Sketche aus dem Eheleben

“Man führt eine glückliche Ehe, wenn man lieber nach Hause kommt, als man das Haus verlässt.” So antwortete damals Heinz Rühmann auf die Frage, was ein glückliches Eheleben ausmache.

Die meisten Pointen in Sketchen oder Witzen ergeben sich jedoch eher daraus: “Eine glückliche Ehe ist eine, in der sie ein bisschen blind und er ein bisschen taub ist.” So jedenfalls definierte es einst schmunzelnd Loriot, der Meister der lustigen Alltagsszenen, nicht nur, über das Eheleben.

Ehe Sketche, warum sind sie lustig?

Wenn auch nicht jeder verheiratet ist, so kennt doch fast jeder typische Pärchensituationen, ob nun verheiratet oder nicht. Der offizielle Akt, den Bund fürs Leben einzugehen, vor dem Staat und/oder vor Gott, das ist letztendlich nur eine Formsache, beziehungsweise eine Sache der Romantik. Die Romantik einer Eheschließung ist das Gefühl der Endgültigkeit, der Hingabe an den Anderen und der märchenhaft royalen Feierlichkeiten.

Doch gerade dieser Entschluss, das Ehebündnis einzugehen, sorgt durch seinen vorgegebenen Rahmen und gewisse Vorgaben dafür, dass die Ehe sich bestens für Pointen und Anekdoten geeignet.

Wie schon beim Umgang mit Ärzten, Richtern und der Polizei, steht auch hier immer einer von beiden “ohnmächtig” entweder dem Anderen oder der Autorität Ehe gegenüber. Das ist zwangsläufig ein Stoff, aus dem Pointen entstehen.

Ehe Sketche, der äußere Rahmen

Die klassischen Szenen des ehelichen Zusammenlebens dürften sich wohl hauptsächlich innerhalb folgender Rahmen abspielen. Nicht umsonst beginnen unzählige Witze und Anekdoten über das Eheleben mit diesen Worten:

  • Er kommt (zu spät/von der Arbeit) nach Hause …
  • Ein Ehepaar liegt im Bett …
  • Ein Paar bei der Eheberatung …
  • Sie zu Ihrer Freundin …
  • Er sitzt an der Theke …
  • Sie und Er beim Essen …
  • Er und Sie beim Einkaufen …
  • Sie und Er im Auto …

Diese Kulissen sind allesamt mit einfachen Mitteln darzustellen. Selbst ohne weitere Vorlagen dürfte schon fast jedem zu einer diese Situationen etwas Lustiges in den Sinn kommen. Auch eine großartige Kostümierung ist meistens nicht erforderlich, sofern die Rollen gemäß der Geschlechter verteilt werden.

Ein gelungener Ehe Sketch

Was ein gelungener Sketch über das Eheleben ist? Der Sketch ist dann perfekt, wenn am Ende er über sie oder sie über ihn und auf jeden Fall beide über sich lachen können.

Szenen über das Eheleben mit gleichgeschlechtlichen Darstellern

Nein, es geht nicht unbedingt um die Homo-Ehe.

Über die Ehe lassen sich auch wunderbar Sketche darstellen, indem sich die Frau mit ihrer Freundin über das Zusammenleben mit ihren Mann unterhält.

Natürlich auch umgekehrt, wenn der Mann sich bei einem Freund oder einem Wirt Rat holen möchte. Denn immer noch sind ja meistens die Frauen, die rätselhaften Wesen, die von den Männern nicht verstanden werden.

Ehe Sketche: beliebte Nebendarsteller

Beliebte Nebendarsteller und Pointengeber bei Ehe Sketchen, das sind in erste Linie die Kinder und die Schwiegereltern. Dann folgt der Berufsstand der Priester, der Standesbeamten, der Eheberater und letztendlich der, der Anwälte und Richter. Wobei die Reihenfolge der Aufzählung hier eher nicht willkürlich ist.

Zum Lachen gibt es meistens dann etwas, wenn es nicht funktioniert oder aber mit Sex zu tun hat. Kein Wunder also, dass es in Sketchen und Witzen thematisch oft um den Ehevollzug (im Bett) geht oder aber um eine Art Eheberatung.

Der atemberaubende und lustigste Klassiker in Sachen Eheberatung dürfte wohl der gleichnamige Sketch von Loriot sein. Besser auf den Punkt kann man die Szenen einer Ehe wohl kaum bringen und zuspitzen.

Das Bett – Ein Ort der Ruhe

Sketche aus der Ehe sorgen immer wieder für Stimmung. Es gibt kein Pärchen, welches sich nicht in der jeweils gespielten Szene wiederfindet. Ehe Sketche bieten eine perfekte Möglichkeit, um den “Kampf” der Geschlechter auf humorvolle Weise darzustellen.

Sketche über die Ehe können ganz einfach aufgeführt werden. Hierzu benötigt man in den meisten Fällen nur zwei Personen, die das Ehepaar darstellen. So kann man auch auf kleineren Veranstaltungen für große Lacher sorgen.

Inhaltsverzeichnis:

  1. Worum geht es?
  2. Was benötigt man?
  3. Sketch: Das Bett – Ein Ort der Ruhe

Worum geht es in dieser Art Ehe Sketch?

In dieser Art Sketche über die Ehe, geht es um ein Pärchen, welches sich ein Bett kaufen will. Es probiert eins aus und rutscht automatisch in einen Streit, wer nun auf welcher Seite zu liegen hat und wer mehr Platz hat als der andere Partner. So kommt es zu einem lustigen Dialog mit spritziger Pointe.

Was braucht man für diese Sketche über die Ehe?

Für diesen Sketch über die Ehe benötigt man ein Bett und eine Decke.

Requisiten

  • 1 Bett
  • 1 Decke

Schauspieler

  • 2 Männer
  • 1 Frau

Spieldauer

  • Ca. 5 – 10 Minuten

Sketch: “Das Bett – Ein Ort der Ruhe”

Dieser Sketch beginnt damit, dass das Pärchen gemeinsam vor dem Bett steht. Beide unterhalten sich darüber, wer auf welcher Seite schläft und es entsteht langsam aber sicher ein Streitgespräch.

Mann: Schatz ich würde heute gerne einmal auf der linken Seite liegen.

Frau: Das war ja wieder mal klar. Immer willst du links liegen. Dabei schläfst du immer links.

Mann: Ebend. Und weil ich es gewohnt bin auf der linken Seite zu schlafen, machen wir auch gleich damit weiter.

Frau: Ich will aber auch mal links liegen.

Mann: Aber bisher hat dir die rechte Seite immer sehr gut gefallen.

Frau: Das stimmt, aber warum soll man immer so sehr an alten Gewohnheiten festhalten? Heute liege ich links.

Mann: Nein, du liegst rechts.

Frau: Nein, ich liege links.

Mann: Jetzt führ dich doch nicht so kindisch auf.

Frau: Ich führe mich kindisch auf? Du könntest mich ja einfach links liegen lassen.

Mann: Aber dann schlafe ich schlecht. Willst du das?

Frau:Willst du, dass ich einen Rechtsdrall bekomme?

Mann: Ich bitte dich Schatz, jetzt werd mal nicht albern.

Frau: Also darf ich nun links liegen oder nicht? Ich habe die ganze Nacht Zeit für eine Diskussion.

Mann: Also gut, dann liegst du eben links und ich schlafe schlecht.

Frau: Geht doch.

Beide legen sich nebeneinander ins Bett und decken sich zu.

Mann: Und, wie liegt es sich links?

Frau: Hervorragend. Hätte ich das vorher gewusst, wäre ich schon viel früher auf diese Seite gewechselt.

Mann: Na, dann genieß den Moment. Morgen liege ich wieder auf dieser Seite.

Frau: Nun mal nicht so vorschnell. Außerdem hast du mehr als die Hälfte des Bettes eingenommen. Ich finde, das ist eine sehr gute Entschädigung.

