Die besten 11 Sketche zum 50. Geburtstag

Nicht jeder wird 100 Jahre alt, das ist wohl klar. Dennoch, mit 50 Jahren fühlt man sich mitten drin im Leben. Am 50. Geburtstag gehört man demnach noch nicht zu den Alten, aber auch nicht mehr zu den Jungen.

Ein durchaus schwieriges Alter also. Nicht umsonst tauchen gerade in dieser Lebensphase immer öfter die Vokabeln Midlife-Crisis und Wechseljahre auf. Ein gewisses Konfliktpotenzial ist durchaus vorhanden. Wenn das nicht der Stoff ist, aus dem Sketche zum 50. Geburtstag gemacht werden.

Sketche, die lustige Unterhaltung auf dem 50. Geburtstag

Einladungen, Essen, Musik und Deko sind organisiert. Jetzt geht es darum, ein kleines Unterhaltungsprogramm einzubauen. Doch Vorsicht, ist ein Animateur oder DJ bestellt, sind RedenSpiele und Tänze vorgesehen, kann das gesamte Partyprogramm auch schnell überladen werden.

Die Gäste kommen dann gar nicht mehr dazu, das Zusammensein zu genießen und sich untereinander zu unterhalten. Wie so oft, so auch hier, nicht die Masse macht’s. Lieber nur einen oder zwei feste Programmpunkte, dafür aber auf den Punkt.

Um einen Sketch aufzuführen, benötigt man außer den Akteuren meistens auch ein paar Requisiten. Noch vor der Aufführung sollte alles bereit liegen und klar sein, wo im Haus der Sketch gespielt werden soll.

Welche Themen fallen an mit 50 Jahren?

In diesem Alter gibt es noch oder schon eine Fülle von Themen. Welche nun gerade angesagt sind, hängt ganz von der jeweiligen Person ab.

Der eine kann noch über Kranken-Witze lachen, dem anderen vergeht das Lachen da eher.

Bei der Auswahl, wie beim Schreiben von Sketchen, ist immer ein wenig Einfühlungsvermögen gefragt.

Denn schlechte Laune oder miese Stimmung können weder das Geburtstagskind noch die Gäste an diesem Tag gebrauchen.

Die Top 5 Themen für den 50. Geburtstag:

  • Lebensmitte
  • Wechseljahre
  • Midlife-Crisis
  • die dritte Generation
  • beruflicher Höhepunkt
  • die Enkelkinder

11 Sketche zum 50. Geburtstag

Bei diesem umfassenden Themenbereich gibt es folgerichtig auch eine große Auswahl an Sketchen, die für solch einen Geburtstag in Frage kommen können. Vom Aschenputtel-Sketch bis zu den Blues Brothers, jetzt geht fast alles.

Besonders originell und spannend bleiben die personalisierten Sketche. Selbstgeschriebene oder bestehende Sketche umgeschrieben, berühren die Hauptperson und sorgen dadurch für jede Menge extra Lacher.

Alte Jugend – Sketch Zum 50. Geburtstag

Der 50. Geburtstag ist für viele Menschen zugleich auch immer wieder jene Zeit im Leben, in der man sich nach und nach ein wenig älter fühlt.

Doch was, wenn man sich gar nicht so alt fühlt, wie man auf dem Papier ist?

Nun, dann kann man sich schnell in einer Situation widerfinden, wie man sie in diesem Sketch zum 50. Geburtstag erlebt …

Was braucht man für den Sketch “Alte Jugend”?

Für den Sketch “Alte Jugend” braucht es nicht viel mehr als zwei Männer um die 50 Jahre sowie zwei jugendliche Männer und zwei gemütliche Tische mit Stühlen.

Denn dieser Sketch spielt in einem gemütlichen Straßencafé und zeigt auf, dass die alte Jugend gar nicht so schlimm sein muss.

Schauspieler

4 Personen:

  • 2 Männer ca. 50 Jahre
  • 2 Jugendliche um die 15 Jahre

Requisiten

  • zwei Tische
  • zwei Biergläser

Geschätzte Spielzeit

  • Circa 5-10 Minuten

Der Sketch “Alte Jugend”

Die beiden älteren Männer sitzen sich an einem Tisch gegenüber, jeder ein gefülltes Bierglas vor sich.

Mann1: “Schön, dass es auch dieses Jahr wieder geklappt hat.”

Mann 2 “Na hör mal, ist ja nun schon fast Tradition, dass wir uns am Tag vor deinem Geburtstag auf ein Bier treffen. Prost, Kumpel! Lass uns über alte Zeiten und die Zukunft sinnieren.”

(Beide prosten sich zu und trinken einen Schluck)

“Und? Bist du gewappnet, morgen die 50ziger Schallmauer zu durchbrechen?”

Mann 1: “Lässt sich ja leider nicht verhindern. Aber ein mulmiges Gefühl verursacht mir die 50 schon.”

Mann 2: “Na, du wirst doch jetzt nicht ins Lamentieren verfallen.”

Mann 1: “Was heißt hier lamentieren. Fakt ist: Von nun an geht’s nur noch bergab.”

Mann 2: “Irrtum, mein Lieber, jetzt geht’s erst richtig los.”

Mann 1: (lachend )
“Du meinst mit den diversen Zipperlein und den daraus unweigerlich folgenden Arztbesuchen.”

Mann 2: (auch lachend)
“Wenn das so ist, würde ich mir an Deiner Stelle schon mal einen Rollator bestellen.”

Mann 1: (wieder ernst werdend )
„Du hast gut lachen. Aber im Ernst: Ich bin alt und werde immer älter. Lesen ohne Brille geht nicht mehr. (streicht sich über die Haare) Das Haar wird immer grauer….

Mann 2: “und weniger. Bald müssen wir beim Friseur Finderlohn bezahlen.” (beide lachen)

Mann 1: “Du nimmst mich nicht ernst.”

Mann 2: “Doch, mein Lieber, schließlich bin ich Leidensgenosse. Aber sieh’s mal positiv: Früher mussten wir teuren Eintritt zahlen, um uns mit wilden Verrenkungen beim Rockkonzert die Halswirbelsäule zu verrenken. Heute genügt der bloße Gedanke daran und das Genick tut weh.”

Mann 1: (lacht und greift sich ins Genick)
„Stimmt. Was hatten wir früher für Elan und Kraftreserven. Die 8-Stunden-Schichten waren quasi das Aufwärmprogramm für anschließende sportliche Höchstleistungen im Fußballverein, Fitness-Studio oder Schwimmbad. Und heute?”

Mann 2: “Besteht unsere Freizeitgestaltung aus Senioren-Nordic-Walking oder stundenlangem Wurmbaden beim Angeln.”

Mann 1: (schmunzelt)
“Einzig der Fußball ist uns noch geblieben. Mit Filzpantoffeln und Bier im bequemen Sessel sitzend.”

Mann 2: “Du musst aber zugeben, diese Art der fußballerischen Betätigung ist wesentlich gelenkschonender.”

Mann 1: “Apropos Gelenke. Ich hab mir kürzlich ganz bewusst ein Paar Slipper gekauft, denn beim Schuhe binden knirscht das Gebälk.”

Mann 2: (lachend) “Nicht zu vergessen: der Bauch, der dabei immer störend im Weg ist.”

Mann 1: “Nimm mich nur auf den Arm. Aber ernsthaft. Mit 50 + gehört man zu den Alten. Gefragt ist heute jung, dynamisch, durchtrainiert und energiestrotzend.”

