Sketch Urlaubsreise

Entspannt zurücklehnen, die Eiswürfel klirren im Cocktailglas, ein schöner, sonniger Tag neigt sich dem Ende zu. Langsam füllt sich der Barbereich am Pool mit den Hotelgästen.

Die Salsa-Rhythmen werden langsam ausgeblendet. An der Stirnseite des Poolbeckens betreten zwei junge Männer die Szene. Durch die deutliche Pantomime ist schnell klar, was hier gespielt wird.

Es geht um eine typische Urlaubszene an einem Hotelpool. Verschiedene Nationalitäten im Kampf um die Liegestuhlbesetzung. Jeder kennt solche Situationen, erkennt sich hier und da auch selber wieder. Gerade eben, das kann man gut erkennen, zupft sich ein Deutscher das Handtuch auf der Liege zurecht. Die ersten Lacher werden laut.

Gut gelaunt tauscht man die eigenen Erlebnisse am Pool miteinander aus. Die Stimmung heute Abend ist gelöst, die Pantomimen haben einen guten Job gemacht.

Urlaub: Sonne, Strand und Sketche

Solche und ähnlich entspannte Urlaubssituationen sind perfekt für gelegentliche Aufführungen von Sketchen.

Die Gäste werden so am Abend ein wenig aufgeheitert und kommen miteinander ins Gespräch.

Das Berufsbild des Animateurs schließt Unterhaltungen und Aufführungen dieser Art durchaus in den Aufgabenkatalog mit ein.

Sketche aus dem Urlaub für Daheim

Verlassen wir den professionellen Bereich und schauen uns nach neuen Gefilden für das Gebiet Sketche aus den Ferien um. Da gibt es zum Beispiel den oft zu recht gefürchteten Dia-Abend von Freunden.

Gern wird den Gästen der Abend mit einem Essen aus dem Urlaubsland schmackhaft gemacht. Warum nicht auch die ein oder andere Sketch-Einlage bringen?

Kurz angespielte, lustige Urlaubssituationen zum Beispiel.

Vorschläge für Urlaubssketche

  • Szene Reisebüro, eine ältere Dame ist mit keinem Vorschlag zufrieden
  • Szene im Flugzeug, der unruhige Nachbar
  • Szene an der Hotelrezeption, der nörgelige Gast
  • Szene Ehepaar, fertigmachen für den Strand/ für den Abend
  • Szene unbeliebte Nachbarn von zu Hause im Urlaub treffen
  • und viele Möglichkeiten mehr

Party Sketche über den Urlaub

Nicht nur im Urlaub, sondern auch bei jeder anderen Gelegenheit, bei der Menschen zum Lachen und Feiern zusammen kommen, bietet es sich an, Sketche aufzuführen.

Lustige Urlaubsgeschichten sind da ein sehr dankbares Thema. Die Szenen können von der Reiseplanung, also der Zielfindung oder dem Besuch im Reisebüro handeln.

Ebenfalls ein ergiebiges Thema ist der Weg zum Ziel: egal ob im Auto, mit quengelnden Kindern oder im Flugzeug neben unerwünschten Sitznachbarn. Das ist bereits Stoff genug, dabei hat der eigentliche Urlaub noch gar nicht begonnen.

Urlaubs-Sketch: Das winzige Appartement

In diesem Urlaubssketch geht es um eine ältere Dame, die nicht mit ihrem Zimmer zufrieden ist.

Sie meckert und meckert und meckert….ohne zu merken, dass sie sich gar nicht in ihrem Zimmer befindet.

Inhaltsverzeichnis:

  1. Was braucht man?
  2. Sketch: Das winzige Appartment

Utensilien für den Sketch “Das winzige Appartement”

Für diesen Sketch braucht man einen Koffer, eine Pagenuniform und versnobte Kleidung für die ältere Dame.

Schauspieler

  • 1 Mann
  • 1 Frau

Requisiten

  • Koffer
  • Pagenuniform
  • versnobbte Kleidung für die ältere Dame

Spieldauer

Ca. 5 – 10 Minuten

Der Sketch “Das winzige Appartement”

Der Sketch beginnt damit, dass die ältere Dame mit ihren Koffern neben dem Pagen steht und sich über die schlechte Luft in ihrem Hotelzimmer beschwert. Sie sollte mit einer genervten Tonlage sprechen, als würde sie von oben auf den Pagen herabschauen.