Mann: Ich soll mehr als die Hälfte vom Bett haben? Du machst dich doch hier so breit wie ein Walross.

Frau: Ein Walross? Willst du mir etwas sagen, dass ich dick bin?

Mann: Nein, aber du machst dich breit.

Frau: Breit bin ich also auch noch? Gut zu wissen, wie du von mir denkst.

Mann: Also, nun rück schon etwas rüber, so kann ich einfach nicht liegen.

Frau: Du hast exakt so viel Platz wie ich. Jetzt beschwer dich mal nicht.

Mann: Ich beschwere mich nicht. Außerdem komme ich von hier nicht an den Lichtschalter.

Frau: Das Licht bleibt ja auch an. Also mach dir darüber mal keine Gedanken.

Mann: Morgen liege ich wieder links.

Frau: Das wirst du nicht.

Mann: Und das werde ich doch.

Frau: Das werden wir ja sehen.

Mann: Das werden wir auch, du Streithenne.

Frau: Streithenne? Du besitzergreifender Macho. Wenn du nicht aufpasst was du sagst, dann schlafe ich demnächst ganz alleine im Bett.

Mann: Das würdest du nicht wagen.

Frau: Und ob ich das würde.

Ein Mann kommt auf die Bühne und stellt sich direkt neben das Bett bzw. das streitende Ehepaar.

Mann 2: Entschuldigen Sie?

Beide: Was?

Mann 2: Gefällt Ihnen nun unser Modell Traumland oder möchten Sie noch ein anderes Bett aus unserer Ausstellung sehen?

Sketch: Der Liebhaber

Sketche in der Ehe haben alle eine Gemeinsamkeit: Sie handeln vom vermeintlich harmonischen Zusammenleben zweier Menschen, die sich lieben, aber in gewissen Situationen auch heftig streiten können. So wundert es nicht, dass zahlreiche Sketche in der Ehe von einer humorvollen Sichtweise dieser Dinge erzählen.

Sketche in der Ehe laufen meistens so ab, dass aus einer ganz normalen und harmlosen Situation plötzlich purer Ernst wird, der in den Sketchen dann überzogen dargestellt wird. Jeder, der verheiratet ist oder war, wird sich in die Szene hineinversetzen können.

Sketche in der Ehe spielen auf engem Raum, so wie es im wahren Leben auch jeden Tag der Fall ist. Gerade die vertraute Atmosphäre, die plötzlich eskaliert, sorgt für Stimmung innerhalb des Sketches.

Inhaltsverzeichnis:

  1. Worum geht es?
  2. Was braucht man?
  3. Sketch: Der Liebhaber

Worum geht es in diesem Ehe-Sketch?

In diesem Sketch geht es um einen Mann, der nach hause kommt und einen fremden Schlafanzug auf dem Bett findet. Ab diesem Moment rastet er vollkommen aus und zerlegt die ganze Wohnung.

Was braucht man für diese Sketche in der Ehe?

Für Sketche in der Ehe benötigt man ein Bett, einen großen Teddybären, eine Vase, einen Bilderrahmen, einen Mantel, einen großen Bierkrug.

Übersicht der Requisiten für diese Sketche in Listenform

  • 1 Bett
  • 1 Teddy
  • 1 Vase
  • 1 Bilderrahmen
  • 1 Mantel
  • 1 Bierkrug

Benötigte Schauspieler für diese Sketche

  • 1 Mann
  • 1 Frau

Spieldauer dieser Sketche in Minuten

Ca. 5 – 10 Minuten

Sketche in der Ehe: “Der Liebhaber”

Die Szene beginnt damit, dass der Mann nach Hause kommt und ins Schlafzimmer geht. Als er seinen Mantel ablegt, sieht er einen fremden Schlafanzug auf dem Bett. Dann ruft er seine Frau und rastet komplett aus.

Mann: Anneliese! Kommst du bitte mal?

Frau: Was ist denn Egon?

Mann: Hast du mir etwas zu sagen?

Frau: Ähhh….guten Abend?

Mann: Und was noch?

Frau: Ähhhh….Ich liebe dich?!?

Mann: Und?

Frau: Ähhh…schön dass du da bist?

Mann: Jetzt hör mir aber auf. Während ich hart arbeite, vergnügst du dich hier mit anderen Männern?

Frau: Aber Egon!!! Wie kommst du denn darauf?

Mann: Ich kommt also ganz friedlich nach hause, will meinen Mantel ausziehen und was sehe ich da?

Frau: Ja?

Mann: Einen fremden Schlafanzug auf dem Bett.

Frau: Das kann ich dir erklären…ich…

Mann: Hör mir auf mit deinen Lügen. Betrogen hast du mich. Ich kann so nicht weiterleben.

Frau: Aber Egon, lass mich doch erklären.

Mann: Ich will deine Lügengeschichten nicht hören.

Frau: Ich lüge nicht.

Mann: Weißt du was? Den Teddybären, den du mir geschenkt hast, den will ich nicht mehr. (Nimmt den Bären und reißt die Arme aus. Dann fängt er an, wie wild die Fütterung rauszuziehen)

Frau: Aber Egon, den habe ich doch extra für dich…

Mann: Sei leise. Es gibt kein zurück mehr. Und dann dieses Bild.

(Der Mann nimmt den Bilderrahmen und knallt ihn mit voller Wucht auf den Boden.)

Frau: Aber Egon…unser Hochzeitsbild.

Mann: Es gibt keine Hochzeit mehr für mich. Es ist aus. Betrogen und belogen…diese Schande, die du über mich gebracht hast.

Frau: Mensch Egon nun beruhig dich doch. Soll ich dir ein Bier holen?

Mann: Haha, das wäre ja noch schöner. Wahrscheinlich in diesem Bierkrug hier, was?

(Der Mann nimmt die Vase und schmeißt sie auf den Boden.)

Frau: Aber Egon, das war doch die Vase von meiner Mutter.

Mann: Das ist mir egal. Ich hab dieses hässliche Ding sowieso gehasst.

(Nun nimmt er den richtigen Bierkrug.)

Mann: Aber trotzdem will ich dieses Monster von Dekoration nicht behalten. Er erinnert mich nur an die Frau, die mich BETROGEN hat.

Frau: Also Egon ich weiß ja gar nicht was ich sagen soll. Was ist denn mit dir los?

Mann: Was mit mir los ist? Du betrügst mich mit einem fremden Mann und bist dann auch noch so dreist, mich zu fragen, was mit mir los ist?

Frau: Aber Egon ich habe dich nicht betrogen. Das ist die Wahrheit.

Mann: Ach wirklich? Und woher kommt dann dieser Schlafanzug? Ist das nicht Beweis genug?

Frau: Mensch Egon das sollte ein Geschenk für dich sein. Den wollte ich dir zum Hochzeitstag schenken, aber du bist zu früh nach hause gekommen, so dass ich ihn nicht mehr verpacken konnte.

(Er steht nun mit offenem Mund auf der Bühne und weiß nicht, was er sagen soll.)

Mann: Also….genau meine Farbe und er ist so schön weich.

Sketch über die Ehe: Einmal die Ehefrau sein

Sketche aus dem Eheleben müssen nicht immer zwingend von einer Ehe handeln. Es darf auch gerne mal von einem Pärchen eine Situation dargestellt werden, die nur vermuten lässt, dass es sich um eine Ehe handelt. So auch in diesem Sketch. Viel Spaß beim Aufführen unserer Sketche aus dem Eheleben.

Inhaltsverzeichnis:

  1. Handlung
  2. Was benötigt man?
  3. Sketch: Einmal die Ehefrau sein

Sketche aus dem Eheleben spielen meistens im Bett. So lassen sie sich einfach auf der Bühne präsentieren. Dieser Sketch spielt ebenfalls in einem Doppelbett, doch handelt es sich hierbei nicht um ein Ehepaar.

Worum geht es in diesem Sketch aus dem Eheleben?