Zwei Jugendliche lassen sich in auf die Stühle am Nebentisch fallen und unterhalten sich.

Jugendlicher 1: “Hey, Alter, ich bin vielleicht was fix und foxi. Ich muss jetzt erst mal ne Runde chillen.”

Jugendlicher 2: “Alter, da hast du recht. Die Tussi mit ihrer Sportstunde spinnt doch. 400m-Lauf, Alter. Ich bin doch kein Leistungssportler! Alter, ich brauch dringend ‘nen Energy-Drink.”

Der „Best-Ager“ Sketch

Der 50.Geburtstag ist immer wieder auch jene Zeit im Leben eines Menschen, in der so manch guter Rat gegeben wird, der an sich noch gar nicht gewünscht ist.

Doch was ist eigentlich, wenn neben seniorengerechtem Urlaub und an Senioren angepasstes Autofahren auch noch die eigene Familie mit ungewünschten guten Ratschlägen aufwartet?

Nun dann könnte man sich eventuell mitten drin in diesem lustigen Sketch für 2 Personen befinden. Denn Best-Ager ist ein klassischer Sketch zum 50. Geburtstag, der mit viel Humor und großen Lachern diesen besonderen Tag zu würdigen weiß.

Was braucht man für den Sketch – Best-Ager?

Um diesen lustigen Sketch zum 50.Geburtstag aufführen zu können benötigt man zwei Personen, einen Tisch samt zwei Stühle, noch ein Körbchen voller Briefe und ein paar Pantoffeln oder Hausschuhe und schon kann er losgehen.

Zudem werden zwei Schauspieler, ein Mann und eine Frau, benötigt.

Die Spielzeit beträgt etwa 10 Minuten.

Schauspieler

  • 2 Personen (einen Mann und eine Frau)

Requisiten

  • 1 Tisch und 2 Stühle
  • Ein Körbchen mit Briefen
  • 1 Paar Pantoffeln

Spieldauer

ca. 10 Minuten

Der Sketch “Best-Ager”

Frau tritt auf mit einem Körbchen, gefüllt mit Briefen und Prospekten und einem Paar Filzpantoffeln in den Händen.

Frau: “Schatz, komm! Wir trinken eine schöne Tasse Geburtstagskaffee.”

Mann tritt auf. Setzt sich in einen Sessel. Frau stellt den Korb mit den Briefen auf den Tisch neben den Mann und die Pantoffeln vor die Füße des Mannes und setzt sich.

Mann: (ungläubig auf die Pantoffel schauend) “Was soll das? Ich werde heute 50 und nicht 100.”

Frau: (lachend) “Ich wollte dich nur ein wenig verwöhnen. So und nun schau doch mal, wer heute alles an dich denkt.”

Der Mann nimmt einen Brief aus dem Korb und liest das Schreiben.

Mann: “Oh, da schau an: Unser Versicherungsvertreter denkt an mich. Er meint, dass gerade ab 50 das Unfallrisiko durch einen Sturz oder nachlassende Kräfte laut Statistik rapide steigt. Er hätte da ein ganz spezielles Versicherungsangebot für Leute über 50.”

Frau: (lacht) “Du siehst, nicht nur ich bin um Dein Wohl besorgt.”

Mann liest den zweiten Brief.

Mann: “Dieser Brief ist vom ADAC. Man gratuliert mir und appelliert an mein Verantwortungsbewusstsein als älterer Verkehrsteilnehmer. Ich soll mich zu einem Fahrsicherheitstraining, altersgerecht abgestimmt für Senioren, anmelden. Das ist keine Gratulation, das ist eine Frechheit.”

Frau: “Man kann es auch geschäftstüchtig nennen.”

Der nächste Brief wird geöffnet.

Mann: ” Endlich mal keine Reklame. Der Brief ist von Tante Rosa.”

Liest und lacht angesäuert.

“Sie schreibt, dass sie sich noch gut daran erinnern kann, dass es bei Onkel Franz auch ab 50 mit den Wehwehchen losging. Sie meint, ich solle mich rechtzeitig aufraffen und Sport treiben, damit die Gelenke nicht einrosten. Sie würde mich auch gern in die Freuden des Nordic-Walkings einführen.(deprimiert) Sag mal, wirke ich wirklich schon so alt?”

Frau: (tröstend): “Nein, mein Schatz, Tante Rosa will sich bei ihren “Stöckchen-Wanderungen” nur mit einem jungen Mann schmücken.”

Der Mann nimmt einen Prospekt aus dem Korb. Schaut ihn sich intensiv an.

Frau: “Muss ja interessant sein, was du liest?”

Mann: Du, Liebling, was hältst du davon, wenn wir demnächst ein paar Tage wegfahren? Das örtliche Reisebüro bietet eine unvergessliche Busreise an die Riviera an. Die Begleitung von Teilnehmern über 50 zahlt dabei nur die Hälfte. Da kann ich neben dem Rollator auch gleich meine Pflegerin mitnehmen.” (lacht bitter)

Frau: (lachend) “Inklusive dem Verkauf von einzigartigen Rheumadecken zum Supersonderpreis.”

Mann: “Ich hätte nicht gedacht, dass man mit 50 so alt eingeschätzt wird. Ich gehöre zum alten Eisen, auch wenn ich’s nicht wahrhaben will.”

Frau: “Du bist nicht alt, du gehörst jetzt nur zu der Konsumentenschicht der best-ager.”

Der Mann liest den nächsten Brief.

**Mann: **(überrascht) “Unsere Tochter schreibt, obwohl wir übermorgen zusammen feiern.”

 Er liest laut vor:

“Lieber Papa, ich wollte dich nur schon mal vorwarnen. Denke nur nicht, dass du dich mit deinen 50 Jahren auf dein Altenteil zurückziehen kannst. Wie auf beiliegendem Ultraschallbild deutlich zu sehen, wird es in wenigen Monaten deine Aufgabe als Opa sein mit deinem Enkel all den Blödsinn zu machen, den wir als Eltern ihm selbstverständlich strikt verbieten müssen.”

Der Frankreich Urlaub

Zwei Männer sitzen am Tisch und trinken ein Bier.

Sie unterhalten sich eine Weile, bis das Gespräch auf den Frankreich Urlaub fällt, den der eine von den beiden gerade hinter sich gebracht hat.

Was braucht man für den Sketch “Der Frankreich Urlaub”

Für diesen Sketch braucht man einen Tisch, zwei Stühle und zwei Männer, die sich miteinander unterhalten.

Schauspieler

  • 2 Männer

Requisiten/Kulisse

  • 1 Tisch
  • 2 Stühle

Spielzeit

Ca. 5 – 10 Minuten

Der Sketch “Der Frankreich Urlaub”

Mann A: Du warst aber ganz schön lange weg. Wie kannst du dir das leisten?

Mann B: Ach das war so ne Sache. In der Firma gab es eine Verlosung auf dem Sommerfest. Der Hauptgewinn war eine Reise nach Frankreich für drei Wochen.

Mann A: Da hast du aber großes Glück gehabt. Konntest du denn so schnell Urlaub bekommen?

Mann B: Ja klar. Der Chef hatte das alles im Vorfeld schon geregelt. Der Gewinner bekommt sofort die drei Wochen frei.

Mann A: Nicht schlecht. Und wir war es im Land der Liebe und des Weins?

Mann B: Also ich kann dir sagen, so eine Landschaft habe ich noch nie gesehen.

Mann A: Hab schon viel davon gehört. War das Essen gut?

Mann B: Das Essen war sehr gut. Sehr ausgefallen und reichhaltig. Das Buffet im Hotel war absolute Spitze.

