Die Narren sind los: Karneval (möglichst) unbeschadet überstehen

Karneval ist ein rein deutsches Fest? Falsch gedacht: Weltweit sind an diesem ursprünglich christlichen Fest die „Jecken“ unterwegs und stellen die Welt über mehrere Tage hinweg auf den Kopf. Wer da mithalten möchte, sollte gute Vorbereitungen treffen. Dann kann das Karnevalsfest feucht-fröhlich genossen werden – und zwar bis zum Ende am Aschermittwoch.

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11.November um 11.11 Uhr: Das Datum des Karnevals

Der Karneval wird heutzutage in zahlreichen Teilen der Erde gefeiert. Neben dem Karneval im Rheinland in Deutschland sind zum Beispiel auch der Karneval in der brasilianischen Metropole Rio de Janeiro oder der Karneval in Venedig weltbekannt. Gefeiert wird dabei immer das Gleiche: Ein ursprünglich christliches Fest, mit welchem die Fastenzeit vor dem Osterfest eingeleitet wird. Heutzutage gilt als offizielles „Startdatum“ des Karnevals der 11. November um 11.11 Uhr. Genau in dieser Minute wird die sogenannte „fünfte Jahreszeit“ eingeläutet. Allerdings: In Deutschland geschieht dann erst einmal sehr wenig. Der Höhepunkt der Karnevalszeit liegt heutzutage zwischen der Weiberfastnacht und der Fastnacht bzw. dem Faschingsdienstag. An diesem Tag wird noch einmal richtig gefeiert, bis am Aschermittwoch das Ende des Karnevals bevorsteht.

Übrigens: Auch die bekannten Büttenreden der des Karnevalsfests haben eine gewisse Tradition. Im 19. Jahrhundert war es den Menschen im Rheinland untersagt, Witze über die französischen Besatzer zu machen. Die Menschen trafen sich deshalb heimlich und in kleinen Gruppen. Hieraus hat sich der Brauch ergeben: Wer die Bütt erklimmt, darf über alles und jeden Witze machen.

Karneval feiern: Hier ist Ausdauer gefragt

Auch wer nicht aus der Region rund um den Rhein stammt, wird beim Karneval in den Metropolen wie Köln oder Düsseldorf voll auf seine Kosten kommen. Während von November bis Februar kaum etwas auf den Karneval hinweist, wird mit dem Ende der Weiberfastnacht der Höhepunkt dieser Zeit eingeläutet. Ab diesem Moment gib es nur noch eines: Feiern, feiern, feiern. Es liegt auf der Hand, dass hierfür eine ganze Menge Ausdauer erforderlich. Die Feste beginnen hier schon in den Morgenstunden und enden nicht selten erst wenige Stunden vor dem Start der nächsten Feier. Natürlich mit den bekannten Kamelle, aber auch mit viel Alkohol.

Richtig rüsten für den Karneval

Eine gute Vorbereitung ist mit Blick auf den Karneval zwar nicht alles, aber enorm wichtig. Wer richtig feiern möchte, sollte dafür sorgen, dass der Körper immer genügend Flüssigkeit und Vitamine bekommt. Mit einer Flasche Wasser und einem Apfel im Gepäck lässt sich dieses Problem auf dem Karnevalsumzug leicht lösen. Gleichzeitig ist es ratsam, sich und seinem Körper Ruhepausen zu gönnen. Gefeiert wird hier durchgehend. Es macht also nichts, wenn eine Feier zwischendurch ausgesetzt wird.
Selbstverständlich ist eine gewisse Grundlage an Nahrung im Körper mindestens genauso wichtig. Auf leerem Magen kann selbst die schönste Karnevalsfeier zu einer echten Herausforderung werden. Die „Flüssignahrung“ allein hilft hier leider nicht. Vor dem ersten alkoholischen Getränk sollte daher auf jeden Fall etwas gegessen werden. Wer dann auch noch ausreichend Wasser vor und während der Feier trinkt, ist bestens ausgerüstet. Kleiner Tipp: Es hilft enorm, zwischen den Karnevals-Drinks hin und wieder ein Glas Wasser zu trinken. Der Schlaf sollte darüber hinaus natürlich ebenfalls nicht verachtet werden – falls sich hierfür denn überhaupt eine Möglichkeit finden lassen sollte.