In diesem Sketch aus dem Eheleben geht es um einen Mann, der in einem Hotelzimmer wohnt. Da alles ausgebucht ist, wird er vom Inhaber des Hotel gefragt, ob er eventuell bereit wäre, einen weiblichen Stammgast mit in seinem Zimmer schlafen zu lassen.

Was braucht man für diesen Sketch aus dem Eheleben?

Für die meisten Sketche aus dem Eheleben benötigt man nicht viele Requisiten.

Für diesen Sketch aus dem Eheleben benötigt man ein Bett und eine Nachttischlampe sowie 3 Schauspieler.

Die Spieldauer beträgt etwa 5-10 Minuten.

Schauspieler

  • 2 Männer
  • 1 Frau

Requisiten

  • 1 Bett
  • 1 Nachttischlampe

Spieldauer

Ca. 5 – 10 Minuten

Sketche aus dem Eheleben – Einmal die Ehefrau sein

(Diese Szene beginnt damit, dass der Mann sich gerade den Schlafanzug anzieht und sich für das Bett fertig macht. Dann klopft es an der Tür und der Dialog beginnt.)

Mann: Herein.

Mann2: Guten Abend Herr Müller. Entschuldigen sie bitte die Störung, aber ich habe ein Problem.

Mann: Worum geht es denn?

Mann2: Na, wie sie ja wissen, ist diese Woche die große Modeausstellung in der Stadt. Alle Betten belegt und kein Zimmer mehr frei im Großraum Hamburg.

Mann: Ja und wie kann ich ihnen dabei helfen?

Mann2: Wären sie bereit, Frau Schmidt bei ihnen für eine Nacht aufzunehmen? Sie ist ein Stammgast in unserem Haus.

Mann: Das wäre kein Problem. Wenn es sie nicht stört, mit mir das Bett zu teilen.

Frau: Nein das macht mir überhaupt nichts.

Mann: Dann sehen sie das Zimmer als unser gemeinsames an.

(Sie kommt herein, der Manager geht wieder und sie beginnt damit, sich ebenfalls für die Nacht fertig zu machen. Dann legen sich beide in das Bett und er schaltet das Licht aus.)

Frau: Herr Müller?

Mann: Was denn?

Frau: Könnten sie bitte das Fenster aufmachen?

Mann: Aber gerne Frau Schmidt.

(Er steht auf und öffnet das Fenster. Es reicht, wenn er dies andeutet, weil es schwierig ist, ein Fenster auf der Bühne aufzubauen.)

Frau: Vielen Dank Herr Müller.

Mann: Gerne Frau Schmidt.

(Es vergeht eine Weile, bis der Dialog weitergeht.)

Frau: Herr Müller?

Mann: Schnaaaaaarch.

Frau: Herr Müller!?!

Mann: Ja, was denn Frau Schmidt?

Frau: Es ist etwas kühl im Zimmer geworden. Würden sie das Fenster bitte wieder schließen?

Mann: Aber gerne Frau Schmidt. Das ist kein Problem.

(Er steht auf und schließt das Fenster wieder. Dann legt er sich wieder ins Bett.)

Frau: Herr Müller?

Mann: Was denn Frau Schmidt?

Frau: Könnte ich vielleicht etwas mehr von der Decke haben? Ich erkälte mich so leicht.

Mann: Aber natürlich Frau Schmidt. Nehmen sie sich einfach so viel, wie sie benötigen.

(Sie zieht die komplette Decke zu sich herüber, so dass er ohne Decke im Bett liegt.)

Mann: Ist es ihnen nun warm genug Frau Schmidt?

Frau: Aber ja Herr Müller. Sie sind wirklich sehr zuvorkommend.

Mann: Gerne Frau Schmidt.

(Es vergeht wieder ein Moment, bis der Dialog wieder Fahrt aufnimmt.)

Frau: Herr Müller.

Mann: Ja Frau Schmidt!

Frau: Hätten sie eventuell noch ein Glas Wasser für mich?

Mann: Frau Schmidt, ich muss ihnen etwas sagen.

Frau: Was denn Herr Müller?

Mann: Würden sie gerne für eine Nacht meine Ehefrau sein? Einfach nur so tun, als ob sie meine Ehefrau sind?

Frau: Oh Herr Schmidt. Für eine ganze Nacht? Das wäre ich nur zu gerne.

Mann: Wirklich? Eine ganze Nacht meine Frau?

Frau: Eine ganze Nacht Herr Müller.

Mann: Dann hol dir dein scheiß Wasser selbst.

Sketche über die Ehe: Für immer und ewig!…oder?

Sketche aus dem Eheleben spiegeln das Leben der meisten Menschen wieder. In jedem Eheleben kommt es hin und wieder mal zu streitigkeiten oder die Kräfte in der Beziehung sind etwas unausgeglichen. Sketche, die davon handeln nehmen genau diesen Sachverhalt auf die Schippe.

Inhaltsverzeichnis:

  1. Worum geht es?
  2. Requisiten
  3. Sketch: Für immer und ewig! …oder?

Sketche aus dem Eheleben spielen meistens in einem kleinen Rahmen, also in der Küche, vor dem Fernseher oder im Schlafzimmer. So braucht man keinen großen Aufwand betreiben, um die Sketche aus dem Eheleben aufführen zu können.

Worum geht es in dieser Art Sketche aus dem Eheleben?

In dieser Art Sketche aus dem Eheleben geht es um eine Frau, die ihren Mann terrorisiert und ihn den ganzen Tag schikaniert.

Er leidet sichtlich darunter, doch in der Pointe kommt sein Rachefeldzug.

Was braucht man für diese Sketche aus dem Eheleben?

Eheleben Sketche benötigen in den meisten Fällen nur 2 Schauspieler und wenig Requisite. Auch mit wenigen Mitteln oder auf einer kleinen Bühne, kann man so eine lustige Szene zaubern.

Für diesen Sketch aus dem Eheleben benötigt man einen Tisch, 2 Stühle, Geschirr, 2 Frühstückseier, braune Damenschuhe, eine Zeitung, eine Schachtel Pralinen.

Die Spieldauer beträgt 5-10 Minuten.

Requisiten

  • 1 Tisch
  • 1 Paar Damenschuhe
  • 2 Stühle
  • Geschirr
  • 2 Frühstückseier
  • 1 Zeitung
  • 1 Schachtel Pralinen

Schauspieler

  • 1 Mann
  • 1 Frau

Spieldauer

  • Ca. 5 – 10 Minuten

Sketche aus dem Eheleben – Für immer und ewig!…oder?

(Dieser Sketch beginnt damit, dass das Pärchen am Tisch sitzt und frühstückt. Er bringt ihr noch ein Ei und dann geht der Dialog auch schon los.)

Mann: So, mein Schatz. Hier kommt auch schon dein Eiliweili.

Frau: Musst du denn dem Ei immer so einen bekloppten Namen geben? Eiliweili?

Mann: Entschuldigen bitte mein Schatz, aber ich dachte es gefällt dir so.

Frau: Nein, es gefällt mir so nicht. Also unterlasse dies bitte in Zukunft.

Mann: Aber sicher mein Schatz, mach dir keine Sorgen. Ich werde daran denken.

Frau: Wenn wir schon beim Thema denken sind, dann denk mal daran, was ich dir gesagt habe, wie ich mein Ei zum Frühstück essen möchte.

Mann: Du wolltest es weich gekocht.

Frau: Ganz genau. Dann hast du also doch was in deinem Oberstüchen. Dieses hier ist so hart wie Zement. Am liebsten würde ich es nehmen und dir über den Kopf schlagen.

Mann: Na, das wäre bestimmt lustig mein Schatz. Du hast aber auch immer Ideen.

Frau:Na, dann ist das Frühstück also gelaufen. Ich habe kein Hunger mehr.

Mann: Ich auch nicht mein Schatz. Ganz plötzlich will ich auch nicht mehr frühstücken.