Mann A: Und jetzt kommen wir zum wichtigsten Thema. Wie sind die Frauen in Frankreich?

Mann B: Das würdest du wohl gerne wissen, was?

Mann A: Ja klar. Schieß los. Hab mir schon gedacht, dass du die Stadt der Liebe nicht ohne einen kleinen Ausflug in die Damenwelt verlässt. Kenne dich ja schließlich schon seit Jahren.

Mann B: Also ich war mal in einem Restaurant. Mitten in Paris. So ein kleiner gemütlicher Laden, wo man sich Kaffee, Baguettes, Salat und so weiter bestellen kann.

Mann A: Und weiter?

Mann B: Da hab ich eine kleine Französin kennengelernt. Die war sehr nett. Sie hatte wunderschöne Augen, lange blonde Haare und eine Figur, da kann meine Elfriede nicht mithalten. Du weißt ja, die ist inzwischen eher rund als hübsch.

Mann A: Nett war die Französin? Und was war noch? Jetzt spann mich doch nicht so sehr auf die Folter. Ich werde ja ganz unruhig hier auf meinem Stuhl.

Mann B: Na ja, ich habe mich neben sie gesetzt und einen Moment gewartet. Dann habe ich nach einer Serviette gegriffen und eine Flasche mit zwei Gläsern darauf gemalt. Ich schob sie in ihre Richtung.

Mann A: Und wie hat sie reagiert?

Mann B: Sie wusste sofort, dass ich ein Glas Wein mit ihr trinken wollte.

Mann A: Und was kam dann?

Mann B: Ich habe eine weitere Serviette genommen und ein Brot mit einem Salat darauf gemalt. Die Franzosen essen doch so gerne dieses Brot und halten sich mit Salat fit.

Mann A: Du Fuchs. Ist bestimmt gut bei ihr angekommen, oder?

Mann B: Ja, sie wusste sofort, dass ich etwas mit ihr essen wollte.

Mann A: Mensch die war aber clever.

Mann B: Ja, sie machte einen sehr intelligenten Eindruck.

Mann A: Wie ging es denn dann weiter?

Mann B: Ich habe eine weitere Serviette genommen und ein Taxi darauf gemalt.

Mann A: Lass mich raten, sie wusste sofort, dass du mit ihr wegfahren wolltest?

Mann B: Ganz genau. Die hat mich echt von den Socken gehauen. Dabei kann ich gar nicht so gut malen, bin ja eher handwerklich begabt.

Mann A: Mensch jetzt werde ich aber echt neugierig, wie deine Anmache weiterging.

Mann B: Na ja, nachdem wir gegessen hatten und getrunken hatten und sie wusste, dass ich ein Taxi für uns beide rufen möchte, habe ich eine letzte Serviette genommen und ein Hotel darauf gemalt.

Mann A: Oha. Und wie hat sie reagiert?

Mann B: Seltsamerweise ist sie aufgestanden, hat sich beim Kellner einen Kugelschreiber geholt, dann noch eine Serviette und sich wieder zu mir an den Tisch gesetzt. Kurz darauf begann sie zu malen.

Mann A: Haha, ich kann mir schon denken, was sie dir mitteilen wollte.

Mann B: Glaub ich nicht. Wie gesagt, sie machte einen sehr intelligenten Eindruck.

Mann A: Was war auf der Serviette, als du sie bekommen hast?

Mann B: Sie hat mir die Serviette verdeckt hinübergeschoben. Ich drehe sie um und was sehe ich? Ein Bett.

Mann A: Ich werd verrückt. Das war aber ein deutliches Zeichen.

Mann B: Genau das Gleiche habe ich mir auch gedacht. Woher wusste sie bloß, dass ich Tischler bin?

Sketch Zum 50. Geburtstag: Doppelte Überraschung

Ein romantischer Abend zu zweit in einem guten Restaurant, nicht selten ist das eine Überraschung zum Geburtstag, die Männern ihren Frauen machen.

Doch was, wenn aus der kulinarischen Überraschung beim Essen im schicken Restaurant mehr wird?

Nun dann hat man eine doppelte Überraschung, wie man sie in diesem humorvollen Sketch zum 50. Geburtstag findet.

Was braucht man für den Sketch – Doppelte Überraschung?

Um diesen Sketch zum 50. Geburtstag perfekt aufzuführen, braucht es nicht viel. Denn für die doppelte Überraschung braucht man lediglich drei Personen, die das Ehepaar sowie den Ober spielen und einen Tisch, der an ein stilvolles Restaurant erinnert.

Schon kann es losgehen mit der spaßigen doppelten Überraschung zum 50. Geburtstag.

Die Spieldauer beträgt etwa 5 Minuten.

  • 3 Personen (ein Ehepaar und einen Ober)

Requisiten/Kulisse

  • 1 festlich gedeckter Tisch

Spielzeit

  • Circa 5 Minuten

Der Sketch – Doppelte Überraschung

(Durch die Tür führt ein Mann seine Frau, die die Augen verbunden hat, zu dem Tisch)

Mann: “So, mein Liebling, jetzt hast Du es gleich geschafft.”

(Am Tisch angekommen, greift der Mann die Sektgläser. Der Ober tritt ab)

“Liebling, wir sind da. Du kannst die Binde jetzt abnehmen.”

(Frau streift sich die Augenbinde ab und blickt sich blinzelnd um. Mann reicht ihr ein Sektglas.)

Mann: (blickt die Frau lächelnd an.)
“Mein Liebling, hoch sollst du leben. Auf einen ganz besonders schönen 50. Geburtstag in trauter Zweisamkeit.”

Frau: “Wow, ich bin überwältigt. Was für eine schöne Idee von Dir. Prost und vielen Dank, mein Schatz.”

(Mann und Frau stoßen an und trinken einen Schluck. Beide setzen sich.)

Mann: (lächelt strahlend.)
“Freut mich, wenn es Dir gefällt.”

Frau: “Ja, es ist wunderschön. Wie bist du denn nur auf dieses hübsche Plätzchen gekommen?”

Mann: “Ach, ein Arbeitskollege hat mir davon erzählt. Er hatte hier vor einigen Wochen ein Familientreffen. So wie er geschwärmt hat, erschien es mir das richtige Ambiente für deinen 50. zu sein.”

(Frau greift zur Speisekarte.)

Mann: “Die Karte kannst Du liegen lassen. Das Menü gehört mit zu meiner Überraschung. Ich habe es schon vorbestellt.”

Frau: (ist überrascht.)
“Oh!?! Und, was hast du bestellt?”

Mann: “Nun mal nicht so neugierig, mein Liebling. Mit 50 solltest du über etwas mehr Gelassenheit verfügen. Prost, Geburtstagskind.”

(Beide stoßen an und trinken einen Schluck.)

Frau: “Du machst es aber spannend.”

(Frau blickt sich nochmals um.)

“Ich bin einfach nur platt. Bist Du extra hergefahren, um das alles zu vorzubereiten oder hast du die Speisekarte im Internet einsehen können?

Mann: “Wenn ich ehrlich sein soll, soviel Aufwand habe ich gar nicht betreiben müssen. Besagter Arbeitskollege hat so von dem Schlemmerfiletteller nach Art des Hauses geschwärmt, dass ich mir gedacht habe, das wäre auch was für uns. Deshalb genügte ein Anruf für die Bestellung.”

Frau: “Schlemmerfiletteller? Mmmh, da läuft einem ja schon das Wasser im Mund zusammen.”