Frau: Also wirklich. Das ist hier ein Mief in der Bude. Wurde hier denn noch nie gelüftet? Ich kann gar nicht glauben, dass sie einer Dame wie mir solch ein Hotelzimmer andrehen wollen.

Page: Aber meine Dame. Ich….

Frau: Nun mal nicht so vorlaut, kleiner Mann. Schließlich gibt es noch Orte, an denen der Kunde König ist. Was ist nur aus den Hotels der guten alten Zeit geworden? Ich glaube, ich werde langsam zu alt.

Page: Meine Dame, also ich bitte Sie….

Frau: Du willst mich bitten? Und überhaupt, was ist das hier für eine karge Einrichtung? Es gibt ja kaum Licht und gemütliche Möbel kann ich auch nicht erkennen? Sie haben sich wohl auf diese Billigurlauber eingestellt, was? Aber nicht mit mir, nicht mit mir.

Page: Sehr verehrte Dame. Also ich muss…

Frau: Ich weiß, was Sie müssen. Sie müssen meine Koffer tragen und sonst gar nichts. Aber so lasse ich nicht mit mir umgehen. Ich werde mich bei der Reiseleitung beschweren. Gar nichts an diesem Zimmer ist so, wie ich es bestellt habe. Gar nichts.

Page: Aber wenn Sie mir doch zuhören würden…

Frau: Ich Ihnen zuhören? Ein Zimmer mit Meerblick hatte ich gebucht. Mit Meerblick. Und sehen Sie hier irgendwo das Meer?

Page: Nein.

Frau: Na bitte, jetzt geben sie es auch noch selbst zu. Das ist eine Schande für die gesamte Touristik. Wie soll ich denn hier bitte schön ordentlich Urlaub machen?

Page: Also ich könnte Ihnen ja erklären, wie es weitergeht, aber….

Frau: Kein aber. Ich fahre seit mehr als 30 Jahren in diese Gegend und war immer sehr zufrieden. Nach meiner Augen OP brauchte ich etwas Erholung und dachte mir: Komm, probier mal ein neues Hotel aus. Hätte ich doch nur auf meinen Instinkt gehört und wäre wieder in das 5 Sterne Edelmann gefahren. Mit dem, was Sie hier zu bieten haben, locken Sie keinen alten Hund mehr hinter dem Ofen vor.

Page: Ich verstehe ja, dass Sie aufgebracht sind…

Frau: Aufgebracht? Das ist noch gar kein Vergleich, wie es mir wirklich geht. Welcher Innenausstatter kommt auf die Idee, ein Zimmer innen komplett mit Metall zu verkleiden? Ich verstehe das einfach nicht. Wie kann man nur so geschmacklos dekorieren?

Page: Nun, die meisten “Zimmer” dieser Art sind so aufgebaut.

Frau: Sie wollen mir sagen, dass alle Zimmer in ihrem Hotel so aussehen? Dann können wir gleich wieder alles zusammenpacken und ich werde mich in einem der Nachbarhäuser einbuchen. Ich bin empört, wirklich empört.

Page: Das verstehe ich ja….

Frau: Gar nichts verstehen Sie. Ich würde mich ja gerne bei ihrem Vorgesetzten beschweren, doch es gibt ja noch nicht mal ein Telefon hier. Zumindest kein normales. Seit wann baut man Telefone in die Wand ein? So etwas ist ja total unpraktisch.

Page: Sehr verehrte Dame, jetzt hören Sie mir mal zu. Wir befinden uns noch im Aufzug.

Urlaubs-Sketch: Urlaub auf der Toilette

In diesem Urlaubssketch geht es um ein Pärchen, welches gerade in seinem Hotelzimmer angekommen ist und sich ausruhen möchte.

Dann erwartet es allerdings eine Überraschung nach der anderen und es kommt zu einer lustigen Pointe.

Dieser Sketch wird die Zuschauer mit Sicherheit sehr gut unterhalten und auf einer Party oder während einer anderen Veranstaltung für gute Stimmung sorgen.

Inhaltsverzeichnis:

  1. Allgemeines über Urlaubssketche
  2. Was benötigt man?
  3. Sketch: Urlaub auf der Toilette

Allgemeines über Urlaubssketche

Urlaubssketche sind sehr beliebt. Man hat als Zuschauer etwas zu lachen und gleichzeitig reißt einen die Atmosphäre aus dem Alltag. Wer verbindet nicht gerne Urlaub und Humor? Urlaubssketche eignen sich hervorragend, um diese auf einer Reise oder aber als Willkommensüberraschung für die Heimkehrer aufzuführen.