Frau: Dann gehen wir jetzt einkaufen. Hast du alles zusammen?

Mann:Ja, mein Schatz. Den Schlüssel, den Korb, die Geldbörse und meinen Mantel. Wir können los.

Frau: Ach, wir können also los? Und wie soll ich auf die Straße? In Hausschuhen?

Mann: Ach, mein Schatz, da hab ich aber wieder einen dummen Fehler gemacht. Ich hole dir die Schuhe natürlich sofort.

Frau: Die braunen Schuhe, ist das klar?

Mann: Aber sicher, mein Schatz. Gerne.

(Der Mann geht kurz raus und kommt mit braunen Schuhe wieder.)

Frau: Na geht doch. Sag mal wo sind meine Pralinen? Mir ist jetzt nach Schokolade.

Mann: Die liegen auf dem Tisch.

Frau: Ich sehe sie aber nicht.

Mann: Sie sind hier unter der Zeitung.

Frau: Na, was kann ich denn dafür, dass du sie da versteckst?

Mann: Da ist mir aber ein schlimmer Fehler unterlaufen. Hätte sie auch auf Seite legen können, als du die Zeitung abgelegt hast.

Frau: Also bin ich jetzt auch noch Schuld daran?

Mann: Nein, nein. Es tut mir leid.

Frau: Ja, ist klar.

Mann: Nein es tut mir wirklich leid.

Frau: Willst du dich jetzt immer öfter wiederholen? So wie ein Papagei?

Mann: Nein mein Schatz.

Frau: Weißt du was?

Mann: Was denn?

Frau: Das mit dem Einkaufen kannst du vergessen. Ich habe keine Lust mehr dank dir.

Mann: Das tut mir aber leid mein Schatz.

Frau: Ich gehe jetzt in die Badewanne. Lass mir sofort das Wasser ein.

Mann: Aber natürlich. Nach dem ganzen Stress heute, hast du dir das auch verdient.

(Er geht raus und lässt das Bad ein. Dann kommt er wieder auf die Bühne.)

Mann: Das Bad ist eingelassen.

Frau: Wie lange das immer dauert bei dir.

Mann: Entschuldige bitte mein Schatz.

(Sie geht von der Bühne und er setzt sich niedergeschlagen an den Tisch. Dann merkt man, wie seine Stimmung plötzlich deutlich besser wird. Er lächelt, steht auf und ruft seine Frau.)

Mann: Schatz?

Frau: Was ist denn noch? (Aus dem Off)

Mann: Ich habe eine super Idee.

Frau: Was kommt denn jetzt?

Mann: Wo du gerade doch in der Badewanne bist, bringe ich dir vorsichtshalber schonmal den Föhn. (Reibt sich die Hände und lacht)

Szenen einer Ehe

In dem Sketch “Szenen einer Ehe” geht es um ein Ehepaar, das sich über die gesamte Dauer des Sketch streitet. Er kommt nach Hause, leider zu spät und sie ärgert sich darüber. Dann geht ganz plötzlich der Streit los.

Sketche die von der Ehe oder der Eheberatung handeln, sind meistens am besten für 2 Schauspieler geeignet. Hierbei kommt es darauf an, dass ein Streit entweder überdreht bzw. überzogen oder aber möglichst real dargestellt wird.

Inhaltsverzeichnis:

  1. Worum geht es?
  2. Was benötigt man?
  3. Sketch: Szenen einer Ehe

Worum geht es in diesem Sketch?

In dieser Art Sketche über die Eheberatung geht es um einen Mann, der zu spät nach Hause kommt und seine Frau sich darüber ärgert, weil das Essen nun schon eine ganze Stunde auf dem Tisch steht. Es ist inzwischen kalt, was zu einem Streit führt.

Was braucht man für diesen Sketch?

Für diesen Eheberatung Sketch braucht man 1 Telefon, 1 Vase, Blumen, Geschirr für den Tisch, Kartoffeln, Wein, Bilderrahmen, Nudelholz, 1 Tisch, 2 Stühle.

Schauspieler

  • 1 Mann
  • 1 Frau

Requisiten

  • 1 Tisch
  • 2 Stühle
  • Wein
  • Kartoffeln (in Schale auf dem Tisch)
  • Bilderrahmen
  • Nudelholz
  • 1 Vase
  • Blumen
  • Geschirr für den Tisch
  • 1 Telefon

Spieldauer

Ca. 5 – 10 Minuten

Ein Sketch über die Eheberatung – “Szenen einer Ehe”

Der Sketch über die Eheberatung beginnt damit, dass sie am Tisch sitzt und auf ihren Mann wartet. Er kommt dann nach einigen Sekunden rein, trägt Mantel und Hut. Dann beginnt der Dialog. Sketche dieser Art wirken noch witziger, wenn er etwas dämlich tut und sie so richtig zickig spielt.

Mann: Hallo Schatz. Ich bin wieder zu hause.

Er geht um sie herum und zieht dabei seinen Mantel aus und nimmt den Hut ab.

Mann: Mann ist das ein Wetter draußen. Es ist eisig kalt. Aber jetzt bin ich ja endlich wieder zu hause. Wie war dein Tag?

Sie antwortet nicht.

Mann: Es war heute ganz schön stressig im Büro. Erst die neuen Aufträge und dann auch noch ein Besuch von unserem besten Kunden. Alle mussten bereit stehen dafür.

Sie antwortet wieder nicht.

Mann: Was ist denn los, Hasi? Hast du deine Stimme verloren?

Frau: Ob ich meine Stimme verloren habe?

Mann: Ja. Du sagst ja gar nichts.

Frau: Was glaubst du eigentlich wer du bist? Seit eeeeeeeeeiner Stunde warte ich nun schon mit dem Essen auf dich. Hast du deine Stimme verloren, weshalb du mich nicht angerufen hast?

Mann: Ach Schatz, ich hatte doch einen Termin nach der Arbeit.

Frau: Und warum sagst du mir nichts?

Mann: Jetzt werde mal nicht hysterisch.

Frau: Hysterisch? Ich?

Mann: Ja du!

Frau: Ich hau dir gleich eine mit dem Nudelholz drüber. (Greift auf dem Tisch nach einem Nudelholz).

Mann: So ist das also. Ich will jetzt in Ruhe essen.

Frau: Ach der Herr will in Ruhe essen? Bitte sehr.

Sie greift nach der Schüssel mit den Kartoffeln und schüttet sie über seinen Kopf.

Frau: Du kannst mich mal. Ich gehe zu meiner Mutter.

Er greift nach dem Bilderrahmen und wirft ihn auf den Boden.

Mann: Dann nimm das Bild von dieser Sumpfeule gleich mit.

Frau: Sumpfeule? Untersteh dich.

Sie greift nach der Blumenvase, die auf dem Tisch steht und wirft diese in seine Richtung.

Frau: Hier hast du dein Gemüse. Die waren sowieso hässlich.

Er nimmt das Glas Wein vom Tisch und schüttet es in ihr Gesicht.

Mann: Vielleicht riecht das hier besser? Du solltest dich sowieso mal waschen.

Frau: Heißt das etwa ich stinke?

Mann: Du stinkst mir schon die ganze Zeit. Das musste mal gesagt werden.

Frau: Oh warte, das kriegst du zurück. So kommst du mir nicht davon.

Sie greift nach einem Stuhl und hebt ihn drohend hoch. Dann geht sie langsam auf ihn zu.

Mann: Was hast du mit dem Stuhl vor?

Er nimmt sich vom Tisch ein Messer und richtet es auf seine Frau.

Frau: Dann komm doch her wenn du dich traust.

In diesem Moment klingelt das Telefon. Er senkt das Messer und geht ran.

Mann: Eheberatung Dortmund … Meier am Apparat. Was kann ich für Sie tun?

Vielleicht lieben wir Ärzte Sketche und Ärzte Witze, weil so ein Arztbesuch wirklich nicht lustig ist.