Mann: “Ja, nicht wahr? Und nach Art des Hauses klingt irgendwie nach Überraschung.”

Fau: “Hat dir dein Arbeitskollege denn nicht erzählt, was sich hinter dem Schlemmerfiletteller verbirgt?”

Mann: “Nein und ich habe nicht gefragt. Aber es liegt doch auf der Hand: Filet, das bedeutet schön viel Fleisch. Na, und von dem Drumherum lass ich mich gern überraschen.”

Frau: (lachend.)
“Das ist meine fleischfressende Pflanze, wie ich sie kenne. Prost, mein Schatz. Auf dich und deine Überraschung.”

(Beide trinken wieder einen Schluck. Ober tritt an den Tisch mit zwei gefüllten Tellern)

Ober: “Zweimal der Schlemmerfiletteller nach Art des Hauses.”

(Stellt die Teller vor die beiden.)

Ober: “Guten Appetit.”
(Ober tritt wieder ab. Mann und Frauen schauen auf ihre Teller)

Mann: (entsetzt)
“Aber das ist ja Fisch! Ich esse doch keinen Fisch.”

 

Der Sketch „Geburtstagsüberraschungen“

Überraschungen gehören einfach zu einem richtig schönen Geburtstag dazu.

Doch was passiert eigentlich, wenn die lang geplante Überraschung so gar nicht passen will und man vielmehr mit einer „Gegenüberraschung“ überrascht werden soll?

Genau darum geht es in dem Sketch “Geburtstagsüberraschungen”.

In diesem lustigen Sketch für zwei Personen zum Geburtstag plant die Ehefrau eine wirklich große Überraschung, die jedoch am Ende eine Wendung nimmt, die so nicht vorhersehbar gewesen ist …

Was braucht man für den Sketch “Geburtstagsüberaschungen”?

Um diesen Sketch zum 50.Geburtstag als echten Partylacher aufführen zu können, braucht es nicht viel.

Der knapp 5-minütige Sketch ist mithilfe eines Tisches, zweier Sessel, einem Mann und einer Frau, die das Ehepaar spielen sowie mithilfe eines Telefons spielbar.

Requisiten / Kulisse

  • 1 Tisch mit zwei Stühlen
  • 1 Telefon

Schauspieler

  • 1 Mann
  • 1 Frau

Geschätzte Spielzeit

  • Circa 5 Minuten

Der Sketch: “Geburtstagsüberraschungen”

Zu Beginn des 2-Personen-Stücks sitzt die Frau im Wohnzimmer am Tisch. Auf diesem befinden sich eine Kaffeekanne, eine Tasse, ein Handy, Reiseprospekte, Klebstoff, Schere und ein Blatt bunter Plakatkarton. Die Frau schneidet aus Reiseprospekten Bilder aus und klebt sie auf den Plakatkarton. Das Handy klingelt.

Frau: (nimmt den Anruf an)
Oh, Klara ruft an. Hallo Klara.
(lauscht)
Du, ich bin grad dabei, Haralds Geschenk zu gestalten. Du weißt ja, er will seinen 50. nicht groß feiern.
(lauscht und lacht dann)
Ja, typisch Mann. Er hadert mit der 5 vor der Null. Die Midlife crisis klopft an. Aber ich hab mir was einfallen lassen: Er bekommt von mir ein Wochenende in Hamburg. Ich habe schon alles arrangiert. Wir fahren Freitag mit dem Zug nach Hamburg. Ein hübsches kleines Hotel mit Sektfrühstück ist auch schon gebucht. Abends geht’s zum sündhaft teuren Candle-Light-Dinner auf die Rickmer Rickmers und anschließend stürzen wir uns mal in den Trubel der Reeperbahn. Für den nächsten Tag habe ich Karten fürs Musical. Gestern habe ich im Reisebüro alles bezahlt. Und nun schneide ich Bilder von Hamburg, der Reeperbahn und vom Musical aus. Ich möchte eine Art Plakat gestalten.
(lauscht)
Doch ich glaube schon, dass Harald mein Geschenk freut. Schließlich liegt er mir schon seit Jahren in den Ohren, dass wir mal ein Wochenende nach Hamburg fahren sollten.
(lauscht)
Nein, die Kinder kommen nicht. Das habe ich schon mit ihnen abgeklärt. Du, ich muss jetzt leider Schluss machen. Ich möchte das Plakat noch fertigstellen, bevor Harald nach Hause kommt. Ich ruf Dich gleich nach unserer Rückkehr an und erzähl dir dann alles. Tschüss bis bald.

(Frau legt das Handy beiseite und widmet sich wieder ihrem Plakat. Das Handy klingelt erneut und die Frau geht ran)

Frau: Harald, schön Dich zu hören.
(lauscht)
Du bist schon auf dem Heimweg? Oh, da freue ich mich aber. Bringst Du uns noch ein Stück Kuchen mit? Der Kaffee ist schon fertig. Bis gleich. Küsschen.
Die Frau legt das Handy beiseite und versteckt hastig die Utensilien vom Tisch im Schrank. Holt eine weitere Tasse und zwei Teller aus dem Schrank und stellt sie auf den Tisch. Man hört sie Haustür gehen.

Mann: Hallo, Schatz, da bin ich. Hier ist der Kuchen.
(stellt das Kuchenpaket auf den Tisch)

Frau: Das ging ja schnell.
(gibt dem Mann einen Begrüßungskuss. Beide nehmen gegenüber am Tisch Platz)

Frau: Was verschafft uns denn diese gemütliche Kaffeerunde? Ist bei euch die Arbeit ausgegangen?

Mann: Nein, ich musste dringend etwas erledigen und da habe ich beschlossen, ein paar Überstunden abzubummeln.

Frau: Was hattest Du denn zu erledigen? Es liegt doch nichts Wichtiges an.

Mann:(schmunzelt verschmitzt) Du bist ja ganz schön neugierig. Es ist eine Überraschung!

Frau: Ich liebe Überraschungen. Nun sag schon, was hattest du zu erledigen.

Mann: (genießt die Vorfreude seiner Frau, nimmt die Hände seiner Frau in seine)
Schatz, ich will doch schon so lange ein Wochenende mit Dir in Hamburg verbringen. Und da habe ich mir überlegt, dass mein Geburtstag dafür ein passender Anlass wäre. Deshalb war ich im Reisebüro und habe für uns beide ein tolles Hamburg-Wochenende mit Stadtrundfahrt, Reeperbahnbummel und Musical Besuch gebucht.

Sketch zum 50. Geburtstag: Keine Ordnung Im Terminkalender

Der 50. Geburtstag ist nicht für jeden ein Tag des großen Festes.

So mancher möchte an diesem Ehrentag auch einfach nur ganz gemütlich zu Hause im Wohnzimmer ein Glas Wein trinken und die aktuellen Geschehnisse der Welt in der Zeitung nachlesen.

Doch wenn die besten Freunde feiern möchten, dann kommen sie einfach vorbei. Genau so wie im humorvollen Sketch zum 50. Geburtstag „Wer zuerst kommt…“, denn in diesem geht es um den ruhigen gemütlichen Abend zu Hause, das Gläschen Wein mit der Gattin und einen überraschenden Besuch der besten Freunde, der so gar nicht erwartet wurde…

Utensilien für den Sketch “Keine Ordnung im Terminkalender”

Für diesen humorvollen Sketch zum 50. Geburtstag braucht es nicht viel, um die Stimmung auf einem Geburtstag entsprechend aufzulockern.