Viele Urlaubssketche handeln davon, dass etwas schief geht, obwohl sich die Urlauber auf ihre Reise gefreut haben. Auch in diesem Sketch kommt alles anders als erwartet.

Dieser Urlaubssketch sorgt für Stimmung, denn die Situationskomik bringt die Pointe auf die Spitze. Am besten kommt diese Szene rüber, wenn sie von Familienmitgliedern aufgeführt wird. Jung und Alt werden an diesem gespielten Witz ihre wahre Freude haben.

Was braucht man für diesen Urlaubssketch?

Für diesen Urlaubssketch braucht man einige Koffer, Urlaubskleidung und vier verschiedene Charaktere als Schauspieler.

Für die Aufführung sollten etwa 5-10 Minuten eingeplant werden.

Schauspieler

  • 2 Mann
  • 2 Frau

Requisiten

  • Urlaubskleidung
  • Koffer
  • Kleidung für die Charaktere

Spieldauer

  • Ca. 5 – 10 Minuten

Der Sketch “Urlaub auf der Toilette”

(Der Sketch beginnt damit, dass das Pärchen gerade im Hotelzimmer ankommt und die Koffer abstellt. Dann klopft jemand hektisch an der Tür.)

Mann: Schatz ich bin froh, dass wir endlich angekommen sind.

Frau: Das bin ich auch. Der Flug war ganz schön anstrengend.

Mann: Zum Glück haben wir es jetzt ja geschafft.

Frau: Was willst du als erstes machen?

Mann: Schlafen, schlafen und nochmal schlafen….

Frau: Nur schlafen?

Mann: Wer weiß. vielleicht können wir ja auch…

(Es klopft)

Mann: Wer kann das sein?

Frau: Keine Ahnung, mach doch mal auf.

(Der Mann geht an die Tür und öffnet sie. Vor der Tür steht ein Mann, welcher von einem Bein aufs andere hüpft.)

Mann 2: Das wurde aber auch mal Zeit. Sie können doch hier nicht die ganze Zeit blockieren.

(Der Mann läuft durch das Zimmer und verschwindet auf der anderen Seite von der Bühne. Dann sollte man mit einem Handy das Geräusch einer Klospülung simulieren. Kurz danach kommt der Mann erleichtert wieder und verlässt das Zimmer. Dieser Ablauf ist bei allen weiteren Besuchern der Gleiche.)

Frau: Was war denn das jetzt?

Mann: Das muss sich jemand vertan haben.

Frau: Wo waren wir stehen geblieben?

(Es klopft erneut)

Mann: Was ist denn jetzt schon wieder?

Frau: Na schau nach, wer etwas von uns möchte.

(Der Mann öffnet wieder die Tür)

Frau 2: Also sie brauchen ja lange. Ich kann es kaum noch halten.

(Jetzt kommt wieder der Toilettengang und der gleiche Ablauf wie oben. Man kann diesen Vorgang noch einige weitere Male wiederholen, um den Sketch hinauszuzögern)

Frau: Also so langsam sollten wir uns mal beschweren. Das kann doch nicht den ganzen Abend jetzt so weitergehen.

Mann: Du hast recht, ich rufe jetzt an der Rezeption an.

(Der Mann nimmt sein Handy und ruft die Rezeption des Hotels an.)

Mann: Guten Tag, hier spricht Familie Meier. Ständig laufen fremde Menschen in unser Zimmer, benutzen die Toilette und gehen dann wieder. Ist das normal in ihrem Haus? (Pause) Okay, dann bin ich auf ihren Besuch gespannt.

Frau: Was hat er gesagt?

Mann: Er kommt rauf zu uns.

(Nach einigen Sekunden klopft es an der Tür und der Mann von der Rezeption steht im Flur.)

Mann: Guten Abend, sehr verehrte Gäste. Es ist mir unendlich peinlich, aber ein kleiner Vorfall führte zu den unerwünschten Besuchern.

Mann: Na, da bin ich aber mal gespannt.

Mann: Sie residieren in Zimmer 100 und leider, ja wirklich leider ist die 1 von ihrer Tür abgefallen.

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