Sie, die Ärzte, wissen alles und wir nichts und machen auch noch alles falsch. Oft können sie es reparieren, doch wir müssen dann parieren. Wer erst einmal erwachsen ist, findet es einfach nicht spaßig, auf andere Erwachsene hören zu müssen.

Die Götter in Weiß sind auch nur Menschen und das zeigen unsere Arzt Sketche mit Erfolg.

In der Arztpraxis: Lachen hilft ungemein

Wie das hilft, sieht man auch schon am Beispiel mit anderer Autoritäten, wie Richter, Politiker und Polizist. Es gut einfach gut, über das Unvermeidliche zu lachen. Sie haben die Macht, wenn es hart auf hart kommt. Wir haben das Nachsehen. Denn meistens haben wir uns zu fügen, letztendlich.

Ähnlich ist es mit dem Berufsbild des Arztes oder nehmen wir das des Piloten hinzu. Sie haben das Wissen, somit die Macht und wir können nur vertrauen oder in ein anderes Flugzeug steigen, in eine andere Arztpraxis.

Arzt Sketche, für wen?

Wie man aus den vorherigen Zeilen unschwer heraus lesen kann, kommen Arzt Sketche eigentlich bei jedem gut an.

Eine Ausnahme ist vielleicht jemand, der über spezielle oder allgemeine Inhalte wegen persönlicher Betroffenheit wirklich nicht lachen kann.

Besonders nett sind derlei Sketche bei Feierlichkeiten in Arztfamilien. Vorsicht ist jedoch geboten, wenn der oder die Ärzte keinen Spaß verstehen.

Außerdem wird dort den Sketchen eine gewisse Aktualität sowie ein höheres Niveau abverlangt als es normalerweise der Fall ist, verständlich.

Der Arztbesuch, die Basis der Ärzte Sketche

Die Kulisse ist meistens eine Arztpraxis, es handelt sich also um einen Arztbesuch. Das spielt sich in der Realität immer nach dem gleichen Schema ab. Das heißt, jeder kennt das. Somit ist eine Identifikation des Zuschauers mit dieser Situation recht einfach. Genau das ist eine gute Voraussetzung für den Lacherfolg.

Man nehme eine Arztpraxis, einen Arztbesuch

Alle kennen das: Wohl nahezu jeder Ärzte Witz beginnt mit den Worten “Kommt ein Mann/eine Frau zum Arzt …” Ein gutes Einstiegsmodell auch für Ärzte Sketche. Eine Arztpraxis, ein Arztbesuch, das erfordert nur wenig Aufwand und Requisiten. Meistens reichen ein weißer Kittel und ein Stethoskop, um klar zu machen, worum es geht.

Beispiele aus der (Arzt)Praxis

Damit deutlich wird, worum es in den meisten Pointen geht, hier ein recht bekanntes Beispiel, aus der Arztpraxis:

Arzt: Schönen guten Tag Herr Piepenbrink, wie kann ich helfen, so kurz vor der OP?
Patient: Oh, Herr Doktor, ich habe so eine furchtbare Angst vor der bevorstehenden Herzoperation.
Arzt: Da brauchen Sie wirklich keine Angst zu haben. Da kann gar nichts passieren.
Patient: Wie können Sie so sicher sein?
Arzt: Nun, ich habe den Eingriff schließlich schon 112 mal durchgeführt!
Patient: Dann gibt es also Hoffnung?
Arzt: Aber sicher, – irgendwann muss es ja schließlich mal klappen, oder?

Aber auch Sprachwitze kommen gut an bei einem Arztbesuch. Oder ist es reiner Zufall, dass fürs Genick, ein Genickologe, für Gedärm der Därmatologe und für Hämorrhoiden ein Arscheologe zuständig sein könnte?

Arzt Sketch 1: Der Besuch beim Arzt

Sketche in der Arztpraxis bzw. beim Arzt sorgen für Stimmung auf Ihrer Feier. Es geht meist um lustige Situationen, die der Patient in der Arztpraxis erlebt. Oftmals kommt es zu Missverständnissen, die in humorvollen Dialogen enden.

Sketche in der Arztpraxis lassen sich sehr einfach auf der kleinen Bühne realisieren. Wichtig ist, dass die Schauspieler mit Liebe wiedergeben, was die Sketche von ihnen verlangen. So wird alles noch viel lustiger und die Zuschauer haben sehr viel Spaß an der Aufführung.

Worum geht’s im Sketch: Der Besuch beim Arzt?

Sketche beim Arzt handeln meistens davon, dass es zu einer Verwechslung einer Krankheit kommt und Arzt samt Patient aneinander vorbeireden. Manchmal geht es auch darum, die komplette Arbeitsweise einer Arztpraxis komplett auf den Kopf zu stellen.

In diesem Sketch beim Arzt geht es um einen männlichen Patienten, der sich seit einigen Tagen einfach nicht mehr wohl fühlt in seiner Haut. Daher hat er sich auf den Weg in die Arztpraxis gemacht.

Was braucht man für den Sketch: Der Besuch beim Arzt?

Für diesen Sketch beim Arzt benötigt man einen Tisch, zwei Stühle, einen Arztkittel, eine Glasflasche voll Apfelsaft und ein Telefon sowie zwei Schauspieler (Patient und Doktor).

Die Spielzeit beträgt etwa 5-10 Minuten.

Schauspieler

  • 1 Frau
  • 1 Mann

Requisiten

  • 1 Tisch
  • 1 Kittel
  • 2 Stühle
  • 1 große Glasflasche mit Apfelsaft
  • 1 Telefon

Spieldauer

Ca. 5 – 10 Minuten

Sketch in der Arztpraxis – Der Besuch beim Arzt

(Die Szene beginnt damit, dass der Mann in die Arztpraxis kommt. Hinter seinem Rücken hält er die Flasche mit dem “Urin” versteckt und setzt sich unter Stöhnen an den Tisch.)

Doktor: Guten Tag Herr Schmidt. Da haben wir den Termin ja doch noch kurzfristig hinbekommen was?

Patient: Guten Tag Frau Doktor. Dafür danke ich Ihnen auch sehr. Ist ja nicht leicht, eine gute Arztpraxis zu finden.

Doktor: Was fehlt Ihnen denn?

Patient: In den letzten Tagen fühle ich mich so unwohl. Es will einfach alles nicht mehr so richtig klappen und meistens bin ich mittags schon so müde, dass ich wieder ins Bett gehen könnte.

Doktor: Am besten ist, sie ziehen sich direkt mal aus und wir untersuchen Sie von Kopf bis Fuß.

Patient: Naja…muss das mit dem Ausziehen denn direkt sein? Ich bin etwas schüchtern, verstehen Sie, was ich meine?

Doktor: Ja das verstehe ich, aber Sie dürfen mich nicht als Frau sehen, sondern als Arzt. Nur so kann ich Ihnen helfen.

Patient: Wäre es denn nicht möglich, dass wir zuerst mal eine Urinprobe nehmen und diese untersuchen?

Doktor: Das geht natürlich auch, obwohl das etwas ungewöhnlich ist. Können Sie denn gerade Wasser lassen?

Patient: Das habe ich zu Hause schon gemacht und alles mitgebracht.

(Der Mann holt die Flasche hinter dem Rücken hervor und stellt sie auf den Tisch.)

Doktor: Das ist aber eine große Flasche. Die ist ja bis oben hin voll.

Patient: Es war auch eine Menge Arbeit, sie zu füllen.

Doktor: Ich bringe sie ins Labor und dann schauen wir weiter.

Patient: Kann ich solange warten?

Doktor: Gerne, wenn Sie Zeit haben.

(Die Ärztin verlässt die Arztpraxis und bringt die Flasche ins “Labor”. Dann kommt sie wieder herein und setzt sich hin)

Doktor: Sind Sie verheiratet? Haben Sie Kinder?

Patient: Ja bin ich. Ich habe sieben Kinder und das Achte ist auf dem Weg.