Als Kulisse dient ein Wohnzimmer mit einer Couch und einem passenden Couchtisch und für die einzelnen Rollen braucht es drei Ehepaare um die 50 Jahre, zwei Flaschen Wein sowie (um das Bild des Geburtstages zu verstärken) zwei hübsch verpackte Geschenke und eine Topfpflanze.

Für die Aufführung werden außerdem 3 Ehepaare als Schauspieler benötigt.

Die Spieldauer beträgt 5-10 Minuten.

Schauspieler

  • 3 Ehepaare um die 50

Requisiten/Kulisse

  • Wohnzimmer
  • 2 Flaschen Wein
  • 1 Topfpflanze
  • 2 Geschenke

Spielzeit

  • Circa 5 Minuten

Der Sketch: Keine Ordnung im Terminkalender

Mann 1 und Frau 1 sitzen gemütlich auf der Wohnzimmercouch, vor ihnen auf dem Couchtisch stehen eine Flasche Rotwein und zwei halb gefüllte Gläser. Frau 1 löst ein Rätsel, Mann 1 liest in der Zeitung. Es klingelt.

Mann 1: lässt die Zeitung sinken und blickt fragend zu Frau 1
“Wer will denn jetzt, abends nach acht, noch was von uns? Erwartest du noch Besuch?”

Frau 1: “Nein.”
Sie legt das Rätsel auf den Tisch und geht die Tür öffnen. Mann 1 legt währenddessen die Zeitung beiseite

Frau 2: “Üüüüberraschung! Wir sind’s, die Camper! Wo ist denn das Geburtstagskind?”

Ehepaare 2 und 3 kommen herein. Mann 2 trägt eine Flasche Wein, Mann 3 eine Topfpflanze, Frau 2 und Frau 3 haben je ein bunt verpacktes Präsent in der Hand. Sie legen die Geschenke auf den Tisch

Frau 2: “Da ist er ja!”
geht auf Mann 1 zu, der gerade noch aufstehen kann und umarmt ihn
Lieber Manfred, lass Dich drücken. Ich wünsche dir alles Gute. Bleib gesund und so wie du bist, damit wir noch viele gemütliche lacht und feucht-fröhliche Abende auf dem Campingplatz zusammen verbringen können.”

Frau 3: ergreift die Hand von Mann 1
“Diesen Wünschen schließe ich mich an. An so einem besonderen Ehrentag wird Deine Frau nichts gegen ein freundschaftliches Küsschen auf die Wange haben.”
lacht und gibt dem völlig überrumpelten Mann 1 einen Kuss auf die Wange

Mann 2: klopft Mann 1 freundschaftlich auf die Schulter
“Nun, lieber Manfred, hat’s auch dich erwischt. Willkommen im Club der wilden Fünfziger!”

Mann 3: umarmt Mann 1
“Auch von mir die besten Wünsche. Und wie fühlst Du dich so mit Fünfzig?”

Mann 1 blickt hilfesuchend zu Frau 1.Doch diese zuckt auch nur mit den Achseln

Frau 2: schaut sich im Raum um
“Sagt, mal wo sind denn eure Gäste? Feiert Ihr hier etwa ganz allein? Und wir hatten schon ein schlechtes Gewissen, so unangemeldet in eure Feier zu platzen.”

Mann 1: “Feiern? Wir?”

Mann 3: “Sag jetzt nicht, dass du deinen 50. Geburtstag einfach übergehen willst. Nee, nee, mein Lieber, drücken gilt nicht. Los, lass den Sektkorken knallen. Wir wollen auf dich anstoßen.”

Mann 1 fängt an zu lachen.

Mann 3: “Wusst ich’s doch. Die 50 hat dir die gute Laune nicht verdorben. Du machst das ganz richtig. Sieh’s mit Humor, lieber Manfred.”

Mann 1: lacht immer mehr
“Ich finde es ja toll, dass ihr euch extra auf den weiten Weg gemacht habt, um mir zu gratulieren. Aber ich fürchte….

Frau 3: fällt Mann 1 ins Wort
“Ja hört nur, er fürchtet sich.” lacht und boxt Mann 1 leicht auf den Arm “Musst dich nicht fürchten, lieber Manfred, ich kann dir aus eigener Erfahrung versichern, es tut überhaupt nicht weh!”

Mann 1: greift sich an den Arm
“Das glaube ich dir aufs Wort, liebe Ilona. Denn schließlich bin ich schon vor einem Jahr und einem Monat fünfzig geworden.”

Der Sketch „Kindliche Vernunft“

Nicht für jeden ist der 50. Geburtstag ein Tag, der ganz groß gefeiert werden muss.

So mancher Jubilar hätte an diesem ganz besonderen Ehrentag einfach gerne einmal etwas Ruhe, um ungestört seine Zeitung zu lesen.

Doch was passiert eigentlich, wenn ein Streit am 50. Geburtstag entbrennt und der junge Enkel am Ende entscheiden wird, wer gewonnen hat?

Nun dann hat man es mit kindlicher Vernunft zu tun…

Was braucht man für den Sketch – Kindliche Vernunft?

Für diesen lustigen Sketch zum 50. Geburtstag braucht es an sich nicht viel.

Zum einen braucht man das Geburtstagskind samt Ehefrau und geliebtem Sportteil in der Zeitung, das Kind samt Ehepartner und natürlich den Enkel, der am Ende des lustigen Sketches Kindliche Vernunft einen großen Streit mit kindlicher Vernunft beenden wird.

Als Requisiten werden lediglich eine Sitzgelegenheit und eine Zeitung benötigt.

Die Spieldauer beträgt ca. 5-10 Minuten.

Requisiten

  • Sitzgelegenheiten
  • Eine Zeitung

Schauspieler

  • 1 älteres Ehepaar
  • ein jüngeres Ehepaar
  • 1 Kind

Spielzeit

  • Circa 5-10 Minuten

Der Sketch – Die kindliche Vernunft

(Das ältere Ehepaar, sie mit einigen Lockenwicklern im Haar und mit Kittelschürze bekleidet, stellt Sektgläser und Gebäck auf den Tisch.

Der Mann sitzt im Jogginganzug im Sessel und liest Zeitung. Während des folgenden Wortwechsels werden die Ehepartner zunehmend lauter)

ältere Frau: “Max, willst du dich nicht schon mal rasieren und umziehen? Gleich kommen die Kinder.”

älterer Mann: (hinter seiner Zeitung) “Was machst Du schon wieder für eine Hektik? Heute ist mein Geburtstag und da will ich endlich mal in aller Ruhe den Sportteil lesen.”

ältere Frau: ” Als ob du dich nicht jeden Samstag für Stunden in deinen Sportteil vergräbst. Den Sportteil kannst du auch morgen lesen. Wir treten uns sonst im Bad wieder auf die Füße.”

älterer Mann: “Dann zieh du dich doch jetzt um. Dann hab ich wenigstens meine Ruhe.”

ältere Frau: “Max, was soll das denn nun heißen? Ich kann mich noch nicht umziehen. Ich habe noch einiges vorzubereiten. Das weißt du genau.

älterer Mann: “Ach, lass mich doch in Frieden. Ich will jetzt hier lesen.”

(Es klingelt. Die Frau wirft ihrem Mann einen gestressten Blick zu und geht öffnen. Sie kommt zusammen mit dem jungen Ehepaar und Kind zurück.)

junge Frau: “Hallo, Geburtstagskind, wie fühlst du dich?”

älterer Mann: (liest weiter in seiner Zeitung) “Gestört fühle ich mich.”

junger Mann: “Sag mal, wie bist du denn drauf?”

