich sitze am Tisch und trinke ein Bier.

Frau A: Mitten in der Nacht?

Mann A: Muss es hell sein, um ein Bier zu trinken?

Frau A: Nein, aber sowas machst du doch sonst auch nie.

Mann A: Heute ist mir aber danach. Stört es dich?

Frau A: Nein… ich meine ja…. also kommst du jetzt wieder ins Bett?

Mann A: Nein. Noch nicht.

Frau A: Komm wieder ins Bett Schatz.

Mann A: Nein. Ich will erst mein Bier austrinken.

Die Frau steht auf, streckt sich und bleibt kurz neben dem Bett stehen,

Frau A: Was der nun schon wieder hat.

Sie geht schlaftrunken in die Küche und findet ihren Mann am Tisch sitzend vor.

Frau A: Was ist denn los mit dir?

Mann A: Ich fühl mich nicht gut.

Frau A: Und wieso nicht, wenn ich fragen darf?

Mann A: Wir sind jetzt seit 20 Jahren verheiratet.

Frau A: Ja das stimmt. Soweit kann ich dir noch folgen.

Mann A: Und weißt du noch, als wir unser erstes Date hatten?

Frau A: Ja das weiß ich auch noch. Das war sehr schön.

Mann A: Es hat geregnet. Eigentlich wollte ich mit dir an den See fahren und dort das erste Mal….du weißt schon….

Frau A: Ja ich weiß. Trotz des Regens hast du es ja auch schließlich geschafft.

Mann A: Auf dem Rücksitz von meinem alten Käfer.

Frau A: Ganz genau. Das werde ich nie vergessen. Es war wunderschön.

Mann A: Ja, das war es. Kannst du dich denn auch noch daran erinnern, wie uns dein Vater dabei erwischt hat?

Frau A: Oh ja. Das war einer der größten Schreckmomente meines Lebens.

Mann A: Er hat mir die Schrotflinte vor das Gesicht gehalten und zu mir gesagt:“Entweder du heiratest meine Tochter, oder du wanderst für 20 Jahre in den Knast.

Frau A: Dass du dich daran noch erinnern kannst. Ich bin ja ganz gerührt. Darf ich dich fragen, warum du dann trotzdem weinst? Das sind doch schöne Erinnerungen.

Mann A: Im Gegensatz zur Ehe wäre ich aus dem Knast heute entlassen worden.

Dass es ab und an im Eheleben zu Problemen kommt, nun das sollte allen bewusst sein.

Doch was, wenn die Probleme immer mehr werden und eine Eheberatung langsam aber sicher nötig ist, man jedoch nicht die 0815 Version möchte?

Nun dann könnte die Eheberatung Deluxe eine Möglichkeit sein, die Probleme zu lösen.

Was braucht man für den Sketch – Eheberatung Deluxe?

Bei diesem lustigen Sketch zur Hochzeit geht es darum, dass man das Brautpaar auf zwei Stühlen vor einen Tisch setzt. Auf der anderen Seite des Tisches sitzt ein Eheberater. Dieser stellt dem Brautpaar eindeutige Fragen.

Die Aufgabe des Brautpaares ist es nun, einfach nur so zu tun, als ob es sprechen würde, doch in Wirklichkeit bewegen sie nur den Mund. Die eigentlichen Stimmen kommen aus dem Off und werden von einem Mann und einer Frau vorgelesen.

Als Schauspieler benötigt man das Brautpaar, einen Mann und eine Frau für die Stimmen und einen Eheberater, der ebenfalls eine Frau oder ein Mann sein kann. Requisiten sind: Drei Stühle, ein Tisch und ein Block für den Eheberater. Im Text dann jeweils den Namen des Brautpaares einsetzen.

Schauspieler

  • 5 Personen

 

Requisiten/Kulisse

  • 3 Stühle

Spielzeit

  • Circa 5-10 Minuten

Der Sketch – Eheberatung Deluxe

Eheberater: Ich freue mich, dass Sie heute zu mir gekommen sind, Herr und Frau_________. Wie kann ich Ihnen beiden helfen?

Frau A: Naja… es geht darum, dass mein Mann seinen ehelichen Pflichten nicht mehr nachkommt. Sie verstehen, wie ich das meine?

Mann A: So stimmt das aber nicht. Natürlich kann ich noch. Aber ich will nicht mehr. Es wird mir einfach zu viel, es immer zu tun.

Eheberater: Sie wollen also nicht mehr, Herr________?

Mann A: Nein…es ging nun schon so viele Jahre, wo ich immer musste. Irgendwann kommt dann einfach der Punkt, an dem man nicht mehr müssen will. Verstehen Sie? Es ist ganz einfach so, dass man als Ehemann irgendwann auch nicht mehr wollen kann.

Frau A: Früher hast du immer gerne gewollt.

Mann A: Ja ich weiß. Da wollte ich ja auch noch und musste noch nicht wollen.

Frau A: Ich weiß aber noch, dass er ganz am Anfang immer gerne hat und auch wollte.

Eheberater: Das ist höchst interessant. Wie lange sind Sie denn schon zusammen?

Frau A:  Seit 6 Jahren.

Eheberater: Und wie oft haben Sie es in der Zeit gemacht?

Frau A: Jeden Tag.

Mann A: 6 Jahre, jeden Tag. Verstehen Sie mich? Das kann man doch nicht immer wollen müssen.

Eheberater: Das ist wirklich viel und auch eine recht starke körperliche Belastung.

Frau A: Nun übertreiben Sie aber mal nicht. Er hat sich nämlich nie groß dabei angestrengt.

Mann A: Du hast aber auch nie gesagt, dass ich es gut mache. Immer war dir alles hinterher viel zu feucht.

Eheberater: Verstehe ich sie also richtig, Herr________, Sie wollen in Zukunft nie mehr?

Mann A: Ja, doch schon. Es gehört ja auch zu den ehelichen Pflichten. Aber nicht mehr jeden Tag.

Frau A: Ach ich soll es dann also jeden Tag alleine machen und du siehst mir dabei zu? Das glaubst du doch selbst nicht.

Eheberater: Darf ich fragen, in welcher Stellung und wo Sie es immer getan haben?

Frau A: Na, meistens in der Küche.

Mann A: Ja genau. Und dann die ganze Zeit im Stehen. Wie soll man sowas aushalten? Erklären Sie mir das mal.

Eheberater: Nun ich muss gestehen, es 6 Jahre jeden Tag im Stehen und in der Küche zu tun, ist schon sehr außergewöhnlich. Aber wenn Sie darin ihre sexuelle Erfüllung gefunden haben, dann ist es ja auch in Ordnung für Sie.

Frau A:Wie meinen Sie das? Sexuelle Erfüllung? Wir reden hier vom Geschirrspülen!!!

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