Doktor: So viele? Wollten Sie das denn?

Patient: Eigentlich nicht, aber jedes Mal, wenn es mit der Tine zum Sex kam, ist es halt passiert.

Doktor: Aber da kann man doch was machen. Haben Sie noch nie an Verhütung gedacht?

Patient: Doch schon. Wir waren auch beim Frauenarzt deswegen.

Doktor: Und was hat die Ärztin gesagt?

Patient: Meine Tine soll einen Apfel essen.

Doktor: Vorher oder nach dem Sex?

Patient: Nicht vorher oder nachher. Stattdessen.

Doktor: Und das hat funktioniert?

Patient: Aber ja. Die ganze Zeit. Nur hatten wir letztens keine Äpfel im Haus und da isses wieder passiert.

Doktor: Ja, das ist Pech.

Patient: Und sind die Werte schon da?

Doktor: Ich schaue mal eben nach.

(Die Ärztin geht wieder aus dem Zimmer und kommt mit einem Zettel wieder.)

Doktor: So hier haben wir die Werte. Es ist alles in Ordnung.

Patient: Wirklich? Das freut mich aber. Dürfte ich meine Tine bitte mal zu Hause anrufen?

Doktor: Gerne.

(Der Mann geht ans Telefon und wählt eine Nummer.)

Patient: Hallo? Tine? Ja ich bin noch beim Arzt. Es ist alles in Ordnung mit dem Urin. Ja auch bei den Kindern, ja deiner ist auch in Ordnung. Alles klar, ich bin gleich wieder da.

Doktor: Sie haben alle gemeinsam in die Flasche gemacht?

Patient: Aber ja. Das ist doch viel günstiger. So wissen wir, dass alle gesund sind.

Doktor: So etwas habe ich auch noch nicht erlebt.

Patient: Am schwierigsten war es mit dem Waldi.

Doktor: Waldi?

Patient: Ja, bringen sie mal einen Dackel dazu, in eine Flasche zu pinkeln.

Arzt Sketch 2: Der Nächste bitte!

In dem Sketch “Der Nächste bitte” geht ein Mann zum Arzt. Er kommt wegen eines schmerzhaften Stechens in der Brust und bittet den Doktor um Hilfe. Dieser verwirrt den Mann mehr und mehr, so dass am Schluss eine ganz andere Krankheit herauskommt, als zuerst angenommen.

Sketche beim Arzt lassen sich prinzipiell zu jeder Gelegenheit aufführen. Meistens benötigt man hierfür nicht viele Utensilien, so dass man auch mit wenigen Mitteln einen lustigen Sketch aufführen kann.

Worum geht es in dem Sketch: Der Nächste bitte?

In diesem Sketch geht es um einen Patienten, der von seinem Arzt völlig missverstanden wird.
Es kommt zu einem regen Wortaustausch.

Was braucht man für den Arzt Sketch: Der Nächste bitte?

Für diesen Arzt Sketch benötigt man einen Tisch, 2 Stühle und einen weißen Kittel für den Arzt.

Schauspieler

  • 2 Männer

Requisiten

  • 1 Tisch
  • 1 Kittel
  • 2 Stühle

Spieldauer

Ca. 5 – 10 Minuten

Sketch beim Arzt – Der Nächste bitte

(Die Szene beginnt damit, dass der Arzt an seinem Tisch sitzt und der Patient auf die Bühne kommt. Er sollte sich dabei mit der Hand seine Brust halten und bei jedem Schritt ein Stöhnen von sich geben.)

Doktor: Der Nächste bitte.

Patient: Guten Tag.

Doktor: Nehmen Sie doch Platz. Was kann ich für Sie tun?

Patient: Ach wissen Sie….

Doktor: Ja weiß ich. Ich bin ja schließlich Doktor.

Patient: Ach so… ja also ich brauche Hilfe.

Doktor : Da sind Sie hier schon mal richtig. Sie sind sicherlich krank, hab ich Recht?

Patient: Genau. Woher wissen Sie das?

Doktor: Na, das ist der Unterschied zwischen einem Laien und einem Profi.

Patient: Aber alle Menschen, die zu Ihnen kommen, sind ja krank.

Doktor : Wollen Sie mir jetzt sagen, wie ich meinen Job zu erledigen habe?

Patient: Nein, ganz bestimmt nicht.

Doktor: Also gut. Was fehlt Ihnen?

Patient: Ich habe so ein Stechen in der Herzgegend.

Doktor: Ein Stechen?

Patient: Ja.

Doktor: In der Herzgegend, oder?

Patient: Ja, aber woher wissen Sie das?

Doktor: Ich bin Doktor. Mein jahrelanges Studium hat mich zu einem scharfäugigen Spezialisten werden lassen.

Patient: Das tut ganz schön weh.

Doktor: Nun beruhigen Sie sich doch erst mal wieder.

Patient: Okay, wenn Sie das sagen…

Doktor: Ich hatte auch mal so ein Stechen.

Patient: Sie auch?

Doktor: Ja.

Patient: In der Herzgegend?

Doktor: Woher wissen Sie das?

Patient: War nur so ein Gedanke.

Doktor: Sie haben das Zeug zum Doktor. Also das Stechen kam auch immer morgens früh bei mir.

Patient: Und was haben Sie dagegen gemacht?

Doktor: Wogegen?

Patient: Na gegen das Stechen.

Doktor: Nichts.

Patient: Nichts?

Doktor: Nichts! Es ging von selbst weg. Was fehlt Ihnen sonst noch?

Patient: Sonst? Also das Stechen ist schon ziemlich….

Doktor: Na, Sie werden doch nicht nur wegen einer kleineren Piekserei gekommen sein.

Patient: Eigentlich schon…

Doktor: Haben Sie Husten?

Patient: Husten?

Doktor: Ja Husten. Sie wissen schon, wenn man so komisch bellt wie ein Köter und es so furchtbar kratzt im Hals.

Patient: Nein, das hab ich nicht. Ich komme doch wegen des Stechens.

Doktor : Also wirklich mein Lieber. Das Stechen hat mit einem Husten nun wirklich nichts zu tun.

Patient: Aber ich huste doch gar nicht…

Doktor: Jetzt machen Sie aber mal eine Pause. Überlassen Sie die Medizin den Spezialisten der Branche. Den Halbgöttern in Weiß. Meiner Wenigkeit.

Patient: Das mache ich ja. Was ist nun mit dem Stechen?

Doktor: Beim Husten?

Patient: Nein, im Herzen.

Doktor: Das müssen wir beobachten. Wissen Sie, was wir nun machen?

Patient: Nein, was denn?

Doktor: Ich schreibe ihnen erst mal ein Mittel gegen Husten auf. Wenn Sie dann in ein paar Tagen wieder richtig durchatmen können, überlegen wir uns eine Therapie für Sie.

Patient: Alles klar, Herr Doktor. Vielen Dank.

Doktor: Nicht zu danken. Ich tue nur meine Pflicht gegenüber der Gesundheit des Menschen. Das wissen Sie ja oder?

Patient: Aber natürlich, ich habe davon gehört.

Doktor: Oh ein kleiner Hobbymediziner, was? Es wird aber nicht heimlich in der Garage rumgepfuscht, ist das klar?

Patient: Aber sicher, Herr Doktor.

Doktor: Dann verstehen wir uns. Auf Wiedersehen.

Patient: Auf Wiedersehen.

Doktor: Der Nächste bitte.

Arzt Sketch 3: Die Herz OP

Sketche beim Arzt sorgen für gute Unterhaltung. In diesem Sketch geht es um einen Mann, der kurz vor einer Herz OP steht und sich sehr viele Sorgen macht. Der Doktor versucht, ihn zu beruhigen, was leider nicht gelingt.

Sketche beim Arzt können ganz einfach im kleinen Rahmen aufgeführt werden. Es kommt hier vor allem auf die schauspielerische Leistung an. Je besser die Schauspieler agieren, desto lustiger werden die Sketche.