älterer Mann: “Ich bin ganz normal. Ich will nur meinen Sportteil in Ruhe lesen.”

junge Frau: “Vater, es ist dein 50. Geburtstag. Da gibt es doch Wichtigeres als den Sportteil einer Zeitung.”

ältere Frau: “Genau meine Worte!”

älterer Mann: (lässt die Zeitung kurz sinken und blickt die Umstehenden wütend an) “Gerade, weil heute mein Geburtstag ist, will ich in Ruhe den Sportteil lesen. Ist denn das zu viel verlangt?
(vergräbt sich wieder hinter seiner Zeitung)

ältere Frau: “Ja, das ist entschieden zu viel verlangt. Du kannst dir nicht Gäste einladen und…

älterer Mann: “Ich habe mir keine Gäste eingeladen. Du hast sie eingeladen.”

ältere Frau: “Willst du mir damit sagen, dass du die Feier gar nicht willst? Ich habe dich mehrfach in den letzten Wochen gefragt. Da hattest du nichts gegen meine Vorschläge.”

älterer Mann: “Ach, und was, wenn ich nein gesagt hätte? Dann hättest du die ganze Zeit nur rumgezetert und mir was vorgeheult.”
.
ältere Frau: “Da hört doch alles auf! Das ist nun der Dank, dass ich für Dich einen schönen Geburtstag arrangieren wollte.”

(Sie entfernt einen Lockenwickler aus ihrem Haar)

“Aber weißt du was, Max, wenn für dich der Sportteil wichtiger ist als mit deinen Lieben zusammen zu sein, dann feier doch mit deiner Zeitung Geburtstag!” (Sie geht Richtung Tür)

älterer Mann: “Das ist mal wieder typisch. Kaum geht es mal nicht nach deinem Kopf, machst du auf beleidigte Leberwurst “

(Die ältere Frau will den Raum verlassen.)

Kind: (geht zum älteren Mann, greift in die Zeitung und zieht sie weg) “Opa hat gewonnen. Er war lauter.”

Sketch: Liebe Ist…

Liebe ist … ein klassischer Sketch zum 50. Geburtstag und doch auch ein wenig mehr.

Denn wenn eine liebende Ehefrau und Mutter sich so gar nicht auf ihren großen Tag und somit auf die lang geplante Geburtstagsfeier freuen kann, dann gilt es für die Tochter herauszufinden, woran dies liegt.

Herzhafte Tränen werden so schnell in diesem lustigen Sketch zum 50. Geburtstag zu einem schallenden und beherzten Lachen, denn Liebe ist … was Freude macht!

Was braucht man für den Sketch – Liebe ist?

Um diesen lustigen Sketch zum 50. Geburtstag aufführen zu können, braucht es nicht mehr als zwei weibliche Darsteller für die Rolle der Mutter sowie die Rolle der Tochter, eine bequeme Sitzgelegenheit und viel Spaß und Humor.

Denn “Liebe ist…” ist ein humorvoller Sketch für zwei Personen zum 50. Geburtstag.

Die Spielzeit beträgt etwa 5 Minuten.

Schauspieler

  • 2 Personen (Mutter und Tochter)

Requisiten/Kulisse

  • 1 Sitzgelegenheit

Spielzeit

  • Circa 5 Minuten

Der Sketch – Liebe ist

(Die Mutter sitzt am Tisch, das Gesicht in die Hände vergraben. Die Tochter betritt das Zimmer.)

Tochter: “Mutter, bist du fertig?”
(stutzt, als sie ihre Mutter sieht. Diese hebt langsam, gequält den Kopf. Die Tochter eilt auf sie zu. Legt der Mutter die Hände auf die Schultern)

“Was ist denn los, Mutter?”

Mutter: “Ich kann heute nicht feiern. Es geht mir nicht gut. Aber kümmere dich nicht um mich. Genießt ihr nur das Fest.”

Tochter: “Mutter, was soll das? Du bist die Hauptperson, das Geburtstagskind. Vater und du, ihr habt seit Wochen mit viel Enthusiasmus alles geplant und vorbereitet. Und nun willst du kneifen?”

Mutter: “Irrtum. Ich habe allein alles arrangiert. Dein Vater war ja ständig außer Haus.”
(tupft sich mit einem Taschentuch die Augen)

Tochter: “Mutter, um Gottes willen, was ist los? Weinst du etwa?”

Mutter: “Dein Vater hat eine andere!”

Tochter: “Was sagst du da? Wie kommst du denn nur auf solche Gedanken? Ihr seid nun schon fast 30 Jahre lang ein Paar. Ihr habt euch zusammengerauft und an die Macken des anderen gewöhnt. Warum sollte sich Vater eine andere suchen?”

Mutter: “Was weiß ich denn? Ich werde ihm eben zu alt sein. Das kennt man ja.”

Tochter: “Mutter, ich bitte dich! Was macht dich denn so sicher, dass Vater dich betrügt?”

Mutter: “Ach, Kind, das geht schon seit Wochen. Kaum, dass ich den Wunsch geäußert habe, meinen 50 Geburtstag mit allen Freunden und einem großen Fest zu feiern, legt dein Vater keinen Wert mehr auf gemeinsame Stunden.”

Tochter: “Wollte Vater keine große Feier?”

Mutter: “Gesagt hat er das nicht. Im Gegenteil, er schien sogar begeistert zu sein. Aber genau ab dem Zeitpunkt, da wir diese Feier beschlossen haben, hatte er keine Zeit mehr, sich an den Vorbereitungen zu beteiligen. Im Gegenteil. Fast täglich musste er plötzlich Überstunden machen. Und wenn er mal pünktlich nach Hause kam, musste er gleich wieder los, um Karl im Garten zu helfen, was er angeblich schon vor Wochen versprochen hatte. Das ganze Jahr lässt er sich im Segelverein nicht sehen, aber ausgerechnet an dem Tag, wo ich mir mit ihm ein neues Kleid für das Fest kaufen wollte, konnte er bei einer außerordentlichen Vorstandssitzung nicht fehlen.

Ach, ist ja auch egal. Waren eh alles Ausreden. Wenn ich noch Zweifel gehabt habe, so hat er diese mit der letzten Nacht gekonnt ausgeräumt. Wie im billigen Groschenroman rief er gestern Abend an, sagte, ich solle nicht auf ihn warten, er müsse noch etwas für meinen Geburtstag vorbereiten. Diese sogenannte Vorbereitung hat die ganze Nacht gedauert. Heute früh um 4 schlich er sich mit zerknittertem Anzug und total erschöpft, wie das personifizierte schlechte Gewissen ins Haus. Mir ist also nicht nach Feiern!” (tupft sich wieder die Augen)

Tochter: (lacht schallend los)
“Ach, Mutter, auf geht’s! Mitkommen! Vater betrügt dich nicht. Er hat heimlich Tanzstunden genommen, um mit dir heute eine flotte Sohle aufs Parkett legen zu können. Und ich kann dir sagen: Er tanzt wie ein junger Gott. Wir haben die ganze letzte Nacht geübt.”

Der Sketch „Lösegeld“

Zum 50.Geburtstag gibt es viele lustige und schöne Traditionen und auch das Lösegeld für die Freigabe des Geburtstagskindes ist weit verbreitet.

Doch was passiert eigentlich, wenn das Geburtstagskind sich auf seinen Kuchen freut, der aber leider schon verspeist wurde?

Nun dann befindet man sich womöglich mitten drin in diesem lustigen Sketch, bei dem das Lösegeld mal ausnahmsweise nicht dem Finanzamt bekannt gegeben werden muss!

Was braucht man für den Sketch – Lösegeld?

Um diesen lustigen Sketch zum 50. Geburtstag aufführen zu können, benötigt man 6 Personen sowie eine Couchgarnitur, die als Kulisse genutzt werden kann. Wer möchte, kann noch einen Kuchen bereitstellen, diese Requisite ist jedoch kein Muss.

Die Spieldauer beträgt ca. 10 Minuten.

Schauspieler

  • 1 Frau
  • 1 Mann
  • 4 Gäste

Requisiten

  • Wohnzimmer mit Couchgarnitur

Spieldauer

  • Circa 10 Minuten

Der Sketch zum 50. Geburtstag: “Lösegeld”

(Ehepaar sitzt in legerer Freizeitkleidung auf der Couch)

Mann: (räkelt sich wohlig) “Ach, Evi, ist das nicht schön? Was bin ich froh, dass mein 50. Geburtstag ein Wochentag ist. Alle müssen arbeiten und ich kann mich in Ruhe mit dem Gedanken vertraut machen, das halbe Jahrhundert überschritten zu haben. Wenn ich an den Trubel denke, der bei Meyers herrschte, als Klaus 50 wurde. Der hatte doch gar nichts von seinem Geburtstag. Er war nur am Händeschütteln und Schulterklopfen.”

Frau: “Du weißt aber, es ist nur die Ruhe vor dem Sturm. Am Samstag bei der großen Feier geht es dir wie Klaus.”

Mann: “Umso mehr genieße ich die Ruhe heute. Du weißt, ich bin jetzt ein alter Mann und nicht mehr so belastbar” (lacht)

Frau: ” Nun, tu nicht so als habe ich zwischen gestern, als du noch 49 warst, zu heute irgendwas geändert.”

Mann: (gespielt entrüstet) “Na hör mal. Ich bin jetzt 50. Wenn das keine gravierende Änderung ist. Ich gehöre jetzt zum alten Eisen.”

Frau: (lachend) “Eigentlich wollte ich dir jetzt einen schönen Kaffee und ein Stück Schwarzwälder Kirschtorte kredenzen. Doch, wenn du nun ein alter Mann bist, sind Kamillentee und Löffelbiskuit wohl angebrachter.”

Mann: “Für einen starken Kaffee und ein Stück Lieblingstorte ist man nie zu alt!”

(Es klingelt. Die Eheleute schauen sich fragend an. Die Frau geht öffnen. Herein kommen 12 Gäste mit einem Plakat. Darauf steht: Der Kegelclub Alle Neune gratuliert dem Kegelbruder Bernd zum 50. Geburtstag. Der Mann steht von der Couch auf.)

Gast 1: “Hallöchen, na, wo ist das Geburtstagskind? Lass dich umarmen, lieber Kegelbruder.”

(Alle Besucher umarmen und gratulieren dem überraschten Jubilar nacheinander)

Mann: “Das ist ja eine Überraschung! Wir haben heute gar nicht mit Besuch gerechnet.”

Gast 2: “Wir stören nicht lange. Wir wollen nur schnell gratulieren und dann sind wir auch schon wieder weg.”

Frau: “Na, ein Stück Geburtstagstorte werdet ihr doch essen?”

Gast 3: “Klingt verlockend. Wir wollen aber keine Umstände machen.”

(Frau serviert jedem Gast ein Stück Torte. Diese essen den Kuchen)

Gast 4: “Also Evi, Kompliment, Deine Torte ist ein Gedicht.”

Gast 1: “So, liebe Kegelfreunde, unser Überfall ist geglückt. Das Geburtstagskind ist überrascht und (lacht) Lösegeld in Form von Naturalien haben wir auch erhalten. Lasst uns also schnell verschwinden.”

(Gäste verlassen den Raum. Die Eheleute lassen sich auf die Couch sinken.)

Mann: (lacht) “Puh, soviel zu Ruhe und Zweisamkeit!”

Frau: “Der Jubilar denkt, der Kegelklub lenkt. War doch aber nett, dass sie vorbeigeschaut haben.”

Mann: “Ja, der Überfall hat mich auch gefreut.”

(Mann boxt seiner Frau leicht in die Flanke und lacht)

“Dein Service lässt zu wünschen übrig. Mit der Bezahlung des Lösegeldes warst du entschieden eifriger als mit der Versorgung des Opfers. Was ist jetzt mit meinem Kaffee und meinem Stück Geburtstagstorte?”

Frau: (streicht dem Mann mitleidig lachend über die Wange) “Der Kaffee ist fertig. Allerdings gibt’s nur Löffelbiskuits für dich.”

(Mann will protestieren)

“Deine Geburtstagstorte war das Lösegeld und wurde vom Kegelklub soeben komplett verspeist.”

Der Vorkoster – Sketch Zum 50. Geburtstag

Das Alter ist oftmals ein Grund für so manche Sorge.

Ob Frauen oder Männer, wir alle hadern so manches Mal mit unserem Alter und ist dann erst einmal der 50. Geburtstag gekommen, dann werden die kleinen großen Sorgen oftmals immer größer.

Doch was, wenn die vielen Sorgen und Planungen des Alltages einfach so von unliebsamen Überraschungen verworfen werden?

Nun dann geht es einem, wie in diesem lustigen Sketch zum 50. Geburtstag.

Was braucht man für den Sketch “Der Vorkoster”?

Um den Sketch Der Vorkoster aufführen zu können, braucht es nicht viel mehr als zwei Damen um die 50 Jahre sowie die Stimme eines kleinen Kindes, die wahlweise vom Band oder aber aus dem Publikum kommen kann.

Mit einer Sitzgelegenheit in Form einer Couch oder Sitzgruppe ist dann auch schon die Kulisse für den Sketch zum 50. Geburtstag perfekt.

Schauspieler

  • zwei Frauen um die 50 Jahre

Requisiten/Kulisse

  • die „Stimme“ eines ca. 4-jährigen Kindes
  • eine Couchecke als Kulisse

Spielzeit

  • Circa 5-10 Minuten

Der Sketch “Der Vorkoster”

Frau mit Kittelschürze bekleidet und Lockenwicklern im Haar kontrolliert die Tafel, richtet Besteck und Gläser nochmals aus.

Frau 1: “Kevin, was machst du?”

Kinderstimme: “Ich schau aus dem Fenster, ob Opa schon kommt.”

Frau 1: “Lehn dich aber nicht zu weit raus, hörst du?”

Es klingelt. Frau 1 geht öffnen und kommt mit Frau 2 zurück, die eine Flasche Sekt und zwei Gläser in der Hand trägt.

Frau 2: “Hallo, Elfriede, ich wollt mal nachfragen, ob du noch zwei helfende Hände gebrauchen kannst.”

Frau 1: “Danke für dein Angebot, Karin, aber ich habe soweit alles in Griff. Die Salate sind fertig. Das Fleisch habe ich gestern schon gebraten. Ich muss es nachher nur noch mal kurz in der Soße erwärmen. Die Kartoffeln habe ich auch schon geschält. Der Kühlschrank ist mit Bier gefüllt. Nein, ich denke, ich bin fertig.”

Frau 2: geht mit prüfendem Blick um den Esstisch herum
“Und wie ich sehe, die Tafel hast du auch schon fertig. Hübsch hast du alles hergerichtet.”
Geht zum Couchtisch, stellt Gläser und Flasche ab
“Da kannst du ja erst mal entspannen, eh der Trubel losgeht. Dann lass uns mal ein Aufwärm-Schlückchen trinken”
Sie gießt die Gläser voll.