Worum geht’s im Sketch “Die Herz OP”?

In diesem Sketch beim Arzt geht es um einen Mann, der in wenigen Tagen eine Herz OP hinter sich bringen muss. Er hat Angst davor und so versucht der Arzt, ihm diese zu nehmen. Leider gelingt es nicht so, wie es gedacht war.

Was braucht man für den Sketch “Die Herz OP”?

Für diesen Sketch beim Arzt benötigt man einen Tisch, zwei Stühle, einen Arztkittel, eine Flasche Whisky, einen Kopfhörer und Gummihandschuhe, bei denen die Finger abgeschnitten sind.

Schauspieler

  • 2 Männer

Requisiten

  • 1 Tisch
  • 1 Kittel
  • 2 Stühle

Spieldauer

Ca. 5 – 10 Minuten

Arzt Sketch – “Die Herz OP”

Dieser Sketch beginnt damit, dass der Arzt an die Tür geht und seinen Patienten hereinruft. Dann kommt der Patient langsam und erschöpft auf die Bühne. Beide setzen sich hin.

Doktor: Guten Tag Herr Meier. Na, was haben Sie denn auf dem Herzen? (lacht laut los).Entschuldigen Sie bitte, kleiner Ärztewitz.

Patient: Sehr komisch, Herr Doktor. Ich will nicht zu viel lachen, sonst macht mein Herz es gar nicht mehr mit.

Doktor: Also gut, dann beginnen wir mit dem Vorgespräch. Wie Sie ja wissen, ist ihre OP für übermorgen angesetzt. Haben Sie noch Fragen?

Patient: Fragen eigentlich nicht, aber eine unglaubliche Angst. Was ist, wenn ich nicht mehr aufwache?

Doktor: Dann geben wir ihnen einen kleinen Stromschlag und alles ist wieder in Butter. Wissen Sie, bei mir sind solche OPs eine reine Herzensangelegenheit. (lacht wieder laut)

Patient: Ich mache mir Gedanken wegen der Hygiene.

Doktor: Da brauchen Sie keine Angst zu haben. Sehen Sie mal hier. Wir tragen bei jeder OP Handschuhe aus Latex. So kann nichts passieren.

Der Doktor zieht die Handschuhe über und zeigt sie dem Patienten. Es ist deutlich zu erkennen, dass bei jedem Finger die Kuppen des Handschuhs abgeschnitten sind.

Patient: Aber da fehlen ja die Finger.

Doktor: Die schneiden wir nach der OP ab, damit wir die Handschuhe noch einmal verwenden können. Wir wollen ja nicht, dass Keime übertragen werden.

Patient: Und das ist so erlaubt?

Doktor: Es spart Geld. Ansonsten würde ihre OP nicht 10000 Euro kosten, sondern 10000 Euro und 20 Cent. Denken sie mal darüber nach.

Patient: Na, ich hoffe, dass alles gut geht. Haben Sie denn Erfahrungen mit Herz OPs?

Doktor: Aber ja. Außerdem besitze ich ein ruhiges Händchen für die ganz feinen Aufgaben im Gewebe ihres Herzens.

Der Arzt hält eine Hand hoch und zeigt sie dem Patienten. Diese zittert aber ganz fürchterlich, woraufhin der Mann ein erschrockenes Gesicht macht.

Patient: Mit der Hand wollen sie operieren? Damit kann man ja Sahne schlagen.

Doktor: Das stimmt, hab ich erst gestern noch gemacht. Meine Frau ist begeistert davon. Aber Sie haben Recht. Hab mir die ganze Zeit schon Gedanken gemacht, dass heute morgen irgendwas anders ist.

Der Arzt holt eine Whiskyflasche hervor und nimmt einen großen Schluck daraus. Dann stellt er sie wieder zur Seite und zeigt seine Hand erneut. Diesmal ist sie ganz ruhig.

Doktor: Soooo…jetzt läuft es schon besser. Sehen Sie?

Patient: Ja aber dürfen Sie denn trinken während der Arbeitszeit?

Doktor: Aber sicher. Ich bin doch der Chefarzt. Wollen Sie auch? Ach neee…. Sie dürfen ja nicht. Wegen Ihres Herzens.

Patient Ich möchte auch im Moment nichts trinken, vielen Dank. Ich bin mir immer noch unsicher wegen der Operation.

Doktor: Das brauchen Sie wirklich nicht zu sein. Ich bin ein Profi auf diesem Gebiet. Ein Schnitt von links nach rechts und einen von oben nach unten und schon klappen wir sie auf, wie einen Ofenkäse.

Patient: Das soll mich jetzt beruhigen?

Doktor: Also hören Sie…nun mal ganz im Ernst. Ich habe schon 345 OPs am offenen Herzen vollzogen.

Patient: Wirklich? Dann bin ich ja beruhigt.

Doktor: Ich auch. Irgendwann muss es ja mal klappen.

Arzt Sketch 4: Es lebe die Medizin

In dem Sketch “Es lebe die Medizin” geht es um eine Frau, die mit einem Husten zum Arzt kommt. Sie wird untersucht und bekommt ein Mittel verschrieben, doch leider bringt dieses auch einige Nebenwirkungen mit sich.

Sketche über Krankheiten beim Arzt sind perfekt geeignet, um sie auf einem Geburtstag aufzuführen. Jeder kann sich in die Situationen dieser Sketche hineinversetzen und kennt die lästigen Besuche beim Arzt.

Was braucht man für diesen Arzt Sketch über Krankheiten?

Arzt Sketche über Krankheiten spielen meistens im kleinen Rahmen einer Praxis. Es werden nicht viele Requisiten benötigt, meist nur ein Schreibtisch und 2 Stühle.

Für diesen Arzt Sketch benötigt man einen Tisch, 2 Stühle und einen weißen Kittel für den Arzt. Außerdem sollte noch eine große Menge Medizin Kartons bereitliegen. Kopfschmerztablettenverpackungen und Ähnliches eignet sich hervorragend dafür.

Die Spieldauer beträgt etwa 5-10 Minuten.

Schauspieler

  • 1 Mann
  • 1 Frau

Requisiten

  • 1 Tisch
  • 1 Kittel
  • 2 Stühle
  • Packungen von Medikamenten

Spieldauer

Ca. 5 – 10 Minuten

Der Sketch “Es lebe die Medizin”

(Die Sketche beginnen meistens damit, dass der Arzt an seinem Tisch sitzt und die Patienten auf die Bühne kommt. Sie hustet mehrmals, bis sie sich auf den Stuhl vor den Tisch gesetzt hat.)

Doktor: Der Nächste bitte.

Patientin: Guten Tag Herr Doktor.

Doktor: Wie kann ich Ihnen helfen?

Patientin: Naja…ich habe seit einigen Tagen so ein Kratzen im Hals.

Doktor: Hört sich ganz nach einem Husten an.

Patientin: Eher nach einem Bellen.

Doktor: Ich bin aber kein Tierarzt.

Patientin: Ich bin auch keine Hündin.

Doktor: Na, sehen wir uns das mal an. Würden Sie bitte Ihr Maul…ich meine Ihren Mund aufmachen?

(Der Arzt steht auf und geht zu der Frau herüber. Dann schaut er ihr tief in den Rachen hinein.)

Doktor: Ich sehe schon. Ihr Hals ist entzündet. Haben Sie noch Mandeln?

Patientin: Nein, die hat mein Egon letztens alle aufgegessen. Dabei gibt es die immer nur auf dem Weihnachtsmarkt oder wenn Kirmes ist.

Doktor: Ich meine Ihre Mandeln im Hals. Haben Sie die noch?

Patientin: Ja und die lasse ich mir auch nicht nehmen. Da kommt der Egon zum Glück nicht dran.

Doktor: Fein. Dann gehen wir mal von einer Mandelentzündung aus.

Patientin: Ist das schlimm?