Frau 1: Lässt sich in den Sessel fallen
“Ja, eine gute Idee. Ein bisschen Zeit habe ich ja noch, ehe ich mit meinen Restaurationsarbeiten beginnen muss.”
lacht

Beide greifen sich ein Glas, stoßen an und trinken einen Schluck.

Frau 2: “Na, hör mal. Du siehst doch fantastisch aus.”

Frau 1: lachend
“Du, die kluge Frau baut vor, denn Vorsicht heißt die Mutter der Porzellankiste. Man kennt das ja. Männer mit 50 gehen gern nochmal auf die Pirsch, um mit jugendlich straffen Kurven an ihrer Seite von den eigenen Falten abzulenken.”

Frau 2: auch lachend
“Nun tu nicht so, als müsstest du dir Sorgen machen. Dein Harald hat doch nur Augen für dich. Oder habe ich etwa was verpasst?”

Frau 1: “Nein, natürlich nicht. Aber ich habe schon gemerkt, dass Harald ein wenig mit der 5 vor der Null hadert. So erklärte er mir vorgestern, dass er darüber nachdenkt, zukünftig auf sein geliebtes Feierabendbier zu verzichten. Aus bauchtechnischen Gründen, quasi.”

Frau 2: albern lachend
” Du, ich glaube, ich habe noch ein Korsett im Schrank vom letzten Faschingskostüm. Vielleicht sollte ich das noch schnell als Geschenk verpacken.”

Frau 1: lacht
“Untersteh dich! Du kennst Harald, der bringt es fertig und zwängt sich gleich in das Teil und dann geht es ihm wie Scarlett O’Hara in Vom Winde verweht: Die Wespentaille verhindert jede Nahrungsaufnahme.

Frau 2: “Klingt gut, dann bleibt mehr für die Gäste.”

Frau 1: “Ich glaub, der Schweinebraten reicht auch dann für alle, wenn Harald bei seinem Lieblingsessen kräftig zulangt.”

Kinderstimme: “Oma! Der Hund von Frau Schmidt hat den Braten mit einem Happ verschlungen und ganz doll mit dem Schwanz gewedelt vor Freude.”

Sketch „Wer Zuerst Kommt“

In diesem humorvollen Sketch zum 50. Geburtstag geht es um eine Gruppe von aktiven Frauen, die den 50. Geburtstag einer ihrer Freundinnen nach einem kleinen Spaziergang so richtig genießen möchten.

Ein gutes Restaurant, ein zuvorkommender Kellner und viel Freude herrschen vor, zumindest solange bis eine Wendung eintritt, mit der die sportlichen Damen so vermutlich an diesem Tage nicht gerechnet hätten…

Was braucht man für den Sketch – Wer zuerst kommt?

Um diesen amüsanten Sketch zum 50. Geburtstag aufführen zu können, braucht es zum einen sechs Damen im Alter von circa 50 Jahren, einen Tisch für sechs Personen, der an ein Restaurant erinnert und auf dem ein  „ Reserviert für Schmidt“ Schild steht, sowie einen jungen Kellner und eine Gruppe von sechs Statisten, wovon einer ein Mann mittleren Alters sein muss.

Die Spieldauer beträgt ca. 10 Minuten.

Schauspieler

  • 6 Frauen ca. 50 Jahre alt
  • 1 junger Kellner
  • 1 Mann mittleren Alters
  • 5 weibliche Statisten

Requisiten

  • 1 Tisch für 6 Personen
  • 1 “Reserviert für Schmidt“ Schildchen

Geschätzte Spielzeit

  • Circa 10 Minuten

Der Sketch – Wer zuerst kommt

(Die sechs Frauen betreten das Lokal)

Frau 1: wendet sich an Frau 2
“Also, Frau Schmidt, was für eine schöne Idee von Ihnen vor dem Geburtstagskaffee einen Spaziergang zu legen.”

Frau 2: lacht sichtlich amüsiert
“Danke, ich dachte mir: Aber bitte mit Sahne ist zwar sehr lecker, sorgt aber im Nachgang für quälendes Abtrainieren. Warum also nicht vor der Sahne Bewegung und dann unbeschwert genießen?”

Der Ober tritt an Frau 2 heran

Ober: “Frau Schmidt?”

Frau 2: “Ja!”

Ober: “Wenn Sie und Ihre Gäste mir bitte folgen wollen.” (führt die Damen an die gedeckte Tafel, hilft den Damen galant Platz zu nehmen, tritt anschließend ab)

Frau 3: “Oh, was für eine hübsche Tafel. Sehen Sie nur, das liebevoll arrangierte Blumengesteck.”

Frau 4: “Also, Frau Schmidt, das nenne ich eine Überraschung!”

Frau 5: hebt lachend den drohenden Zeigefinger
“In unserer Frau Schmidt steckt ein kleiner Schelm. Beim Spaziergang hat sie mir nämlich noch gesagt, dass sie sich gar nicht sicher sei, ob wir alle einen Platz finden werden. Und nun das hier.”

Der Ober tritt wieder an den Tisch mit einem Tablett mit gefüllten Sektgläsern. Er serviert die Gläser und tritt ab

Frau 6: nimmt ihr Glas, steht auf und wendet sich an Frau 2
“Na dann, liebe Frau Schmidt, wir erheben das Glas auf Sie. Alles Liebe nochmals zu Ihrem 50. Geburtstag. Bleiben Sie gesund und Ihren Fitness-Schwestern gewogen, auf dass wir noch viele Nachmittage wie diesen erleben können.”

Alle stoßen mit Frau 2 an. Diese ist leicht verwirrt. Die Damen trinken einen Schluck und setzen sich wieder.

Frau 2: “Danke meine Damen. Aber Sie sehen mich einigermaßen verwirrt. Deshalb meine Frage: Wem von Ihnen habe ich denn diese Überraschung zu verdanken?”

Frau 1: “Also, ich war’s nicht. Ich dachte, Sie haben das alles arrangiert.”

Frau 3: “Ich kannte dieses hübsche kleine Lokal bis heute gar nicht.”

Frau 4: “Auch ich bin absolut unschuldig, auch wenn ich mir wünschte, es wäre mir eingefallen.”

Frau 5: “Frau Schmidt, mein Kompliment. Sie scheinen mir eine Meisterin der Verstellung zu sein.”
Frau 5 hebt ihr Glas und prostet Frau 2 zu.

Frau 6: “Da auch ich jeden Eid schwören kann, mit diesem Arrangement nichts zu tun zu haben …”
fährt nach einer vielsagenden kurzen Pause süffisant lächelnd fort
“… kann ja nur noch dieser schnuckelige Ober dafür verantwortlich sein.”

Alle sechs Frauen lachen.

Frau 4: “Oh, welche Abgründe tun sich da auf!”

Frau 1: “Auf dieses unerwartete Glück lasst uns das Glas erheben! Prost!”

Erneut lachen alle sechs Frauen und nippen an ihrem Glas, während sie sich völlig mit sich selbst beschäftigen. Währenddessen betritt eine Gruppe von sechs Personen, angeführt von einem Mann das Lokal. Der Mann schaut sich kurz suchend um und geht dann direkt auf den Tisch der Damen zu. Er nimmt das Reservierungsschild vom Tisch.

Mann: völlig konsterniert
“Gestatten, Schmidt. Darf ich fragen, warum Sie an meinem Tisch sitzen und meinen Champagner trinken?”