Doktor: Nein, nicht wirklich. Wenn es öfter vorkommt, sollten Sie aber darüber nachdenken, sich die Mandeln entfernen zu lassen.

Patientin: Und was machen wir nun dagegen?

Doktor: Ich gebe Ihnen ein Antibiotika. Das sollte helfen.

Patientin: Haben diese Tabletten nicht auch Nebenwirkungen?

Doktor: Ja, die stehen alle auf dem Beipackzettel.

(Der Arzt reicht der Frau eine Packung Medizin. Sie öffnet das Kartönchen und schaut sich den Zettel genau an.)

Patientin: Hier steht, dass man davon einen Zustand der Unruhe bekommen kann. Das möchte ich aber nicht. Ich dachte, die Tabletten sind dafür da, um Krankheiten zu bekämpfen?

Doktor: Das sind sie auch. Aber sie bringen eben auch Nebenwirkungen mit sich.

Patientin: Und was mache ich gegen die Unruhe?

Doktor: Dafür gebe ich Ihnen noch Beruhigungstabletten mit. Hier nehmen Sie.

(Auch diese Packung öffnet die Frau und liest sich den Beipackzettel ebenfalls durch.)

Patientin: Die helfen zwar gegen Unruhe, aber gleichzeitig verursachen sie einen Juckreiz.

Doktor: In dem Fall könnte ich Ihnen mit einer Salbe helfen. Diese bitte drei Mal täglich auftragen, dort wo es juckt.

(Wieder kommt der Beipackzettel zum Einsatz.)

Patientin: Aber die Creme kann bei jedem fünften Patienten zu einer allergischen Reaktion beitragen.

Doktor: Dann haben wir hier noch ein Antiallergikum. Dies nehmen Sie bitte nach jeder Mahlzeit.

(Und wieder holt die Frau den Zettel aus der Packung heraus)

Patientin: Alles klar. Aber hier drin steht, dass es bei einigen Menschen zu einer übermäßigen Reaktion auf das Mittel kommen kann. Es können Rötungen im Rachenraum entstehen, die zu Halsschmerzen führen.

Doktor: Na, sehen sie. Das hört sich doch ganz passabel an.

Patientin: Passabel?

Doktor: Aber ja. Wenn Sie Halsschmerzen bekommen, dann nehmen Sie doch einfach das Antibiotika, welches ich Ihnen ganz am Anfang gegeben habe.

Arzt Sketch 5: Wie geht’s uns denn?

Sketche beim Arzt sind auf Feiern sehr beliebt. Jeder hat bereits mindestens einen Arztbesuch hinter sich und kann sich in die Szenen meistens sehr gut hineinversetzen.

Hier geht es oft um Verwechslungen und Missverständnisse im Gespräch zwischen Arzt und Patient.

Wovon handelt der Sketch beim Arztbesuch?

Sketche beim Arztbesuch zielen meistens auf humorvoll angelegte Dialoge ab. Beide reden aneinander vorbei oder sprechen die ganze Zeit über zwei verschiedene Themen, merken es aber nicht. Hier ist der Fantasie keine Grenze gesetzt.

In dieser Szene geht es um einen Mann, der im Krankenhaus liegt.

Die Krankenschwester kommt zum abendlichen Besuch und stellt dem Patienten einige Fragen, wie man es gewohnt ist, in der der “wir” Form. Der versteht alles falsch und antwortet dementsprechend.

Was braucht man für diesen Sketch beim Arztbesuch?

Sketche beim Arzt handeln in den meisten Fällen von zwei Personen. So ist die Anzahl der Schauspieler überschaubar und es bedarf keines großen Aufwandes, um die Szene effektvoll darzustellen. Man braucht für Sketche beim Arztbesuch auch nicht viele Requisiten.

Für diesen Sketch benötigt man ein Bett, einen Schwesternkittel und eine Schachtel Tabletten.

Die Spieldauer beträgt 5-10 Minuten.

Schauspieler

  • 1 Mann
  • 1 Frau

Requisiten

  • 1 Bett
  • 1 Schwesternkittel
  • Schachtel Tabletten

Spieldauer

  • Ca. 5 – 10 Minuten

Der Sketch “Wie geht’s uns denn?”

(Diese Szene beginnt damit, dass der Patient im Bett liegt und auf den Arztbesuch bzw. die Schwester bei ihrem Rundgang wartet.)

Schwester: Guten Abend Herr Müller. Wie geht’s uns denn heute?

Patient: Uns? Mir geht es gut, aber wie es Ihnen geht, kann ich nicht sagen.

Schwester: Es geht hier auch nicht um mich, sondern um Sie. Wir nehmen jetzt noch schön unsere Tabletten.

Patient: Wieso nehmen wir denn unsere Tabletten?

Schwester: Damit wir schön schlafen danach.

Patient: Ist das denn erlaubt?

Schwester: Was soll daran denn nicht erlaubt sein, wenn ich fragen darf?

Patient: Na, dass Sie jetzt ins Bett gehen.

Schwester: Aber ich gehe doch gar nicht ins Bett. Ich habe doch Nachtdienst.

Patient: Ach du meine Güte. Dann dürfen Sie aber doch keine Schlaftabletten nehmen.

Schwester: Ja also, Herr Müller. Wie kommen Sie denn darauf, dass ich eine Tablette nehme?

Patient: Nicht eine, eine halbe. Sie wollten doch die Hälfte von der Tablette abhaben, die Sie mir gegeben haben und dann haben Sie gesagt, gehen wir schön schlafen.

Schwester: Kann es sein, dass es Ihnen doch nicht gut geht?

Patient: Doch sehr gut sogar, aber Sie haben ja gesagt, dass wir nun unsere Tablette nehmen. Es wäre kein Problem gewesen, die eine Hälfte von meiner hätten Sie gerne haben dürfen. Aber Sie müssen ja im Nachtdienst arbeiten.

Schwester: Oh, da haben Sie etwas völlig falsch verstanden.

Patient: Ach wirklich? Haben Sie doch keinen Nachtdienst? Dann können wir ja wirklich schön schlafen gehen.

Schwester :Ich glaube, jetzt bringen Sie etwas durcheinander. Natürlich habe ich Nachtdienst.

Patient: Dann würde ich mir das mit der Tablette und dem Schlafen wirklich noch einmal überlegen.

Schwester: Also ich bringe Ihnen jetzt die Tabletten und dann machen wir das Licht aus.

Patient: Schwester, ich freue mich ja wirklich sehr darüber, die Stunden im Krankenhaus können schon mal sehr einsam sein, aber ist das nicht ein wenig gefährlich? Einerseits haben Sie ja Nachtdienst und andererseits könnte jemand ins Zimmer kommen, der uns zusammen sieht.

Schwester: Also es wäre sicherlich das Beste, wenn wir jetzt doch mal Fieber messen bei Ihnen und Ihren Puls fühlen. Mir scheint, Sie sind etwas durcheinander. Und wenn es noch schlimmer wird, dann rufen wir den Arzt.

Patient: Na, das können Sie aber alleine machen. Ich rufe nicht mit. Nachher bekomme ich noch Halsschmerzen.

Schwester: Sie bekommen bestimmt keine Halsschmerzen. Alles, was ich will, ist, dass Sie jetzt Ihre Tablette nehmen und sich bis oben hin zudecken. Dann schlafen wir schön und strecken uns aus und sind morgen frisch erholt für den anstrengenden Tag, der uns erwartet.

Patient: Also schlafen Sie jetzt doch während des Nachtdienstes?

Schwester: Nein. Ich schlafe nicht. Sie schlafen jetzt und zwar lieb und brav.

Patient: Ist ja schon gut. Dann schlafe ich jetzt. Und Sie wollen wirklich nicht die Hälfte von meiner Tablette haben?

Schwester: Nein, das möchte ich nicht.

Patient: Okay dann nehme ich sie allein.

Schwester: Das machen Sie gut, Herr Müller. Wo wir doch morgen operiert werden.

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